Spontaner Besuch?

09. Mai 2015:

Heute waren Yvi und ich ganz spontan zu Besuch bei Katja Spies in Frankenwinheim. Yvi hat ein Probereiten mit dem Nachwuchshengst “Carino” vereinbart und das konnte ich mir ja nicht entgehen lassen. Die Kamera war natürlich auch mit dabei und  so wurde die Zeit auch für ein paar Fotos genutzt. Eigentlich hätte das Wetter ja schlecht werden sollen, aber in Frankenwinheim war davon nichts zu spüren.

Katja Spies und Carino

Katja Spies und ihr Carino – Foto: Yvi Tschischka

Der junge Mann heißt “El Carino del Lago de la Luna” und wurde jetzt Ende April in Ansbach gekört. Seine Mutter “Cadencia” wohnt bei uns am Zykloopenhof, der Papa “Osiris” steht im Offenburger Raum und wir werden ihn in Flieden hoffentlich wieder einmal live sehen. “Osiris” durfte ich einmal auf einer Fiesta erfolgreich vorstellen und das war eine echt gute Erfahrung. Ich finde es immer interessant, was aus den Eltern für Kinder schlüpfen und wie die sich dann entwickeln und was man von den Eltern in den Kindern sehen kann. Sehr spannend.

Yvi

Yvi und Carino – sehr fotogenes Pony! … und es macht Spaß! – Foto: Yvis Kamera mit mir

Carino jedenfalls hat von seinen beiden Eltern nur das Beste mitbekommen und entwickelt sich prächtig. Er hat einen lockeren, rhythmischen Tölt und überzeugte uns durch seine Rittigkeit und durch sein Brio. Wir sind gespannt, wie Katja und Carino sich weiter entwickeln. Und ich bin gespannt auf die ersten Fohlen von Carino.

Schnappschuss

Schimmel (und blau) steht mir! – ich mag das Bild – Foto: Yvi Tschischka

Auf jeden Fall hatten wir an dem Nachmittag Spaß und auch ein bisschen Zeit uns mal wieder ohne Turnierstress auszutauschen.  Wir haben als nächstes die Teilnahme beim PFAE-Hausturnier in Flieden “Paso y Pasion” vom 20. bis 21.6.2015 geplant. Vorher gibt es aber erst noch etwas Reit-Auffrischung beim Kurs mit Stephan Vierhaus bei Bianca Guckenberger Ende Mai. Da freuen wir uns auch schon drauf.

Allradallüren?

1. bis 3. Mai 2015:

An diesem Wochenende fand an der Lechleite in Friedberg/Augsburg bei Veronika und Sebastian Frisch das traditionelle Houseturnier statt – inzwischen zum fünften Mal. Dieses Jahr unter dem Namen „Isi & Fino“ mit Paso Fino-Beteiligung. Letztes Mal war ich ungefähr vor 8 Jahren an der Lechleite, damals zur IDMG mit einem völlig-durch-den-Wind-Jacinto. Aber schon damals war es sehr lustig.

Leider hat uns das Wetter einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Freitag begann schon mit Regen und weichte das schöne Turniergelände gründlich durch. Unseren Hänger bekamen wir noch schön eingeparkt und die Ponys waren dann erst einmal froh, im Stallzelt in Ruhe Mittag essen zu können. Derweil haben Yvi und ich erst mal unser Hotel klar gemacht (und sind noch ein paar Geocaches suchen gegangen – wenn man schon mal da ist …) bis wir dann am Nachmittag unsere ersten Prüfungen hatten. Die Stimmung war erst mal nicht so freudig, weil bei Regen reiten macht einfach keinen Spaß. Unser Orga Team um Britta Mülle hat aber super mitgedacht und in jeder Willkommens-Tüte war ein Plastik-Regenponcho mit eingepackt. Nachdem die ersten Jacken schon durchgeweicht waren hatten wir kein Problem in den unförmigen Rascheltüten unsere Prüfungen zu reiten. Nachdem wir auf den Pferden saßen und Turnier-Luft geschnuppert hatten, stieg auch die Stimmung. Unsere Richterin Ellen Perez wurde auch mit hohen Stiefeln versorgt und richtete das Turnier gewohnt souverän und mit immer guter Laune. Als Sprecher fungierte der Hofherr Sebastian Frisch eigenhändig … oder soll ich lieber sagen „eigenzüngig“?

