Fußballzeit?

Februar 2016:

Nachdem der Winter bei manchen Bevölkerungsschichten als die fußballfreie Zeit zutiefst langweilig und deprimierend erscheint, blieb mir nichts anderes übrig als ein paar unserer filmisch festgehaltenen Erlebnisse mit dem rosa Pferd-und-Jagd-Schnäppchenfußball für Euch zu schneiden und als Video zu präsentieren. Es wird ja mal wieder Zeit für ein kleines Filmchen in schlechter Qualität – und Voila hier ist es!

 

Eisbären 4.0 ?

16. Januar 2016:

Eisbärendetails

Eisbärendetails – Foto: Y. Riegler

Auch in diesem Jahr gab es am Zykloopenhof wieder einen Eisbärenritt. Für unsere vierte Veranstaltung haben wir uns natürlich wieder etwas Neues ausgedacht. Neues Jahr – neue Strecken. Und zwar eine „Normale“ Strecke mit 12 km und eine „Harte“ Strecke mit 20 km, beides als Kartenritt. Dazwischen Stationen, an denen es kleine fiese Gemeinheiten zu erledigen gab und wieder Fragen für unterwegs zum Beantworten. Im Vorfeld wurden wir geradezu bombardiert mit Nennungen. Der Eisbärenritt scheint inzwischen ziemlich angesagt zu sein! 27 harte Eisbären gingen auf die Strecke. Zehn Reiter auf die „Harte“ und 17 Reiter auf die „Normale“ Strecke.

Eisbären

In unserem Roundpen gibt es Eisbären! – Foto: Y. Riegler

Was mich am meisten gefreut hat, alle kamen gut gelaunt zurück. Gut, später als der Schnee kam, waren die Gesichter etwas eingefrostet, aber das hat der guten Laune wenig anhaben können, oder nur bis zum nächsten Heißgetränk. Besonders gefreut hat mich, als Desi mit Cadencia zurück kam – sie hat so gestrahlt, das war schon Belohnung genug für mich als Strecken-Organisator. Die zwei passen einfach gut zusammen und haben die Herausforderung super gemeistert. Desi war als einzige Starterin von unserem Stall nämlich sozusagen die Testperson. Das restliche Zykloopenhof-Team war fast komplett als Helfer eingeteilt, sei es zum Misten, fürs „Catering“ – welches wieder fest in Mama-Zähs Hand lag (ein Hoch auf die Kartoffelsuppe! – und ein Hoch auf alle Kuchen- und Salatspenden) – oder als Stationen unterwegs. Vielen Dank noch mal an alle unseren fleißigen Einsteller und Freunde, dass Ihr so fleißig und mit Begeisterung dabei wart!

Desi

Desi und Cadencia – unsere ersten Starter – Foto: Y. Riegler

 

Hursti

Im Roundpen musste blind eine Runde geschätzt werden – Foto: Y. Riegler

Ehrlich gesagt habe ich fast gar nichts mitbekommen von dem was rundherum so passiert ist. Ich war komplett mit Anmeldung, Reiter auf die Strecke schicken und dann beim abschließenden Trail beschäftigt, so dass ich weder vom Buffett, noch von den meisten Besuchern etwas mitbekommen habe. Natürlich haben sich einige am Reitplatz sehen lassen, so dass es zumindest für ein paar Worte zwischendurch gereicht hat. Gefreut hat mich, dass wir sogar Besuch aus Flieden hatten – übrigens mit leckerer Tiramisu, die bis auf den letzten Krümel weggegessen wurde! Das weiß ich, weil ich mir eines der letzten Stücke gesichert habe.

Parallelwelten

Auf dem Weg zur zweiten Station – Foto: Nadine Rö

Aber erst mal von Anfang an! Gestartet wurde ab 10 Uhr. Oberhalb des Reitplatzes war meine Anmeldung aufgebaut. Jeder Reiter wurde mit Karte, Anweisungen und Startnummer versorgt und durfte dann die erste „Aufgabe“ meistern. Von der „verkehrten“ Seite aufsteigen. Ein Klassiker. Sorgt immer wieder für großes Aufstöhnen :-) Dann ging es weiter zu Yvi an den Roundpen. Hier bekamen die Reiter die Augen verbunden und wurden von Yvi geführt. Ziel war es zu erraten wann genau eine Runde vorbei ist. Wir waren überrascht, wie viele von Euch ziemlich genau mit ihrer Schätzung lagen. Diese Erfolgserlebnisse haben die Reiter natürlich unaufmerksam werden lassen ….. höhöhö … denn an der ersten Station der Strecke „Parallelwelten“ gab es ein böses Erwachen. Es galt nämlich mit Halsring um fünf Eimer zu Reiten. Gemeiner Weise wurde man dann gefragt, was in denn ersten drei Eimern drin lag! Nadine und Verena waren wahrscheinlich die meist gehasste Station :-) Es waren übrigens zwei Äpfel, eine Wassertrense und eins von Zwergs Hufeisen.

