Del Cavador

Sind braune Eisbären Matschbären?

17. Januar 2015:

Unser Eisbärenritt ging dieses Jahr schon in die dritte Runde. Auch dieses Mal hatten wir leider nicht das gewünschte Traumwetter mit Minusgraden, leichtem Raureif und sonniger Schneelandschaft, sondern durften uns mit 5° und zwischendurch leichtem Regen auf dezenter Matschbahn begnügen. Aber das hat vierundzwanzig tapfere Teilnehmer nicht davon abgehalten bei uns zu starten. Wie gesagt, nur die Harten kommen in den Garten – und da gibt es doch eine ganze Menge!

erste Startergruppe
Die erste Startergruppe – Isipower pur! – Foto: privat
Aufsteigen
1. Übung – Aufsteigen von rechts! – Foto: YR Fotografie
Hufeisen
2. Übung – Hufeisen werfen! – Foto: YR Fotografie

Dieses Jahr haben wir aus der Eisbären-Cabalgata einen Eisbären-Orientierungsritt gemacht. Jeder Teilnehmer bekam eine Karte, nach der geritten werden musste. Es gab keine Markierungen auf der Strecke, dafür aber ein paar Fragen zu beantworten und Dinge zu zählen. Bevor die Gruppen aber losreiten durften galt es erst einmal zwei Aufgaben zu bewältigen. Die erste war von rechts aufsteigen – was für manche ganz einfach war und für manche völlig ungewohnt. Wer dann endlich oben saß, durfte Hufeisen in einen Eimer werfen. Natürlich mit unterschiedlich schweren Hufeisen, sonst wäre es ja zu einfach gewesen. Dann ging es erst einmal auf die Strecke.

Eisbärenverkleidung
Eisbärenverkleidung – Foto: YR Fotografie

Der Mittagsstopp am Flurdenkmal war besetzt mit vier gutgelaunten Mädels (Danke an Silvana, Manu, Walli und Hannah). Hier gab es zur Stärkung heiße Getränke und Kuchen/Eierringe. Die Reiter durften erst einmal ihre Pferde und Ponys in Eimer abstellen. Dann durften die Reiter selbst noch ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen und mit verbundenen Augen einen Schweif-Pin auf ein Pferdchen mit Zielscheibe stecken.

im Eimer
Pferd im Eimer …. – Foto: Silvana W.
im Eimer
…. oder Eimer im Eimer? – Foto: Silvana W.
Trabertier freut sich
Freches Trabertier!!! – Foto: Silvana W.

Weiter ging die Strecke Richtung Heimat. Nach Überquerung der Straße wartete noch eine weitere Station auf die „Matschbären“. Anna und Jürgen betreuten die Station, an der die Reiter ganz „einfach“ über eine am Boden liegende Plastikfolie reiten mussten. Dann ging es ganz entspannt weiter zurück zum Reitplatz am Zykloopenhof. Hier standen meine Assistentin Anna und ich schon bereit, um die Reiter paarweise durch den Trail-Parcours zu geleiten. Unsere Foto-Frau Yvonne hielt das Ganze auf Bildern fest.

Julia
Julia in Aktion – Foto: YR Fotografie
großes Kino
eleganter trat niemand auf das Podest! – Foto: YR Fotografie
Hilfe
Voller Richtereinsatz! – Foto: YR Fotografie
Monster
Monster-Alarm! – Foto: YR Fotografie

Die Reiter durften ein Podest mit Teppich überreiten (Johannes hatte es am Vorabend schnell noch gebaut – nachdem ich dem letzten mit dem Auto aus Versehen den Rest gegeben hatte und es jetzt in Frieden ruht ….). Ein Besen musste vom Pferd aus aus einem Ständer genommen werden und mit dem Besen auf dem Pferd eine Runde gedreht werden, dann durfte der Besen zurück gesteckt werden. Es galt eine Gasse mit unterschiedlichen Stangen zu durchreiten, wobei möglichst wenig Stangen berührt werden durften. Und am kniffligsten hat sich die Entchen-Station herausgestellt. Auf einem Tisch lag ein Spielzeug-Tier an einer Schnur, die Pferde sollten an den Tisch heran reiten, die Reiter die Schnur nehmen lassen und dann den Tisch umrunden. Dabei sollte das Spielzeug-Klapper-Tier auch eine Runde auf dem Tisch drehen. Eine wirklich schwierige Aufgabe!

