Sind braune Eisbären Matschbären?

17. Januar 2015:

Unser Eisbärenritt ging dieses Jahr schon in die dritte Runde. Auch dieses Mal hatten wir leider nicht das gewünschte Traumwetter mit Minusgraden, leichtem Raureif und sonniger Schneelandschaft, sondern durften uns mit 5° und zwischendurch leichtem Regen auf dezenter Matschbahn begnügen. Aber das hat vierundzwanzig tapfere Teilnehmer nicht davon abgehalten bei uns zu starten. Wie gesagt, nur die Harten kommen in den Garten – und da gibt es doch eine ganze Menge!

erste Startergruppe

Die erste Startergruppe – Isipower pur! – Foto: privat

Aufsteigen

1. Übung – Aufsteigen von rechts! – Foto: YR Fotografie

Hufeisen

2. Übung – Hufeisen werfen! – Foto: YR Fotografie

Dieses Jahr haben wir aus der Eisbären-Cabalgata einen Eisbären-Orientierungsritt gemacht. Jeder Teilnehmer bekam eine Karte, nach der geritten werden musste. Es gab keine Markierungen auf der Strecke, dafür aber ein paar Fragen zu beantworten und Dinge zu zählen. Bevor die Gruppen aber losreiten durften galt es erst einmal zwei Aufgaben zu bewältigen. Die erste war von rechts aufsteigen – was für manche ganz einfach war und für manche völlig ungewohnt. Wer dann endlich oben saß, durfte Hufeisen in einen Eimer werfen. Natürlich mit unterschiedlich schweren Hufeisen, sonst wäre es ja zu einfach gewesen. Dann ging es erst einmal auf die Strecke.

Eisbärenverkleidung

Eisbärenverkleidung – Foto: YR Fotografie

Der Mittagsstopp am Flurdenkmal war besetzt mit vier gutgelaunten Mädels (Danke an Silvana, Manu, Walli und Hannah). Hier gab es zur Stärkung heiße Getränke und Kuchen/Eierringe. Die Reiter durften erst einmal ihre Pferde und Ponys in Eimer abstellen. Dann durften die Reiter selbst noch ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen und mit verbundenen Augen einen Schweif-Pin auf ein Pferdchen mit Zielscheibe stecken.

im Eimer

Pferd im Eimer …. – Foto: Silvana W.

im Eimer

…. oder Eimer im Eimer? – Foto: Silvana W.

Trabertier freut sich

Freches Trabertier!!! – Foto: Silvana W.

Weiter ging die Strecke Richtung Heimat. Nach Überquerung der Straße wartete noch eine weitere Station auf die „Matschbären“. Anna und Jürgen betreuten die Station, an der die Reiter ganz „einfach“ über eine am Boden liegende Plastikfolie reiten mussten. Dann ging es ganz entspannt weiter zurück zum Reitplatz am Zykloopenhof. Hier standen meine Assistentin Anna und ich schon bereit, um die Reiter paarweise durch den Trail-Parcours zu geleiten. Unsere Foto-Frau Yvonne hielt das Ganze auf Bildern fest.

Julia

Julia in Aktion – Foto: YR Fotografie

großes Kino

eleganter trat niemand auf das Podest! – Foto: YR Fotografie

Hilfe

Voller Richtereinsatz! – Foto: YR Fotografie

Monster

Monster-Alarm! – Foto: YR Fotografie

Die Reiter durften ein Podest mit Teppich überreiten (Johannes hatte es am Vorabend schnell noch gebaut – nachdem ich dem letzten mit dem Auto aus Versehen den Rest gegeben hatte und es jetzt in Frieden ruht ….). Ein Besen musste vom Pferd aus aus einem Ständer genommen werden und mit dem Besen auf dem Pferd eine Runde gedreht werden, dann durfte der Besen zurück gesteckt werden. Es galt eine Gasse mit unterschiedlichen Stangen zu durchreiten, wobei möglichst wenig Stangen berührt werden durften. Und am kniffligsten hat sich die Entchen-Station herausgestellt. Auf einem Tisch lag ein Spielzeug-Tier an einer Schnur, die Pferde sollten an den Tisch heran reiten, die Reiter die Schnur nehmen lassen und dann den Tisch umrunden. Dabei sollte das Spielzeug-Klapper-Tier auch eine Runde auf dem Tisch drehen. Eine wirklich schwierige Aufgabe!

Aber alle 24 Reiter haben die Stationen gut gemeistert. Was uns positiv auffiel – es gab keine unschönen Bilder zu sehen, alle Reiter waren fair zu ihren Pferden. Positiv auffällig war auch, dass viele Pferde gebisslos unterwegs waren. Und was natürlich am aller auffälligsten war: Alle Reiter hatten trotz dem feuchtem Wetter und dem ganzen Matsch richtig gute Laune! Ihr seid echt Spitze! Prädikat echte Matschbären. Wir bekamen sogar richtig schöne Eisbären-Verkleidungen zu sehen – ein Team hatte sogar Eisbären und Tatzen in die Pferdepopos geschoren. Das gefällt uns natürlich immer – voller Einsatz!