REgen

Reiten bei Regen macht trotzdem Spaß! – Man beachte Christians tollen Hutschutz! – Foto: Sarah Meier

Sharon

Ellen Perez und Sebastian Frisch – gut gelaunt trotz Regen! – Foto: Matthias Strobel

Der Freitag Abend stand dann unter dem Thema Rasse-Abend. Sprich es gab „Spezialitäten“ zum jeweiligen Pferdeland. Isländisch klassisch Lachs-Häppchen und bei den Finos neben Knabberzeugs und Kartoffeln (total Kolumbianisch … :-)) eine Art Tee-Bowle – heißes Wasser, Minze, kleingeschnittene Früchte, die in dem „Tee“ bleiben und das Zeug schmeckt herrlich! Gerade perfekt, wenn man in seinen nassen Socken da steht und eigentlich ganz schön k.o. ist. Leider habe ich vergessen, wie die Kolumbianer dazu sagen. Auf jeden Fall muss ich mich damit noch eingehender beschäftigen!

Nico

Quickstep/Nico und Jacinto im schnellen Tölt, der funktioniert wie man an meinem Grinsen erkennen kann – Foto: Yvi Tschischka

Läuft

Läuft bei uns! – Foto: Yvi Tschischka

Der Samstag startete dann mit wenig Regen, der dann sogar aufhörte, so dass wir wenigstens etwas Galgenfrist – und die Chance auf ein paar gelungene Fotos – bekamen. Auf jeden Fall hat der Samstag unheimlich Spaß gemacht. Reiten – mit netten Leuten quatschen – Reiten – Essen – noch mehr Reiten! Highlight war mein überraschender Sieg in der Country Pleasure und Yvis Sieg in der Western Pleasure. Am Lustigsten war aber die Abendveranstaltung. Es gab natürlich wieder eine Viertakt-Prüfung, Champangnertölt und Paarreiten. Dieses Mal mit kräftiger Isländer-Unterstützung. Yvi und ich waren beim Paarreiten nicht zu trennen, ebenso ein Isländer-Pärchen – wir waren alle vier so gut, dass wir dann getrennt wurden und auch mit den neuen Partnern nicht trennbar waren. Isi und Fino funktioniert also wunderbar!

Paarreiten

Paarreiten mit den Isländern – ich mag das Foto total! – Foto: Matthias Strobel

Spannend sind natürlich auch die Randgeschichten rund um die Ovalbahn. Da waren zum Beispiel Elena und Quickstep, die sich eine längere Einfang-Tour gegeben haben, um einen entlaufenen vierbeinigen Turnierteilnehmer wieder einzufangen. Oder Nico, der eigentlich mit Quickie die Dressur hätte starten dürfen und dann aber von Langers ein Pony unter den Popo geschoben bekam. Ich glaube er hat sogar gewonnen. Oder das Pass-Rennen der Isländer. Das fasziniert mich immer wieder. Oder der schöne Bach gleich an der Ovalbahn, wo man so prima reinreiten und plantschen kann. Oder dass Alex Rau erstes Fohlen an diesem Abend auf die Welt gekommen ist. Oder wie Diosa Yvi wieder im Trail am Tor vorgeführt hat. Oder als Yvi Abends auf einmal auf einem Islandhengst-Schecktier saß. Eigentlich müsstet Ihr einfach mal ein Fino-Turnier besuchen. Eines ist es auf jeden Fall nicht: Langweilig!

Wasser

Samstag hat es nicht geregnet, da muss man natürlich Wasser von unten aufsuchen! – Foto: Yvi Tschischka

Yvi

Yvi und Diosa in der Western Pleasure – Foto: privat

Sehr genial war auch die Ausfahrt am Besucherparkplatz. Der glich nach dem Dauerregen eher einer Schlammschlacht, als einer Wiese. Den ganzen Tag über konnte man vom Turniergelände aus den Traktor Autos rausziehen beobachten. Sehr spannend übrigens. Also Matsch pur. Natürlich habe ich meinen Suzuki dort auch stehen gehabt und ich hatte extrem Spaß mit dem Matsch. Allrad rein und los! Man traut seinem Auto immer weniger zu, als es eigentlich kann. Jedenfalls habe ich von den Schlamm-Aktionen noch genügend feinen Lechleite-Schlamm am und im Auto für die nächsten paar Wochen. Aber Hauptsache Spaß!

