Mädchen … äh Märchen … aus dem Odenwald?

20. IDMG 2014 – vom 05.09. bis 07.09.2014:

 

Auch dieses Jahr stand für Yvi und mich wieder die Internationale Deutsche Meisterschaft im Gangreiten auf dem Programm, dieses Jahr auf dem Gestüt Kreiswald (Rimbach) im schönen Odenwald. Verstärkt wurde unser Pferde-Team durch den Töltenden Traber Hucellus Junior mit Julia Väth, die wir zu ihrem ersten Gangpferdeturnier überreden konnten. Wir hatten uns eine richtig urige Pension gemietet, in der wir das ganze obere Stockwerk für uns hatten. Meike Wolf als Bodenpersonal und Frau mit dem Weckerton, der alle weckt, außer sie selber, ergänzte unsere Truppe vor Ort dann noch vorzüglich.

Wir reisten am Donnerstag gemütlich an. Unsere Boxen fanden wir komfortabel im alten Stall-Trakt des Gestüts Kreiswald gelegen. Die Ponys konnten sich erst einmal eingewöhnen und wir suchten erst einmal unsere Pension. Den Abend nutzten wir dann noch für ein bisschen Reiten auf der Ovalbahn und der Reithalle, um den Ponys mal die Gegebenheiten zu zeigen. Gerne wären wir auch ein bisschen Ausgeritten, bietet sich doch die Gegend um den Kreiswald hervorragend zum Reiten (und übrigens auch zum Geocachen!) an. Dafür hat aber leider die Zeit nicht gereicht. Bei Liefer-Asia-Nudeln, Bier und lustigen Geschichten ließen wir dann den Tag gemütlich in unserer Pension ausklingen.

Der Freitag Vormittag ging noch relativ entspannt von statten. Für das Richterseminar stellte ich Jacinto zum Beurteilen zur Verfügung. Wir durften gechillt ein paar Runden zusammen mit anderen Ponys auf der Ovalbahn drehen. Gegen Mittag fanden dann die ersten Prüfungen statt. Jacinto und ich starteten in der leichten Rittigkeit, Hucellus im leichten Trail, Diosa den mittleren Trail. Der Trail war übrigens ziemlich cool, das war nämlich der Rettenmaier Working Equitation Trail, den sich Stephan Vierhaus extra für die IDMG leihen durfte. Dann konnten wir uns erst einmal Ausruhen und das gute Essen am Catering-Zelt der Töltbahn genießen. Übrigens so ziemlich die beste Turnierverpflegung ever auf dem Kreiswald! Ganz großes Kino – ganz dickes Kompliment an das Küchen-Team! Alles was wir probiert haben war äußerst Lecker! Und alle Helfer waren stets freundlich und zuvorkommend.

 

Neues Lieblingsbild - Foto: Yvi Tschischka

Mein neues Lieblingsbild: Jacinto und ich beim Richterseminar – Foto: Yvi Tschischka

 

Am Nachmittag war dann noch einmal richtig was geboten. Diosa im Vorentscheid Freizeitreitertölt (3. Platz) und Mehrgang für Freizeitreiter zusammen mit Hucellus (beide B-Finale). Jacinto zwischendurch im Vorentscheid der einfachen Töltprüfung (sensationeller 2. Platz).

Ziemlich spontan haben wir dann noch entschlossen Jacinto in der Ausdauertölt laufen zu lassen. Das war dann Hardcore-Test für Jacinto. Den hat er mit Bravour gemeistert. Im Dunkeln unter Mondschein lief er dann noch die Ausdauertölt. In den letzten 5 Minuten war Jacinto zwar nicht mehr ganz so frisch, aber für das Pensum an dem Tag erstaunlich fit. Hinterher waren seine Nerven zwar nicht mehr so ganz die Besten (Dunkelheit, laute Musik, Applaus, viele Pferde, das gibt ihm immer den Rest …) aber er hat sich tapfer geschlagen. Ganz dickes Kompliment an meinen Zwerg, der immer versucht sich ganz lange für mich zusammen zu reißen. Das weiß ich wirklich zu schätzen. Den restlichen Abend verbrachten wir dann oben an der Ovalbahn bei leckerem Essen und fielen dann relativ k.o. ins Bett.

 

Paso Fino Country Pleasure - Foto: Michèle Stepke

Paso Fino Country Pleasure – Foto: Michèle Stepke

 

Der Samstag war dann Fino-Tag. Fantastischer Weise haben noch einige Paso Finos nachgenannt und sind extra an dem Samstag zum Turnier angereist. Darunter Familie Schöner, Familie Müller/Töpper und Familie Maier. Mit den Finos kamen natürlich auch einige liebe Fino-Freunde zum Zusehen vorbei, so dass der Tag zum Fino-Treffen mutierte. Zwischendurch startete ich mit Diosa noch in der schweren Horsemanship-Prüfung, unterhaltsam von Walter Feldmann kommentiert und gerichtet.

Am Nachmittag nach dem Aufmarsch aller Teilnehmer hatten die Paso Finos sozusagen zur besten Sendezeit die Country Pleasure. Souverän gewonnen von Mil Amores und Sarah Meier, gefolgt von mir als überraschtem Zweiten und Gitana mit Verena Meier als Drittplatzierten. Diosa, Camino und Simpatico folgten. Danach hatten die Ponys dann ihr reichliches Abendessen richtig verdient. Den Abend verbrachten wir wiederum auf der Ovalbahn. Erstens, weil das Essen so gut war, zweitens, weil wir unbedingt noch Hucellus Junior Anfeuern wollten, damit er ins A-Finale aufsteigt. Und wen wundert es, bei dieser Unterstützung konnte Celli gar nicht anders und zeigte Frauchen wie es funktioniert und katapultierte sich noch ins A-Finale der Freizeitreiter-Mehrgang!

