Del Cavador

Find das versteckte Loch?

20.08.2011

An diesem nebeligen Samstag morgen machte ich mich in der Dunkelheit mit Jacinto zusammen auf den Weg nach Hohenholz. Dort veranstalteten Marion und Kai Bachmayer ihren ersten Distanzritt. Wir kamen in der Morgendämmerung an, das Paddock war schnell aufgebaut und ich sah entspannt dem Sonnenaufgang zu. Die Tierarztkontrolle hatten wir auch schnell hinter uns und konnten uns in Ruhe auf unseren Start vorbereiten.

Hohenholz Sonnenaufgang
Nr. 13 im Sonnenaufgang

Nadine als meine altbewährte Trosserin stieß dann auch zu uns und es konnte losgehen. Die Rittbesprechung am Vorabend hatte ich mangels Zeit sausen lassen und mich alleine auf die Karte und die Beschreibung verlassen. Marion hat sich die Mühe gemacht auch für die Trosser eine schöne Kartenbeschreibung zu basteln und auch die wichtigsten Punkte für die Distanzstrecke waren beschrieben. Sowieso war die ganze Organisation spitze. Die Helfer waren nett, gut erkennbar und alles mit viel Liebe zum Detail geplant. Es gab genug Kaffee und leckeres Essen. Super.

Unser Start verlief problemlos. Jacinto hat im Vergleich zu den quirligen Arabern die Ruhe weg. Die ersten 20 km liefen super. Das Pony war super drauf. Ich musste eher bremsen und wollte ihn erst nach dem Vet-Check nach 20 km laufen lassen. Die Strecke führte uns durch eine schöne Landschaft vorbei an Ullstadt, Sugenheim, Deutenheim und Krautostheim nach Kottenheim. Witziger Weise war der Vet-Check direkt in Kottenheim. Zwerg und ich hatten sozusagen Heimatvorteil.

Der Weg führte auch direkt an der frisch geschotterten Pappelallee und am Sternberghof vorbei. Auf der Pappelallee ist Jacinto in ein Ackerloch getreten, so dass er beim Vortraben beim Tierarzt dann leider aus der Wertung geflogen ist. Das war wirklich Schade, weil er so super gelaufen ist und Nadine, die als Trosser wirklich spitze ist, auch wunderbar rechtzeitig meinen Check-Karte zum Vet-Check gebracht hat. Schande über mein Haupt! Wie konnte ich nur die Check-Karte im Hänger liegen lassen!!!!!

Jedenfalls haben wir Jacinto mit dem Hänger zurück transportiert und das arme, leidende Pony noch einmal der Tierärztin zur Transportfreigabe vorgestellt. Jacinto hat es echt gut drauf total leidend zu gucken und erbärmlich zu lahmen. Zu Hause angekommen war schon fast wieder alles gut und am nächsten Tag bin ich schon wieder eine kleine Schrittrunde geritten. Also alles Bestens. Nur eine kurzfristige Panne.

Leider konnte ich bei der Siegerehrung am Abend nicht dabei sein. Der Tag war doppelt verplant. Aber ich bin sicher, die Abendveranstaltung in Hohenholz war ebenfalls spitze und ich hoffe doch stark, dass Marion und Kai nächstes Jahr wieder einen Distanzritt veranstalten. Dann bin ich wieder dabei und versuche die komplette Strecke ohne Fehltritte zu schaffen.

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