Schöne Pferdepopos

Schöne Pferdepopos gefallen uns immer! – seht Ihr das Glück fliegen? – Foto: privat

Nach dem Ritt und Pferde verräumen/versorgen konnten sich die Reiter am Hof stärken. Es gab wieder ein reichhaltiges Buffett. Von warmen Getränken, Glühwein, der legendären Kartoffelsuppe, Grillkäse, Grill-Würstchen (danke an unsere Rosi vom Grill), diverse Salate, Brotaufstrich und natürlich Kuchen und Eierringen war alles geboten. Mama Zäh und die fleißigen Kuchen/Salatspender hatten sich wieder selbst übertroffen) Relativ spontan haben wir auch eine Tombola auf die Beine gestellt (danke an Ingrid und Bettina). Und wem richtig kalt war, der konnte sich im Paso Shop aufwärmen und bei Nadine einkaufen oder Sachen besticken lassen. Wen habe ich jetzt noch vergessen? Johannes (Chef-Orga und Parkplatz-Einweiser) und Dieter (Springer vom Dienst und gute Seele), Nanny (Mistfrau im Hintergrund), einfach unser ganzes Stallteam – ihr seid Spitze :-)

s

Vor dem Start –  Foto: privat

x

Gute Laune war Startbedingung!!! – Foto: privat

Nachdem alle gestärkt waren und die Ergebnisse fachmännisch von mir ausgerechnet wurden gab es auch eine Siegerehrung. Die ersten drei bekamen kleine Preise aus dem Paso Shop und jeder Teilnehmer bekam einen Zykloopenhof-Eimer mit ein bisschen Goodies-Inhalt. Einen süßen Preis bekam auch die jüngste Teilnehmerin (Rosa), die Gruppe mit der besten Verkleidung (Julia, Jenny und Tina) und die beiden Ponys mit der Eisbären-Rasur (… also die Besitzerinnen Kerstin und Lisa). Die beiden hatten gleichzeitig auch die weiteste Anreise aus Hammelburg. Ach ja, Ihr wollt jetzt bestimmt wissen, wer gewonnen hat oder?
1. Platz ging an Kerstin Flindt
2. Platz ging an Elmar Scheller
3. Platz ging an Christel Velte
Die restlichen Plätze habe ich mit Absicht nicht durchgezählt. Auffällig war aber, dass alle Reiter von erreichbaren 50 Punkten mehr als die Hälfte erreichten. Die meisten lagen so bei 34 bis 46 Punkten. Also auf Deutsch: Alle waren gut!

Und so klang ein weiterer schöner Eisbären-Tag am Zykloopenhof mit gemütlichem Zusammensitzen der Teilnehmer, vieler lieber Gäste und der Helfer unter den Heizpilzen gemütlich aus. Wir sehen uns beim nächsten Eisbärenritt! Mal schauen, was uns da wieder einfällt!

X

Paso Finos waren natürlich auch da – Foto: privat

b

Die Nachbarn auch :-) – Foto: privat

B

Mittagsstation – gemeines Schweif-Stechen! – Foto: Silvana W.

PS: Für wen es noch interessiert – die Fragen/Antworten vom Ritt:
Zählt die direkten Jägerstände: 7
Hausnummer: 12
Das „Runde“?: Fußballfeld
Bäume vor der Kapelle: 3
Wer wohnt hier? – Ortolan (Das ist ein Vogel der speziell in Mainfranken in Streuobstwiesen brütet – oder in Italien fett gefüttert wird und dann dort als sogenannte Fettamme gegessen wird. Sehr ekelig. Müsst ihr mal bei Wikipedia nachlesen: Fettamme.)

Was war 2014?

27. Dezember 2014:

Auch dieses Jahr gibt es wieder einen kleinen Jahresrückblick. Wir waren wieder ziemlich viel unterwegs und auch so ist „nebenbei“ noch einiges passiert. Aber auch dieses Jahr war ein gutes Jahr mit einem gut durchmischtem Programm.

Ich habe dieses Jahr drei Kurse zur „Fortbildung“ besucht. Da waren die letzen beiden Kurse, die am Sternberghof stattfanden mit Pete Kreinberg und Stephan Vierhaus und ein Kurs mit Sabine Bühlmann bei uns am Zykloopenhof. Natürlich waren wieder einige Orientierungsritte dabei, ein paar Cabalgatas, unsere erste Fuchsjagd überhaupt, zwei Messebesuche, drei Turniere, ein paar Foto-Touren, ein paar IGV-Veranstaltungen. Kilometer haben wir dieses Jahr viele auf der Autobahn verbracht!

