Finos on Stage?

Juli/August 2015:

So “hektische” Paso Finos eignen sich übrigens auch perfekt als brave und ruhige Statisten für Theateraufführungen. Alegria mit Nadine und Perfekta mit Silvana bereichern dieses Jahr die Geschichte der Stadthistorie. Ich finde, sie sehen dabei sehr gut aus!

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Main Post Artikel von dieser Woche

Die Proben fanden natürlich genau in der heißen “Hitzinger”-Phase statt. Aber die Mühe und Schwitzerei hat sich gelohnt. Dieses Wochenende können unsere Zykloopenhof-Bewohner noch in der Häckerchronik bewundert werden. Karten gibts bei der Stadt Kitzingen.

Foto: Yve Rieger

Perfekta und Silvana – perfekt in Szene gesetzt – Foto: Yve Riegler

Yve Riegler war dabei und hat schöne Fotos gemacht – die vier sehen Spitze aus oder?

Foto: Yve Riegler

Der Traum aller Prinzessinnen: Alegria mit Wallemähne mit Nadine – Foto: Yve Riegler

Heiße Sache?

24. und 25. Juli 2015:

Nachdem heute schon wieder so ein fürchterlich heißer Sommertag war, an dem man nicht vernünftig reiten konnte, sind Yvi und ich nach Markt Bibart gefahren, um uns von kleinen Fohlen bezaubern zu lassen. Bei Bianca Guckenberger (Paso Finos del Riso) fand heute der Hoftermin des Bayerischen Spezialrassenverbandes mit Stuteneintragung und Fohlenbrennen statt. Yvi hatte natürlich die Kamera dabei.

Escobar

Escobar del Riso – Foto: Yvi Tschischka

Insgesamt bekamen wir sechs aufgeweckte, schicke Fohlen zu sehen und zwei Paso Fino Stuten wurden eingetragen. Ein paar der Pferdekinder wurden als Prämienfohlen eingetragen, aber genauere Daten kann ich Euch nicht liefern – es war zu heiß und ich habe nicht alle Richtersprüche mitbekommen. Die Hauptsache ist: Alle vorgestellten Pferde haben den Richtern gefallen und sind jetzt offiziell eingetragene Paso Finos.

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Das eigentliche Fohlenbrennen ist halb so wild – Foto: Yvi Tschischka

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Siska del Sol – diese hübsche Dame steht übrigens zum Verkauf – Foto: Yvi Tschischka

Zwischendurch hatte Yvi noch ein Fotoshooting mit Mina und ihrem schicken Sohn Brujito. Die beiden waren mit ihren Besitzerinnen extra aus Dresden angereist, da bot sich die Gelegenheit natürlich an. Also sind wir noch ein bisschen auf einer großen Koppel herumgerannt, um Brujito für Yvis Kamera ins rechte Licht zu rücken. Als Foto-Assistent muss man sich schon manchmal ganz schön anstrengen :-)

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Brujito und Mama Mina beim offiziellen Teil … ich hab ja einen Faible für gelbe Ponys …. – Foto: Yvi Tschischka

Mein „Foto-Assi-Job“ ging am Samstag dann gleich weiter. Wir waren in Langenzenn bei der Casa del Gavilan. Dort fand an diesem Wochenende ein Kurs mit Shaw Laney bei Doris und Reini Sperber statt. Franzi und ihre hübsche Fino-Stute Sierra hatten ein Shooting bei Yvi gebucht und sich vor der Kamera als äußerst fotogen erwiesen.

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Sierra del Sol – Foto: Yvi Tschischka

Das Wochenende gab uns natürlich die Gelegenheit wieder einmal nette Fino-Menschen zu treffen und ein bisschen zu Quatschen. Yvi war am Sonntag dann noch bei einem weiteren Fino-Shooting, während ich mich meinem Zweithobby (… des mit denne Tupperdösli) gewidmet habe. Theoretisch müssten wir eigentlich ein bisschen mehr reiten, unser Training für die IDMG hängt irgendwie ein bisschen hinterher.

Tür Auf 2015?