Sieger

Es gab auch blaue Eisbären :-) – Foto – Y. Riegler

Dann führte die Strecke weiter Richtung „Die Milch macht’s“, der Mittagsstation. Unterwegs gab es ein paar Fragen zu beantworten und ein paar Dinge zu finden und zu zählen. Bestimmt gab es auch ein paar erstaunte Spaziergänger, die auf einmal mit einer berittenen Horde verkleideter Eisbären konfrontiert wurden. Dieses Jahr gab es wieder tolle Eisbärenverkleidungen! Die Mittagsrast war dieses Jahr am Hof der Familie Drobek und ihren Kühen. Vielen Dank für die tolle Möglichkeit unseren Mittagsstopp hier durchzuführen! Luxuriöser Weise teilweise überdacht, mit festem Klo und natürlich heißen Getränken, Kuchen und den legendären Eierringen. Dank der Firma Zott konnte Joghurt probiert werden. Auch hatten jeder die Gelegenheit den Laufstall mit den 120 Kühen des Hofes zu besichtigen. Jeder Eisbär musste sich dann noch als Melker versuchen und „Milch“ melken. Die Mittagsstation wurde dieses Jahr wieder souverän von Silvana, Manuela, Hannah und unserem Jonathan geleitet.

Milch

Mittagsrast – Die Milch macht’s – Foto: Helmut Weber

Ab der Mittagsrast teilten sich die Strecken. Die „Normalos“ durften an der gelben Kapelle von Willanzheim vorbei zurück reiten (7 Fenster übrigens), die „Harten“ durften ein Stück zurück und Richtung Hagenmühle aufbrechen. Durchs Breitbachtal (in der Hagenmühle gibt es übrigens leckere Breitbachtalforelle in allen Variationen und auch Pferdefutter) und dann entlang des Waldes bis fast nach Obernbreit, vorbei am Flurdenkmal und zurück Richtung Zykloopenhof. Genügend Zeit die Ponys richtig laufen zu lassen!

Alisa

Unterwegs – Foto: Nadine Rö

Als letzte Station gab es in der Nähe der Bahnunterführung noch die Station „Plastik und Spaß dabei“. Sie wurde von unseren „Omis“ geleitet (das zugehörige Pferd heißt Naomi, wird aber von allen „Na Omi?“ genannt, daher der Spitzname :-)) Hier musste schlicht und einfach eine Plastikfolie überritten werden, was auch fast alle prima gemeistert haben. Auch so ein Klassiker, von dem es sich lohnt das mal zu Hause in Ruhe zu üben. Zurück am Reitplatz gab es noch einen kleinen Abschluss-Trail zu absolvieren. Hier wurde es dann kurzfristig etwas stressig für Yvi und mich, als dann wegen dem Schnee-Wetter mehrere Gruppen gleichzeitig eintrudelten und natürlich nicht lange im Schnee warten wollten. Aber ich hoffe, wir haben es einiger Maßen zügig hinbekommen.

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Schneetreiben – Foto: Y. Riegler

Am Reitplatz gab es noch drei Aufgaben: Transport von Zwergs restlichen drei Hufeisen und einem Staubwedel in einem Eimer einmal rund um den Reitplatz. Stangen überreiten – einmal seitlich und einmal als Stangensalat. Und der rosa Monster-Fußball, den ich als Schnäppchen auf der Pferd und Jagd erstanden hatte, musste in ein Tor geschossen werden. Zugegeben das war ziemlich gemein, gerade als das Schneewehen einsetzte, weil der Ball nämlich durchaus ein Eigenleben bei Wind führt. Aber Yvi und ich haben tatkräftig mitgeholfen. Es ging eigentlich darum, ob die Pferde überhaupt an das rosa Ungetüm hingehen und sich auf Körperkontakt einlassen, was auch tatsächlich funktioniert hat. Zwei Eisbären aus Richtung Karlstadt (wir wollen jetzt keine Namen nennen, gell Julia …. Tina … die Einschleimversuche seitens Freiberger Hursti zählten übrigens nicht mit in die Punktevergabe!) waren sogar so mutig sich das rosa Ungetüm in die Hand geben zu lassen und es ins Tor zu reiten, werfen, was auch immer. Jedenfalls hatten wir viel Spaß am Reitplatz und auch einige Zuschauer, die sich ins Schneetreiben gewagt hatten.

Trail

Konzentration im Trail – Foto: Helmut Weber

Hinterher hieß es für die Reiter Pferde versorgen oder kurz Heim fahren, sich am Buffett stärken und Aufwärmen. Nadine hatte den ganzen Tag im Paso-Shop gut eingeheizt und man konnte sich hier in Ruhe zum Einkaufen und Quatschen und Aufwärmen aufhalten. Übrigens habe ich die Gelegenheit am Abend dann noch genutzt um mir endlich mal einen dicken Reitmantel zuzulegen. Das war eine richtig gute Idee von mir, schließlich soll man sich grad in meinem Alter warm anziehen. Yvi, Silvana und ich errechneten dann flugs die Ergebnisse, was mit eingefrorenen Fingern anfangs gar nicht so leicht ist. Aber wir haben es geschafft und konnten dann schnellstmöglich zur Siegerehrung rufen.

Legado

Christin und Legado – man beachte das Krönchen! – Foto: Y. Riegler

Hierzu erst einmal ein dickes Kompliment an alle Starter, die sich bei Wind und Wetter (und etwas Sonnenschein) auf die Strecke gewagt haben. Aber ganz dickstes Kompliment an unseren jüngsten Starter Moritz Rautenbach (10 Jahre), der mit dem ältesten Pferd, einem Isländer (26 Jahre) unterwegs war und dann noch die lange Strecke geritten ist. Respekt. Seine Schwester Carina (grad mal drei Jahre älter) hat dann noch die höchste Punktzahl überhaupt erreicht und somit den Ritt der „Harten“ -Eisbären gewonnen. Platz zwei ging an Anna Eberth, Platz drei an Monika Link und Christina Hertel.