Jacinto - Foto: Yvi Tschischka

Bester aller Zwerge, treuer Begleiter, Jacinto – Foto: Yvi Tschischka

Nebenbei habe ich wieder viele nette Leute getroffen, Freundschaften gepflegt und neue Freundschaften geschlossen. Gefreut hat mich auch, dass nette Reaktionen auf diesen Blog hier kamen. Ich hab eine kleine, aber feine Leserschaft, die meine Geschichten regelmäßig verfolgt. Das freut mich sehr und ich freue mich auch immer, wenn ich Feedback bekomme. Sowas baut auf. Vielen Dank hiermit allen meinen heimlichen und öffentlichen Lesern, Ihr dürft mir gerne weiter Feedback geben, Wünsche äußern, Kritik anbringen.

Weil Ihr mich ja fleißig verfolgt habt übers Jahr, möchte ich die Highlights einfach mal als Stichwortsammlung so stehen lassen. Mir fallen bei der Durchsicht ganz viele schöne und lustige Geschichten ein an die ich spontan Denken muss. Vielleicht fällt Euch beim Lesen auch noch die ein oder andere Geschichte dazu ein und Ihr schwelgt ebenfalls ein bisschen in Erinnerungen? Wer möchte, kann mir lustige oder denkwürdige Geschichten zukommen lassen, die mit unseren gemeinsamen Aktionen zu tun haben. Traut Euch auch mal zurück zu schreiben!

Märchenritt Geo

Die Crew unterwegs beim Märchenritt Geo – Foto: privat

Glühweinritt – Eisbärenritt – Osterspai – Bühlmann – Kreinberg – Vierhaus – Berghof Rod – Äppelwoi-Ritt – Foto-Farm-Tour – Hoffest Rancho Paraiso – Equitana Open Air Neuss – Fino Classic Wemding – Kosbach Orientierungsritt — Hochzeit Zykloopenhof – Fun Turnier Kottenheim – IDMG Kreiswald/Rimbach – Wunderburg Cabalgata – Gerolzhofen Märchenritt – Paso Fino-Stammtisch – Fuchsjagd Schaafheim – Geocaching – Pferd&Jagd Hannover – Quittpad

Equitana Open Air Neuss - Foto:

Equitana Open Air Neuss, Highlight im Sommer  – Foto: Sarah Meier Kamera

Speziell hervorheben möchte ich den Zykloopenhof. Hier hat sich wohl am meisten getan im letzten Jahr. Aus dem beschaulichen Zykoopenhof ist fast schon eine Art Pferdezentrum geworden. Wir sind jetzt ein Paddock-Trail-Stall mit zwei Laufgruppen für je zehn Pferde. Um die baulichen Veränderungen noch einmal nachzuvollziehen, guckt einfach in die Rubrik „Wo Cavadoren wohnen“. Im letzten Jahr hat sich Johannes ganz schön ins Zeug gelegt mit der Vergrößerung. Wir haben jetzt auch den Paso-Shop am Hof, einen eigenen Pferdezubehörladen mit Stickmaschine und vielen Spezialsachen. Nadine kann fast alles besorgen! :-) Und sie kann jetzt ganz unermüdlich zwischen Stall und Shop hin und her flitzen. Neben Aufbau des Shops, Umbau des Stalls und dem ganz normalen Wahnsinn haben wir übrigens dieses Jahr auch die kirchliche Hochzeit von Nadine und Johannes gefeiert.

 

Wemding - Foto: privat

Wemding Fino for Pleasure-Truppe – Foto: privat

Hervorheben muss ich natürlich auch Yvi. Sie hat sich tapfer überall hin mitschleifen lassen und sich immer zuverlässig und verantwortungsvoll um meine Ponys gekümmert. Sowas findet man heute nicht mehr oft! Nebenbei ist sie wirklich grandios mit Diosa als Team zusammen gewachsen. Die beiden haben dieses Jahr einen echt guten Lauf gehabt und auf Turnieren einige Siege einfahren können. Ich bin stolz auf Euch beide und weiter so!

Auf meine drei Ponys bin ich natürlich sowieso jedes Jahr immer wieder stolz. Das braucht ja nicht extra erwähnt zu werden. Und ich bin glücklich, drei so unterschiedliche und tolle Paso Finos zu besitzen.