19. Juli 2015:
Heute waren Yvi und ich eingeladen mit unseren Ponys beim Tag der offen Tür an der Lechleite bei Veronika und Sebastian Frisch dabei zu sein. Es ist zwar ein bisschen verrückt extra für einen Tag nach Augsburg zu fahren, aber ohne ein bisschen Verrücktheit wäre das Leben ja langweilig. Also haben wir Diosa und Jacinto früh morgens in den Hänger gepackt und sind losgefahren.

An der Lechleite angekommen war dort schon ganz schön was los. Der Vormittag war den Vorführungen der Reitschüler gewidmet. Nachdem wir unsere Ponys in den vorbereiteten Boxen geparkt hatten konnten wir noch den Rest des Vormittagsprogramms anschauen und ein bisschen übers Gelände schlendern.

Der Tag war super organisiert. An der Brücke war ein extra Info-Point eingerichtet. Man konnte dort bei einem Hof-Quiz mitmachen und alles Rund um den Betrieb erfahren. Überall waren Info-Schilder angebracht, auf denen man sich über Pferdehaltung und Besonderheiten informieren konnte. Der Hufschmied war auch da, ebenso wie eine Tierärztin. Es gab einen kleinen Markt mit allerlei schönen Dingen. Der Süßigkeiten-Mann, der auch am House-Turnier mit seinem Wagen da war, hat uns sogar wiedererkannt. Das Catering war wieder in der Reithalle aufgebaut und lies keine Wünsche offen. An der Wand der Reithalle gab es eine Art kleine Chronik der Lechleite. Für jedes Jahr eine große Collage mit Bildern und Artikeln. Das fand ich auch eine sehr schöne Idee.

Foto: Robert Köditz

Foto: Robert Köditz – http://www.robert-koeditz.de – Portraits/Hochzeiten/Firmenportfolios direkt aus Friedberg

Über den ganzen Tag verteilt gab es Vorführungen, Ponyreiten, kleine Demonstrationen (Tierarzt, Hufschmied, Hofarbeit), so dass keine Langeweile aufkommen konnte. Wir Paso Finos waren am Nachmittag dran. Wir durften uns erst in der Halle präsentieren und dann später mit den Isis zusammen auf die Ovalbahn. So eine Barrida klappt übrigens auch hervorragend mit Isi-Fino! Zwischendurch standen wir einfach nur dekorativ rum und beantworteten Fragen oder die Ponys ließen sich geduldig von den Kindern streicheln.

Kurz nachdem wir fertig waren, tauchte übrigens überraschender Weise unser Hof-Johannes auf. Er hatte in der Gegend bei einem Umzug geholfen und auf der Durchreise vorbei geschaut. Bestimmt hat er sich auch wieder einige Anregungen zum Umbauen mitgenommen :-)

Isi-Fino-Barrida - Foto: Robert Köditz Fotografie

Isi-Fino-Barrida – Foto: Robert Köditz Fotografie

Kurz vor Abschluss des Festes machten wir uns dann schon wieder auf die Heimreise. Damit verpassten wir zwar die legendäre Lechleiten Fahnen Quadrille – zwölf Isländer mit bunten Fahnen, aber es sollte bei uns heute nicht allzu spät werden, weil der Montag und die Rückkehr in die Routine sonst so „brutal“ werden.

Jedenfalls hatten wir eine Menge Spaß an der Lechleite (bei strahlendem Sonnenschein!) und einen spannenden Tag dort. Wir sind freundlich aufgenommen worden und hatten einige interessierte Fragen zu den Paso Finos. Kurz gesagt: Schön wars! Das schreit auf jeden Fall nach einer Wiederholung

Pasos y Pasión?

19.06. bis 21.06.2015:

An diesem Wochenende waren Yvi und ich mit Diosa und Jacinto im hessischen Flieden unterwegs. Die Familie Mülle lud zum ersten Hofturnier Namens „Pasos y Pasión“ ein. Das Turnier fand am günstig gelegenen Turniergelände des Reit- und Fahrvereins Flieden zusammen mit den Paso Peruanos statt. Wir reisten ganz bequem bereits am Freitag an. Dieses Mal hatten wir es ja wirklich nicht sehr weit. Nachdem wir nach Christian aus der Schweiz die Ersten waren die eines der beiden Stallzelte bezogen, hatten wir noch genügend Zeit die Gegend etwas zu erkunden und sogar ein bisschen cachen zu gehen bevor es dann richtig mit Turniertrubel los ging. Der erste Cache fand sich sogar direkt am Turniergelände. Sehr praktisch.