Barrida

kleine Barrida – Foto: privat

Der Sonntag zeigte sich dann allerdings wieder von der trüben Seite. Genau: Regen. Aber die letzte Prüfung bekamen wir auch noch mit einer Besonderheit auf die Reihe. Einer spontanen Eingebung meinerseits habe ich die Herrin des Hauses Veronika Frisch mehr oder weniger Diosa unter den Hintern gequatscht und sie durfte in der Best of Traditional mitreiten. Natürlich ausser Konkurrenz, aber nachdem sich sowieso nur Jacinto und Cotton Candy Magic in der Prüfung befanden war das kein Problem. Veronika habe ich damit wohl echt eine riesige Freude gemacht. Sie hatte ja am Abend zuvor auf Diosa bei der Viertakt gewettet und das hatte ich mitbekommen, dass sie „enttäuscht“ war, als Yvi und Diosa rausflogen. Vielen Dank fürs toll finden meines tollen Ponys kann ich da nur sagen! In dem Zug hab ich ihr das Probereiten angeboten. Was soll ich sagen, eine strahlende Veronika, die noch nie zuvor auf einem Paso Fino gesessen hat, hat dann die Prüfung souverän mit Frau Sumpf gewonnen! Wenn das keine tolle Werbung ist :-)
Zur „Völkerverständigung“ durfte ich dann den Hofhengst reiten – erst ein paar Runden in der Halle und dann sind wir noch eine Runde ins Gelände. Das mag ich an Turnieren – man lernt neue Leute kennen, ergreift Gelegenheiten und erweitert mal seinen Gang-Horizont. Es hat richtig Spaß gemacht und der ganze Matsch und Regen ist schon wieder vergessen und es bleiben nur die tollen Erinnerungen an dieses feine Turnier.

neue Kumpels

neue Kumpels kennenlernen …. – Foto: Yvi Tschischka

Ein großes Dankeschön an alle fleißigen Helfer – an unsere Britta Mülle, die mit ihrem Team einen echt schönen Einstieg als Turnierorga hingelegt hat. An Veronika und Sebastian Frisch und das fleißige Helferteam, dafür, dass wir ihre Wiesen verwüsten durften und sie uns und die Ponys so gut versorgt haben. Das Catering war übrigens auch gut (also vor allem für die Fleisch-Esser, aber auch der Spargelsalat und die Pommes waren topp). Es geht ja nichts über gute Pommes am Turnier! Danke auch an Gerd Mülle, der unseren Hänger wieder aus dem Matsch gezogen hat. Das hätte der Suzuki nicht geschafft – oder meine Nerven nicht. Und ein großes Dankeschön an alle Mitreiter und Fino-Freunde die wir getroffen haben und neu kennenlernen durften. Es war sehr schön mit Euch! Wir sehen uns hoffentlich alle in Flieden wieder!

Und natürlich bin ich stolz auf meine beiden tollen Turnier-Ponys Jacinto und Diosa. Vom Benehmen her beide topp, trotz Regen haben sie uns durch die Gegend getragen und ihr Bestes gegeben. Die beiden sind halt inzwischen echt schon gechillte Voll-Profis wenn es ums Wegfahren geht!

Yvi

Yvi und Diosa – zwei Guazzlas! .. ich mag das Bild – Foto: privat

Platzierungen (diese Liste ist in erster Linie für mein Gedächtnis und zum Nachgucken für mich – so ein Blog ist ja eigentlich eine Art Tagebuch):

Diosa del Rio mit Yvi
Dreigang (6) – 3. Platz
Country Pleasure (5) – 4. Platz
Trail (7) – 4. Platz
Versatility (4) – 3. Platz
Western Pleasure (2) – 1. Platz
3aus5 (Isi-FIno-Prüfung) – ?
Gewonnen hat diese Prüfung übrigens Campino mit Alex Rau aus ungefähr 30 Startern – das war auch noch ein Ding! Und den Trail hat sie mit Campino auch gewonnen. Tolles Pony :-)

Jacinto mit Christine:
Ausdauertölt (4) – 3. Platz
Dreigang (6) – 4. Platz
Country Pleasure (5) – 1. Platz
Horsemanship (4) – 4. Platz
Best of Traditional Country Pleasure (2) – 1. Platz

Alle guten Dinge sind drei?

