Del Cavador

High in der Frankenhöhe?

24.09.2011:

Diesen Tag kann ich getrost als gelungenen Abschluss meines ersten Distanzjahres bezeichnen. Alles hat wunderbar geklappt. Jacinto hat schön mitgemacht und wir sind super durchgekommen. Ziel erreicht – ich bin stolz auf mein Pony!

Auf dem Reiterhof von Tanja und Detlef Hähnel fand zum ersten Mal ein Distanzritt statt. Die Hähnels sind schon alte Hasen in dem Geschäft. Detlef Hähnel und sein Team richten unter anderem seit 30 Jahren in Kreuth (uns allen wohl bekannt von den Paso Fino Europameisterschaften) Distanzritte aus. Von daher war die Organisation top, die Strecke war sehr gut markiert, alles lief reibungslos ab. Bis auf den Klowagen, der hatte kein Licht. Aber jeder Teilnehmer hat extra dafür eine kleine Taschenlampe gesponsert bekommen.

Dieser Distanzritt war auch als offene Bayerische Meisterschaft ausgeschrieben. Es gab Strecken über 40/60/80 und 100 km. Ich muss ja sagen, die 100 km-Reiter haben mich ziemlich beeindruckt. Erst einmal eine so lange Strecke zu reiten und dann auch noch in einer Geschwindigkeit …. Holla die Waldfee …. Die schnellste Reiterin war mit weniger als sechs Stunden Reitzeit unterwegs. Die Ergebnisse kann man auf der Internetseite der Distanzreiter verfolgen (www.vdd-aktuell.de)

Als Trosser hatte ich diesmal Nicole dabei, die schon kurz in Lindenhof mit dabei war. Diesmal hat sie alleine den Tross geschmissen und ihre Sache richtig gut gemacht. Vielen Dank dafür. Eigentlich kann ich froh sein, dass sie mir am Schluss mein Auto wieder gebracht hat – das fährt nämlich so schön 🙂

Jacinto hat seine Sache super gemacht. Er hat sich ordentlich benommen, war ruhig und gelassen und ist bis auf anfänglichen Gangsalat schön gelaufen. Das heißt, wir sind am Anfang relativ viel galoppiert. Ab km 30 war er dann so richtig locker und ist schön im Trab vor sich hin gelaufen. Bei den Tierarztkontrollen waren die Pulswerte perfekt und das Vortraben hat auch bestens geklappt. Auch die Nachuntersuchung hat er souverän gemeistert. Keine Humpeleien, keine Lahmheiten. Perfekt. Genialer Abschluss einer aufregenden Saison.

Jeder Reiter bekam sogar einen kleinen Sachpreis. Einen Eimer, Pferdeleckerli und einen Gutschein von Masterhorse. Gewertet wurden die Reiter des 40 km-Rittes nicht nach Platz, was ich gut finde, sondern einfach nach Leistungsklasse. Das bedeutet man muss eine gewisse Zeit einhalten und rutscht in die gewünschte Leistungsklasse (LK1). Wer zu schnell ist (LK0) fällt raus und wer zu langsam ist (LK2-3) auch.

Es waren insgesamt 25 Reiter genannt, 25 Reiter sind auch gestartet und 18 Reiter blieben in der Wertung. Jacinto war im richtigen Tempo unterwegs. Gefordert in LK1 waren 200 bis 229 Minuten Reitzeit und wir haben 212 Minuten gebraucht. Es gab bei 20 km eine Tierarztkontrolle (Vet-Gate) mit anschließender Pause von 40 Minuten und auf der zweiten Runden noch eine Tierarztkontrolle (Vet-Check) mit Puls und Vortraben.

Hauptsache es macht Spaß!
Hauptsache es macht Spaß! – irgendwo um km 30
Statistik:
Reitzeit 3:32 Std./212 Min. (LK 1)
Durchschnittsgeschwindigkeit: 11,32 km/h
Tempo: 5,30 min/km

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