Sehr praktisch war auch, dass die Boxen bereits eingestreut waren und je ein Heuballen schon vor der Box lag. Prima Service. Auch die kurzen Laufwege zum Wasser/Waschplatz/Misthaufen/Abreiteplatz waren entspannt. Der Freitag Abend hielt für uns dann noch das Zusehen bei der Ausdauertölt bereit und das gemeinsame Abendessen in der Gaststätte Zentrum in Flieden. Beim gemeinsamen Abendessen ging es schon heiß her – im positiven Sinne. Sprich sehr laut und lustig. Soweit ich erkennen konnte waren tatsächlich alle Teilnehmer zusammen gekommen. Man trifft sich ja schließlich nicht allzu oft auf einem Haufen.

Yvi und Diosa im Trail

Yvi und Diosa im Trail – Diosa passt auf, dass Yvi das auch richtig macht! – Foto: privat

Der Samstag startete dann nach Ausnutzen des Frühstück-Services und nach Zuschauen des Paso-Workshops für Yvi und Diosa mit dem Trail. Der wurde zusammen mit den Peruanos durchgeführt. Inzwischen war auch meine alte Reiter-Freundin Claudia aufgetaucht, um zusammen mit uns mal ein Paso-Fino-Turnier zu erleben. Sie ist ja eigentlich eingefleischte Dressurreiterin, hatte aber schon ein paar lustige Tölt-Ausritte mit uns erlebt und fand es äußerst spannend mal so ein „alternatives“ Turnier zu erleben. Der Trail lief für Diosa und Yvi super – die beiden manövrierten sich auf den ersten Platz und sicherten sich das erste Holzpferd. Als erste Preise gab es nämlich wirklich schön gemachte Holz-Paso-Finos zu gewinnen. Unser Ziel war es, dass jeder ein Pferdchen gewinnt. Jacinto gewann seines dann auch in der nächsten Prüfung, der Versatility. Ziel erreicht. Samstag 12 Uhr und wir waren eigentlich schon fertig mit unserer Zielsetzung … aber weil es so schön war blieben wir natürlich noch ein bisschen.

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Holzpferdchensammlung im Auto – Foto: privat

Der Samstag war wettertechnisch (und fototechnisch) der beste Tag. An den übrigen Tagen war der Wettergott nicht ganz so gnädig mit uns. Es regnete immer wieder und es war ziemlich kalt. Es scheint dieses Jahr irgendwie Trend zu sein eine Prüfung schon total vollgematscht anzufangen. Das hat natürlich den Vorteil, dass man sich um saubere Pferdebeine im Vorfeld nicht wirklich Gedanken machen muss. Man soll ja immer das Positive aus allem ziehen. Nebenbei haben wir festgestellt, dass wir in Zukunft am Abreiteplatz gerne eine trockene Station mit warmen Decken und heißen Getränken hätten. Ich bin mal gespannt, wie sich das in Zukunft umsetzen lässt.

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Bester aller Zwerge – Foto: Yvi Tschischka

Jedenfalls verbrachten wir den Samstag entweder auf dem Pferd sitzend, fotografierend, oder mit Freunden quatschend. Samstag war der große Besucher-Tag, es schauten viele liebe Bekannte und Freunde vorbei. Bis zur Abendveranstaltung sahnte Yvi noch in ein paar Prüfungen ab. Die Holzpferdchensammlung wurde größer.