 

Trabertier in Aktion! - Foto: Yvi Tschischka

Trabertier in Aktion!  – Foto: Yvi Tschischka

 

Das hieß natürlich dann Sonntag für uns früh aufstehen. Das A-Finale Mehrgang und die einfache Töltprüfung waren die ersten Prüfungen des Tages. Leider konnte ich das Traber-Tier nicht live sehen, weil ich Jacinto erst einmal auf Betriebstemperatur bringen musste. Sprich schön lange abreiten, damit er schön locker wird. Das hat sich dann gelohnt und Jacinto schaffte was ich nicht geglaubt hatte: Er konnte seinen zweiten Platz vom Vorentscheid halten und wir entgingen so knapp dem Hauptpreis, der brandneuen Cavallo-Reithose, die sich Nadine als zu Hause gebliebene gewünscht hatte.

Diosa hatte dann am Nachmittag noch das Freizeitreiter-Finale, in dem sie trotz leichter Schwächeanzeichen noch den 5. Platz erreichen konnte. Dann war das Turnier reittechnisch für uns gelaufen und wir konnten ganz gechillt an der Töltbahn sitzen, Pommes essen, schön zuschauen, uns die Sonne auf die Nasen scheinen lassen und entspannen, bevor es dann hieß Abschied nehmen und die Turnier-Saison für dieses Jahr als beendet ansehen.

 

Diosa und Yvi - Foto: Yvis Kamera

Diosa und Yvi – Foto: Yvis Kamera

 

Fazit:
Sehr schönes, familiäres Turnier auf dem Kreiswald. Ganz großes Lob an das Catering. Ganz großes Lob an unser Team (Meike, Yvi, Julia). Ganz großes Lob an alle Finos, die noch gekommen sind. Ich frage mich, weshalb nicht mehr Finos an IGV-Turnieren teilnehmen. Es ist immer lustig, man hat viel Spaß, es gibt eine gute Prüfungsauswahl an IGV-Turnieren, die man wunderbar mit Fino reiten kann. Man misst sich mit unterschiedlichen Gangpferden und hat eine reelle Chance in einem größerem Starterfeld.

Und ganz dickes Lob an Yvi und Diosa, die sich dieses Jahr wirklich äußerst gut zusammengefunden haben und so schön miteinander harmonieren und Spaß miteinander haben. Und ein dickes Lob an den besten aller Zwerge, der wohl an diesem Wochende den Lauf seines Lebens hatte und äußerst konstant einfach nur gut lief.

Und natürlich an das Kreiswald-Team, das mit seinen unermüdlichen Helfern diese IDMG zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben! Ich freue mich schon auf die nächste IDMG!

 

Angeberische Turniererfolge aufgelistet für Jacinto (ein bisschen Proll muss sein! :-)):
1.  Platz leichte Rittigkeit (6 Starter)
2.  Platz einfache Töltprüfung (14 Starter)
2 . Platz Paso Fino Country Pleasure (6 Starter)
6 . Platz Ausdauertölt (11 Starter)
damit:
4. Platz Freizeitwertung CUP-Wertung
3. Platz Freizeitwertung Turnier
 
Angeberische Turniererfolge aufgelistet für Diosa mit Yvi:
1.  Trail mittel (4 Starter)
4 . Paso Fino Country Pleasure (6 Starter)
5 . Freizeitreitertölt (3. im VE) (15 Starter)
6 . B-Finale Mehrgang für Freizeitreiter (16 Starter)
damit:
7. Platz Freizeitwertung CUP-Wertung
5. Platz Freizeitwertung Turnier
 
(und Diosa und ich 2. Platz in der Schweren Horsemanship (bei ganzen 3 Startern))

 

PS: Natürlich konnten wir nur so erfolgreich sein, dank dem guten Töltspray, dass es im Paso-Shop (http://www.paso-shop.de) zu kaufen gibt.

Und dank der guten Sattelunterlagen von Quitt-Pad – Jacinto lief bestimmt nur deshalb so gut, weil das dünne Quitt-Pad (http://www.quittpad.de) so wunderbar unter seinen Sattel passt! Vielen Dank an den Klaus von Quitt-Pad fürs Bereitstellen dieser genialen Sattelunterlage! Ich liebe es!!!

Und natürlich laufen die Ponys nur so toll, weil sie im Besten Stall ever stehen und so entspannt sind – dem Zykloopenhof (http://www.pasofino-especial.de). Übrigens, wie man unschwer erkennen kann, bin ich immer auf der Suche nach Sponsoren! Die nächste Turniersaison wird bestimmt kommen! :-) #mankannesjamalversuchen!

 

Kirmes-Runde-um-Runde-Feeling?