Fino-Elche - Foto: privat

Fino-Elche – Foto: privat

Was sind meine Ziele für nächstes Jahr? Im Prinzip kann ich das eins zu eins vom letzten Jahresrückblick übernehmen: Wir werden auch wieder viel unterwegs sein und eigentlich genau das machen, was wir gerne machen: Reiten, Freunde treffen, Spaß haben, Feiern und schöne Gegenden erkunden. Hoffen, dass alle gesund bleiben, dass es nicht ins Heu regnet und dass das Gras schön wächst. So ist der Plan. Und damit wünsche ich Euch allen ein grandioses, unvergessliches, glückliches, erfülltes, gesundes, töltiges und lustiges Jahr 2015 – wir sehen uns!

Resi

Resi, bestes aller Problemponys und putzig dabei – Foto: Yvi Tschischka

Prima Klima unter’m Sattel?

Dezember 2014:

Del Cavador hat mal wieder getestet: Quittpad

Auf der Pferd & Jagd 2013 haben wir den Klaus Meinders von der Firma Quittpad kennen gelernt. Damals sind wir sehr schnell ins Gespräch gekommen. Quittpad vertreibt eine Sattelunterlage mit dem Slogan „Prima Klima unter’m Sattel“. Es besteht aus einem luft- und wasserdurchlässigen Polyester-Abstandsgewirke, bei dem Ober- und Unterfläche durch zahlreiche druckelastische Filamentfäden auf Abstand gehalten werden. Also im Prinzip elastische Luftwaben. Als weiteren Effekt sorgen die Waben auch noch für sehr gute Druckverteilung. Das Material wird übrigens auch bei der medizinischen Dekubitus-Prophylaxe eingesetzt.

Quittpad hatte das Material als Fuß-Einlegesohlen zugeschnitten und an die Messebesucher verteilt. Nachdem wir letztes Jahr immense Laufwege auf der Pferd und Jagd hatten, waren wir alle Fußwund und haben uns sehr über die Sohlen gefreut. Die hatten tatsächlich auch einen sehr guten Effekt bei unseren geschundenen Füßen (die Sohlen habe ich auch heute noch in meinen Schuhen in Benutzung – und das seit über einem Jahr!). So fanden wir dann auch die Satteldecke für die Pferde interessant. Wie man schon unschwer merkt, fallen wir voll in die Marketing-Fang-Tricks herein …. aber in diesem Fall sehr gerne.

Mir selber hat die Form der Satteldecken aber nicht gefallen und sie waren mir insgesamt zu dick. So bequatschten Meike Wolf und ich Klaus, dass er uns eine Allround-Form bastelt und das Ganze vielleicht auch etwas dünner. Wir sind mit unterschiedlichen Freizeitreitersätteln (Sommer Alpha Vaquero, Sommer Voyage, Deuber Westernsattel ohne Horn) unterwegs. Nach mehreren Gesprächen hat Klaus uns ein Pad im neuen Allround-Format zugeschickt. Damit konnte ich schon einmal ein paar Testritte absolvieren. Das normal dicke Pad „Comfort“ Allround ist auf jeden Fall eine gute Möglichkeit einen nicht ganz optimal passenden Sattel auszugleichen. Aber mir war es insgesamt eine Spur zu dick.

Als ich dann das dünnere Allround-Pad „Sport“ zugeschickt bekommen habe, war es um mich geschehen. Es passt perfekt unter meine Sättel, es sieht klassisch elegant aus, es ist einfach funktional und verrutscht nicht und das ohne störende Gurtstrippen oder sonstige Halterungen. Pad pur sozusagen.

Es hat genau die perfekte Dicke, um nicht zu stark unter dem Sattel aufzutragen und einen guten und feinen Kontakt zum Pferd zu behalten. Mein sehr sensibler Paso Fino Wallach läuft damit äußerst entspannt. Nachdem ich am Training nicht sehr viel verändert habe, gehe ich einfach mal davon aus, dass das Quittpad einen guten Teil zu seiner derzeitigen Lockerheit beiträgt. Ich war begeistert. Jetzt musste nur noch über den Sommer dauergetestet werden.

Wir waren auf einigen Orientierungsritten, natürlich ganz viel im heimischen Gelände und auf dem Reitplatz, waren auf Messen und auf Turnieren unterwegs. Zum krönenden Abschluss sind wir auch eine Fuchsjagd mit dem Quittpad gestartet. Und auf der jetzigen Pferd & Jagd hatten wir es natürlich auch dabei.

Und ich muss sagen, es hält was es verspricht. Die Pferde schwitzen nicht zu sehr darunter, das Fell „rubbelt“ sich nicht auf. Unter dem Sattel scheint tatsächlich ein gutes Klima zu herrschen, und das auch nach einem ganzen Tag unterwegs. Es lässt sich wunderbar einfach sauber halten, ich bürste einfach die Haare nach dem Reiten aus, oder klopfe es aus. Meike hat schon die Erfahrung gemacht, dass der Staub hindurch rieseln kann. Man kann es also auch prima mit dem Teppichklopfer ausklopfen. Außerdem hatte ich das Quittpad schon zweimal bei 60° in der Waschmaschine. Es sieht immer noch topp aus. Kein Verziehen, keine Verfärbungen. So mag ich das. Einfach und unkompliziert. Aufs Wesentliche beschränkt, kein Schnickschnack. Und es hält, was es verspricht.