25. April 2015:

Heute haben Yvi und ich das 3. Hoffest von Rancho Paraiso in Frankenwinheim besucht. Die letzten beiden Male war ich ja als “Richter” dort tätig, dieses Jahr übernahm diesen Job Carolin Jost-Kilbert. Als Besucher unterwegs zu sein hat auch einmal seine Vorteile – man kann gemütlich am Rand sitzen, Kaffee schlürfen und Fotos machen.

Foto: privat

Die Chefin bei der Siegerehrung – sponsored by http://www.paso-shop.de – Foto: privat

Foto: privat

motivierte Kids – Foto: privat

 

Katja Spies und ihr fleißiges Helferteam haben wieder einen schönen Tag für die Kids auf die Beine gestellt. Dieses Jahr gab es für die Reitschüler von Katja drei Prüfungen zur Auswahl. Eine Pleasure mit mehreren Abteilungen, eine Dressur und einen Trail. Auch der Wettergott war uns hold. Sollte es doch regnen, hatten wir echt Glück – es blieb trocken und es zeigte sich sogar teilweise die Sonne.

Foto: privat

geliebte Ponys …. ich mag das Bild!  – Foto: privat

Foto: privat

Der frisch gekörte Nachwuchshengst im Trail als Kinderreitpony – Foto: privat

Auch dieses Jahr haben die Kids wieder gezeigt, was sie gelernt haben. Was mich freut: ich habe viele bekannte Gesichter gesehen. Die Kids sind teilweise schon seit drei Jahren immer wieder mit Feuereifer mit dabei. Das freut mich richtig, daran sieht man, das Reiten Spaß macht!

Foto: privat

Bandolera im Trail, Carolin im Hintergrund – Foto: privat

Foto: privat

Sinaida auch ganz cool mit den Kids dabei – Foto: privat

Nächstes Wochenende sehen wir uns dann alle an der Lechleite zum Turnier-Saison-Beginn – ich bin mal gespannt, welche Kids von Katja mitkommen und das erste Mal richtige Turnierluft schnuppern!

Bildli?

April 2015:

Eigentlich bereiten Yvi und ich uns pflichtbewusst auf unser erstes Turnier an der Lechleite in Friedberg vor. Eigentlich. Zwischendurch ist man aber trotzdem immer gerne bereit sich ablenken zu lassen. Und da Yvi momentan sehr kreativ ist – und das Wetter gerade so schön passt, hatten wir in der letzten Woche gleich zwei Foto-Sessions.

Resi+RotesKleid

Märchenshooting – Resi und ich im roten Kleid im Schilf – Foto: Yvi Tschischka

Das ist ungefähr so wie damals in der Schule vor Prüfungen. Man räumt die Wohnung auf, putzt ausgiebig und lässt sich furchtbar leicht ablenken, anstatt sich ernsthaft zu konzentrieren und zu lernen. Und anstatt ernsthaftes Gymnastiktraining mit den Ponys zu machen, machen wir lieber Bilder. Wenigstens unser Konditionstraining ist einigermaßen akzeptabel :-)

Zwerg

Jacinto im Blütenmeer – Foto: Yvi Tschischka

Aber natürlich lasse ich mich von Yvi gerne ablenken, weil die Fotos immer so schön werden. Und wir freuen uns schon auf den Turnier-Saisonbeginn zusammen mit 150 Isländern bei der Familie Frisch. Diosa wird sich bestimmt kaum sattsehen können an den ganzen schicken Isländer-Typen, die da herumflitzen werden!

Weiber

Diosa und Respuesta – sind sie nicht schick? – Foto: Yvi Tschischka

Also wir sehen uns nächste Woche in Friedberg! Und wir versuchen uns wenigstens noch ein ganz klein wenig ernsthaft vorzubereiten … aber heute fahren wir erst einmal zu Katja Spies nach Frankenwinheim :-)

Kuschelponys

Kuschelponys – Diosa und Respuesta – Foto: Yvi Tschischka

Von Spinnen und Kletteraffen?

März 2015:

Willkommen zum dritten Teil meines kleinen Ausfluges über das Thema Geocaching. Heute zähle ich Euch mal ein paar Dinge auf, die man beim Geocachen machen kann, die man im normalen Leben aber niemals-selten freiwillig tun würde. Dinge für denen die Leute einen teilweise echt für bekloppt halten.