26. Juli 2014:

Heute waren Yvi/Diosa, Katha als „TT“ und ich/Jacinto beim Fino & Friends Funturnier am Sternberghof. Bianca Guckenberger und ihr fleißiges Team hatten zu dieser lockeren Freizeitveranstaltung eingeladen. Es waren nicht nur Finos anwesend, sondern auch ein Isländer und vier Rocky Mountain Horses. Gestartet wurde mit ein paar Turnierprüfungen. Es gab die Dreigang, Tölt Spezial, Leichte Rittigkeit, Viergang, Trail leicht und die Offene einfache Töltprüfung nach IGV-Reglement. Als Richterin stand Carolin Jost-Kilbert zur Verfügung und hat sich tapfer von uns einstauben lassen. Es war nämlich richtig warm-schwüles Wetter, was Reitern und Pferd schon zu Schaffen gemacht hat. Aber tapfer hielten alle motiviert durch. In der Mittagspause gab es leckere frisch gemachte Pizza vom Pizzawagen. So eine Pizza schmeckt auch bei über 30° im Schatten – jedenfalls war ich ohne Frühstück ausgehungert. Dazu ein kühles Getränk und alles ist wieder im Lot.

Unsere Ponys haben brav mitgemacht. Jacinto gewohnt unkonstant, aber in der einfachen Töltprüfung akzeptabel. Diosa sichtlich überrascht, als sie in der Dreigang als ersten Aufgabenteil im Trab einlaufen sollte, aber da war sie in bester Gesellschaft. :-) Und Diosa lief in meinen Augen ihren schönsten Trail mit Yvi. Komplett cool und abgebrüht. Normalerweise glotzt Madame immer etwas herum. Anscheinend war ihr das bei dem Wetter heute zu anstrengend.

Diosa mit Yvi ... man beachte die gespitzten Ohren! - Foto: Katha H.

Diosa mit Yvi … man beachte die gespitzten Ohren! – Foto: Katha H. (tapfere Begleiterin :-))

Als dann der „erlösende“ Platzregen für Abkühlung sorgte waren die Turnierklassen gerade fertig und die erste Funprüfung, das temporeiche Barrel Race gelaufen. Übrigens hatte ich meinen ersten Barrel Race-Start und ich muss sagen, das macht richtig Spaß. Jacinto kann schon schnell unterwegs sein. Bestimmt mache ich da wieder mal mit. Kurzerhand wurde nach einer Regenpause einfach im überdachten Roundpen weiter gemacht. Nach der Kostümklasse quetschten sich mindestens 10 bis 12 Reiter ins Roundpen, um eine ganz neue Variante des Copa de Champange zu reiten. Unser genialer Sprecher Daniel Sewing heizte uns mit Musik und coolen Sprüchen richtig ein und ließ uns die verschiedensten Aufgaben mit Glas in der Hand reiten. Ich sag nur: „Schätzelein …. weisste Bescheid!“ Mit der Nummer könnten wir glatt auftreten! Ein Haufen Pferde im Roundpen, aber alles geordnet und diszipliniert, brav wie der Sprecher diktiert. Dementsprechend wenig Sekt wurde verschüttet :-) Aber den sollte man sowieso lieber trinken! Diese Fun-Prüfungen machen mir richtig Spaß. Die Kombination Turnier und Fun finde ich sowieso äußerst gelungen. Es ist nicht so bierernst, und die Fun-Klassen sind auch für das Publikum richtig was zum Lachen, nicht nur für die Reiter.

Fazit: Wir hatten einen schönen Tag am Sternberghof, genossen die lockere Atmosphäre, haben viele Freunde und Bekannte wieder getroffen und ganz viel gelacht.

 

Fundstück bei Facebook/Youtube:

Vielen Dank an Flair0706 (wer immer Du auch bist :-)) fürs ins Netz stellen

Zykloopenhof-Hochzeit?

05. Juli 2014:

 

Heute war es so weit – der große Tag für Nadine und Johannes!

Sie haben sich “getraut” und sich in der evangelischen Kirche in Mainbernheim das Ja-Wort gegeben. Jetzt ist es also endgültig: Bis dass der Tod sie scheidet! Und da gibt es nix mehr dran zu rütteln! Dafür sorge ich schon … als Trauzeuge bleibe ich da am Ball … Nadine sah übrigens aus wie eine Märchenprinzessin in ihrem Kleid.

Hochzeit

Nadine und Johannes – wenn irgendjemandem so ein “Albtraum” in Tüll perfekt steht, dann Nadine! – Foto: Yvi Tschischka

Es war eine schöne Hochzeit mit anschließend großer Feier im Schützenhaus in Mainbernheim. Ein großes Dankeschön, an alle die dabei waren und den beiden diesen unvergesslichen Tag bereitet haben.

Natürlich sind die Hochzeitsfotos von Yvi Tschischka – von wem sonst!?

Din und Hannes

Einfangen der letzten Sonnenstrahlen … – Foto: Yvi Tschischka

Frisch vermählt geht es jetzt ans “vollenden” des nächsten Projektes! Mit Vollgas wird am neuen Paso Shop gearbeitet!

 

Werbeslogans im Regen aufsagen?

29. Juni 2014:

Heute waren wir wieder in Spaß-Mission unterwegs. Wir sind zum Orientierungsritt nach Kosbach gefahren. Neu dieses Jahr: Es gab ein Motto – „Werbeslogans!“ Und eine neue Strecke. Und für Nadine mit Fénix, Yvi mit Diosa und mich mit Jacinto eine neue Mitreiterin. Wir haben einfach unsere Stall-Julia auf einem von den „neuen“ Islandpferden mitgeschleift. Julia, O-Ritt-Neuling und das Pony erst seit drei Wochen bei uns. Aber die beiden haben das perfekt gemeistert. Man hat nicht gesehen, dass die beiden sich erst so kurz kennen.