Strahlebär

Reiten macht Spaß! – Foto: Helmut Weber

Bei den „Normalen“ -Eisbären konnte dieses Jahr Melanie Brückner siegen, dicht gefolgt von den beiden zweitplatzierten Alisa Konrad und Kerstin Flindt. Kerstin hat übrigens letztes Jahr den Eisbärenritt gewonnen. Und der Popo ihres Ponys mit rasiertem Eisbären-Logo drauf ziert übrigens die schönen Pflegespray-Fläschchen die jeder Starter zusammen mit dem obligatorischen Zykloopenhof-Eimer bekommen hat. Drittplatzierte wurde Julia Väth mit ihrem Trabertier. Extra-Geschenke gab es natürlich auch wieder für die weiteste Anreise mit Hänger (90 km), das älteste Pferd (2 mal 26 Jahre) und das beste Kostüm. Was natürlich jedes Jahr extrem schwierig ist, aber dieses Jahr hat Christin Bachmann mit ihrem Hengst Legado den Vogel abgeschossen. Mit rosa Krönchen, Bling-Bling an der Stirn, Bademantel und noch weiteren ganz vielen Details (inklusive Eisbär im Schweif) war das fast nur noch von den Biohazard-Eisbären und dem geflügelten Eisbären zu übertreffen, aber fast Standard ist inzwischen der Start mit Eisbären-Ohren. Und ich finde es immer wieder Klasse! :-) Bleibt nur zu sagen: Herzlichen Glückwunsch an die Platzierten und an alle, die mitgemacht haben. Herzliches Dankeschön an alle unsere fleißigen Helfer und an alle die uns besucht haben. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht mit Euch!

Eis

Man beachte die Füße! – Foto: Y. Riegler

PS: Mehr Fotos gibts auf der Facebook-Seite vom Zykloopenhof!

Eisbären-Update?

10. Januar 2016:

Ein kleines Eisbären-Update: Die Zeitpläne für die Reiter sind heute zusammen mit einer Infomail raus gegangen – wir hoffen alle Reiter kommen pünktlich und gut gelaunt an den Start!

Es hat uns wahnsinnig gefreut und wir sind immer noch ganz Baff, wie groß die Nachfrage nach Startmöglichkeiten für unseren diesjährigen Eisbärenritt ist. Leider mussten wir doch ganz schön vielen Reitern absagen, aber alle hätten wir rein logistisch gar nicht gepackt! Ich hoffe Ihr habt dafür Verständnis.

Natürlich ist Jeder auch noch ohne Pferd als Gast willkommen. Das Vorbeikommen lohnt sich auch, man kann sich gemütlich den Bauch vollschlagen und dabei mit Gleichgesinnten tratschen, kann im Paso-Shop ein einkaufen, Sachen besticken lassen oder den zurück kommenden Reitern bei ihren letzten Aufgaben am Reitplatz zusehen. Wir hoffen doch auch wieder ein paar Eisbären zu sichten!

Auf jeden Fall verspricht es ein lustiger Tag zu werden. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen und den Matsch vielleicht in leicht zuckrigen Frost verwandeln, dass wir dieses Jahr richtige Eisbären bekommen, und keine Matschbären wie im letzten Jahr.

Der Grill wird ab ca. 14 Uhr angeschmissen, dann gibts auch das volle Buffett. Vorher gibts natürlich Kaffee/Tee und Kalorien in Form von Kuchen. Die Reiter starten zwischen 10.00 Uhr und 12.40 Uhr und ab dann hoffen wir schon bald wieder die ersten Rückkehrer auf dem Reitplatz begrüßen zu dürfen. Die Siegerehrung wird dann stattfinden, wenn alle zurück sind und wir schnellstmöglich die Punkte zusammengezählt haben. Es gibt eine Ehrung der “Normalen” Runde und eine der “Harten” Runde. Der Mut und die Ausdauer zur “Harten” Runde muss schließlich extra belohnt werden. Natürlich bekommt das tollste Eisbärenkostüm auch wieder einen kleinen Preis.

Wir freuen uns auf Euch – bis spätestens nächsten Samstag! Denn Ihr wisst ja: Nur die Harten kommen in den Garten! :-)

Für Überraschungen ist gesorgt! Foto: privat

 

Was war 2015?

Was war 2015?

Mein kleiner Jahresrückblick auf 2015. Wenn ich über das vergangene Jahr nachdenke, würde ich ihm das Prädikat „durchwachsen“ geben. Es gab viele Highlights mit den Ponys, aber es gab auch rund herum einige Tiefpunkte, auf die ich aber nicht weiter eingehen möchte. Auf jeden Fall waren wir wieder ziemlich viel unterwegs und es gab Schönes zu erleben. Allerdings haben wir es dieses Jahr nicht auf einen einzigen Orientierungsritt oder an eine Cabalgata geschafft! Eigentlich geht das ja gar nicht! Das muss sich nächstes Jahr unbedingt ändern.

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Resi – immer ungeheuer putzig! – Foto: privat

Im Januar fand der inzwischen schon fast traditionelle Eisbärenritt statt. In diesem Jahr erstmals als Orientierungsritt nach Karte mit Aufgaben und Fragen für zwischendurch. Leider war auch dieses Jahr das Wetter eher milde. Auf jeden Fall hatten wir Matschbären, anstatt Eisbären.

Das Frühjahr gestaltete sich eher gemächlich. Zumindest Pferdetechnisch. Erstes Highlight war das „Isi & Fino“ – Houseturnier bei Familie Frisch an der Lechleite (Augsburg). Eine ziemlich feuchte Angelegenheit. Aber trotzdem hatten wir ziemlich viel Spaß. Nicht nur mit meinem Allrad im 30 cm tiefen Matsch, sondern auch mit den ganzen Fino-Leuten und den netten Isländer-Menschen. Yvi und ich sind übrigens seitdem ungeschlagene Meister im Paarreiten! Herausforderungen werden gerne angenommen. Aber glaubt nicht, uns schlagen zu können! Ha!