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Ellen Vierhaus (Richterin), Daniel Sewing (Sprecher), Nick Burgos (USA-Richter) – Foto: privat

Die Abendshow hat uns wieder ziemlich viel Spaß gemacht. Im Paarreiten sind Yvi und ich sozusagen fast unschlagbar und die Copa de Champan ließ auch wieder sehr “beschwipst” ab. Unser Sprecher Daniel Sewing trug natürlich mit seinen Sprüchen ordentlich zum Gelingen des Abends bei. Und auch die Richter Ellen Vierhaus und Nicolas Burgos (USA) hatten ziemlich viel Spaß an diesem Wochenende. Und darum geht es ja eigentlich: Spaß mit den Pferden und mit Freunden zu haben. Spaß hatte auch Marie Wendel mit ihrer Peruano-Stute „Zorah“. Kaum nimmt man das Pony in die Mitte und schleift es ein paar Mal über den Fino-Strip, schon gewinnt es souverän die Viertaktprüfung! Schön fand ich auch die rege Beteiligung der Peruanos am Abendprogramm. Insgesamt haben die beiden Rassen sowieso sehr gut zusammengepasst (menschlich und pferdlich).

Fun

Yvi und ich beim Paarreiten  – Foto: Corazon del Rio

Ziemlich k.o. sind Yvi und ich dann auch ins Bett gefallen. Der Sonntag brachte natürlich wieder Regen mit sich. Wie hätte es anders sein sollen. Am Vormittag hatten Jacinto und ich noch die Dressur B, wo ich zwar Letzter wurde, aber dafür die schönsten Kurzkehrts gezeigt hatte. Yvi und Diosa gewannen noch die Naturtöltprüfung. Dann kamen schon die Best of Traditional-Klassen und damit das Turnierende in Sicht.

Ich muss sagen, wir hatten ziemlich viel Spaß und wir haben uns ziemlich wohl gefühlt in Flieden. Das Turnier war super organisiert. Britta Mülle und ihr Team haben einen richtig guten Hofturnier-Einstand hingelegt. Die Stimmung insgesamt war auch sehr gut am ganzen Wochenende. Gefreut hat mich vor allem auch, dass einige neue Gesichter und einige lange nicht gesehene Gesichter mit Pferd aufgetaucht sind. Die Teilnehmer aus Frankreich haben eine Anreise von 850 km auf sich genommen, um sich in Deutschland vollregnen zu lassen – Respekt sag ich da nur! An so einem Wochenende sieht man sowieso immer sehr gut, was das Fino-Virus alles mit einem anstellt. Man fährt hunderte von Kilometern, nur um sich mit anderen Bekloppten im Regen auf einem Grasplatz zu treffen. Das ist halt immer wieder schön. Und deshalb mag ich die Fino-Familie so :-)

Suspekte Zwerge

Suspekte Zwerge denkt der Zwerg – Foto: Yvi Tschischka

Beim Abreisen haben wir noch ein kurzes Fotoshooting mit den Schleifenponys gemacht. Conni Schneider hat zwei ihrer Miniature-Pferde als Schleifenponys ans Turnier geschickt. Eines sah aus wie der Zwerg in Klein – die waren einfach ziemlich „Zucker“ die beiden. Dann waren wir aber auch schon wieder auf dem Weg nach Hause. Ziemlich fix und alle – die Ponys und wir, aber auch ziemlich glücklich. Dass ich auf alle meine Ponys und auf Yvi ziemlich stolz bin, muss ich ja nicht ständig erwähnen. Das wisst Ihr ja schon.

JA

Jacinto und ich – Foto: Sarah Meier

 

Die angeberische Platzierungsauflistung fehlt natürlich noch:

Diosa/Yvi – Trail –         1. Platz (7)
Diosa/Yvi – Naturtölt – 1. Platz (3)
Diosa/Yvi – Dreigang – 1. Platz (5)
Diosa/Yvi – Best of Traditional Country Pleasure –    2. Platz (4)
Diosa/Yvi – Country Pleasure B –    2. Platz (4)

Jacinto/ich – Versatility – 1. Platz (2)
Jacinto/ich – Country Pleasure B – 3. Platz (4)
Jacinto/ich – Equitation Adult – 3. Platz (4)
Jacinto/ich – Dressur B – 6. Platz (6)
Jacinto/ich – Best of Traditional Country Pleasure – 4. Platz (4)

Biegsamkeit?