Kos

Chaos-Gruppenfoto! – Foto: privat (heute gibts nur verwackelte, teils unscharfe Instant-Fotos! )

Wie immer war die Organisation des O-Rittes topp. Wir hatten dieses Jahr das Glück direkt im Gelände des Reitclubs parken zu können und konnten gleich mit dem Trail beginnen. Zum warmwerden sozusagen. Aufgebaut waren die unterschiedlichsten Stationen: Pferdefußball (Dort hat Jacinto übrigens geflissentlich darauf geachtet, dass immer mindestens vier Meter zwischen ihm und dem Fußball Abstand waren, was natürlich eher kontraproduktiv war. Diosa hat das natürlich schamlos ausgenutzt und ein Tor nach dem anderen geschossen!). Eine Station an der man sich gegenseitig Wäscheklammern anstecken sollte. Die haben die Mädels, die uns die Station erklärt haben glaube ich auch nicht richtig verstanden, aber egal. Ich scheine lustig auszusehen mit zehn Wäscheklammern an der Hutkrempe.

Pferdefussball

Pferdefussball – gar nicht so einfach … – Foto: privat

Eine weitere Station war das Kosbach-Logo geviertelt auf Papier von Weidezaunpfählen holen, zusammensetzen und dann mit dem Pferd noch eine Strecke über zwei Stangen reiten. Dann gab es einen Luftballon-Zirkel in dem unter den Luftballons verschiedene Firmen-Logos hingen. Jeder durfte eine Karte ziehen und musst unter den Luftballons sein Logo herausfinden und dann mit einer Stech-Gerte einen Luftballon zum Platzen bringen. Hin und zurück musste man durch ein Flattertor. Als Vorletztes eine Station, nennen wir sie Eierlauf: fünf Karten mit Pferdeartikeln drauf ziehen, aufs Pony, Slalom über Stangen und um Pylonen, Absteigen, die Artikel den jeweiligen Firmen zuordnen, einen Löffel und ein „Ersatzei“ in die Hand nehmen und den Slalom-Weg wieder zu Fuß mit geführtem Pferd zurück laufen. Alles Stationen, die nicht wirklich problematisch waren.

Und als letztes die Auszieh-Station. Die Ponys mussten in einem Stangenviereck stehen bleiben und jeder Reiter konnte sich auf dem Pferd ausziehen was ging. Bedingung: das Pferd soll im Viereck bleiben und die Kleidung am Boden landen. Yvi und ich haben uns hier zurück gehalten, wir sind zu faul zum wieder anziehen gewesen. Aber Nadine und Julia entblätterten sich sogar fast bis auf Jeans und BH. Aber es sollen sich sogar Leute bis auf die Unterhose ausgezogen haben. Das ist lustig anzusehen, geht mir persönlich dann aber doch etwas zu weit. Hier konnte natürlich wer viel ausgezogen hat auch viele Punkte sammeln.

Auszieh-Station

Auszieh-Station – sorry Mädels, das musste sein! :-) – Foto: privat

Nachdem wir uns vom Lachanfall erholt hatten gingen wir dann auf die Strecke. Dieses Jahr nicht die obligatorische Strecke, sondern eine ganz Neue. Ich bin ja immer wieder ein großer Fan vom Erlangener Ausreitgelände. Schöne Sandwege, schöne Reitwege, viel Wald und dank Regenwetter heute keine Fliegen unterwegs. Dabei hatten wir diesmal sogar die Fliegendecken dabei, die wir an der Eisbärenritt-Tombola gewonnen hatten. Der Regen war sowieso das einzige Manko. Immer wieder tuschte es auf uns herab, was die Stimmung schon etwas gedrückt hat, aber wir wurden wenigstens nicht komplett nass. Zwischendurch war es immer wieder schön. Die Strecke wurde wieder von lustigen Stationen unterbrochen. Teilweise mussten wir zwar ein bisschen warten, aber das hängt ja immer davon ab, wie groß die Gruppe vor einem ist.

Die erste Station war im Wald. Veränderte Werbelogos erkennen. Und Sackhüpfen und sich dabei leere Plastik-Flaschen-Logos in einer Gasse merken und die dann auswendig sagen. Um es kurz zu machen, ich kann nicht hüpfen und mir gleichzeitig Dinge merken. Momentan kann ich mir ja nicht mal Namen von Leuten merken, die ich relativ regelmäßig sehe. Nadine hat sich dafür ungefähr 17 Flaschen-Aufdrucke gemerkt. Die Frau ist manchmal echt unglaublich. Und weiter ging es durch den Wald um Erlangen, unterbrochen von Begegnungen mit tapferen Joggern im Nieselregen.

Eierlauf

Eierlauf, entspannte Sache  – Foto: privat

Die zweite Station war dann das Blechdosen-Dreh-Ding, was schon letztes Jahr im Einsatz war. Immer wieder eine Herausforderung. Natürlich sind alle Ponys an das Drehdings hin und haben Blechdosen an der Schnur aufgedreht, bis auf Mr. Jacinto Angsthase. Hier gab es glaube ich auch wieder Fragen zu beantworten, aber mein Gedächtnis lässt mich schon wieder im Stich.

