Von Spinnen und Kletteraffen?

März 2015:

Willkommen zum dritten Teil meines kleinen Ausfluges über das Thema Geocaching. Heute zähle ich Euch mal ein paar Dinge auf, die man beim Geocachen machen kann, die man im normalen Leben aber niemals-selten freiwillig tun würde. Dinge für denen die Leute einen teilweise echt für bekloppt halten.

Stundenlanges durch die Gegend laufen

Man könnte auch wandern dazu sagen. Eigentlich ein Grund, der gar nicht so bekloppt ist. Wandern ist schön. Es ist gesund, man ist an der frischen Luft. Man sieht etwas. Es ist nur für mich als Reiter etwas unverständlich, weshalb ich zu Fuß gehen muss, wenn ich doch auch ein Pferd unterm Popo haben könnte. Aber es muss ja nicht immer mit Pferd sein. Selber bewegen ist ja auch gesund. Ein Fahrrad ginge theoretisch auch. Aber meines wurde geklaut, als ich 19 war, und seit dem hatte ich keines mehr. Wandercaches oder schöne Tradi-Runden sind perfekt, um sich mal wieder mit Nichtreitern oder Arbeitskollegen zu treffen und unterwegs zu sein. Man kann dabei schön ausgedehnt ratschen.

Komische Verstecke

Komische Verstecke findet man bei ausgedehnten Cache-Touren (Rund um Geiselwind)  – Foto: privat

 

Unauffällig warten

Geocaching sollte ja theoretisch unbemerkt passieren. Das heißt, man darf als Geocacher keineswegs verraten, wo eine Dose versteckt liegt. Sie wäre sonst “gemuggelt”. Muggel sind übrigens normale Menschen, die dieses Hobby nicht betreiben. Das unauffällig sein ist gerade in Stadtgebieten nicht immer einfach. Dementsprechend bringt man sich teilweise in lustige Situationen. Warten ist übrigens in der Gruppe einfacher als alleine. Alleine kommt man gerne in seltsame Situationen. Neulich erst saß ich unter einer Fußgängerbrücke und über mir standen Leute. Sie haben mich nicht entdeckt – hoffe ich zumindest. Was erzählt man Spaziergängern, wenn man unter einer Brücke hervorkommt? “Entschuldigung, ich habe meine Kontaktlinsen verloren. Können Sie mal mitsuchen?” … äh …

Besonders prickelnd sind auch Situationen, wo man zu “romantischen” Plätzchen kommt die von nervigen, turtelnden Pärchen besetzt sind. Oder ein Cacher gerade am Versteck “verschwunden” ist und der zweite Cacher draußen steht und quasi mit sich selber redet. Ich stand zum Beispiel neulich erst an so einem großen Werbeschild und habe mit dem Schild geredet. Also eigentlich mit dem Cacher, der dahinter nicht offensichtlich war.  Zumindest sind die Leute schnell und komisch guckend an mir vorbei gelaufen.

 

Warten

Der wartet hier auch schon länger (gesehen in Wertheim irgendwo im Wald) – Foto: privat

Durch Gebüsche kriechen

Da kommt der Kinderspieltrieb in einem hoch. Aber mal ganz ehrlich, wie bekloppt ist es eigentlich in Büschen und Hecken herumzusuchen, sich durch Dornen zu schlängeln, nur um seinen Namen in so ein doofes Tupperdöschen reinzuschreiben? Wenigstens mögen mich Zecken nicht besonders gerne. Lustig sind auch immer die Situationen, in denen man aus dem Gebüsch gerade wieder herausbricht, dreckig und glücklich, aber die “Muggel” sehen nur: “Äh…. da kommen zwei Leute aus dem Gebüsch?” (Zu den jeweiligen Kombis könnt Ihr Euch jetzt selber lustige Gedanken machen – also Mann/Frau, Frau/Frau, Mann/Mann … ganze Gruppen …  )

Volkach

Im Gebüsch (hier in Volkach) findet man oft auch komische Bauwerke – Foto: privat

 

Nachts durch den Wald laufen

Das ist eigentlich total toll. Es erinnert an die Kindheit, geheimnisvolle Nachtwanderungen, Gruselgeschichten, Lagerfeuer. Aber halt jetzt für Erwachsene. Man läuft einer Geschichte folgend durch den Wald. Löst Aufgaben, hat ein bisschen Angst. Das hat was. Manch einer geht halt Samstag Abend in die Disco zum Tanzen, der andere läuft halt mit ein paar Freunden durch den Wald. Jedenfalls weiß ich, was ich lieber mache!

In Röhren klettern

Ab einer gewissen Fund-Zahl wird man als Geocacher auch interessierter an den etwas anderen Caches. Nachdem es so viele Versteckmöglichkeiten gibt, gibt es auch viele “unterirdische” Caches. Ich weiß noch, mein erster “Röhren”-Cache. Total optimistisch bin ich in den Weinbergen zu einem Aussichtspunkt um einen einfachen Tradi zu suchen. Die Koordinaten der Dose zeigten allerdings mitten auf einen geteerten Parkplatz. Als junger unerfahrener Cacher hat man mit dem Thema “Röhren” ja noch nicht so viel am Hut. Jedenfalls dauerte die Erkenntnis “Oh! Vielleicht sollte ich mal schauen, ob ich UNTER den Parkplatz komme?” ein bisschen. Seit dieser Zeit war ich in sind so einigen weiteren Röhren und Wasserabflüssen. Und ehrlich gesagt, so schlimm ist es meistens gar nicht. Oder anders ausgedrückt es zählt dann der Adrenalinspiegel gepaart mit “ist eh schon egal” und dann wird’s richtig lustig! Inzwischen bin ich auch Besitzer eines Paares Knieschoner. Man weiß ja nie.