 

http://www.quittpad.de/shop_content.php?coID=58

 

Auf der Pferd & Jagd 2014 haben wir den Klaus dann auf der Messe wieder getroffen und konnten live dabei sein als das Allround Pad „Comfort“ und „Sport“ in den Verkauf ging. Meike und ich sind jetzt übrigens auch im neuen Ouittpad-Prospekt zu bewundern. Das hat uns sehr gefreut.

Auf jeden Fall werde ich das Quittpad weiter als Lieblingspad benutzen, weiter testen und andere Reiter damit belästigen. Übrigens ist es gerade im Winter sehr praktisch, weil es ziemlich schnell trocknet. Im Vergleich zu Baumwolle oder Lammfell ist es Ratzfatz trocken, was ja auch eine Frage der Hygiene ist. Klamme, feuchte, gammelige Pads sind ja ein gefundener Partyraum für Pilze und Bakterien. Und das im Winter, wo eh schon Bakterien-Husten-Schnupfen-Zeit ist. Das muss ja nicht sein. Dann lieber was luftiges, was unkompliziert trocknet.

 

Allround-Pad

http://www.quittpad.de – Foto: quittpad

 

Jedenfalls hat der Klaus uns schon sein neustes Projekt mit dem Quittpad-Material verraten … Ihr dürft gespannt sein! Es bleibt aufregend! Und auch für Reiter mit Baumlosen Sätteln ist etwas in Planung – das dürfte sehr interessant werden, denn gerade beim baumlosen Sattel ist ein gutes Pad mit guter Druckverteilung äußerst wichtig.

 

Fakten:

Quittpad AL 520 Sport mit Wirbelsäulenkanal 159.- € – Länge 520 mm, Höhe 450 mm, Materialstärke 16 mm, auf Wunsch mit Befestigungsmöglichkeiten

Quittpad AL 520 Comfort mit Wirbelsäulenkanal 169.- €  – Länge 520 mm, Höhe 450 mm, Materialstärke 26 mm, auf Wunsch mit Befestigungsmöglichkeiten

 

Fazit: Klare Empfehlung für das Quittpad (in allen Varianten) :-)

 

PS: Es ist übrigens auch die perfekte Idee für Reiter als Weihnachtsgeschenk :-)

Pferd & Jagd Hannover?

4. bis 7. Dezember 2014

Auch in diesem Jahr waren die Gangpferde wieder auf der Pferd & Jagd in Hannover. Erfreulicher Weise gab es dieses Jahr auch keine Unwetter-Katastrophen, so dass die Fahrt nach Hannover für alle unkompliziert war. Das schöne Wetter machte sich auch in den Besucherzahlen bemerkbar. 85.000 Besucher strömten durch die verschiedenen Hallen und konnten sich 800 Aussteller und diverse Pferdevorführungen ansehen.

Foto: Thorsten Ruthof

Finos machen Spaß! – Foto: Thorsten Ruthof

Dieses Jahr war ich wieder mit Pferd und mit tatkräftiger Unterstützung von Yvi dabei. Diosa durfte als Vertreterin der töltenden Schecken mitfahren. Insgesamt waren vier Paso Finos mit von der Partie: Esperanza mit Meike Wolf, Diosa mit Yvi Tschischka, Angelita mit Stan Paul und ich mit Leihpony Brujula. Eigentlich wollte ich ja ein paar gechillte Messetage erleben, ein paar Fotos machen und Diosa beim Laufen zugucken, aber nachdem Britta von einer fetten Bronchitis dahin gerafft wurde hat sie mir angeboten ihre weiße Töltmaschine zu reiten. Und mal ganz ehrlich, wer da nicht ja sagt ist selber schuld. Also kam ich in den Genuss in den vier Tagen ein tolles Pony mit ganz viel genialem Tölt reiten zu dürfen. Vielen Dank dafür Britta!
Davon, dass es mich während der Messe dann Erkältungstechnisch ordentlich dahin gerafft hat, so dass ich sogar ganz dringend zum Arzt musste und mal wieder ganz dringend Antibiotika brauchte sprechen wir jetzt mal nicht. Und auch nicht davon, dass meine Bakterien jetzt bestimmt bei anderen Gangpferdeleuten ordentlich verteilt sind …. *hust*