Im Mai nahmen wir auch an unserer einzigen reiterlichen „Fortbildung“ dieses Jahr teil. Bei Bianca hatten wir die Gelegenheit einen Kurs mit Stephan Vierhaus mitzumachen, was sich auf jeden Fall immer wieder lohnt.

Der Juni brachte uns dann das nächste Hausturnier – diesmal in Flieden/Fulda, bei Familie Mülle. Auch hier ziemlich feucht von oben, aber trotzdem lustig. Und erfolgreich. Yvi und Diosa haben sich selbst übertroffen und von fünf Turnierstarts drei Mal Platz 1 und zwei Mal Platz 2 geholt. Voll die Streber.

Flieden

Yvi + Diosa im Trail, Flieden – Foto: privat

Der Sommer brachte uns dann ironischer Weise eine Hitzewelle, wie es sie schon lange nicht mehr gab. Kitzingen war zweimal heißester Ort Deutschlands mit knapp über 42°. Unsere Weidesaison war dieses Jahr quasi nicht vorhanden. Kein Gras ist mehr gewachsen. Zum Reiten hatte man nicht wirklich Lust. Es ist eigentlich ein Wunder, dass die Ponys die elende Hitze so gut weggesteckt haben.

Wir verbrachten den Sommer also mit Schwitzen. Zwischendurch waren wir noch einmal mit den Ponys an der Lechleite. Die Familie Frisch hatte uns eingeladen ihren Tag der offenen Tür mitzugestalten, was sehr viel Spaß gemacht hat. Im August sind wir ohne Ponys in die Schweiz gefahren, um uns tolle Finos bei der Swiss Classic der Familie Greb anzusehen. Vorher haben wir Stopp bei Familie Rau gemacht und ihren Hof besichtigt.

Im September war dann klassisch IDMG-Zeit. Dieses Mal wieder in Aegidienberg. Und natürlich mit Regen. Wer hätte etwas anderes erwartet dieses Jahr? Inzwischen bin ich übrigens mit schwarzen Regenhosen und wasserdichten schwarzen Reitjacken ausgestattet, so dass mir der Regen wirklich mal den Rücken runter laufen kann! Die IDMG war wieder eine ziemlich spaßige Angelegenheit, schon alleine wegen Julia und Jenny, die wieder mit dem Trabertier mit dabei waren. Mit den dreien muss man einfach ständig gut gelaunt sein. Yvi und Diosa haben sich dieses Jahr turniertechnisch geradezu übertroffen und können sich fast selber nicht mehr toppen. Auch Jacinto hat eine ziemlich gute Turniersaison hingelegt. Er erstaunt mich immer wieder damit, was für Leistung er dann tatsächlich zeigt, wenn man nichts von ihm erwartet.

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Jacinto in Aegidienberg im “schnellen” Tempo Tölt – Foto: Yvi Tschischka

Im Dezember gab es dann einen guten Jahresabschluss in Hannover. Yvi und ich waren wieder bei der Pferd & Jagd dabei. Dieses Jahr ohne eigenes Pony, aber dafür mit einer ganzen Menge netter Leute und einem richtig guten IGV-Messe-Team. Es macht immer wieder Spaß. Es ist anstrengend, aber lustig.

Zykloopenhof:

Auch hier tut sich ständig etwas. Wir haben eine Menge neuer Einsteller bekommen. Die beiden Laufgruppen sind voll und es gibt sogar eine Warteliste. Es wird immer etwas gebaut, verbessert oder praktikabler gemacht. Im Februar ist Johannes eigenes „Pferd“ eingezogen. „Big Ben“ – ein Mini-Shetty hat uns alle in seinen Bann gezogen mit seinen kurzen Beinen und seinen kleinen Ohren, die unter seinem gigantischem Schopf hervorschauen.

Baulich hat sich auch schon wieder einiges verändert. Es gibt einen zweiten Putzplatz für die Männer-WG, mit Waschplatz und Sattelkammer. Der Zugang zum Heulager wurde komfortabler gestaltet. Weitere „Fressbäume“ wurden aufgestellt und schon wieder verbessert. Das Neuste sind nämlich drehbare „Fresskarusells“. Die Ponys müssen was tun, um das Heu in den Netzen zu erwischen. Es wurden Fressstationen für Grasfütterung gebaut und Stationen, um ganze Rundballen zu verfüttern.

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Sumpf verputzt ein Heunetz – Foto: Yvi Tschischka

Johannes hat ein Roundpen gebaut, der Reitplatz hat einen neuen Belag bekommen. Und für 2016 ist noch so einiges geplant. Grundsätzlich traue ich mich manchmal gar nicht mehrere Tage lang wegzufahren. Man hat immer Angst nach Hause zu kommen und Johannes hat in der Zwischenzeit alles umgebaut! :-)

Inzwischen ist aus dem besinnlichen Stall ein richtiges Unternehmen geworden. Wir haben den Paso-Shop am Hof, einen Haufen Einsteller von denen einige selber kleine Unternehmen führen. Bei uns tut sich einiges!