Stundenlanges durch die Gegend laufen

Man könnte auch wandern dazu sagen. Eigentlich ein Grund, der gar nicht so bekloppt ist. Wandern ist schön. Es ist gesund, man ist an der frischen Luft. Man sieht etwas. Es ist nur für mich als Reiter etwas unverständlich, weshalb ich zu Fuß gehen muss, wenn ich doch auch ein Pferd unterm Popo haben könnte. Aber es muss ja nicht immer mit Pferd sein. Selber bewegen ist ja auch gesund. Ein Fahrrad ginge theoretisch auch. Aber meines wurde geklaut, als ich 19 war, und seit dem hatte ich keines mehr. Wandercaches oder schöne Tradi-Runden sind perfekt, um sich mal wieder mit Nichtreitern oder Arbeitskollegen zu treffen und unterwegs zu sein. Man kann dabei schön ausgedehnt ratschen.

Komische Verstecke

Komische Verstecke findet man bei ausgedehnten Cache-Touren (Rund um Geiselwind)  – Foto: privat

 

Unauffällig warten

Geocaching sollte ja theoretisch unbemerkt passieren. Das heißt, man darf als Geocacher keineswegs verraten, wo eine Dose versteckt liegt. Sie wäre sonst “gemuggelt”. Muggel sind übrigens normale Menschen, die dieses Hobby nicht betreiben. Das unauffällig sein ist gerade in Stadtgebieten nicht immer einfach. Dementsprechend bringt man sich teilweise in lustige Situationen. Warten ist übrigens in der Gruppe einfacher als alleine. Alleine kommt man gerne in seltsame Situationen. Neulich erst saß ich unter einer Fußgängerbrücke und über mir standen Leute. Sie haben mich nicht entdeckt – hoffe ich zumindest. Was erzählt man Spaziergängern, wenn man unter einer Brücke hervorkommt? “Entschuldigung, ich habe meine Kontaktlinsen verloren. Können Sie mal mitsuchen?” … äh …

Besonders prickelnd sind auch Situationen, wo man zu “romantischen” Plätzchen kommt die von nervigen, turtelnden Pärchen besetzt sind. Oder ein Cacher gerade am Versteck “verschwunden” ist und der zweite Cacher draußen steht und quasi mit sich selber redet. Ich stand zum Beispiel neulich erst an so einem großen Werbeschild und habe mit dem Schild geredet. Also eigentlich mit dem Cacher, der dahinter nicht offensichtlich war.  Zumindest sind die Leute schnell und komisch guckend an mir vorbei gelaufen.

 

Warten

Der wartet hier auch schon länger (gesehen in Wertheim irgendwo im Wald) – Foto: privat

Durch Gebüsche kriechen

Da kommt der Kinderspieltrieb in einem hoch. Aber mal ganz ehrlich, wie bekloppt ist es eigentlich in Büschen und Hecken herumzusuchen, sich durch Dornen zu schlängeln, nur um seinen Namen in so ein doofes Tupperdöschen reinzuschreiben? Wenigstens mögen mich Zecken nicht besonders gerne. Lustig sind auch immer die Situationen, in denen man aus dem Gebüsch gerade wieder herausbricht, dreckig und glücklich, aber die “Muggel” sehen nur: “Äh…. da kommen zwei Leute aus dem Gebüsch?” (Zu den jeweiligen Kombis könnt Ihr Euch jetzt selber lustige Gedanken machen – also Mann/Frau, Frau/Frau, Mann/Mann … ganze Gruppen …  )

Volkach

Im Gebüsch (hier in Volkach) findet man oft auch komische Bauwerke – Foto: privat

 

Nachts durch den Wald laufen

Das ist eigentlich total toll. Es erinnert an die Kindheit, geheimnisvolle Nachtwanderungen, Gruselgeschichten, Lagerfeuer. Aber halt jetzt für Erwachsene. Man läuft einer Geschichte folgend durch den Wald. Löst Aufgaben, hat ein bisschen Angst. Das hat was. Manch einer geht halt Samstag Abend in die Disco zum Tanzen, der andere läuft halt mit ein paar Freunden durch den Wald. Jedenfalls weiß ich, was ich lieber mache!