Röhren

Irgend wo unter der Erde – Foto: privat

 

Auf Bäumen herumturnen

Seit Neustem beschäftige ich mich mit dem Thema Klettern. Eigentlich habe ich ja Höhenangst.Aber so Caches hängen auch gerne in Bäumen herum. Also wird man zwangsweise damit konfrontiert. Die ersten Baum-Kletter-Versuche mit Sicherung, Seil und kompetenter Anleitung habe ich hinter mir. Und es macht richtig Spaß!

Falls ich mich demnächst mal über einen Abgrund hinweg auf einer Brücke abseile, werde ich davon berichten. Also falls ich überlebe :-)

Bäume

Mein erster T5er Baum (T5 ist die höchste Schwierigkeitsstufe beim Cachen)! – Foto: Müller

Jedenfalls kann man eines gut erkennen. Dieses Geocaching ist ein Hobby mit vielseitigen Facetten und einem hohen Potential Dinge zu tun, die man sonst nie im Leben getan hätte – oder tun würde!

Auf Deutsch: Es macht richtig Spaß!

Nutrias

Und man trifft putzige Tierchen! – hungrige Nutrias in Möhrfelden – Foto: privat

 

 

Winterpause?

März 2015:

Zeit ist es ebenso für ein kleines Pferde-Update! Was hat sich bei meinen Ponys getan? Über den Winter haben wir reittechnisch mehr oder weniger “zwangsweise” eine Pause einlegen müssen. Irgendwas war immer und letztendlich hatte Jacinto seine größere Pause, weil schlicht und einfach alles nicht mehr gepasst hat.

Zwerg - Foto: privat

Zwerg beim dekorativ rumstehen … im Hintergrund übrigens unser neuer elektrischer Schubkarren! – Foto: privat

Sein Sattel hat nicht mehr gepasst – sprich die Polsterung war “durch”. Der Sattel hat gedrückt. Was ich daraus gelernt habe: Jeden Tag alles gleich sehen macht betriebsblind. Es lohnt sich öfter mal jemanden von Außen drauf gucken zu lassen. Nadine hat mit dem Paso Shop einen ganz tollen Sattel-Menschen an der Hand, der äußerst kompetent mit seinem mobilen Sattelservice unterwegs ist. Andreas Schweizer hat mir meinen Sattel neu aufgepolstert und angepasst und auf einmal schnaubt das Pony beim Reiten wieder ab und viele Taktunreinheiten waren wie von Zauberhand verschwunden. Es ist unglaublich, wie sensibel diese Pferde reagieren und mit was für einem “Leid” sie aber auch lange Zeit herumlaufen können, ohne sich zu wehren. Jedenfalls habe ich beschlossen jetzt regelmäßig jemand “Fremdes” auf meine Sättel gucken zu lassen! Ich bin nur froh, dass ich unter Jacintos Sattel das Quittpad liegen habe, das hat hoffentlich viel vom Druck weggenommen. Nicht auszudenken, wie das Pony gelitten hätte bei einem ganz normalen Stoffdeckchen!

Nächstes Problem: Hufe! Mehr Laufspaß im großen Paddock-Trail benötigt auch mehr Hufwachstum. So war nicht mehr viel übrig für ausgedehnte Ausritte und großartig viel Reiten. Jacinto lief äußerst fühlig auf festem Boden und wenn er ein Steinchen auch nur im Augenwinkel gesehen hat musste er ganz furchtbar leiden. Und Jacinto kann so dermaßen bedröppelt gucken und dabei gekünstelt herumhumpeln … es ist eine wahre Pracht. Es mussten also vorzeitig Eisen auf Jacintos Hufe – die hat er seit Mitte März und jetzt geht es los mit dem Training für unser erstes Turnier 2015. Ich hoffe es reicht noch für den Aufbau von ein bisschen Kondition!

Ach ja, der Pferdezahnarzt war auch noch da – Rundumschlag für alle drei Ponys! Nachdem der letzte Zahnarztbesuch doch schon ein paar Jährchen her ist, war da mal wieder die große Runde fällig. Die Pferdezahnärztin Ulrike Albrecht hat mich übrigens zufällig auf der Pferd & Jagd in Hannover gesehen und sich an mich erinnert. Sehr witzig – da steht man in der Dämmerung mit schnarchendem Pony auf der Schulter und wird erkannt. Ulrike und ihre begleitende Tierärztin (ich hab den Namen vergessen!!! Alzheimer-Alarm!!!) haben zwei Tage am Zykloopenhof verbracht und für rundum wieder gutes Kauvermögen gesorgt. Zudem sind beide auch noch zwei ganz nette, lustige Menschen. Ich denke Ulrike war nicht das letzte Mal bei uns.

Diosa kriegt die Zähne schön

Diosa kriegt die Zähne schön gemacht – Foto: privat

 

Aber sehr kalt war es, als ich dann am Abend noch warten musste, bis das letzte Pony aus der Narkose aufwacht. Resi war zum Schluss dran und hat die Narkose eigentlich auch am flottesten “verdaut”. Erst hat sie nur apathisch dagestanden und ziemlich laut geschnarcht. Dann wurde sie wacher, ist mal nach links getrippelt, dann nach rechts und mehr oder weniger plötzlich war sie dann auf einmal wieder wach. Das hab ich so auch noch nicht gesehen. Dieses Pony verwundert mich immer wieder. Die heiße Dusche zu Hause war für mich echt eine Wohltat!