Bei uns gibt es:

http://www.paso-shop.de
Nadine und Johannes Zäh – Hier gibt es alles rund um den Paso Fino (Leder und Biothane). Außerdem tolle Klamotten zum Reiten und zum Geocachen. Nadine schafft es immer wieder, mir Schuhe zu verkaufen, die nicht drücken und mit denen ich sofort loslaufen kann. Und tolle Jacken zum Beispiel von Ariat und Busse. Außerdem gibts hier das legendäre Mähnen- und Schweifspray in tollen Geschmacksrichtungen. Zum Beispiel „Wintertraum“ (mit putziger Schnee-Resi vorne drauf), oder „Töltspray“ (mit Jacinto auf dem Label). Dank Nadines Kooperation mit Sattelservice Andreas Schweizer haben wir für Resi dieses Jahr ebenfalls einen tollen und vor allem passenden Sattel gefunden. Und Jacintos Sattel wurde aufgepolstert und wieder passend gemacht.

Die „Tinis“ (liebevolle Abkürzung für die Besitzer von Haflinger-Dame „Tini“) — das sind Faden-Reich (auf Facebook) http://www.trio-fadenreich.de. Hier bekommt man alles rund ums Thema: Gehäkelt und Geflochten. Sie machen unter anderem tolle Knotenhalfter und auch sonst allerlei schicke Sachen rund um Pferd und Hund.

Unsere Quoten-Österreicherinnen Silvana – mit Assistentin Jenny-Pony. Das sind Lerntraining mit PS – EREL (auf Facebook) EREL-Lerntraining mit Pferdestärken (Lern-, Legasthenie- und Dyskalkulietraining in Verbindung mit Natur, Bewegung und Pferden). Bei Silvana sind Kinder und Jungendliche einfach in guten Händen :-)

Desiree, die ebenfalls mit Kindern an Pferden arbeitet und die das Fino-Stütchen Cadencia in ihre Obhut genommen hat und bestimmt nie wieder hergeben wird.

Nanny und Ihre Hundepension (gleich in der Nähe vom Zykloopenhof), falls jemand seinen Hund eine Zeit lang in guten Hände geben möchte kann ich Nanny nur wärmstens empfehlen. Und das obwohl ich kein Hundebesitzer bin :-) Aber ich weiß wie gut sie ihre Pferdeoma versorgt :-)

Und natürlich Yvi Tschischka Photography. Yvis schöne Pferdebilder brauchen glaube ich keine Erklärung, die kann man auf meinem Blog überall sehen :-)

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Lieblingsessen Banane! Da sind die Ponys alle drei ganz wild drauf – Foto: privat

Also Ihr seht, es ist immer etwas geboten bei uns. Das nächste Jahr wird bestimmt wieder turbulent. Zumindest steht schon der erste Termin fest: 16.01.2016 – Eisbärenritt am Zykloopenhof. Wir hoffen doch Euch zahlreich als Gäste begrüßen zu dürfen. Und wir hoffen auf etwas kälteres Wetter – sonst müssen wir den Eisbärenritt in Matschbärenritt umbenennen!

Scharfe Finos?

20. Dezember 2015:

Wer mich kennt, weiß dass ich eine begnadete Bäckerin und überhaupt eine begnadete Köchin bin. Ähm … nicht wirklich … also ich esse unheimlich gerne und auch gerne gut, sehe aber absolut nicht ein Zeit zum Zubereiten von Speisen zu „verschwenden“. Von daher muss es für mich schnell und einfach gehen. Streicht mal Eure Vorstellung von Christine mit Kochlöffel in der Küche ganz schnell wieder.

Neulich hat es mich aber trotzdem wieder einmal gepackt. Diese Vorweihnachtszeit mit ihren ganzen süßen Plätzchen hat ja einen eher erschlagenden Charakter. Nicht nur Kalorienmäßig und Kitschmäßig. Ich gebe zu, jedes Mal, wenn ich „Last Christmas“ im Radio höre, muss ich das Radio ausschalten, bevor die ersten Töne erklingen. Es ist einfach zu viel des Guten. Zu viel Weihnachten ertrage ich einfach nicht. Darum wahrscheinlich auch mein Ausbruch in die herzhafte Anti-Weihnachts-Bäckerei.

Mir war nämlich nach „Scharfen Finos“. Mir kam die Idee, als eine Freundin, die immer leckere, ziemlich dünne und äußerst knusprige Plätzchen in verschiedenen Formen kreiert, erzählt hat, sie backt heute. Ich habe mir dann überlegt, auf was ich Lust hätte. Da ist mir eingefallen, dass ich ja sogar Besitzer zweier Pferdchenbackformen bin. Aber ich hatte keine Lust auf süßes Gebäck. Und natürlich muss es schnell und einfach gehen. Zum Glück gibt es ja Blätterteig!

Nach dem Stall bin ich also kurz Einkaufen gefahren, um Blätterteig zu besorgen. Das Tolle an Blätterteig ist, den kann man sogar unbeabsichtigt in „vegan“ kaufen und ist somit auch noch total im Vegan-Trend! Also meine „Scharfen Finos“ sind auch noch vegan (Zumindest wenn man den Käse mit irgend was passendem ersetzt). Meine Güte!

Zutaten

Zutaten für die Scharfen Finos

Aber kommen wir mal zum Rezept. Das geht eigentlich ganz schnell. Heimkommen. Matschklamotten ausziehen. Ofen anwerfen. Meist steht auf den Blätterteigpackungen „auf 220° vorheizen“. Blätterteig auspacken. Der ist sogar schon praktischerweise auf Backpapier gerollt. Das kann man prima verwenden. Zutaten zusammensuchen. Nachdem wir im vegan-vegetarisch—Trend bleiben wollen bestehen die Zutaten aus: Tomatenketchup, beste scharfe Soße ever, Gewürzmischung „Arrabiata“ oder „Bruscetta“ (wegen der Optik), geriebener Käse (oder Käseersatz), grobkörniges Salz.