In Röhren klettern

Ab einer gewissen Fund-Zahl wird man als Geocacher auch interessierter an den etwas anderen Caches. Nachdem es so viele Versteckmöglichkeiten gibt, gibt es auch viele “unterirdische” Caches. Ich weiß noch, mein erster “Röhren”-Cache. Total optimistisch bin ich in den Weinbergen zu einem Aussichtspunkt um einen einfachen Tradi zu suchen. Die Koordinaten der Dose zeigten allerdings mitten auf einen geteerten Parkplatz. Als junger unerfahrener Cacher hat man mit dem Thema “Röhren” ja noch nicht so viel am Hut. Jedenfalls dauerte die Erkenntnis “Oh! Vielleicht sollte ich mal schauen, ob ich UNTER den Parkplatz komme?” ein bisschen. Seit dieser Zeit war ich in sind so einigen weiteren Röhren und Wasserabflüssen. Und ehrlich gesagt, so schlimm ist es meistens gar nicht. Oder anders ausgedrückt es zählt dann der Adrenalinspiegel gepaart mit “ist eh schon egal” und dann wird’s richtig lustig! Inzwischen bin ich auch Besitzer eines Paares Knieschoner. Man weiß ja nie.

Röhren

Irgend wo unter der Erde – Foto: privat

 

Auf Bäumen herumturnen

Seit Neustem beschäftige ich mich mit dem Thema Klettern. Eigentlich habe ich ja Höhenangst.Aber so Caches hängen auch gerne in Bäumen herum. Also wird man zwangsweise damit konfrontiert. Die ersten Baum-Kletter-Versuche mit Sicherung, Seil und kompetenter Anleitung habe ich hinter mir. Und es macht richtig Spaß!

Falls ich mich demnächst mal über einen Abgrund hinweg auf einer Brücke abseile, werde ich davon berichten. Also falls ich überlebe :-)

Bäume

Mein erster T5er Baum (T5 ist die höchste Schwierigkeitsstufe beim Cachen)! – Foto: Müller

Jedenfalls kann man eines gut erkennen. Dieses Geocaching ist ein Hobby mit vielseitigen Facetten und einem hohen Potential Dinge zu tun, die man sonst nie im Leben getan hätte – oder tun würde!

Auf Deutsch: Es macht richtig Spaß!

Nutrias

Und man trifft putzige Tierchen! – hungrige Nutrias in Möhrfelden – Foto: privat

 

 

Winterpause?

März 2015:

Zeit ist es ebenso für ein kleines Pferde-Update! Was hat sich bei meinen Ponys getan? Über den Winter haben wir reittechnisch mehr oder weniger “zwangsweise” eine Pause einlegen müssen. Irgendwas war immer und letztendlich hatte Jacinto seine größere Pause, weil schlicht und einfach alles nicht mehr gepasst hat.

Zwerg - Foto: privat

Zwerg beim dekorativ rumstehen … im Hintergrund übrigens unser neuer elektrischer Schubkarren! – Foto: privat

Sein Sattel hat nicht mehr gepasst – sprich die Polsterung war “durch”. Der Sattel hat gedrückt. Was ich daraus gelernt habe: Jeden Tag alles gleich sehen macht betriebsblind. Es lohnt sich öfter mal jemanden von Außen drauf gucken zu lassen. Nadine hat mit dem Paso Shop einen ganz tollen Sattel-Menschen an der Hand, der äußerst kompetent mit seinem mobilen Sattelservice unterwegs ist. Andreas Schweizer hat mir meinen Sattel neu aufgepolstert und angepasst und auf einmal schnaubt das Pony beim Reiten wieder ab und viele Taktunreinheiten waren wie von Zauberhand verschwunden. Es ist unglaublich, wie sensibel diese Pferde reagieren und mit was für einem “Leid” sie aber auch lange Zeit herumlaufen können, ohne sich zu wehren. Jedenfalls habe ich beschlossen jetzt regelmäßig jemand “Fremdes” auf meine Sättel gucken zu lassen! Ich bin nur froh, dass ich unter Jacintos Sattel das Quittpad liegen habe, das hat hoffentlich viel vom Druck weggenommen. Nicht auszudenken, wie das Pony gelitten hätte bei einem ganz normalen Stoffdeckchen!

