Del Cavador

Äpfelschnappen und Mehltauchen?

12. Mai 2012:

Dieses Wochenende waren wir bei Katjas 2. Frankenwinheimer Cabalgata. Spontan hat Nadine entschieden noch zwei Freundinnen einzupacken. So hatte ich das Vergnügen auf der Hinfahrt am Großlangheimer Turnierwochenende Pia mit ihrem „Dancer“ abzuholen. Nadine sammelte währenddessen noch Christine mit „Pferdi“ ein. Beide übrigens das Erste mal bei so einem Ritt dabei – Christine hatte so viel Spaß und ein ständiges Dauergrinsen, weil Pferdi alles so toll mitgemacht hat. Die beiden waren dann im Team mit Janine/Carinita auch noch auf dem zweiten Platz. Den ersten Platz haben sich Pia/Dancer und Jeannine/Bandolera geholt. Glückwunsch!

Bei Katja gut angekommen ließen wir die beiden neuen besten Freunde Jacinto und Dancer erst mal im Hänger stehen und sondierten die Lage. Nachdem dann alle gut angekommen waren und jeder seinen ausgelosten Partner ausfindig gemacht hatte ging es auch zügig los. Mein Partner war Doris Sperber mit Borrasca. Zusammen haben wir lückenlos den Fragebogen ausgefüllt und auch bei den Reiterspielen konnten wir uns prima ergänzen.

Der erste Teil der Strecke führte uns an Gerolzhofen vorbei Richtung Hörnauer Wald. An einer idyllischen Waldwiese war die Mittagsrast aufgebaut und Sandra und Anika erwarteten uns schon mit Getränken, Muffins und frischen Brezeln. Eine Station Reiterspiele gab es auch. Ein Teammitglied musste krümeligen Keks in den Mund nehmen und ein Kinderlied pfeiffen, was das andere Teammitglied dann erraten musste. Saubere Sache – vorausgesetzt man kennt Kinderlieder und kommt mit den Krümeln zurecht!

Dann zwei Reiterspiele, die ich mit dem Zwerg erledigen konnte: Auf eine gefährliche Plastikplane steigen, ruhig stehen bleiben und Hütchenslalom mit Löffel im Mund und Kartoffel drauf. Möglichst schnell und ohne die Kartoffel fallen zu lassen. Dann gab es noch eine besonders fiese Aufgabe für die Pferde: Es lagen drei Futtermittel zur Auswahl auf der Wiese: Brötchen, Möhre und Apfel. Was würden die Pferde wohl als erstes Fressen? Zwerg hat sich diplomatisch rausgehalten und erst mal so getan, als ob er nie im Leben etwas vom Boden fressen würde. Letztendlich hat er sich dann doch für den Apfel entschieden. Ich dachte allerdings er würde das Brötchen wählen.

diplomatischer Zwerg … Foto: Anika Roth

Frisch gestärkt ging es dann weiter. Der Rückweg führte uns dann über schöne Wald- und Wiesenwege zurück nach Frankenwinheim, wo weitere Spiele auf uns warteten. Diesmal aber nur für die Reiter. Die Pferde durften bei Heu und Wasser entspannen. Die Reiter maßen sich noch im Schubkarren-Rennen, Äpfel-Fischen und Gummibärchen aus der Mehlschüssel angeln. Wobei ich großzügig auf die Mehlerfahrung verzichtet habe. Wahrscheinlich wäre ich daran erstickt. Meine Entschuldigung: Husten und Heiserkeit. Aber die Gesichter, die aus der Mehlschüssel wieder aufgetaucht sind, waren wirklich der Brüller.

Frankenwinheim-Cabalgata 2012 – Foto: Anika Roth

Dem gemütlichen Teil mit Grillen und Preisverleihung konnte ich leider nicht beiwohnen. Aber alle Beteiligten hatten der Erzählung nach viel Spaß und die Preisverleihung war noch richtig lustig. Zumindest hatte Nadine mit ihrem Gedicht das Highlight schlechthin gebracht. Das Gedicht war ein Teil des Fragebogens. Hier gibt es dieses Gedicht natürlich exklusiv zum Nachlesen!

Die Sonne scheint, die Vöglein singen – 

ein Tag um sich aufs Pferd zu schwingen!

Zum Reiten einen Paso Fino, 

im Trossfahrzeug ein Fässchen Vino.

 

Jetzt kann man sich mit Freunden treffen – 

worauf des Nachbars Hunde kläffen.

Auf geht‘s zu einem tollen Ritt – 

(man hofft, der Fusssoldat hält Schritt …)

 

So reitet man dann durch den Wald – 

dem einen heiss, dem anderen kalt. 

Für letzteren zu guter Letzt, 

nachdem er durch das Trailzeug fetzt,

Ein schönes warmes Lagerfeuer.

Funken im Haus – ei das wird teuer!

 

Mit 13 warn wir los geritten, 

doch dann ein Pferd und Reiter stritten.

Sie drehten um und gingen heim – 

ich sag Euch! Tarnung! Ab zum Wein!

 

Die andern zwölf dann später kamen – 

jetzt fragt mich bitte nicht nach Namen.

Gesund warn alle dann daheim – 

mit Essen, Lagerfeuer und Wein!

 

Nadine Weinmann

 

 

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