In Halle 17 gab es täglich um 15 Uhr die Gangpferde zu sehen. Eine halbe Stunde jeden Tag hatten wir die Gelegenheit dem zahlreich interessiertem Publikum die verschiedenen Gangpferderassen zu präsentieren. Gekonnt moderiert wurde unser Auftritt von dem Dieter Thomas Heck der Gangpferdeszene – Stephan Vierhaus. So wurde Stephan am Sonntag von der anmoderierenden Dame vorgestellt. Jedenfalls wurde die halbe Stunde immer sehr gut genutzt. Im Ring waren Töltende Traber (IG Töltende Traber), Paso Iberoamericano (PV), Paso Fino (PFAE), Paso Peruano (PPE), Rocky Mountainhorses (RMHA), Tennessee Walker (ETWHA) und ein Mangalarga Marchador. Die Präsentationen waren harmonisch und man konnte die Vielfalt der Rassen in der halben Stunde sehr gut beobachten.

Pferd & Jagd 2014 - Foto: Thorsten Ruthof

Pferd & Jagd 2014 – Foto: Thorsten Ruthof

Wer noch nicht genug von den Gangpferden hatte konnte dann täglich im Cavallo-Ring um 16.30 Uhr noch mehr Stephan Vierhaus lauschen. Zusammen mit Kaja Stührenberg und Nuno gab es dort täglich Vorträge mit Reitdemo zum Thema „Tölt über den Rücken“.

Unser IGV-Stand in Halle 16 war dieses Jahr etwas anders gestaltet. Eine große Säule mit verschiedenen Gangpferdebildern war mittig als Eye-Catcher platziert, rundum fand sich ein Info-Counter mit Broschüren und eine „Verpflegungsecke“. Kaffee und Süßigkeiten sind ja immens hilfreich bei einem langen Messetag – Mandarinen sind der totale Renner (danke an Thorsten für die Mandarinen-Versorgung). Dazwischen luden gemütliche Tische und Stühle zum verweilen und quatschen über die Gangpferde ein. Abgerundet wurde das Ganze mit ganz vielen bunten Roll-Ups der verschiedenen Rassen und zwei liebevoll antransportieren großen Plastikpferden in traditioneller Ausrüstung. Die verschiedenen Rassen wurden nicht getrennt präsentiert, sondern als gemeinsames großes Ganzes, was sehr gut ankam. Und auch untereinander hatte man so gut die Gelegenheit ins Gespräch zu kommen.

Perfekt war unser Stand mit den vielen Sitzgelegenheiten dann auch für die von Doro Martin organisierte Standparty geeignet. Doro versorgte uns am Freitag wieder mit Sekt/Orangensaft, Chilli, der legendären Kartoffelsuppe und Häppchen. So wurde der zweite Messetag dann zusammen gemütlich gefeiert. Einige Gäste verirrten sich natürlich auch an die Feier.

Insgesamt war es wieder eine sehr schöne Messe, die dank der fleißigen Helfer mit und ohne Pferd wieder zu einem Highlight im Gangpferdejahr wurde und zugleich eine sehr gute Gelegenheit war viele Gangpferdefreunde zu treffen. Ein spezielles Dankeschön geht auch an unser fleißiges Bodenpersonal: Nadine und Basti Hoinza, Gerd Mülle, Florian Wolf und allen Fino-Freunden die uns am Stand besucht haben!

Foto: Thorsten Ruthof

Barrida! – Foto: Thorsten Ruthof

Natürlich konnten wir auf der Pferd & Jagd auch wieder nette Leute treffen – im Speziellen meine ich da den Klaus von Quittpad, auf den ich mich bei jeder Messe freue und der uns wieder mit neuen Ideen überrascht hat und mit dessen Quittpads wir alle unsere Finos vorgestellt haben. Da war auch wieder der Ingwer-Mann (bei dem ich mich mit scharfem Ingwer gegen die Bakterien eingedeckt habe) und HottiKlamotti mit den schönen Fino-Taschen, um die man nicht herum kommt! Und meine neuste Entdeckung: der Yeti-Fellbezug (Bartel), da hab ich mir ein Schönes mit langen Haaren für Jacintos Sattel bestellt.

Besonders stolz bin ich aber auf Yvi und Diosa, die sich so schön im Ring präsentiert haben. Diosa ist sowieso ein Schatz. Als altes Herdentier hat sie sich die ganzen 400 km lang alleine im Hänger mitschleifen lassen, war brav auf der Messe und hat sich die vier Tage für Diosa-Verhältnisse sehr gut benommen und wieder brav alleine im Hänger zurückfahren lassen. So eine Indoor-Messe ist gerade für ein Offentstallpferd und Herdentier eine extreme Herausforderung. Durch den Lärm und den Trubel eine echte Dauerbelastung. Ich bin extrem dankbar so ein tolles Pony haben zu dürfen, das jeden Unsinn mitmacht und alles so gut wegsteckt. Was ja auch wieder für den tollen Charakter der Paso Finos spricht!