Nächstes Problem: Hufe! Mehr Laufspaß im großen Paddock-Trail benötigt auch mehr Hufwachstum. So war nicht mehr viel übrig für ausgedehnte Ausritte und großartig viel Reiten. Jacinto lief äußerst fühlig auf festem Boden und wenn er ein Steinchen auch nur im Augenwinkel gesehen hat musste er ganz furchtbar leiden. Und Jacinto kann so dermaßen bedröppelt gucken und dabei gekünstelt herumhumpeln … es ist eine wahre Pracht. Es mussten also vorzeitig Eisen auf Jacintos Hufe – die hat er seit Mitte März und jetzt geht es los mit dem Training für unser erstes Turnier 2015. Ich hoffe es reicht noch für den Aufbau von ein bisschen Kondition!

Ach ja, der Pferdezahnarzt war auch noch da – Rundumschlag für alle drei Ponys! Nachdem der letzte Zahnarztbesuch doch schon ein paar Jährchen her ist, war da mal wieder die große Runde fällig. Die Pferdezahnärztin Ulrike Albrecht hat mich übrigens zufällig auf der Pferd & Jagd in Hannover gesehen und sich an mich erinnert. Sehr witzig – da steht man in der Dämmerung mit schnarchendem Pony auf der Schulter und wird erkannt. Ulrike und ihre begleitende Tierärztin (ich hab den Namen vergessen!!! Alzheimer-Alarm!!!) haben zwei Tage am Zykloopenhof verbracht und für rundum wieder gutes Kauvermögen gesorgt. Zudem sind beide auch noch zwei ganz nette, lustige Menschen. Ich denke Ulrike war nicht das letzte Mal bei uns.

Diosa kriegt die Zähne schön

Diosa kriegt die Zähne schön gemacht – Foto: privat

 

Aber sehr kalt war es, als ich dann am Abend noch warten musste, bis das letzte Pony aus der Narkose aufwacht. Resi war zum Schluss dran und hat die Narkose eigentlich auch am flottesten “verdaut”. Erst hat sie nur apathisch dagestanden und ziemlich laut geschnarcht. Dann wurde sie wacher, ist mal nach links getrippelt, dann nach rechts und mehr oder weniger plötzlich war sie dann auf einmal wieder wach. Das hab ich so auch noch nicht gesehen. Dieses Pony verwundert mich immer wieder. Die heiße Dusche zu Hause war für mich echt eine Wohltat!

Resi - Foto: Yvonne Riege

Resi im Schnee – ein Foto “geklaut” von Yvonne – sie ist übrigens auch für den Internetauftritt vom Paso Shop und Zykloopenhof zuständig – JA, wir haben mehrere gute Fotografen am Hof :-) – Ihr dürft neidisch sein :-) – Foto: Yvonne Riegler

Diosa hatte auch einen eher chilligen Winter. Yvi ist familiär bedingt ein paar Wochen lang nicht wirklich zum Reiten gekommen und Diosa war schon etwas gelangweilt und hat ein kleines Bäuchlein angesetzt. Aber sie konnte sich gut mit rumstänkern bei unseren Neuzugängen über Wasser halten. Und jetzt starten wir frisch und rundum erneuert in den Frühling. Frisch und komplett durchgeimpft sind alle drei jetzt auch und jetzt kann uns nichts mehr aufhalten!

Diosa

Diosa und Yvi beim Rumblödeln am Reitplatz – Foto: privat

 

Läufst Du schon, oder wohnst Du noch?

März 2015:

Es ist Zeit für ein kleines Update! Heute erzähle ich Euch wieder etwas über unseren Paddock-Trail. Die vergrößerte Anlage ist von den Ponys sehr gut angenommen worden. Wie ich das ganze Ding auf ein Foto bekommen soll, weiß ich allerdings immer noch nicht. Ich hoffe Google überfliegt unseren Stall bald wieder! Jedenfalls laufen inzwischen nicht nur die Ponys mehr, sondern auch die Reiter, die ihre Pferde einsammeln. Aus unserem beschaulichen Stall für zwei Leute und ein paar Ponys ist ein Großbetrieb geworden. Beide Laufgruppen sind voll besetzt und Nadine und Johannes haben immer wieder Anfragen.