Resi - Foto: Yvonne Riege

Resi im Schnee – ein Foto “geklaut” von Yvonne – sie ist übrigens auch für den Internetauftritt vom Paso Shop und Zykloopenhof zuständig – JA, wir haben mehrere gute Fotografen am Hof :-) – Ihr dürft neidisch sein :-) – Foto: Yvonne Riegler

Diosa hatte auch einen eher chilligen Winter. Yvi ist familiär bedingt ein paar Wochen lang nicht wirklich zum Reiten gekommen und Diosa war schon etwas gelangweilt und hat ein kleines Bäuchlein angesetzt. Aber sie konnte sich gut mit rumstänkern bei unseren Neuzugängen über Wasser halten. Und jetzt starten wir frisch und rundum erneuert in den Frühling. Frisch und komplett durchgeimpft sind alle drei jetzt auch und jetzt kann uns nichts mehr aufhalten!

Diosa

Diosa und Yvi beim Rumblödeln am Reitplatz – Foto: privat

 

Läufst Du schon, oder wohnst Du noch?

März 2015:

Es ist Zeit für ein kleines Update! Heute erzähle ich Euch wieder etwas über unseren Paddock-Trail. Die vergrößerte Anlage ist von den Ponys sehr gut angenommen worden. Wie ich das ganze Ding auf ein Foto bekommen soll, weiß ich allerdings immer noch nicht. Ich hoffe Google überfliegt unseren Stall bald wieder! Jedenfalls laufen inzwischen nicht nur die Ponys mehr, sondern auch die Reiter, die ihre Pferde einsammeln. Aus unserem beschaulichen Stall für zwei Leute und ein paar Ponys ist ein Großbetrieb geworden. Beide Laufgruppen sind voll besetzt und Nadine und Johannes haben immer wieder Anfragen.

Der Zykloopenhof 2015 - Foto: privat

Der Zykloopenhof 2015 – Foto: privat

Das führt natürlich auch viele neue Leute zu uns an den Hof. Wir haben inzwischen einen Haufen netter neuer Leute am Stall. Eine ganz bunt gemischte Truppe. Und bunt gemischte Pferde. Aber am Wichtigsten: alle passen zusammen! Und das ist viel Wert. Und alle sind motiviert! Unsere letzten Neuzugänge in der Jungs-Gruppe sind zwei Absetzer, ein buntes österreichisches Kapoho-Kind (also frech wie Oskar) und ein schwarzer Araberhengst (die schwarze Kuschel-Pest!), beide waren innerhalb von Stunden in die Herde integriert und nach ein paar Tagen war die ganze Gruppe schon zusammen im Strohbett gelegen und hat die vormittägliche Siesta gehalten. Jungs sind einfach unkompliziert.

Der “größte” Neuzugang allerdings war “Big Ben”! Johannes hat zum Geburtstag sein erstes eigenes Pferd bekommen! Und “Benny” ist einfach nur knuffig und hat sich inzwischen schon zum Stall-Maskottchen gemausert! Benny und Nadines Hengst Universo haben sich gleich angefreundet und es wird teilweise wild gespielt. Es ist einfach nur lustig zu sehen, wie der kleine Mann sich unter den Großen so gut behaupten kann. Und wie harmonisch die ganze Gruppe zusammenpasst.

Big Ben

Big Ben und Universo – Foto: Yvi Tschischka

 

Bei den Damen gab es auch einige Neuzugänge. Die Damen sind ja insgesamt etwas zickiger. Aber letztendlich gab es bei der Integration der Neuzugänge auch keine nennenswerten Probleme. Nur halt mehr Ohrenanlegen und Rumgiften – Weiber halt. Knuffigster Neuzugang ist wohl Silvanas “altes” Pony. Eine kleine Schimmeldame mit riesigem Kopf und plüschig-weißem Fell. Seit sie aus Österreich zu uns gezogen ist blüht sie richtig auf. Und wenn sie mit ihren kleinen Trippelschrittchen trabt oder galoppiert, muss man sich einfach freuen! Ein weiteres Scheck-Tier ist auch eingezogen, was vor allem Frau Sumpf extrem geärgert hat. Man soll keine Schecken haben neben ihr! Aber “Blümchen” behauptet sich tapfer und ergänzt die Herde sehr gut. Sie kam relativ zeitnah mit einer schicken Haflingerdame. Sprich wir haben jetzt auch eine “höhere Intelligenz” in der Herde :-) Also Ihr merkt schon, einiges hat sich getan.

Katze und Heu - Foto: privat

Coolste aller Stallkatzen “Mampfred” bewacht das Heu – Foto: privat

Auch baulich hat Johannes keine Pause gemacht. Seit Fertigstellung des vergrößerten Paddock-Trails wurde weiter gewerkelt (und er plant schon wieder größere Projekte ….). Nebenbei wurden noch ein paar “Freßbäume” aufgestellt. Die sind richtig praktisch. Einfach einen Baumstamm nehmen, in die Erde rammen, drumrum den Boden “matschfest” machen und Halterungen für Heunetze reinschrauben. Eigentlich ganz einfach.

Fressturm - Foto: privat

neuer Fressturm bei den Jungs, mit “Bennytauglich” gehängten Netzen  – Foto: privat

Weiter wurde eine zweite Sattelkammer und ein zweiter Putzplatz für die Jungs-WG gebaut. So langsam platzt unsere “alte” Sattelkammer aus allen Nähten. Apropos Putzplatz, das Problem, dass das Wasch-Wasser sich immer am Eingang gesammelt hat und die Ponys so durch eine schaumige Pfütze gehen mussten, wurde gestern Nachmittag eben schnell nebenbei mit Zement, einem Gitter und Brettern behoben. Rechtzeitig zum besseren Wetter und der baldig neu einsetzenden Pferde-Wasch-Saison.

Am Putzplatz hat sich auch etwas getan. Der Zugang zum Heulager und Heunetz-Stopf-Platz wurde komfortabler gemacht. Sprich man hat jetzt eine bequeme Treppe mit Geländer, um ans Heu hinunter zu kommen. Inzwischen haben wir einen ganz schön hohen Umsatz an Heunetzen. Falls irgend wem langweilig sein sollte und er das Bedürfnis hat Heunetze zu stopfen: bei uns kann man sich da austoben :-)

Heunetz-Stopf-Platz - Foto: privat

komfortabler Heunetz-Stopf-Platz mit Sitzbank – Foto: privat

 

 

 

Sind braune Eisbären Matschbären?