PS: Vielen Dank an Thorsten Ruthof für die tollen Fotos von der Messe!

Wer noch ein bisschen Filmchen gucken möchte:

Kaja und Nuno:

von textundfotoschmiede

Vorführung Gangpferde Pferd & Jagd 2014:

von TopwalkerTW (Paso Finos laufen ab ca. 4:40 Min)

 

Eisbärenritt?

Dezember 2014:

Es ist wieder so weit! Es heißt wieder: Auch die Harten kommen in den Garten!

Diesen Winter wird es wieder einen Eisbärenritt geben! Wir freuen uns schon darauf Euch wieder zahlreich bei uns begrüßen zu dürfen! Der Ritt findet dieses Jahr am 17.01.2015 statt (am Samstag).

Was hat sich geändert? Dieses Mal möchten wir den Ritt als Winter-Orientierungsritt gestalten. Das bedeutet, es wird in kleinen Gruppen geritten, die dann nach Karte einen Weg durch die hoffentlich leicht verschneite und winterliche Mainbernheimer Landschaft finden müssen. Keine Bange, unterwegs gibt es auch eine Stärkungs-Station!

Zwischendurch müssen kleine Aufgaben erledigt werden. Und bevor es los geht wird Eure Geschicklichkeit mit dem Pferd zusammen auf die Probe gestellt. Lasst Euch überraschen :-) Zurück am Hof gibt es dann eine kleine Siegerehrung.

Hinterher gibt es wie gehabt ein schönes, wärmendes Feuer bei uns am Hof mit Grillen, leckeren Salaten, Kuchen und heißen und kalten Getränken. Wer schon da war, weiß wie der Hase läuft. An alle Anderen: Lasst Euch das Event im Januar ebenfalls nicht entgehen!

Natürlich sind auch dieses Jahr Gäste ohne Pferd und zu Fuß zum Grillen und Quatschen wieder herzlich eingeladen.

 

Eckdaten:
3. Eisbärenritt – 17.01.2015 (Samstag)
Startzeiten: 10.00 – bis 11.30 Uhr in kleinen Gruppen
Startgebühr: 10.- Euro (Essen und Getränke sind nicht enthalten, das gibt es auf freiwilliger Spendenbasis beim Grillbuffett)
Ende Ritt: auf jeden Fall bevor es dunkel wird
Ende Grillen: wenn der Letzte Aufgegessen hat
Anmeldung: verbindlich bis 12.01.2015 unter der Emailadresse  eisbaerenritt@gmail.com – Nennformular gibts dieses Jahr keines, einfach per Email nennen – am Start gibt es dann was auszufüllen. 
 

Am Besten meldet Ihr Euch rechtzeitig an. Es wird eine begrenzte Reiter-Teilnehmerzahl geben. Natürlich wäre es für die Planung ebenfalls schön, wenn Gästen ohne Pferd sich mit einer kurzen Email auch zum Grillen anmelden.

 

Einladung:    Eisbärenritt_2014

 

 

EisLogo

Wie weit laufen sie denn?

29. November 2014:

Heute war es so weit, die Ponys bekamen noch ein Stück mehr Paradies! Der Zykloopenhof lud heute zur feierlichen Eröffnung des neu angebauten Paddock Trails ein. Was heißt feierliche Eröffnung? Wir hatten Besuch von ein paar netten Leuten und sahen gemeinsam zu, wie die Ponys mit vollem Elan in ihre neue Paddock-Trail-Erweiterung galoppiert sind.

StutenTrail

Die Stuten – mit vollem Karacho rundum! – Foto: Privat

JungsTrail

Die Jungs – erst mal den Zwerg vorschicken, wenn der nicht gefressen wird, passt es! – Foto: privat

Unendliche Weiten

Unendliche Weiten – sieht schon ganz schön weit weg aus die Truppe! – Foto: privat

Dazu gab es kräftigen November-Wind, eine leckere heiße Kürbissuppe, eine kleine Ansprache von Johannes und Prosecco zum Anstoßen. Ach ja, und glücklich flitzende Ponys :-)

Auf jeden Fall möchte ich Euch ein paar Bilder zeigen, um Euch einen kleinen Eindruck zu verschaffen, wie weit die Ponys jetzt laufen können! (… und wir auch …. mal eben schnell Pferd holen geht jetzt wohl nicht mehr …)

Gäste im Trail-Mittelgang

Gäste im Trail-Mittelgang – Foto: privat

Tränke

Am anderen Ende vom Trail: Selbsttränke beheizt und Kletterhügel – Foto: privat

Kletterberg

Kletterhügel wird gleich erkundet! – Foto: privat

Der Clou, jeder der beiden neuen Trails hat am anderen Ende einen Kletterhügel und eine weitere beheizbare Selbsttränke. Das coole an den Tränken: sie sind auch von den Koppeln aus nutzbar. Johannes hat das Gras jetzt im Herbst noch ausgesät und es sprießt schon! Dazu war der warme Herbst auf jeden Fall perfekt geeignet. Wir sind gespannt, wie die Ponys die Kletterhügel annehmen, aber beim heutigen Kontrollgang waren auf jeden Fall schon Hufspuren an den Seiten zu sehen. Der Belag für den Trail ist übrigens Sand/Splitt-Gemisch auf Naturboden.

