Del Cavador

Wie feiert man am Besten Geburtstag?

29.09.2012:

Richtig, man ist nicht da und geht lieber schön Reiten! Unter dem Motto habe ich Nadine an ihrem Geburtstag eingepackt und bin mit ihr, Fénix und Jacinto ins schöne Ungerthal gefahren zum zweiten Heidenbergritt. Wir haben uns schon seit dem letzten Ritt dort wieder darauf gefreut.

Bei perfektem Reitwetter hatten wir eine wunderschöne Cabalgata und haben genug Zeit gehabt mit netten Fino-Leuten und einer netten Nicht-Fino-Reiterin ausgiebig zu quatschen.  Nadine und Sebastian sind sogar extra aus Norddeutschland angereist für diesen Ritt.

Tanja King hat uns wieder eine wunderschöne Strecke herausgesucht. Diesmal noch anspruchsvoller für Pferde und Reiter. Die Tour ging erst gemächlich durch den hügeligen Märchenwald, dann über Felder in ein richtig urig-unendlichens Waldgebiet. Dort war eine ganz eigentümliche Stimmung. Totale Ruhe, nur das Schnauben der Pferde, kein Verkehrslärm, keine sonstigen Geräusche, nur Stille. Fast meditativ. Man kann dort wirklich entspannen und stundenlang reiten ohne jemanden zu treffen.

Auf der Hälfte der Strecke warteten Harald, Feli und Reinhold schon auf uns mit Getränken und einem Snack. Gestärkt brachen wir dann zur „Kletterhälfte“ auf. Es ging den Heidenberg hinauf, ein Anstieg – holla die Waldfee – der hatte es in sich. Genial. Ich liebe solche Strecken. Eindrucksvoll war auch die Wegführung am Sandsteinbruch. Da braucht man schon trittsichere Pferde und mutige Reiter. Nichts für Weicheier. Ich bin jedes Mal aufs Neue erstaunt, wie schön das Gelände dort ist.

Der Weg führte uns auch an einem Wildschwein/Rehgehege vorbei. Jacinto hatte dort seinen ersten Kontakt mit Wildschweinen. Die sind schon sehr interessant zu beobachten – so lange ein Zaun dazwischen ist.

Zurück am Heimatstall von Tanja, Julia und Reinhold hatten wir dann alle riesigen Hunger und ließen den Tag noch mit Grillen, Salaten, Nachtisch und schönen Gesprächen ausklingen. Es war wieder ein richtig schöner Reittag im Ungerthal. Unsere kleine Gruppe hat perfekt harmoniert und irgendwie ist es wie ein kleiner Urlaub gewesen.

Foto: Harald King, Cabalgata am Heidenberg 2012

Sandige Waldwege, leicht hügelig bis ganz schön anspruchsvoll steigend, Hohlwege, verwunschene Urwald-Reste, Felder, Seen, Steinbrüche, das Ungerthal hat alles das zu bieten – es ist alles nur nicht langweilig. Mich würde auch nicht wundern, wenn dort nachts Feen und Zwerge aus den Hügeln kriechen ….

Für das nächste Jahr haben wir auch schon eine Idee: die Schluchtentour! Klettern im Ungerthal – das wird spannend!

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