Der Zykloopenhof 2015 - Foto: privat

Der Zykloopenhof 2015 – Foto: privat

Das führt natürlich auch viele neue Leute zu uns an den Hof. Wir haben inzwischen einen Haufen netter neuer Leute am Stall. Eine ganz bunt gemischte Truppe. Und bunt gemischte Pferde. Aber am Wichtigsten: alle passen zusammen! Und das ist viel Wert. Und alle sind motiviert! Unsere letzten Neuzugänge in der Jungs-Gruppe sind zwei Absetzer, ein buntes österreichisches Kapoho-Kind (also frech wie Oskar) und ein schwarzer Araberhengst (die schwarze Kuschel-Pest!), beide waren innerhalb von Stunden in die Herde integriert und nach ein paar Tagen war die ganze Gruppe schon zusammen im Strohbett gelegen und hat die vormittägliche Siesta gehalten. Jungs sind einfach unkompliziert.

Der “größte” Neuzugang allerdings war “Big Ben”! Johannes hat zum Geburtstag sein erstes eigenes Pferd bekommen! Und “Benny” ist einfach nur knuffig und hat sich inzwischen schon zum Stall-Maskottchen gemausert! Benny und Nadines Hengst Universo haben sich gleich angefreundet und es wird teilweise wild gespielt. Es ist einfach nur lustig zu sehen, wie der kleine Mann sich unter den Großen so gut behaupten kann. Und wie harmonisch die ganze Gruppe zusammenpasst.

Big Ben

Big Ben und Universo – Foto: Yvi Tschischka

 

Bei den Damen gab es auch einige Neuzugänge. Die Damen sind ja insgesamt etwas zickiger. Aber letztendlich gab es bei der Integration der Neuzugänge auch keine nennenswerten Probleme. Nur halt mehr Ohrenanlegen und Rumgiften – Weiber halt. Knuffigster Neuzugang ist wohl Silvanas “altes” Pony. Eine kleine Schimmeldame mit riesigem Kopf und plüschig-weißem Fell. Seit sie aus Österreich zu uns gezogen ist blüht sie richtig auf. Und wenn sie mit ihren kleinen Trippelschrittchen trabt oder galoppiert, muss man sich einfach freuen! Ein weiteres Scheck-Tier ist auch eingezogen, was vor allem Frau Sumpf extrem geärgert hat. Man soll keine Schecken haben neben ihr! Aber “Blümchen” behauptet sich tapfer und ergänzt die Herde sehr gut. Sie kam relativ zeitnah mit einer schicken Haflingerdame. Sprich wir haben jetzt auch eine “höhere Intelligenz” in der Herde :-) Also Ihr merkt schon, einiges hat sich getan.

Katze und Heu - Foto: privat

Coolste aller Stallkatzen “Mampfred” bewacht das Heu – Foto: privat

Auch baulich hat Johannes keine Pause gemacht. Seit Fertigstellung des vergrößerten Paddock-Trails wurde weiter gewerkelt (und er plant schon wieder größere Projekte ….). Nebenbei wurden noch ein paar “Freßbäume” aufgestellt. Die sind richtig praktisch. Einfach einen Baumstamm nehmen, in die Erde rammen, drumrum den Boden “matschfest” machen und Halterungen für Heunetze reinschrauben. Eigentlich ganz einfach.

Fressturm - Foto: privat

neuer Fressturm bei den Jungs, mit “Bennytauglich” gehängten Netzen  – Foto: privat

Weiter wurde eine zweite Sattelkammer und ein zweiter Putzplatz für die Jungs-WG gebaut. So langsam platzt unsere “alte” Sattelkammer aus allen Nähten. Apropos Putzplatz, das Problem, dass das Wasch-Wasser sich immer am Eingang gesammelt hat und die Ponys so durch eine schaumige Pfütze gehen mussten, wurde gestern Nachmittag eben schnell nebenbei mit Zement, einem Gitter und Brettern behoben. Rechtzeitig zum besseren Wetter und der baldig neu einsetzenden Pferde-Wasch-Saison.

Am Putzplatz hat sich auch etwas getan. Der Zugang zum Heulager und Heunetz-Stopf-Platz wurde komfortabler gemacht. Sprich man hat jetzt eine bequeme Treppe mit Geländer, um ans Heu hinunter zu kommen. Inzwischen haben wir einen ganz schön hohen Umsatz an Heunetzen. Falls irgend wem langweilig sein sollte und er das Bedürfnis hat Heunetze zu stopfen: bei uns kann man sich da austoben :-)

Heunetz-Stopf-Platz - Foto: privat

komfortabler Heunetz-Stopf-Platz mit Sitzbank – Foto: privat