Wir haben die beiden Trails jetzt auch räumlich etwas voneinander getrennt. In der Mitte wurde ein Gang frei gelassen, so dass die Mädels die Jungs jetzt nur noch über die Entfernung “anmachen” können. Sobald ich eine Idee habe, wie ich die ganze Anlage auf ein Bild bekomme, werde ich Euch erneut berichten. Dann gibt es bestimmt auch schon Erfahrungsberichte zum Thema: Wie miste ich so einen Paddock-Trail? Und wie die Herrschaften den Kletterhügel angenommen haben.

Denn eines ist Gewiss, am Zykloopenhof gibt es ständig was Neues!

Neulich im Steinbruch?

November 2014:

Heute ein weiterer kleiner Einblick in mein Zweithobby. Am Tag der deutschen Einheit war ich mit ein paar netten Leuten unterwegs auf einer ganztägigen Cache-Tour. Ziel war ein verlassenes Dorf in Thüringen. Es ist ein spezielles Dorf, an einem alten Schiefersteinbruch gelegen, der Oertelsbruch. Normalerweise verrät man keine sogenannten Lost Places, aber dieses spezielle Dorf ist inzwischen äußerst bekannt und auch weit entfernt von “verlassen”. Wir haben auf unserer Tour mehrere Touristen, Spaziergänger und mehrere Gruppen Urbexer getroffen. Es ist irgendwie ein gemütliches Miteinander. Die Lokation wird sehr oft fotografiert und dient wohl auch oft als Kulisse für Filmaufnahmen. Wohl in erster Linie für Musikvideos.

Oertelsbruch - Fabrikhalle

Fabrikhalle – wo führen wohl die Schienen hin? – Foto: privat

Das faszinierende an diesem Dorf ist, dass es eine geballte Sammlung verschiedenster leerstehender Häuser ist. Man könnte auch sagen, ein riesengroßer Spielplatz für Erwachsene mitten im Wald. Man kommt an verlassenen einfachen Wohnhäusern, Werkstätten, Lagerhallen, Scheunen und einer gespenstischen Villa vorbei. Gespickt mit einem Ausblick auf diesen wunderschönen See im Bruch.

Blick in den Bruch-See

Blick in den Bruch-See – Foto: privat

Natürlich hat der Vandalismus und das Müll herumliegen lassen die Häuser schon sehr in Mitleidenschaft gezogen. Infantile Graffitis zieren die Wände, dazwischen verstecken sich auch ein paar schöne Arbeiten. Ich bin ja ein großer Fan von gut gemachten Graffitis. Es ist definitiv faszinierend durch die alten Mauern zu streifen. Wenn man sich dann noch verdeutlicht, dass die Häuser bis 2009 noch in Betrieb waren ist es unglaublich ergreifend zu sehen, wie schnell die Natur sich ihr Recht zurückerobert.

Obacht

Witzige Details am Rande – Foto: privat

Teilweise sind die Häuser auch mit einem Stollensystem verbunden. Teile des Bruches sind nämlich noch aktiv und wer in den Stollen aufgefunden wird, sollte sich nicht über eine Strafanzeige wundern. Im zweiten Weltkrieg wurden die Stollen übrigens auch zu Raketentriebwerk-Tests verwendet. Es gibt in der Nähe auch eine KZ-Gedenkstätte. Diese leidvolle und wechselhafte Geschichte macht einen Streifzug durch so ein Gelände noch einmal intensiver. Auch das legendäre Bernsteinzimmer könnte hier irgendwo versteckt worden sein. Jedenfalls ist viel Spielraum für die Fantasie gegeben.

Versteckte Lebensweisheiten

Versteckte Lebensweisheiten – Foto: privat

Und manchmal entdeckt man zwischen Gerümpel und Verfall einen Blick auf ein Arrangement wie das auf dem nächste Foto, mit einem warmen Sonnenstrahl beleuchtet. Das ist fast schon Kunst in meinen Augen. Ich mag das Bild sehr. Auf jeden Fall sind die meisten Dinge einen zweiten Blick wert.

Und manchmal ist es fast schon Kunst!

Und manchmal ist es fast schon Kunst! – Foto: privat