28.05. – 29.05.2015:

Endlich war es wieder so weit: Kurs mit Stephan Vierhaus. Lange hatten Yvi und ich keine “Fortbildung” genossen. Von daher war es also für uns fast schon Pflichtprogramm den Kurs bei Bianca Guckenberger (Paso Fino del Riso) in Markt Bibart zu besuchen.

Und es hat sich wieder gelohnt. Stephan konnte uns wieder ein gutes Stück weiter helfen. Mit Jacinto konnte ich an dem Thema “Biegsamkeit” arbeiten. Es ging um Schulterkontrolle und Hinterhandkontrolle auf dem Zirkel. Wie ist ein Pferd gebogen? Wo müssen die Füße hin? Die vom Pferd und die von mir. Und meine Hände, und wie sitzen … eine Menge Input, den es jetzt erst einmal zu verarbeiten gilt. Und wir haben uns mal an die Seitengänge heran getastet. Wann ist etwas Schulterherein, wann Schenkelweichen? Kruppeherein und ein paar Tipps für den Galopp mit Jacinto habe ich auch bekommen.

Yvi und Diosa arbeiteten auch am Thema Galopp. Nachdem Diosa so ein Streberpony ist und so schön aufmerksam mitgearbeitet hat, durfte sie am nächsten Tag zu Hause bleiben. Gut – Grund war auch, dass Frau Sumpf sich einen Fuß aufgerissen hat und der am Abend etwas geschwollen war. Da fährt man einmal mit dem Pony weg und es verletzt sich erst mal vorher. Dafür haben wir Frau Resi mitgenommen. Resi war ja schon fast ein Jahr lang nur zu Hause gestanden und durfte endlich wieder Auswärts-Luft schnuppern. Das hat ihr auch gut getan. Sie war sehr angetan nur mit dem Zwerg zusammen zu verreisen.

Benommen hat sie sich auch mustergültig. Kein Hops, sondern fast ein erkennbarer Gang. Wir haben Stephan gezeigt, an was wir momentan arbeiten und haben auch für Resi gute Tipps bekommen. Momentan sitzt Yvi auf Resi und wir arbeiten an der Longe oder am langen Zügel mit ihr. Zumindest hoffen wir, dass wir mit der Methode irgendwann Resis Blockade im Kopf lösen können und irgendwann ein Pony bekommen, dass den angenommenen Zügel und ein Tempo schneller wie Schritt gut verträgt. Steter Tropfen ölt den Stein.

Insgesamt haben wir uns bei Bianca sehr wohl gefühlt. Die Ponys hatten eine ganze Koppel für sich alleine und genossen die Zeit zwischen den Arbeitsreprisen. Wir genossen die Zeit auch mit schönen Gesprächen und viel Input. An Kursteilnehmern waren bis auf einen Isländer und eine Tennessee Walking Dame nur Paso Finos dabei. Da waren wir natürlich Bestens aufgehoben und konnten die Zeit mit den Fino-Leuten genießen. Viel Spaß hat es gemacht zu beobachten, wie die Reiter gewisse “Aha”-Erlebnisse auf ihren Pferden hatten und den Spaß mit dem manch einer dabei war. Stephan hat wieder sehr bildlich erklärt und konnte jedem Teilnehmer deutlich weiterhelfen.

Fazit: Wir kommen auf jeden Fall wieder!

PS: Bilder gibts dazu keine, wir waren ja schließlich zum Arbeiten unterwegs! :-)

Spontaner Besuch?

09. Mai 2015:

Heute waren Yvi und ich ganz spontan zu Besuch bei Katja Spies in Frankenwinheim. Yvi hat ein Probereiten mit dem Nachwuchshengst “Carino” vereinbart und das konnte ich mir ja nicht entgehen lassen. Die Kamera war natürlich auch mit dabei und  so wurde die Zeit auch für ein paar Fotos genutzt. Eigentlich hätte das Wetter ja schlecht werden sollen, aber in Frankenwinheim war davon nichts zu spüren.