17. Januar 2015:

Unser Eisbärenritt ging dieses Jahr schon in die dritte Runde. Auch dieses Mal hatten wir leider nicht das gewünschte Traumwetter mit Minusgraden, leichtem Raureif und sonniger Schneelandschaft, sondern durften uns mit 5° und zwischendurch leichtem Regen auf dezenter Matschbahn begnügen. Aber das hat vierundzwanzig tapfere Teilnehmer nicht davon abgehalten bei uns zu starten. Wie gesagt, nur die Harten kommen in den Garten – und da gibt es doch eine ganze Menge!

erste Startergruppe

Die erste Startergruppe – Isipower pur! – Foto: privat

Aufsteigen

1. Übung – Aufsteigen von rechts! – Foto: YR Fotografie

Hufeisen

2. Übung – Hufeisen werfen! – Foto: YR Fotografie

Dieses Jahr haben wir aus der Eisbären-Cabalgata einen Eisbären-Orientierungsritt gemacht. Jeder Teilnehmer bekam eine Karte, nach der geritten werden musste. Es gab keine Markierungen auf der Strecke, dafür aber ein paar Fragen zu beantworten und Dinge zu zählen. Bevor die Gruppen aber losreiten durften galt es erst einmal zwei Aufgaben zu bewältigen. Die erste war von rechts aufsteigen – was für manche ganz einfach war und für manche völlig ungewohnt. Wer dann endlich oben saß, durfte Hufeisen in einen Eimer werfen. Natürlich mit unterschiedlich schweren Hufeisen, sonst wäre es ja zu einfach gewesen. Dann ging es erst einmal auf die Strecke.

Eisbärenverkleidung

Eisbärenverkleidung – Foto: YR Fotografie

Der Mittagsstopp am Flurdenkmal war besetzt mit vier gutgelaunten Mädels (Danke an Silvana, Manu, Walli und Hannah). Hier gab es zur Stärkung heiße Getränke und Kuchen/Eierringe. Die Reiter durften erst einmal ihre Pferde und Ponys in Eimer abstellen. Dann durften die Reiter selbst noch ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen und mit verbundenen Augen einen Schweif-Pin auf ein Pferdchen mit Zielscheibe stecken.

im Eimer

Pferd im Eimer …. – Foto: Silvana W.

im Eimer

…. oder Eimer im Eimer? – Foto: Silvana W.

Trabertier freut sich

Freches Trabertier!!! – Foto: Silvana W.

Weiter ging die Strecke Richtung Heimat. Nach Überquerung der Straße wartete noch eine weitere Station auf die „Matschbären“. Anna und Jürgen betreuten die Station, an der die Reiter ganz „einfach“ über eine am Boden liegende Plastikfolie reiten mussten. Dann ging es ganz entspannt weiter zurück zum Reitplatz am Zykloopenhof. Hier standen meine Assistentin Anna und ich schon bereit, um die Reiter paarweise durch den Trail-Parcours zu geleiten. Unsere Foto-Frau Yvonne hielt das Ganze auf Bildern fest.

Julia

Julia in Aktion – Foto: YR Fotografie

großes Kino

eleganter trat niemand auf das Podest! – Foto: YR Fotografie

Hilfe

Voller Richtereinsatz! – Foto: YR Fotografie

Monster

Monster-Alarm! – Foto: YR Fotografie

Die Reiter durften ein Podest mit Teppich überreiten (Johannes hatte es am Vorabend schnell noch gebaut – nachdem ich dem letzten mit dem Auto aus Versehen den Rest gegeben hatte und es jetzt in Frieden ruht ….). Ein Besen musste vom Pferd aus aus einem Ständer genommen werden und mit dem Besen auf dem Pferd eine Runde gedreht werden, dann durfte der Besen zurück gesteckt werden. Es galt eine Gasse mit unterschiedlichen Stangen zu durchreiten, wobei möglichst wenig Stangen berührt werden durften. Und am kniffligsten hat sich die Entchen-Station herausgestellt. Auf einem Tisch lag ein Spielzeug-Tier an einer Schnur, die Pferde sollten an den Tisch heran reiten, die Reiter die Schnur nehmen lassen und dann den Tisch umrunden. Dabei sollte das Spielzeug-Klapper-Tier auch eine Runde auf dem Tisch drehen. Eine wirklich schwierige Aufgabe!

Aber alle 24 Reiter haben die Stationen gut gemeistert. Was uns positiv auffiel – es gab keine unschönen Bilder zu sehen, alle Reiter waren fair zu ihren Pferden. Positiv auffällig war auch, dass viele Pferde gebisslos unterwegs waren. Und was natürlich am aller auffälligsten war: Alle Reiter hatten trotz dem feuchtem Wetter und dem ganzen Matsch richtig gute Laune! Ihr seid echt Spitze! Prädikat echte Matschbären. Wir bekamen sogar richtig schöne Eisbären-Verkleidungen zu sehen – ein Team hatte sogar Eisbären und Tatzen in die Pferdepopos geschoren. Das gefällt uns natürlich immer – voller Einsatz!