Weiter zur nächsten Station: Wäsche aufhängen. Und „Gegenstände“ in einem Sack ertasten und sagen, was es ist. Dann hatten wir einen schnellen, aber um so lustigeren Ritt an die nächste Station. Dort durften wir mit einem Getränk in der Hand eine Strecke reiten und dabei das Getränk kreisen, über Stangen reiten und Achten machen und zurück traben. Copa de Champane sozusagen, am Ende musste man erschmecken, was im Glas ist. Leider kein Schnäpschen, aber trotzdem lustig. Als nächstes wurden wir dann vom netten Eskort-Service abgefangen, die uns sicher über die Autobahnbrücke geleitet haben. Und schon waren wir wieder in Kosbach und konnten uns, nach der Versorgung der Ponys, gemütlich entspannen und den Hunger stillen. Die Ponys durften wieder in bereitgestellten Paddocks ausruhen und waren mit ihren Heunetzen beschäftigt.

Alles in Allem ein schöner Sonntag in Kosbach. Die Organisation war sehr gut, die Helfer alle freundlich, die Verköstigung lecker. Die jungen Mädels an den Stationen waren zwar manchmal etwas lustlos, aber wenn man den ganzen Tag mehr oder weniger im Regen steht, kann ich das definitiv nachvollziehen. Also alles im grünen Bereich. Gut wäre noch gewesen, dass man vorher publiziert hätte, dass es jeweils an den Stationen die Möglichkeit gegeben hätte, etwas zu trinken. Aber wir sind nicht verdurstet und insgesamt war der Ritt wirklich schön. Trotz Regen. Auch mussten wir nicht lange auf die Siegerehrung warten, die dann sogar bei ein bisschen Sonne stattfinden konnte. Nachdem es einige Doppelplatzierungen gab, schätze ich mal, dass ungefähr 60 Teilnehmer die Strecke absolviert haben. Jacinto war erstaunlicher Weise nicht ganz Letzter, Diosa hat es sogar auf Platz 15 geschafft und Nadine und Julia waren auch irgendwo zwischen Platz 30 und 20 dabei. Letztendlich ist die Platzierung egal, es kommt darauf an, dass wir einen schönen Tag haben und uns eine kleine Auszeit vom Alltag nehmen. Und das haben wir auf jeden Fall getan. Bis nächstes Jahr in Kosbach!

Fußball und Finos?

19. bis 22. Juni 2014:

Kaum richtig zurück gekommen von der Equitana Open Air ging es für Yvi/Diosa und mich/Jacinto schon wieder weiter nach Wemding. Dort fand am letzten Wochenende die 4. Paso Fino Spring Classic statt. Bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune fand das Turnier auf der traumhaften Anlage der Josef’s Walkaway Farm der Familie Bader-Keyser statt. Um es nicht unnötig in die Länge zu ziehen: Wir hatten ein paar schöne Tage mit vielen netten Leuten. Die Stimmung war locker und stressfrei. Durch die Zeitblöcke der Tennessee Walker Prüfungen hatten wir auch genügend Zeit um zwischendurch immer mal wieder zu Quatschen und in Ruhe die Pferde zu versorgen oder einfach mal bei den Walkern zuzusehen.

Ganz besonders hat es mich gefreut unseren Richter Robert „Bobby“ Yunits kennen zu lernen. Er hatte hier in Deutschland eine Menge Spaß und war äußerst begeistert von unserem Turnier. Auch wenn unser kleines Turnier mit 24 Pferden für ihn bestimmt wie Urlaub war. Für ihn als USA-Richter war es sichtlich spannend sich auf das Abenteuer Europa einzulassen und so ein Turnier hautnah zu erleben. In den USA dürfen die Richter nicht mit den Teilnehmern reden, sind isoliert. Hier durfte er sich nach Herzenslust unterhalten und die Fino-Leute in Wemding nahmen die Gelegenheit auch ausgiebig war, sich mit ihm auszutauschen. Er bringt einen großen Erfahrungsschatz mit und hat ausdrücklich die Vielseitigkeit unserer Pferde hier gelobt.

Dafür boten wir ihm natürlich auch die unterschiedlichsten Einblicke, sei es beim Fun-Fußball-Spiel zusammen mit den Walkern, dem Fino-for-Pleasure-Ritt, den Turnierprüfungen und den ganzen Fun-Prüfungen am Samstag Abend, die wieder äußerst belustigend waren. Vor allem die Schweizer hatten richtig Spaß! Zusammenfassend kann ich nur sagen, ein gelungenes, feines Turnier, mit viel Gemeinschaft, viel Spaß und tollen Leuten – und natürlich tollen Pferden!

Der Donnerstag hielt für uns zusammen mit Sarah und Sandra erst einmal den Finos for Pleasure-Geländeritt bereit. Wir hatten zu viert einen schönen Ausritt und konnten so perfekt aufgewärmt zum Pferdefussball am Abend gehen. Übrigens macht sich dort Quickstep als Stürmer am Pferdefussball richtig gut. Der kleine „Teufel“ hat ganz schön für Furore gesorgt!

Coole Truppe

Die coolste, härteste und lustigste aller Finos for Pleasure – Truppen ever! – Foto: privat

Am Freitag und Samstag wurde es dann „ernst“. Am Nachmittag fanden die ersten Fino-Prüfungen statt. Für Yvi war es das erste „richtige“ Fino-Turnier. Und sie hat das richtig gut gemeistert. Sie stellte Diosa souverän vor und konnte sogar die Western Pleasure und die Country Pleasure C gewinnen. Im Trail, der übrigens einer der witzigsten und kniffligsten Trails unserer Turniergeschichte war, konnten die beiden sich auf dem zweiten Platz behaupten. Natürlich wäre Diosa nicht Diosa, wenn sich die alte Drama-Queen nicht in der Einsteigerprüfung und in der Dressur A äußerst zickig angestellt hätte. Frau Sumpf weiß sich in Prüfungen manchmal gekonnt daneben zu benehmen. Aber das verzeihen wir ihr gerne, schließlich soll sie ja auch ihren Spaß haben.