Katja Spies und Carino

Katja Spies und ihr Carino – Foto: Yvi Tschischka

Der junge Mann heißt “El Carino del Lago de la Luna” und wurde jetzt Ende April in Ansbach gekört. Seine Mutter “Cadencia” wohnt bei uns am Zykloopenhof, der Papa “Osiris” steht im Offenburger Raum und wir werden ihn in Flieden hoffentlich wieder einmal live sehen. “Osiris” durfte ich einmal auf einer Fiesta erfolgreich vorstellen und das war eine echt gute Erfahrung. Ich finde es immer interessant, was aus den Eltern für Kinder schlüpfen und wie die sich dann entwickeln und was man von den Eltern in den Kindern sehen kann. Sehr spannend.

Yvi

Yvi und Carino – sehr fotogenes Pony! … und es macht Spaß! – Foto: Yvis Kamera mit mir

Carino jedenfalls hat von seinen beiden Eltern nur das Beste mitbekommen und entwickelt sich prächtig. Er hat einen lockeren, rhythmischen Tölt und überzeugte uns durch seine Rittigkeit und durch sein Brio. Wir sind gespannt, wie Katja und Carino sich weiter entwickeln. Und ich bin gespannt auf die ersten Fohlen von Carino.

Schnappschuss

Schimmel (und blau) steht mir! – ich mag das Bild – Foto: Yvi Tschischka

Auf jeden Fall hatten wir an dem Nachmittag Spaß und auch ein bisschen Zeit uns mal wieder ohne Turnierstress auszutauschen.  Wir haben als nächstes die Teilnahme beim PFAE-Hausturnier in Flieden “Paso y Pasion” vom 20. bis 21.6.2015 geplant. Vorher gibt es aber erst noch etwas Reit-Auffrischung beim Kurs mit Stephan Vierhaus bei Bianca Guckenberger Ende Mai. Da freuen wir uns auch schon drauf.

Allradallüren?

1. bis 3. Mai 2015:

An diesem Wochenende fand an der Lechleite in Friedberg/Augsburg bei Veronika und Sebastian Frisch das traditionelle Houseturnier statt – inzwischen zum fünften Mal. Dieses Jahr unter dem Namen „Isi & Fino“ mit Paso Fino-Beteiligung. Letztes Mal war ich ungefähr vor 8 Jahren an der Lechleite, damals zur IDMG mit einem völlig-durch-den-Wind-Jacinto. Aber schon damals war es sehr lustig.

Leider hat uns das Wetter einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Freitag begann schon mit Regen und weichte das schöne Turniergelände gründlich durch. Unseren Hänger bekamen wir noch schön eingeparkt und die Ponys waren dann erst einmal froh, im Stallzelt in Ruhe Mittag essen zu können. Derweil haben Yvi und ich erst mal unser Hotel klar gemacht (und sind noch ein paar Geocaches suchen gegangen – wenn man schon mal da ist …) bis wir dann am Nachmittag unsere ersten Prüfungen hatten. Die Stimmung war erst mal nicht so freudig, weil bei Regen reiten macht einfach keinen Spaß. Unser Orga Team um Britta Mülle hat aber super mitgedacht und in jeder Willkommens-Tüte war ein Plastik-Regenponcho mit eingepackt. Nachdem die ersten Jacken schon durchgeweicht waren hatten wir kein Problem in den unförmigen Rascheltüten unsere Prüfungen zu reiten. Nachdem wir auf den Pferden saßen und Turnier-Luft geschnuppert hatten, stieg auch die Stimmung. Unsere Richterin Ellen Perez wurde auch mit hohen Stiefeln versorgt und richtete das Turnier gewohnt souverän und mit immer guter Laune. Als Sprecher fungierte der Hofherr Sebastian Frisch eigenhändig … oder soll ich lieber sagen „eigenzüngig“?