Schöne Pferdepopos

Schöne Pferdepopos gefallen uns immer! – seht Ihr das Glück fliegen? – Foto: privat

Nach dem Ritt und Pferde verräumen/versorgen konnten sich die Reiter am Hof stärken. Es gab wieder ein reichhaltiges Buffett. Von warmen Getränken, Glühwein, der legendären Kartoffelsuppe, Grillkäse, Grill-Würstchen (danke an unsere Rosi vom Grill), diverse Salate, Brotaufstrich und natürlich Kuchen und Eierringen war alles geboten. Mama Zäh und die fleißigen Kuchen/Salatspender hatten sich wieder selbst übertroffen) Relativ spontan haben wir auch eine Tombola auf die Beine gestellt (danke an Ingrid und Bettina). Und wem richtig kalt war, der konnte sich im Paso Shop aufwärmen und bei Nadine einkaufen oder Sachen besticken lassen. Wen habe ich jetzt noch vergessen? Johannes (Chef-Orga und Parkplatz-Einweiser) und Dieter (Springer vom Dienst und gute Seele), Nanny (Mistfrau im Hintergrund), einfach unser ganzes Stallteam – ihr seid Spitze :-)

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Vor dem Start –  Foto: privat

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Gute Laune war Startbedingung!!! – Foto: privat

Nachdem alle gestärkt waren und die Ergebnisse fachmännisch von mir ausgerechnet wurden gab es auch eine Siegerehrung. Die ersten drei bekamen kleine Preise aus dem Paso Shop und jeder Teilnehmer bekam einen Zykloopenhof-Eimer mit ein bisschen Goodies-Inhalt. Einen süßen Preis bekam auch die jüngste Teilnehmerin (Rosa), die Gruppe mit der besten Verkleidung (Julia, Jenny und Tina) und die beiden Ponys mit der Eisbären-Rasur (… also die Besitzerinnen Kerstin und Lisa). Die beiden hatten gleichzeitig auch die weiteste Anreise aus Hammelburg. Ach ja, Ihr wollt jetzt bestimmt wissen, wer gewonnen hat oder?
1. Platz ging an Kerstin Flindt
2. Platz ging an Elmar Scheller
3. Platz ging an Christel Velte
Die restlichen Plätze habe ich mit Absicht nicht durchgezählt. Auffällig war aber, dass alle Reiter von erreichbaren 50 Punkten mehr als die Hälfte erreichten. Die meisten lagen so bei 34 bis 46 Punkten. Also auf Deutsch: Alle waren gut!

Und so klang ein weiterer schöner Eisbären-Tag am Zykloopenhof mit gemütlichem Zusammensitzen der Teilnehmer, vieler lieber Gäste und der Helfer unter den Heizpilzen gemütlich aus. Wir sehen uns beim nächsten Eisbärenritt! Mal schauen, was uns da wieder einfällt!

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Paso Finos waren natürlich auch da – Foto: privat

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Die Nachbarn auch :-) – Foto: privat

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Mittagsstation – gemeines Schweif-Stechen! – Foto: Silvana W.

PS: Für wen es noch interessiert – die Fragen/Antworten vom Ritt:
Zählt die direkten Jägerstände: 7
Hausnummer: 12
Das „Runde“?: Fußballfeld
Bäume vor der Kapelle: 3
Wer wohnt hier? – Ortolan (Das ist ein Vogel der speziell in Mainfranken in Streuobstwiesen brütet – oder in Italien fett gefüttert wird und dann dort als sogenannte Fettamme gegessen wird. Sehr ekelig. Müsst ihr mal bei Wikipedia nachlesen: Fettamme.)

Was war 2014?

27. Dezember 2014:

Auch dieses Jahr gibt es wieder einen kleinen Jahresrückblick. Wir waren wieder ziemlich viel unterwegs und auch so ist „nebenbei“ noch einiges passiert. Aber auch dieses Jahr war ein gutes Jahr mit einem gut durchmischtem Programm.

Ich habe dieses Jahr drei Kurse zur „Fortbildung“ besucht. Da waren die letzen beiden Kurse, die am Sternberghof stattfanden mit Pete Kreinberg und Stephan Vierhaus und ein Kurs mit Sabine Bühlmann bei uns am Zykloopenhof. Natürlich waren wieder einige Orientierungsritte dabei, ein paar Cabalgatas, unsere erste Fuchsjagd überhaupt, zwei Messebesuche, drei Turniere, ein paar Foto-Touren, ein paar IGV-Veranstaltungen. Kilometer haben wir dieses Jahr viele auf der Autobahn verbracht!

Jacinto - Foto: Yvi Tschischka

Bester aller Zwerge, treuer Begleiter, Jacinto – Foto: Yvi Tschischka

Nebenbei habe ich wieder viele nette Leute getroffen, Freundschaften gepflegt und neue Freundschaften geschlossen. Gefreut hat mich auch, dass nette Reaktionen auf diesen Blog hier kamen. Ich hab eine kleine, aber feine Leserschaft, die meine Geschichten regelmäßig verfolgt. Das freut mich sehr und ich freue mich auch immer, wenn ich Feedback bekomme. Sowas baut auf. Vielen Dank hiermit allen meinen heimlichen und öffentlichen Lesern, Ihr dürft mir gerne weiter Feedback geben, Wünsche äußern, Kritik anbringen.

Weil Ihr mich ja fleißig verfolgt habt übers Jahr, möchte ich die Highlights einfach mal als Stichwortsammlung so stehen lassen. Mir fallen bei der Durchsicht ganz viele schöne und lustige Geschichten ein an die ich spontan Denken muss. Vielleicht fällt Euch beim Lesen auch noch die ein oder andere Geschichte dazu ein und Ihr schwelgt ebenfalls ein bisschen in Erinnerungen? Wer möchte, kann mir lustige oder denkwürdige Geschichten zukommen lassen, die mit unseren gemeinsamen Aktionen zu tun haben. Traut Euch auch mal zurück zu schreiben!