Nackte Finos

Nackte Finos

Dann Pferdchen ausstechen. Liebevoll auf dem Backblech arrangieren. Tomatenketchup und scharfe Soße zusammen mit Gewürzen verrühren und großzügig auf die Pferdchen streichen. Käse drüber streuen. Fertig. Es hilft mit einer Gabel Luftlöcher in den Teig zu stechen, damit der Blätterteig nicht so übertrieben hochgeht. Ab in den Ofen. Meist so ca. 10 Minuten (je nachdem wie funktionstüchtig Euer Ofen ist, unserer ist schon etwas altersschwach). Aufpassen, dass die Scharfen Finos nicht verbrennen!

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Angezogene Finos

Ich habe das zwar noch nicht ausprobiert, aber theoretisch könnte man die „Scharfen Finos“ auch in der Form mit Blätterteig süß gestalten. Quasi „Süße Finos“. Blätterteig ist neutral im Geschmack und je nachdem wie man ihn würzt wird er zum „Herzhaften“ oder „Süßen“ Gebäck. Ich könnte mir auch gut vorstellen, die „Scharfen Finos“ aus Pizzateig zu backen. Das Ganze hat auf jeden Fall noch Potential.

Yummie

Leckeres Scharfes Fino-Exemplar

Aber jetzt erst mal guten Appetit! Zu den „Scharfen Finos“ passt übrigens ganz unweihnachtshaft ein Fläschchen Bier oder ein Gläschen Wein.

Wenn Ihr die „Scharfen Finos“ nachmacht, schickt mir mal ein Foto und ein paar Zeilen, wie Ihr sie gemacht habt. Das würde mich freuen! In diesem Sinne wünsche ich Euch „Scharfe Weihnacht“ mit Euren Finos!

PS: Wer kann mir sagen, was Veganer als Käseersatz nehmen würden?

Teilnehmen am Erfolgskonzept Gangpferdereiten?

03. – 06.12.2015:

 

Auch dieses Jahr war das erste Dezemberwochenende wieder für die Pferd & Jagd in Hannover reserviert. Yvi und ich waren zur Abwechslung ohne eigenes Pony dabei. Diosa durfte zu Hause bleiben. Wobei das Pony wahrscheinlich den ganzen Trubel ganz furchtbar genossen hätte. Auf der Hinfahrt sammelten wir noch Nadine und ihre beiden Fino-Wallache Cuy und Pastiz ein. Pastiz sollte eigentlich mein Leihpony werden. Er hatte aber kurzfristig beschlossen lieber einen auf Hinkebein zu machen und die Tage gemütlich betuddelt in der Box zu verbringen. Nadine war so nett und teilte sich mit mir bei den Auftritten dann ihren Cuy. Vielen Dank nochmal dafür Nadine! Es war dieses Jahr sowieso eine Messe der kurzfristigen Planänderungen. Aber dazu später mehr.

Die IGV bekam dieses Jahr einen taktisch gut gelegenen Stand in der Nähe des Aktionszirkels in der Halle 17. Nachdem wir die Ponys verräumt hatten, halfen wir Doro und dem restlichen Team erst mal Stand aufbauen. Das hat ja immer ein ganz eigenen nüchternen Industriecharme in den Hallen bevor die ganzen Besucher kommen. Dieses Jahr wurde im Rahmen dieser ganzen Terroranschläge relativ viel kontrolliert und gefilzt. Am Sonntag sind aufgrund einer Drohung auch Polizeistreifen durch die Hallen gelaufen. Aber davon darf man sich nicht abschrecken lassen.

Doch zurück zum Stand! Das bewährte Konzept mit den Bartischen mit Informationsmaterial und Sitzgelegenheiten, die zum Quatschen einladen, wurde fortgeführt. Eine nette Einstellerin von Stephan stellte uns Salli-Sattelstühle, Hocker in Sattelform auf Rollen zur Verfügung, die super sind und gerne angenommen wurden. Gerne hätte ich mich mit den Dingern durch die ganzen Hallen rollen lassen, aber  niemand wollte mich fahren!

Direkt gegenüber war ein Händler mit Ariat und Westernsachen, hinter uns gleich der Anfang vom Isländerdorf und neben uns ein sehr unscheinbarer Stand, der uns noch viel Freude bereiten sollte. Das war nämlich ein Naketano-Outlet. Wir waren natürlich erst mal ahnungslos. Dass diese Firma mit den kuscheligen Pullovern existiert wusste ich, aber nicht, dass dieser nicht mal mit Firmenname beschriftete Stand so dermaßen viel Kundschaft anlockt. Es gab sogar Absperrbänder mit Einlass! Auf jeden Fall war es eine wahre Freude den jungen Mädels beim wühlen auf den Tischen zuzusehen. Interessant wurde es natürlich, als dann dieser Stand fast restlos ausverkauft war und nur noch Pullover in der Größe S da waren. „S“ für Kuschelpullover überhaupt herzustellen ist übrigens meiner Meinung nach ein Unding. Die sollen ja bequem sein und nicht aussehen wie Presswurst in Darmfüllung. Also könnte man die Größen „S“ und „XS“ direkt streichen. Mal ganz ehrlich – wer passt da schon freiwillig rein? Oder besser, wer kommt da elegant wieder raus …. jedenfalls sieht man interessante Verhaltensmuster von jungen Käuferinnen so über den Tag verteilt. Klassen von angehenden Verhaltensforschern hätten da ihre wahre Freude dran gehabt. Natürlich haben wir uns auch voll als Fashion-Opfer mit Naketano-Pullovern eingedeckt, aber wir konnten ja quasi schon vor Messe-Öffnung den Stand belagern und uns dann lässig geben.