Akkrobatik pur

Sandra wäre der perfekte Kandidat für die erste Fino-Stunt-Truppe! – Foto: privat

Dafür hat sie wieder einmal bewiesen, dass sie in der Viertakt-Prüfung unschlagbar ist. Auf der Vorstellungs-Runde holperte sie unglaublich untaktmäßig über das Sounding-Board. So schlecht, dass nur eine Person den Mut hatte auf sie zu wetten. Danke an Susanne, die so zum zweiten Mal mit Diosa zusammen die Viertaktprüfung gewinnen konnte. Wenn es dann darauf ankommt, kann man sich auf Frau Sumpf meistens verlassen.

Western Pleasure

Western Pleasure Girls :-) – Foto: privat

Jacinto war am Turnier erwartungsgemäß holprig. Nach dem er sich schon auf der Equitana so schön präsentiert hatte, war mir schon klar, dass er in Wemding nur als Verzierung mitlaufen würde und ich hatte auch nichts von ihm erwartet. Dafür sortierte er sich nach ein paar Prüfungen, in denen ich schon deutlich an Jacintos Fähigkeit zu konstantem Tölt zweifelte und einer äußerst wilden Versatility, in der das Beste definitiv sein Sprung war. In der Ausdauertölt, die ich eigentlich nur einreiten wollte, damit alle Pferde in die Prüfung gehen, zeigte er auf einmal konstant Tölt und ich war äußerst zufrieden mit ihm.

Wemding -Jacinto

Bester aller Zwerge in der Ausdauertölt – ich seh zwar aus wie Prinz Eisenherz auf Speed …. aber egal! – Foto: Yvi Tschischka

Der Plan ihn beim ersten „holpern“ aus der Prüfung zu nehmen, scheiterte an seiner plötzlichen Ausdauer. Gewonnen hat die Prüfung dann Sarah mit Milli, die sich so richtig schön gefreut hat. Man konnte gar nicht anders, als sich mitfreuen! Und das Tollste: Unsere Ponys waren nicht mal richtig nass geschwitzt. Am Abend fanden sich dann alle Teilnehmer zu einem relativ spontanen Abendessen in Wemding ein. Wir hatten einen lustigen Abend und hörten Bobby gespannt beim „Ask the Judge“ zu. Was mich persönlich sehr berührt hat, war was er uns für unsere Paso Finos mit auf den Weg gegeben hat.

Den Samstag Nachmittag habe ich dann zum größten Teil fotografierend und helfend verbracht. Am Vormittag hatten wir ja genügend Zeit zum ausgiebig Frühstücken und sogar einen Cache konnten wir in Wemding finden. Der Abend stand dann im Zeichen der Fun-Prüfungen. Die mitzureiten hat wieder sehr viel Spaß gemacht.

Am Sonntag fanden noch die Best of Traditional-Prüfungen statt. Unsere neue Prüfungsordnung hatte in Wemding Premiere und ich denke, das System funktioniert ganz gut. Leider kamen nur die Best of Traditional Performance und Pleasure zustande, aber dafür sah man in den Klassen durchweg tolle Pferde. Dank unserer großzügigen Sponsoren konnten in den BoT-Prüfungen auch richtig große Sachpreis-Tüten für jeden Starter ausgegeben werden. Als Hauptpreis für die Pleasure gab es sogar ein Quittpad zu gewinnen. Und was bei allen Letzt-Platzierten Startern äußerst gut angekommen ist: Nadine und Johannes vom Paso Shop haben explizit fast alle letzten Plätze mit tollen Preisen gesponsert. Und JEDER letzte Platz hat einen von den quietschbunten Magic-Brush Striegeln bekommen. Besonders Nico hat sich über den rosafarbenen besonders „gefreut“ (… kleiner Insider-Scherz …).

Fazit: Es waren ein paar äußerst schöne Tage mit vielen Fino-Freunden. Mit den Leistungen unserer beiden Ponys waren wir äußerst zufrieden. Einziger Wermutstropfen: Nadine und Fénix waren leider nicht mit dabei, dafür ist der Umbau des Paso Shops wieder ein gutes Stück weiter gekommen. Und man sieht die meisten Fino-Leute jetzt wieder eine Zeit lang nicht mehr „live“. Fast tut es mir auch etwas Leid, dass mein Leben aus dem Koffer jetzt erst einmal ein Ende hat. Man gewöhnt sich doch ganz schnell an den „guten“ Stress!

Hänger

Zufriedenes Pony und sein rollendes Zuhause – Foto: privat

PS: Auf der PFAE-Homepage wird in den nächsten Tagen noch ein schöner großer und vor allem gemeinschaftlicher Artikel erscheinen, guckt also mal demnächst dort vorbei!

PS: Der Fehlerteufel hat sich eingeschlichen – die Ausdauertölt hat natürlich Helmut mit Amapola gewonnen und Sarah die Dreigang :-) Aber beide Ehrenrunden waren äußerst lustig …

Ela Orkantief Action 2014?