Märchenritt Geo

Die Crew unterwegs beim Märchenritt Geo – Foto: privat

Glühweinritt – Eisbärenritt – Osterspai – Bühlmann – Kreinberg – Vierhaus – Berghof Rod – Äppelwoi-Ritt – Foto-Farm-Tour – Hoffest Rancho Paraiso – Equitana Open Air Neuss – Fino Classic Wemding – Kosbach Orientierungsritt — Hochzeit Zykloopenhof – Fun Turnier Kottenheim – IDMG Kreiswald/Rimbach – Wunderburg Cabalgata – Gerolzhofen Märchenritt – Paso Fino-Stammtisch – Fuchsjagd Schaafheim – Geocaching – Pferd&Jagd Hannover – Quittpad

Equitana Open Air Neuss - Foto:

Equitana Open Air Neuss, Highlight im Sommer  – Foto: Sarah Meier Kamera

Speziell hervorheben möchte ich den Zykloopenhof. Hier hat sich wohl am meisten getan im letzten Jahr. Aus dem beschaulichen Zykoopenhof ist fast schon eine Art Pferdezentrum geworden. Wir sind jetzt ein Paddock-Trail-Stall mit zwei Laufgruppen für je zehn Pferde. Um die baulichen Veränderungen noch einmal nachzuvollziehen, guckt einfach in die Rubrik „Wo Cavadoren wohnen“. Im letzten Jahr hat sich Johannes ganz schön ins Zeug gelegt mit der Vergrößerung. Wir haben jetzt auch den Paso-Shop am Hof, einen eigenen Pferdezubehörladen mit Stickmaschine und vielen Spezialsachen. Nadine kann fast alles besorgen! :-) Und sie kann jetzt ganz unermüdlich zwischen Stall und Shop hin und her flitzen. Neben Aufbau des Shops, Umbau des Stalls und dem ganz normalen Wahnsinn haben wir übrigens dieses Jahr auch die kirchliche Hochzeit von Nadine und Johannes gefeiert.

 

Wemding - Foto: privat

Wemding Fino for Pleasure-Truppe – Foto: privat

Hervorheben muss ich natürlich auch Yvi. Sie hat sich tapfer überall hin mitschleifen lassen und sich immer zuverlässig und verantwortungsvoll um meine Ponys gekümmert. Sowas findet man heute nicht mehr oft! Nebenbei ist sie wirklich grandios mit Diosa als Team zusammen gewachsen. Die beiden haben dieses Jahr einen echt guten Lauf gehabt und auf Turnieren einige Siege einfahren können. Ich bin stolz auf Euch beide und weiter so!

Auf meine drei Ponys bin ich natürlich sowieso jedes Jahr immer wieder stolz. Das braucht ja nicht extra erwähnt zu werden. Und ich bin glücklich, drei so unterschiedliche und tolle Paso Finos zu besitzen.

Fino-Elche - Foto: privat

Fino-Elche – Foto: privat

Was sind meine Ziele für nächstes Jahr? Im Prinzip kann ich das eins zu eins vom letzten Jahresrückblick übernehmen: Wir werden auch wieder viel unterwegs sein und eigentlich genau das machen, was wir gerne machen: Reiten, Freunde treffen, Spaß haben, Feiern und schöne Gegenden erkunden. Hoffen, dass alle gesund bleiben, dass es nicht ins Heu regnet und dass das Gras schön wächst. So ist der Plan. Und damit wünsche ich Euch allen ein grandioses, unvergessliches, glückliches, erfülltes, gesundes, töltiges und lustiges Jahr 2015 – wir sehen uns!

Resi

Resi, bestes aller Problemponys und putzig dabei – Foto: Yvi Tschischka

Prima Klima unter’m Sattel?

Dezember 2014:

Del Cavador hat mal wieder getestet: Quittpad

Auf der Pferd & Jagd 2013 haben wir den Klaus Meinders von der Firma Quittpad kennen gelernt. Damals sind wir sehr schnell ins Gespräch gekommen. Quittpad vertreibt eine Sattelunterlage mit dem Slogan „Prima Klima unter’m Sattel“. Es besteht aus einem luft- und wasserdurchlässigen Polyester-Abstandsgewirke, bei dem Ober- und Unterfläche durch zahlreiche druckelastische Filamentfäden auf Abstand gehalten werden. Also im Prinzip elastische Luftwaben. Als weiteren Effekt sorgen die Waben auch noch für sehr gute Druckverteilung. Das Material wird übrigens auch bei der medizinischen Dekubitus-Prophylaxe eingesetzt.

Quittpad hatte das Material als Fuß-Einlegesohlen zugeschnitten und an die Messebesucher verteilt. Nachdem wir letztes Jahr immense Laufwege auf der Pferd und Jagd hatten, waren wir alle Fußwund und haben uns sehr über die Sohlen gefreut. Die hatten tatsächlich auch einen sehr guten Effekt bei unseren geschundenen Füßen (die Sohlen habe ich auch heute noch in meinen Schuhen in Benutzung – und das seit über einem Jahr!). So fanden wir dann auch die Satteldecke für die Pferde interessant. Wie man schon unschwer merkt, fallen wir voll in die Marketing-Fang-Tricks herein …. aber in diesem Fall sehr gerne.

Mir selber hat die Form der Satteldecken aber nicht gefallen und sie waren mir insgesamt zu dick. So bequatschten Meike Wolf und ich Klaus, dass er uns eine Allround-Form bastelt und das Ganze vielleicht auch etwas dünner. Wir sind mit unterschiedlichen Freizeitreitersätteln (Sommer Alpha Vaquero, Sommer Voyage, Deuber Westernsattel ohne Horn) unterwegs. Nach mehreren Gesprächen hat Klaus uns ein Pad im neuen Allround-Format zugeschickt. Damit konnte ich schon einmal ein paar Testritte absolvieren. Das normal dicke Pad „Comfort“ Allround ist auf jeden Fall eine gute Möglichkeit einen nicht ganz optimal passenden Sattel auszugleichen. Aber mir war es insgesamt eine Spur zu dick.