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Reiten bei Regen macht trotzdem Spaß! – Man beachte Christians tollen Hutschutz! – Foto: Sarah Meier

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Ellen Perez und Sebastian Frisch – gut gelaunt trotz Regen! – Foto: Matthias Strobel

Der Freitag Abend stand dann unter dem Thema Rasse-Abend. Sprich es gab „Spezialitäten“ zum jeweiligen Pferdeland. Isländisch klassisch Lachs-Häppchen und bei den Finos neben Knabberzeugs und Kartoffeln (total Kolumbianisch … :-)) eine Art Tee-Bowle – heißes Wasser, Minze, kleingeschnittene Früchte, die in dem „Tee“ bleiben und das Zeug schmeckt herrlich! Gerade perfekt, wenn man in seinen nassen Socken da steht und eigentlich ganz schön k.o. ist. Leider habe ich vergessen, wie die Kolumbianer dazu sagen. Auf jeden Fall muss ich mich damit noch eingehender beschäftigen!

Nico

Quickstep/Nico und Jacinto im schnellen Tölt, der funktioniert wie man an meinem Grinsen erkennen kann – Foto: Yvi Tschischka

Läuft

Läuft bei uns! – Foto: Yvi Tschischka

Der Samstag startete dann mit wenig Regen, der dann sogar aufhörte, so dass wir wenigstens etwas Galgenfrist – und die Chance auf ein paar gelungene Fotos – bekamen. Auf jeden Fall hat der Samstag unheimlich Spaß gemacht. Reiten – mit netten Leuten quatschen – Reiten – Essen – noch mehr Reiten! Highlight war mein überraschender Sieg in der Country Pleasure und Yvis Sieg in der Western Pleasure. Am Lustigsten war aber die Abendveranstaltung. Es gab natürlich wieder eine Viertakt-Prüfung, Champangnertölt und Paarreiten. Dieses Mal mit kräftiger Isländer-Unterstützung. Yvi und ich waren beim Paarreiten nicht zu trennen, ebenso ein Isländer-Pärchen – wir waren alle vier so gut, dass wir dann getrennt wurden und auch mit den neuen Partnern nicht trennbar waren. Isi und Fino funktioniert also wunderbar!

Paarreiten

Paarreiten mit den Isländern – ich mag das Foto total! – Foto: Matthias Strobel

Spannend sind natürlich auch die Randgeschichten rund um die Ovalbahn. Da waren zum Beispiel Elena und Quickstep, die sich eine längere Einfang-Tour gegeben haben, um einen entlaufenen vierbeinigen Turnierteilnehmer wieder einzufangen. Oder Nico, der eigentlich mit Quickie die Dressur hätte starten dürfen und dann aber von Langers ein Pony unter den Popo geschoben bekam. Ich glaube er hat sogar gewonnen. Oder das Pass-Rennen der Isländer. Das fasziniert mich immer wieder. Oder der schöne Bach gleich an der Ovalbahn, wo man so prima reinreiten und plantschen kann. Oder dass Alex Rau erstes Fohlen an diesem Abend auf die Welt gekommen ist. Oder wie Diosa Yvi wieder im Trail am Tor vorgeführt hat. Oder als Yvi Abends auf einmal auf einem Islandhengst-Schecktier saß. Eigentlich müsstet Ihr einfach mal ein Fino-Turnier besuchen. Eines ist es auf jeden Fall nicht: Langweilig!

Wasser

Samstag hat es nicht geregnet, da muss man natürlich Wasser von unten aufsuchen! – Foto: Yvi Tschischka

Yvi

Yvi und Diosa in der Western Pleasure – Foto: privat

Sehr genial war auch die Ausfahrt am Besucherparkplatz. Der glich nach dem Dauerregen eher einer Schlammschlacht, als einer Wiese. Den ganzen Tag über konnte man vom Turniergelände aus den Traktor Autos rausziehen beobachten. Sehr spannend übrigens. Also Matsch pur. Natürlich habe ich meinen Suzuki dort auch stehen gehabt und ich hatte extrem Spaß mit dem Matsch. Allrad rein und los! Man traut seinem Auto immer weniger zu, als es eigentlich kann. Jedenfalls habe ich von den Schlamm-Aktionen noch genügend feinen Lechleite-Schlamm am und im Auto für die nächsten paar Wochen. Aber Hauptsache Spaß!