13. bis 15.06.2014:

Drei Tage nach Orkantief „Ela“ kamen die Paso Finos zum Rennbahnpark nach Neuss. Allerdings haben wir dort nicht gewütet, sondern im Rahmen der IGV die Paso Finos vertreten. Yvi und ich hatten Diosa und Jacinto dabei und je näher wir dem Rennbahngelände kamen, desto mulmiger wurde uns. Das Orkantief hatte ganze Arbeit geleistet. Rund um die Rennbahn war der Verkehr fast vollständig zum erliegen gekommen. Umgeknickte Bäume blockierten Straßen und den Schienenverkehr. Innerhalb von nur 72 Stunden wurde die Equitana Open Air ein zweites Mal aufgebaut. Fast alle Zelte waren zerstört worden. Eine logistische Meisterleistung. Trotz allem ließen sich über 40.000 Besucher die Messe nicht entgehen. Es waren über 50 Pferderassen vertreten, 250 Aussteller und mehrere Veranstaltungen innerhalb der Messe (unter anderem EWU, IPZV, IG Welsh und Working Equitation Cup).

Unser Stall bei der EOA 2014 - Foto: privat

Unser Stall bei der EOA 2014 – Foto: privat

Ein dickes Lob an die Messeleitung und die ganzen Helfer die das Möglich gemacht haben! Als wir ankamen waren die Aufräumarbeiten noch in vollem Gange. Unseren Hänger mussten wir erst einmal zwischen parken, weil die Ställe noch nicht mit dem Auto erreichbar waren. Übrigens auch ein ganz dickes Lob an die Betreuung durch die Messe. Unsere zuständige Betreuerin Nathalie hat sich super nett um uns gekümmert. Alle Helfer waren immer freundlich und höflich, man hatte wirklich das Gefühl äußerst gut betreut zu sein. Und das bei der Doppelbelastung normaler Messestress und Orkan-Beseitigungs-Stress. Ein ganz dickes Dankeschön! Zu Fuß konnten wir die Ponys aber schon in die wunderschön abseits gelegenen Außenboxen bringen. Unsere direkten Stallnachbarn war ein ansässiger Trainingsstall für Rennpferde. So konnten wir auch einmal in die für uns komplett neue Welt des Rennsports schnuppern und unsere Nachbarn ausfragen. Gerade im Außenbereich der Rennbahn sah man noch deutlich wie „Ela“ gewütet hat. Die Rennbahn … da wäre ich übrigens auch gerne mal entlang gedonnert. Aber das durften wir leider nicht. Dafür konnten wir die Vollblüter beim Morgentraining vorbeiflitzen sehen.

Paso Finos in Neuss - Foto: Ellen Vierhaus

Paso Finos in Neuss auf dem Weg zum Gelände  – Foto: Ellen Vierhaus (Danke Ellen für die tollen Fotos!!!)

Mit dabei waren auch Sarah und Elsa mit Mil Amores und Campino, die dann einen oder zwei Staus später bei uns ankamen. Den schönen Stall teilten wir auch mit Stephan Vierhaus und seinem Nachwuchspferd Ebano, der seinen ersten Messeauftritt hatte. Den Abschluss machte das Mini-Shetty „Gijs“, der ein richtiger Facebook-Star mit über 31.000 Fans ist. Das haben wir natürlich auch erst in der Abendshow am Samstag mitbekommen, dass wir einen so berühmten kleinen Nachbarn hatten. In der Nacht waren auch die Missouri Foxtrotter bei uns untergebracht. Sie durften tagsüber gemütlich auf dem Gelände in Paddocks wohnen.

Nachdem wir gemeinsam das Gelände erkundet hatten, was ja ganz schön großzügig angelegt ist und den IGV-Stand endlich gefunden hatten und dort auf die restlichen Mitstreiter gestoßen sind, die schon fleißig beim Aufbau waren, fühlten wir uns schon gleich heimisch. Meike Wolf unterstützte uns Fino-Reiter als Bodenpersonal und fester Anlaufpunkt. Sie hat einfach einen Plan. Am Stand selbst gab es auch Möglichkeiten die Pferde in Paddocks unterzubringen. Princess (Töltkreuzung), Menor (Aegidienberger-Hengst) und Björn (Isländer) wohnten sozusagen am Stand. Leider konnten krankheitsbedingt nicht alle angemeldeten Gangpferderassen dabei sein. Aber die Stimmung am Stand war gut, die ganze Atmosphäre der Messe entspannt und locker. Wir waren alle ein gutes Team.

Im Actionsring - Foto: Sarah Meier

Im Actionsring – Foto: Sarah Meier (also zumindest Sarahs Foto, weil sie ist ja mit auf dem Bild!)

An den drei Messetagen hatten wir mindestens zwei Auftritte pro Tag. Stephan Vierhaus moderierte zu Fuß oder von Ebanos Rücken aus die Shows. Jeweils zehn Minuten Gangpferde pur. Meistens, wie schon in Hannover erprobt, erst alle zusammen im Ring und jede Rasse durfte sich dann noch einzeln präsentieren, was den Vorteil hat, dass man alle zusammen sehen kann und auch schön die Unterschiede beobachten kann. Wir hatten Paso Peruanos, Missouri Foxtrotter, Töltkreuzungen, Paso Finos und je einen Aegidienberger und Isländer dabei. Am Stand waren aber noch andere Gangpferdevertreter „zu Fuß“ dabei. So blieben keine Fragen offen.