Aber alle 24 Reiter haben die Stationen gut gemeistert. Was uns positiv auffiel – es gab keine unschönen Bilder zu sehen, alle Reiter waren fair zu ihren Pferden. Positiv auffällig war auch, dass viele Pferde gebisslos unterwegs waren. Und was natürlich am aller auffälligsten war: Alle Reiter hatten trotz dem feuchtem Wetter und dem ganzen Matsch richtig gute Laune! Ihr seid echt Spitze! Prädikat echte Matschbären. Wir bekamen sogar richtig schöne Eisbären-Verkleidungen zu sehen – ein Team hatte sogar Eisbären und Tatzen in die Pferdepopos geschoren. Das gefällt uns natürlich immer – voller Einsatz!

Schöne Pferdepopos
Schöne Pferdepopos gefallen uns immer! – seht Ihr das Glück fliegen? – Foto: privat

Nach dem Ritt und Pferde verräumen/versorgen konnten sich die Reiter am Hof stärken. Es gab wieder ein reichhaltiges Buffett. Von warmen Getränken, Glühwein, der legendären Kartoffelsuppe, Grillkäse, Grill-Würstchen (danke an unsere Rosi vom Grill), diverse Salate, Brotaufstrich und natürlich Kuchen und Eierringen war alles geboten. Mama Zäh und die fleißigen Kuchen/Salatspender hatten sich wieder selbst übertroffen) Relativ spontan haben wir auch eine Tombola auf die Beine gestellt (danke an Ingrid und Bettina). Und wem richtig kalt war, der konnte sich im Paso Shop aufwärmen und bei Nadine einkaufen oder Sachen besticken lassen. Wen habe ich jetzt noch vergessen? Johannes (Chef-Orga und Parkplatz-Einweiser) und Dieter (Springer vom Dienst und gute Seele), Nanny (Mistfrau im Hintergrund), einfach unser ganzes Stallteam – ihr seid Spitze 🙂

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Vor dem Start –  Foto: privat
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Gute Laune war Startbedingung!!! – Foto: privat

Nachdem alle gestärkt waren und die Ergebnisse fachmännisch von mir ausgerechnet wurden gab es auch eine Siegerehrung. Die ersten drei bekamen kleine Preise aus dem Paso Shop und jeder Teilnehmer bekam einen Zykloopenhof-Eimer mit ein bisschen Goodies-Inhalt. Einen süßen Preis bekam auch die jüngste Teilnehmerin (Rosa), die Gruppe mit der besten Verkleidung (Julia, Jenny und Tina) und die beiden Ponys mit der Eisbären-Rasur (… also die Besitzerinnen Kerstin und Lisa). Die beiden hatten gleichzeitig auch die weiteste Anreise aus Hammelburg. Ach ja, Ihr wollt jetzt bestimmt wissen, wer gewonnen hat oder?
1. Platz ging an Kerstin Flindt
2. Platz ging an Elmar Scheller
3. Platz ging an Christel Velte
Die restlichen Plätze habe ich mit Absicht nicht durchgezählt. Auffällig war aber, dass alle Reiter von erreichbaren 50 Punkten mehr als die Hälfte erreichten. Die meisten lagen so bei 34 bis 46 Punkten. Also auf Deutsch: Alle waren gut!

Und so klang ein weiterer schöner Eisbären-Tag am Zykloopenhof mit gemütlichem Zusammensitzen der Teilnehmer, vieler lieber Gäste und der Helfer unter den Heizpilzen gemütlich aus. Wir sehen uns beim nächsten Eisbärenritt! Mal schauen, was uns da wieder einfällt!

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Paso Finos waren natürlich auch da – Foto: privat
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Die Nachbarn auch 🙂 – Foto: privat
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Mittagsstation – gemeines Schweif-Stechen! – Foto: Silvana W.

PS: Für wen es noch interessiert – die Fragen/Antworten vom Ritt:
Zählt die direkten Jägerstände: 7
Hausnummer: 12
Das „Runde“?: Fußballfeld
Bäume vor der Kapelle: 3
Wer wohnt hier? – Ortolan (Das ist ein Vogel der speziell in Mainfranken in Streuobstwiesen brütet – oder in Italien fett gefüttert wird und dann dort als sogenannte Fettamme gegessen wird. Sehr ekelig. Müsst ihr mal bei Wikipedia nachlesen: Fettamme.)

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