Barrida

kleine Barrida – Foto: privat

Der Sonntag zeigte sich dann allerdings wieder von der trüben Seite. Genau: Regen. Aber die letzte Prüfung bekamen wir auch noch mit einer Besonderheit auf die Reihe. Einer spontanen Eingebung meinerseits habe ich die Herrin des Hauses Veronika Frisch mehr oder weniger Diosa unter den Hintern gequatscht und sie durfte in der Best of Traditional mitreiten. Natürlich ausser Konkurrenz, aber nachdem sich sowieso nur Jacinto und Cotton Candy Magic in der Prüfung befanden war das kein Problem. Veronika habe ich damit wohl echt eine riesige Freude gemacht. Sie hatte ja am Abend zuvor auf Diosa bei der Viertakt gewettet und das hatte ich mitbekommen, dass sie „enttäuscht“ war, als Yvi und Diosa rausflogen. Vielen Dank fürs toll finden meines tollen Ponys kann ich da nur sagen! In dem Zug hab ich ihr das Probereiten angeboten. Was soll ich sagen, eine strahlende Veronika, die noch nie zuvor auf einem Paso Fino gesessen hat, hat dann die Prüfung souverän mit Frau Sumpf gewonnen! Wenn das keine tolle Werbung ist :-)
Zur „Völkerverständigung“ durfte ich dann den Hofhengst reiten – erst ein paar Runden in der Halle und dann sind wir noch eine Runde ins Gelände. Das mag ich an Turnieren – man lernt neue Leute kennen, ergreift Gelegenheiten und erweitert mal seinen Gang-Horizont. Es hat richtig Spaß gemacht und der ganze Matsch und Regen ist schon wieder vergessen und es bleiben nur die tollen Erinnerungen an dieses feine Turnier.

neue Kumpels

neue Kumpels kennenlernen …. – Foto: Yvi Tschischka

Ein großes Dankeschön an alle fleißigen Helfer – an unsere Britta Mülle, die mit ihrem Team einen echt schönen Einstieg als Turnierorga hingelegt hat. An Veronika und Sebastian Frisch und das fleißige Helferteam, dafür, dass wir ihre Wiesen verwüsten durften und sie uns und die Ponys so gut versorgt haben. Das Catering war übrigens auch gut (also vor allem für die Fleisch-Esser, aber auch der Spargelsalat und die Pommes waren topp). Es geht ja nichts über gute Pommes am Turnier! Danke auch an Gerd Mülle, der unseren Hänger wieder aus dem Matsch gezogen hat. Das hätte der Suzuki nicht geschafft – oder meine Nerven nicht. Und ein großes Dankeschön an alle Mitreiter und Fino-Freunde die wir getroffen haben und neu kennenlernen durften. Es war sehr schön mit Euch! Wir sehen uns hoffentlich alle in Flieden wieder!

Und natürlich bin ich stolz auf meine beiden tollen Turnier-Ponys Jacinto und Diosa. Vom Benehmen her beide topp, trotz Regen haben sie uns durch die Gegend getragen und ihr Bestes gegeben. Die beiden sind halt inzwischen echt schon gechillte Voll-Profis wenn es ums Wegfahren geht!

Yvi

Yvi und Diosa – zwei Guazzlas! .. ich mag das Bild – Foto: privat

Platzierungen (diese Liste ist in erster Linie für mein Gedächtnis und zum Nachgucken für mich – so ein Blog ist ja eigentlich eine Art Tagebuch):

Diosa del Rio mit Yvi
Dreigang (6) – 3. Platz
Country Pleasure (5) – 4. Platz
Trail (7) – 4. Platz
Versatility (4) – 3. Platz
Western Pleasure (2) – 1. Platz
3aus5 (Isi-FIno-Prüfung) – ?
Gewonnen hat diese Prüfung übrigens Campino mit Alex Rau aus ungefähr 30 Startern – das war auch noch ein Ding! Und den Trail hat sie mit Campino auch gewonnen. Tolles Pony :-)

Jacinto mit Christine:
Ausdauertölt (4) – 3. Platz
Dreigang (6) – 4. Platz
Country Pleasure (5) – 1. Platz
Horsemanship (4) – 4. Platz
Best of Traditional Country Pleasure (2) – 1. Platz