Suchbild - Finde den Fino

Suchbild – Finde die Finos in der Menge – es sind vier Stück! – Foto: Meike Wolf

Zwischendurch sind wir durch die Menge geritten und einfach mitten drin stehen geblieben, damit die Besucher die Möglichkeit hatten uns direkt anzusprechen, was auch sehr gut angenommen wurde. Freitag Abend war zufällig „Eröffnung“ der ersten Reitertheke am Signum-Stand. Wer dort mit Pferd hinkam, konnte ein Freibier und ein Schnäpschen abstauben. Nur gut für Stephan, dass Yvi nicht scharf aufs Freibier war, so konnte er mit geliehenem Pony an der Bar aufkreuzen.

Die Signum-Pferde-Bar! - Foto: Ellen Vierhaus

Die Signum-Pferde-Bar! – Foto: Ellen Vierhaus

Jacinto und Diosa haben übrigens auch den Nature’s Best-Stand unsicher gemacht. Eigentlich wollten wir die beiden auf die Paddocks am IGV-Stand stellen, damit sie etwas dekorativ herumstehen können, aber der kleine Hunger zwischendurch ließ die Ponys am Futterstand halt machen. Dort schleckten sie genüsslich Schleckmasse to go – die wir dann netter Weise auch geschenkt bekamen (kein Wunder Jacinto hat sein Döschen und die nette Dame vom Stand so vollgesabbert, DAS hätte ich auch nicht mehr behalten wollen …..).

Am Sonntag war dann bei allen schon eine gewisse Müdigkeit erkennbar, aber wir haben alle topp professionell durchgehalten (auch die Ponys). Messe ist einfach anstrengend. Lustig, spannend, unterhaltsam, laufintensiv, aber auch anstrengend. Wir waren übrigens auch total begeistert von unserem Hotel. Total der Luxus (dank Messe-Frühbucher-Rabatt) … von dem Frühstücksbüffet schwärmen wir wahrscheinlich noch lange! Es gab sogar Erdnussbutter! Es gab eigentlich alles was das Herz begehrte.

Der Sonntag hielt für unsere Ponys die größte Anstrengung bereit. Zwei gelungene Auftritte und ein spontaner Start in der IPZV Rheinland Ausdauertölt-Prüfung. Es gab nämlich eine geniale Töltbahn auf der Equitana, eigens für das IPZV-Turnier, dass auf der Messe stattfand. Die einzige Möglichkeit diese Bahn mal zu testen, war in der offen ausgeschriebenen Ausdauertölt mit zu reiten. Gesagt, getan. Jacinto, Diosa und Menor starteten als „Außenseiter“ unter den Isländern. Und wir waren richtig gut. Unsere beiden Ponys wurden nicht aussortiert, sondern durften die komplette Ausdauertölt laufen.

Und dass nach drei anstrengenden Messetagen. Beide haben die Messe sowieso sehr gut weggesteckt und äußerst gut mitgemacht. Jacinto hatte am Anfang etwas „Rumflipp-Probleme“ am Abreiteplatz, wenn er stehen bleiben musste, aber das hat er sehr gut in den Griff bekommen und war dann komplett entspannt. Trotz allem sind beide dann sehr froh gewesen, als wir den Hänger wieder gepackt haben und sie endlich wieder einsteigen durften und wir nach Hause gefahren sind.

Entspannt dabei - Foto: Sarah Meier

Entspannt dabei – Foto: Sarah Meier (PS: Marianne, der Hut ist Spitze!!! :-))

Fazit: Eine richtig schöne Messe. Super entspannt. Super Team. Super Mitreiter. Super Betreuung. Super Unterbringung. Super Wetter. Super-nette neue Leute kennen gelernt. Super-tolle Leute wieder getroffen. Auch den Klaus von Quitt-Pad. Der war nämlich auch da und hat uns gleich wieder ins Herz geschlossen und eines seiner tollen Pads als Preis für die Spring Classic gesponsert. Und versprochen, dass er was bastelt, was perfekt und extra unter unsere Sättel passt.

PS: Wer übrigens einen groben filmischen Eindruck von der Equitana Open Air 2014 bekommen möchte, kann bei Youtube nach REITTV gucken – die haben ein paar schöne Filmchen gemacht. Vielleicht entdeckt Ihr auf dem einen auch die Missouri Foxtrotter?

Grad frisch aufgefallen: http://youtu.be/JTPreztmLnU

Meisterhaft!

11. Juni 2014:

Es ist gar meisterhaft! Nachdem in den letzten Wochen dank vieler tüchtiger, unermüdlicher Helfer der ehemalige Kuhstall zu einem lichtdurchfluteten Verkaufsraum für den Paso Shop umgebaut wurde, konnte in den vergangenen beiden Tagen das Nadura-Meister-Team den gewonnenen Fußboden für Nadine und Johannes verlegen.

 

Da isser!!!

Da isser!!! Der Boden und die Isolierung! – Foto: Yvi Tschischka

 

Was soll ich sagen? Er sieht toll aus! Wir sind schon gespannt darauf den Boden auf Herz und Nieren zu testen und freuen uns, wenn der Shop fertig ist und wir viele lustige Stunden dort verbringen können – und das werden wir bestimmt, so gemütlich wie es jetzt schon wirkt. Direkt mit Blick auf die Jungs-WG (das sind die Bretter im Fenster hinten). Ich werde natürlich über die Fortschritte weiter berichten :-)

 

Boden

Der fertige Boden – sieht extrem genial aus! – Foto: Yvi Tschischka

Nadine und Johannes werden demnächst auch bildlich und textlich auf der Meister-Homepage vertreten sein, guckt also immer mal wieder rein.

http://www.meister.com/de/nadura-boden/nadura-erleben/die-nadura-tester.html