Als ich dann das dünnere Allround-Pad „Sport“ zugeschickt bekommen habe, war es um mich geschehen. Es passt perfekt unter meine Sättel, es sieht klassisch elegant aus, es ist einfach funktional und verrutscht nicht und das ohne störende Gurtstrippen oder sonstige Halterungen. Pad pur sozusagen.

Es hat genau die perfekte Dicke, um nicht zu stark unter dem Sattel aufzutragen und einen guten und feinen Kontakt zum Pferd zu behalten. Mein sehr sensibler Paso Fino Wallach läuft damit äußerst entspannt. Nachdem ich am Training nicht sehr viel verändert habe, gehe ich einfach mal davon aus, dass das Quittpad einen guten Teil zu seiner derzeitigen Lockerheit beiträgt. Ich war begeistert. Jetzt musste nur noch über den Sommer dauergetestet werden.

Wir waren auf einigen Orientierungsritten, natürlich ganz viel im heimischen Gelände und auf dem Reitplatz, waren auf Messen und auf Turnieren unterwegs. Zum krönenden Abschluss sind wir auch eine Fuchsjagd mit dem Quittpad gestartet. Und auf der jetzigen Pferd & Jagd hatten wir es natürlich auch dabei.

Und ich muss sagen, es hält was es verspricht. Die Pferde schwitzen nicht zu sehr darunter, das Fell „rubbelt“ sich nicht auf. Unter dem Sattel scheint tatsächlich ein gutes Klima zu herrschen, und das auch nach einem ganzen Tag unterwegs. Es lässt sich wunderbar einfach sauber halten, ich bürste einfach die Haare nach dem Reiten aus, oder klopfe es aus. Meike hat schon die Erfahrung gemacht, dass der Staub hindurch rieseln kann. Man kann es also auch prima mit dem Teppichklopfer ausklopfen. Außerdem hatte ich das Quittpad schon zweimal bei 60° in der Waschmaschine. Es sieht immer noch topp aus. Kein Verziehen, keine Verfärbungen. So mag ich das. Einfach und unkompliziert. Aufs Wesentliche beschränkt, kein Schnickschnack. Und es hält, was es verspricht.

 

http://www.quittpad.de/shop_content.php?coID=58

 

Auf der Pferd & Jagd 2014 haben wir den Klaus dann auf der Messe wieder getroffen und konnten live dabei sein als das Allround Pad „Comfort“ und „Sport“ in den Verkauf ging. Meike und ich sind jetzt übrigens auch im neuen Ouittpad-Prospekt zu bewundern. Das hat uns sehr gefreut.

Auf jeden Fall werde ich das Quittpad weiter als Lieblingspad benutzen, weiter testen und andere Reiter damit belästigen. Übrigens ist es gerade im Winter sehr praktisch, weil es ziemlich schnell trocknet. Im Vergleich zu Baumwolle oder Lammfell ist es Ratzfatz trocken, was ja auch eine Frage der Hygiene ist. Klamme, feuchte, gammelige Pads sind ja ein gefundener Partyraum für Pilze und Bakterien. Und das im Winter, wo eh schon Bakterien-Husten-Schnupfen-Zeit ist. Das muss ja nicht sein. Dann lieber was luftiges, was unkompliziert trocknet.

 

Allround-Pad

http://www.quittpad.de – Foto: quittpad

 

Jedenfalls hat der Klaus uns schon sein neustes Projekt mit dem Quittpad-Material verraten … Ihr dürft gespannt sein! Es bleibt aufregend! Und auch für Reiter mit Baumlosen Sätteln ist etwas in Planung – das dürfte sehr interessant werden, denn gerade beim baumlosen Sattel ist ein gutes Pad mit guter Druckverteilung äußerst wichtig.

 

Fakten:

Quittpad AL 520 Sport mit Wirbelsäulenkanal 159.- € – Länge 520 mm, Höhe 450 mm, Materialstärke 16 mm, auf Wunsch mit Befestigungsmöglichkeiten

Quittpad AL 520 Comfort mit Wirbelsäulenkanal 169.- €  – Länge 520 mm, Höhe 450 mm, Materialstärke 26 mm, auf Wunsch mit Befestigungsmöglichkeiten

 

Fazit: Klare Empfehlung für das Quittpad (in allen Varianten) :-)

 

PS: Es ist übrigens auch die perfekte Idee für Reiter als Weihnachtsgeschenk :-)

Pferd & Jagd Hannover?

4. bis 7. Dezember 2014

Auch in diesem Jahr waren die Gangpferde wieder auf der Pferd & Jagd in Hannover. Erfreulicher Weise gab es dieses Jahr auch keine Unwetter-Katastrophen, so dass die Fahrt nach Hannover für alle unkompliziert war. Das schöne Wetter machte sich auch in den Besucherzahlen bemerkbar. 85.000 Besucher strömten durch die verschiedenen Hallen und konnten sich 800 Aussteller und diverse Pferdevorführungen ansehen.

Foto: Thorsten Ruthof

Finos machen Spaß! – Foto: Thorsten Ruthof

Dieses Jahr war ich wieder mit Pferd und mit tatkräftiger Unterstützung von Yvi dabei. Diosa durfte als Vertreterin der töltenden Schecken mitfahren. Insgesamt waren vier Paso Finos mit von der Partie: Esperanza mit Meike Wolf, Diosa mit Yvi Tschischka, Angelita mit Stan Paul und ich mit Leihpony Brujula. Eigentlich wollte ich ja ein paar gechillte Messetage erleben, ein paar Fotos machen und Diosa beim Laufen zugucken, aber nachdem Britta von einer fetten Bronchitis dahin gerafft wurde hat sie mir angeboten ihre weiße Töltmaschine zu reiten. Und mal ganz ehrlich, wer da nicht ja sagt ist selber schuld. Also kam ich in den Genuss in den vier Tagen ein tolles Pony mit ganz viel genialem Tölt reiten zu dürfen. Vielen Dank dafür Britta!
Davon, dass es mich während der Messe dann Erkältungstechnisch ordentlich dahin gerafft hat, so dass ich sogar ganz dringend zum Arzt musste und mal wieder ganz dringend Antibiotika brauchte sprechen wir jetzt mal nicht. Und auch nicht davon, dass meine Bakterien jetzt bestimmt bei anderen Gangpferdeleuten ordentlich verteilt sind …. *hust*