Der erste Messetag ist immer eine Art Orientierung – Wie läuft etwas ab? Wo muss ich hin? Was gibt es alles? Wer ist noch alles da? Solche Dinge werden da abgecheckt. Man trifft viele nette Leute und Händler, die man von früheren Messen kennt. Ich sag nur, der Ingwer-Man, der Joghurt-Stand (bestes pseudogesundes Essen der Welt!). Man checkt den besten Kaffee-Stand ab, wo gibt es gutes Essen, an das man dann im Messeandrang auch heran kommt? Alles wichtige Dinge für Messe-Teilnehmer. Der beste Kaffeestand war gleich zweimal da – einmal draußen vor Halle 26, die mit den Creppes, und einmal direkt zwischen Aktionsring und Manège Baroque. Sehr praktisch, da sind wir nämlich mehrmals täglich vorbei gelaufen.

Gangpferde auf dem Weg zum Aktionsring - Foto: Thorsten Ruthof

Gangpferde auf dem Weg zum Aktionsring – Foto: Thorsten Ruthof

Auf Messen läuft man sowieso sehr viel. Man sollte gutes Schuhwerk dabei haben. In meinem jungendlichen Leichtsinn habe ich meine guten Laufschuhe zu Hause gelassen, weil ich zu faul war sie sauber zu machen. Solche Sünden straft der Herr sofort. Aber gottseidank war die Firma Quittpad mit ihren fantastischen Einlegesohlen wieder da! Klaus rettete damit meine Füße vor schmerzhaften Blasen. Eigentlich stellt Quittpad ja Sattelunterlagen her. Überhaupt hat Quittpad wieder etwas Neues am Start – eine neue Oberfläche für die Satteldeckenunterseiten. Es sieht aus wie Mikrofaser und sorgt für trockene Pferderücken. Ich bin gespannt darauf, die neue Unterseite auszuprobieren! Gespannt warte ich auch auf die angekündigten Sattelgurte aus dem bewährten Quittpad-Material. Der Prototyp fasst sich schon mal gut an. Es bleibt spannend.

Die Gangpferde hatten insgesamt drei Auftritte pro Tag. Schön konzentriert auf den Nachmittag. Erste Vorstellung war in der Manège Baroque – Marie Wendel mit ihrer Aegidienberger Stute und Stan mit Machiavelli führten ihre Pferde hier unter dem Gesichtspunkten Elemente der barocken Dressur in der Gangpferdereiterei vor, natürlich gekonnt von Stephan Vierhaus moderiert.

Die große Rassenvorstellung war dann immer um 15 Uhr im Aktionsring – alle Gangpferde im Vergleich zusammen im Ring, von Stephan kurzweilig präsentiert. Stephan hat es halt einfach drauf. Die Leute hören ihm gerne zu und er schafft es die Zuschauer zu unterhalten.

Stephan Vierhaus - Foto: Thorsten Ruthof

Halle 17 – Aktionsring – Foto: Thorsten Ruthof

Im Aktionszirkel gab es an den vier Messetagen zwei Paso Finos zu sehen. Angelita mit Johanna und Cuy mit seiner Chefin Nadine oder mit mir. Objektiv oder nicht, ich finde auf jeden Fall die Finos sahen dieses Jahr wieder sehr schick herausgeputzt aus mit Zamarros und traditionellen Zaumzeguen, die Ponys gleichfarbig, die Reiterinnen schick mit Hut und neu gestalteter Fino-Jacke. Die gibts übrigens auch im Shop (www.paso-shop,de) bei Nadine zu kaufen, wer noch nach einem Geschenk sucht, könnte hier Abhilfe finden. Einfach mal Nadine anschreiben!

Cuy und ich - Foto: Thorsten Ruthof

Cuy und ich – Foto: Thorsten Ruthof

Um 16 Uhr gab es dann noch einmal drüben in Halle 25 im Cavallo-Ring Gangpferd zu sehen. Leider erkrankte Nuno von Kaja mit unklarem Fieber am Donnerstag Abend und musste in die Klinik. Stan sprang für Kaja ein – auch im Cavallo-Ring, wo Stan mit einem äußerst geduldigem Machiavelli (er erinnert mich so dermaßen an meine verstorbene Dimera – unglaublich!) zusammen mit Stephan das „Anreiten“, Reiten und gymnastizieren von Pferden mit kolumbianischen Bosal demonstrierten. Auf jeden Fall eine sehr schöne Werbung für unsere Ponys. Auch die Tatsache, dass der Paso Fino ja traditionell gebisslos angeritten wird und somit ja momentan – oder eher eigentlich schon immer – voll im Trend ist. Nuno geht es übrigens wieder gut.

