Del Cavador

Glühwein im Januar?

06. Januar 2014:

Zwei Tage nach unserem Eisbärenritt dachten wir uns etwas Entspannung zu Pferd wäre für uns ganz gut und starteten bei Marion und Kai Bachmayers erstem Hohenholzer Neujahrs-Glühwein-Orientierungsritt. Am Abend vorher haben wir spontan noch Jenny und Kiwi rekrutiert, damit wir beide Hänger voll haben. Außerdem hat Jenny noch nie bei einem Orientierungsritt teilgenommen und da musste auf jeden Fall Abhilfe geschaffen werden.

Mit perfektem Reitwetter und gut gelaunt kamen wir in Hohenholz an. Hier fing uns Kai gleich ab und wies uns Parkplätze zu. Entspannt konnten wir uns gemütlich am Lagerfeuer aufwärmen und erst mal Frühstücken. Zügig ging es dann schon los. Es hatten 27 Reiter den Weg nach Hohenholz gefunden. Es gibt also doch genügend „bekloppte“ Winter-Reiter in unserer Umgebung.

Jacinto, Diosa, Fénix und Kiwi in Hohenholz - Foto: privat
Jacinto, Diosa, Fénix und Kiwi in Hohenholz – Foto: privat

Die zwölf Kilometer lange Strecke war gut nach Karte zu reiten und markante Punkte waren markiert. Es gab insgesamt vier Stopps auf der Strecke. Wovon Stopp 1 und 4 die Einfachsten waren. Es musste nämlich zur Aufwärmung ein Schnäpschen getrunken werden und die Ponys durften zwischen Karotte und Apfel zur Stärkung wählen. Sehr angenehm. Station zwei war unbemannt und hier war für jeden ein Umschlag hinterlegt mit lustigen Fragen und Rätseln. Wer hier genau gelesen hat, war im Vorteil. Ich sage nur: „Wie viele Tiere nahm Moses mit auf die Arche?“ oder „Wer lebt von der Hand im Mund?“ Die restlichen Worträtsel verfolgten uns noch ein ganzes Stück! Wer wollte konnte hier auch noch sein Pferd bemalen.

Station 3 war dann eine Spiele-Station. An einer Wäscheleine waren Naschsachen gehangen, die man mit dem Mund erwischen musste. Essen fangen ist immer gut. Zur Verdauung gab es dann an Station 4 wieder einen Schnaps … oder auch zwei … und wir bekamen alle eine getrocknete Spagetti in die Hand gedrückt, die wir heile nach Hause bringen sollten. War mir ganz gelegen kam, weil ich seit der Station mit den Umschlägen alle vier Umschläge mit mir herum geschleppt habe. Wie auf der Arbeit. Frau Griebel ohne Akte ist nicht komplett. Also die Spagetti noch dazwischen geklemmt, da war sie gut und sicher aufgehoben.

Yvi und die Nudel - Foto: privat
Yvi und die Nudel – Foto: privat

Zurück in Hohenholz gab es dann noch einen kleinen spontanen Abschlusstrail. Hier staute es sich ein bisschen, aber das ist ja bei wenigen Startern nicht so dramatisch. Außerdem durften die Gruppen gemeinsam starten, was viel lustiger war. Jeder musste etwas anziehen, entweder Schweineohren, Schweinenase, Schal oder Handschuhe. Dann galt es einen Luftballonslalom zu umrunden, schön alle hintereinander her, wie die Elefantenkinder. Und zum krönenden Abschluss sollten wir eine Wunderkerze entzünden und uns daran erfreuen.

Nachdem wir die Pferde versorgt hatten gab es dann noch ein gemütliches Zusammensitzen am Lagerfeuer mit Gulaschsuppe für die Fleischesser und Salat für die Vegetarier. Hier ist man halt als Vegetarier etwas benachteiligt im Winter. So ein Salat wärmt halt nicht wirklich von innen. Aber es gibt ja noch Kaffee und Glühwein. Nachdem alle wieder warm und gestärkt waren gab es noch eine kleine Siegerehrung. Sprich, jeder bekam eine Tüte mit kleinen Belohnungen für Pferd und Reiter und eine Urkunde. Es ging ja nicht um eine Platzierung, sondern darum Spaß zu haben. Und Spaß hatten wir auf jeden Fall.

Der Ritt war gerade richtig, nicht zu lang und nicht zu kurz. Die Stimmung war topp und wir vier (Nadine/Fénix, Jenny/Kiwi, Yvi/Diosa, ich/Jacinto) waren/sind ein tolles Team. Die Ponys haben auch prima mitgemacht. Jacinto war sogar so gechillt, er hat nicht mal mitbekommen, dass über ihm diese Wunderkerze geblitzt hat. Diosa und Yvi sind sowieso inzwischen schon richtig alte Hasen. Und Jenny ist auf jeden Fall mit dem Orientierungsritt-Virus angesteckt und für das nächste Mal ist der Platz im Hänger auch schon wieder reserviert für Kiwi.

Insgesamt eine Prima Idee mit dem Glühweinritt – wir hoffen doch auf eine neue Ausführung im nächsten Jahr. Vielen Dank an Marion Bachmayer und ihr frosterprobtes Team!

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