In Halle 17 gab es täglich um 15 Uhr die Gangpferde zu sehen. Eine halbe Stunde jeden Tag hatten wir die Gelegenheit dem zahlreich interessiertem Publikum die verschiedenen Gangpferderassen zu präsentieren. Gekonnt moderiert wurde unser Auftritt von dem Dieter Thomas Heck der Gangpferdeszene – Stephan Vierhaus. So wurde Stephan am Sonntag von der anmoderierenden Dame vorgestellt. Jedenfalls wurde die halbe Stunde immer sehr gut genutzt. Im Ring waren Töltende Traber (IG Töltende Traber), Paso Iberoamericano (PV), Paso Fino (PFAE), Paso Peruano (PPE), Rocky Mountainhorses (RMHA), Tennessee Walker (ETWHA) und ein Mangalarga Marchador. Die Präsentationen waren harmonisch und man konnte die Vielfalt der Rassen in der halben Stunde sehr gut beobachten.

Pferd & Jagd 2014 - Foto: Thorsten Ruthof

Pferd & Jagd 2014 – Foto: Thorsten Ruthof

Wer noch nicht genug von den Gangpferden hatte konnte dann täglich im Cavallo-Ring um 16.30 Uhr noch mehr Stephan Vierhaus lauschen. Zusammen mit Kaja Stührenberg und Nuno gab es dort täglich Vorträge mit Reitdemo zum Thema „Tölt über den Rücken“.

Unser IGV-Stand in Halle 16 war dieses Jahr etwas anders gestaltet. Eine große Säule mit verschiedenen Gangpferdebildern war mittig als Eye-Catcher platziert, rundum fand sich ein Info-Counter mit Broschüren und eine „Verpflegungsecke“. Kaffee und Süßigkeiten sind ja immens hilfreich bei einem langen Messetag – Mandarinen sind der totale Renner (danke an Thorsten für die Mandarinen-Versorgung). Dazwischen luden gemütliche Tische und Stühle zum verweilen und quatschen über die Gangpferde ein. Abgerundet wurde das Ganze mit ganz vielen bunten Roll-Ups der verschiedenen Rassen und zwei liebevoll antransportieren großen Plastikpferden in traditioneller Ausrüstung. Die verschiedenen Rassen wurden nicht getrennt präsentiert, sondern als gemeinsames großes Ganzes, was sehr gut ankam. Und auch untereinander hatte man so gut die Gelegenheit ins Gespräch zu kommen.

Perfekt war unser Stand mit den vielen Sitzgelegenheiten dann auch für die von Doro Martin organisierte Standparty geeignet. Doro versorgte uns am Freitag wieder mit Sekt/Orangensaft, Chilli, der legendären Kartoffelsuppe und Häppchen. So wurde der zweite Messetag dann zusammen gemütlich gefeiert. Einige Gäste verirrten sich natürlich auch an die Feier.

Insgesamt war es wieder eine sehr schöne Messe, die dank der fleißigen Helfer mit und ohne Pferd wieder zu einem Highlight im Gangpferdejahr wurde und zugleich eine sehr gute Gelegenheit war viele Gangpferdefreunde zu treffen. Ein spezielles Dankeschön geht auch an unser fleißiges Bodenpersonal: Nadine und Basti Hoinza, Gerd Mülle, Florian Wolf und allen Fino-Freunden die uns am Stand besucht haben!

Foto: Thorsten Ruthof

Barrida! – Foto: Thorsten Ruthof

Natürlich konnten wir auf der Pferd & Jagd auch wieder nette Leute treffen – im Speziellen meine ich da den Klaus von Quittpad, auf den ich mich bei jeder Messe freue und der uns wieder mit neuen Ideen überrascht hat und mit dessen Quittpads wir alle unsere Finos vorgestellt haben. Da war auch wieder der Ingwer-Mann (bei dem ich mich mit scharfem Ingwer gegen die Bakterien eingedeckt habe) und HottiKlamotti mit den schönen Fino-Taschen, um die man nicht herum kommt! Und meine neuste Entdeckung: der Yeti-Fellbezug (Bartel), da hab ich mir ein Schönes mit langen Haaren für Jacintos Sattel bestellt.

Besonders stolz bin ich aber auf Yvi und Diosa, die sich so schön im Ring präsentiert haben. Diosa ist sowieso ein Schatz. Als altes Herdentier hat sie sich die ganzen 400 km lang alleine im Hänger mitschleifen lassen, war brav auf der Messe und hat sich die vier Tage für Diosa-Verhältnisse sehr gut benommen und wieder brav alleine im Hänger zurückfahren lassen. So eine Indoor-Messe ist gerade für ein Offentstallpferd und Herdentier eine extreme Herausforderung. Durch den Lärm und den Trubel eine echte Dauerbelastung. Ich bin extrem dankbar so ein tolles Pony haben zu dürfen, das jeden Unsinn mitmacht und alles so gut wegsteckt. Was ja auch wieder für den tollen Charakter der Paso Finos spricht!

PS: Vielen Dank an Thorsten Ruthof für die tollen Fotos von der Messe!

Wer noch ein bisschen Filmchen gucken möchte:

Kaja und Nuno:

von textundfotoschmiede

Vorführung Gangpferde Pferd & Jagd 2014:

von TopwalkerTW (Paso Finos laufen ab ca. 4:40 Min)