Machiavelli ... so geduldig im Cavallo Ring - Foto: Thorsten Ruthof

Machiavelli … so geduldig im Cavallo Ring – Foto: Thorsten Ruthof

Insgesamt war es wieder eine sehr schöne Messe. Natürlich anstrengend, aber auch schön. Wir trafen viele nette Leute, neue und alte, hatten viel Spaß und irgendwie finde ich, dass das IGV-Team wunderbar harmoniert. Es macht einfach Spaß mit motivierten Gangpferdefreunden egal welcher Rasse zusammen zu sitzen und Gangpferde zu zeigen. Auch dieses Jahr organisierte Doro wieder eine Stand-Party für uns. Das ist auch immer ein schönes Erlebnis. Man hockt Abends zusammen in den leeren Messehallen und hat Zeit für Gespräche. Das Fino-Team in diesem Jahr bestand übrigens aus Stan (Machiavelli), Johanna (Angelita), Britta, Gerd, Nadine (Cuy/Pastiz), Meike, Yvi und mir. Tageweise begleiteten uns auch Flo, Basti, Heike und Eric am Stand. Eric hatte natürlich genügend selbstgemachte Snacks dabei – und es gab schon früh am Vormittag Sekt :-) Natürlich wurden wir auch von vielen Fino-Freunden aus ganz Deutschland besucht, was immer wieder schön ist. Besonders gefreut hat es mich auch Deas neue Besitzerin in „Echt“ kennen zu lernen. Überhaupt macht es viel Spaß die verschiedenen Gangpferdefreunde zu treffen.

Teile des Teams am Sonntag - Foto: Thorsten Ruthof

Teams am Sonntag Abend – Foto: Thorsten Ruthof

Unser Hotel war auch wie immer perfekt. Zwar ist das Parkhotel etwas außerhalb gelegen, aber wir kommen immer wieder gerne dort hin. Schon alleine wegen dem Kellner mit seinem trockenen Humor im Restaurant oder wegen dem guten Frühstück. Das fehlt mir übrigens jetzt zu Hause. Gutes Frühstück.

Für die Zahlenfreunde unter uns die Pferd und Jagd 2015 in Zahlen und Stichworten:
100.000 Besucher – 850 Aussteller – Weltrekord Bau des Brandenburger Tor aus Hufeisen – Nacht der Pferde Galashow – Bestes Messewetter – keine Unwetter – keine Kathastrophen

PS: Nächstes Mal muss ich mich mal mit dem Abendshow-Programm beschäftigen. Man hätte nämlich die Gelegenheit berühmten Leuten über die Schulter zu gucken, wenn sie wie Otto-Normal-Reiter am Abreiteplatz ihre Pferde arbeiten. Nur erkenne ich die Leute nicht, weil ich nicht weiß wie sie aussehen! Das muss sich mal ändern!

Um einen kleinen Messe-Eindruck zu vermitteln, habe ich Euch mal ein paar YouTube-Filmchen verlinkt – guckt mal rein – vielleicht entdeckt Ihr auch ein paar Paso Finos? :-)

ClipMyHorse – Nacht der Pferde 2015:

https://youtu.be/HeqZljrSaCg

Halle 17, Salli-Stühle, Finos, Shopping:

https://youtu.be/GZMFecDbLU8

ClipMyHorse – Eindrücke:

https://youtu.be/FryYNx-zPpo

Eisbärenritt 2016?

26. November 2015:

 

Es ist wieder so weit! Auch in diesem Winter gibt es einen Eisbärenritt!

Das inzwischen schon fast traditionelle Event findet am 16. Januar 2016 statt. Wieder an einem Samstag. Wir freuen uns natürlich schon darauf Euch alle wieder zu sehen!

Auch dieses Jahr gibt es eine Weiterentwicklung. Wir bieten den Eisbärenritt als Orientierungsritt mit zwei Strecken an – eine ca. 12 km lange “Normale”-Strecke und eine ca. 19 km lange “Harten”-Strecke. Wobei die “Harte”-Strecke eine Schleife extra ist. Der Anfang bis zur Pausen-Station ist gleich. Es wird wieder in kleinen Gruppen geritten, den Weg müsst Ihr Euch nach Karte suchen und zwischendurch gibt es auch wieder etwas zu tun. Natürlich ist für unterwegs auch Verpflegung geplant. Eure Geschicklichkeit wird auch wieder gefragt sein. Oder vielleicht Euer Grips. Oder Beides. Wir wollen ja nichts verraten!

Hinterher ist natürlich wieder gemütliches Zusammensitzen geplant. Feuer gibts bestimmt auch, erfroren ist noch keiner bei uns. Verhungert sowieso noch nie! Wer will kann bei Nadine im Paso Shop nach Herzenslust (oder Frost-Schutz-Kriterien) einkaufen.

Eckdaten:

4. Eisbärenritt – 16.01.2016

Startzeit: ab ca. 10 Uhr nach Einteilung (Wünsche können geäußert werden)

Startgebühr: 15 Euro (Essen und Getränke während der Strecke sind enthalten, beim Anschließenden Grillen freuen wir uns über eine kleine Spende am Grillbuffett)

Gewinnen: Alle sind Gewinner, aber für jeden Teilnehmer gibts natürlich was zum Mitnehmen!

Übrigens: Eisbären-Kostüme sind durchaus erwünscht!

Ende: Wenns Dunkel ist und der letzte Aufgegessen hat

Anmeldung: Verbindlich per Nennformular bis 10.01.2016 unter eisbaerenritt@gmail.com

Infos: eisbaerenritt@gmail.com

Eisbärenritt Ausschreibung 2016

Eisbärenritt Ausschreibung 2016

 

Nennformular

 

Wie jedes Jahr gilt: Am Besten gleich anmelden, wir werden begrenzte Teilnehmerzahlen haben. Natürlich freuen wir uns auch, wenn die Gäste ohne Pferd sich kurz anmelden. Das Ganze findet nur nicht statt bei Blitzeis, monsumartigem Regen, Hagel über Tennisballgröße und alles mit Sonne über 15° Plus – Ihr wisst ja: Nur die Harten kommen in den Garten!

 

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