Del Cavador

Tageskurs?

17. September 2016:

Heute hatten wir Stan Paul für einen Tageskurs am Zykloopenhof. Unterricht ist ja immer gut und sich zwischendurch neue Inputs zu holen, oder einfach einen Trainer auf seine Arbeit mit dem Pferd gucken zu lassen schadet nie. Von daher hatte Yvi den Kurs mit Stan organisiert. Für mich natürlich eine feine Sache, weil einfach zum Stall fahren und reiten. Prima Idee Yvi!

Wir hatten ja jetzt wochenlang elend warmes Wetter, von daher war natürlich ausgerechnet heute ein Tag mit 100 % Regenwahrscheinlichkeit und unangenehmem Starkregen angesagt. Aber der Wettergott hatte Erbarmen mit uns und wir hatten angenehme Reittemperaturen und am Ende hat es dann doch noch das Regnen angefangen. Aber durchaus so, dass es noch akzeptabel war. Ein paar Zaungäste haben sich auch eingefunden, inclusive einer netten Erick-Überraschung! Erick bringt immer gute Stimmung mit.

Gelernt haben wir natürlich auch. Resi hat den Kurs begonnen und sich sehr gesittet präsentiert. Wir haben ja immer noch das Problem, dass ein vernünftiges „Schneller“ nicht möglich ist. Ich probiere jetzt sie in der „Hinterhand zu entspannen“. Ich kann es wirklich nicht beschreiben, aber ich habe jetzt ein Gefühl, was ich zu tun habe um Explosionen zu entschärfen bevor sie entstehen. Es ist Schwierig zu beschreiben, aber Reiten bedeutet für mich immer ein Gefühl zu bekommen, für das was richtig ist. Damit kann ich weiter arbeiten. Theoretische Erklärungen helfen mir nicht wirklich weiter, die verwirren mich nur. Von daher ist es wirklich wichtig jemanden zu haben, der eine Ahnung vom Thema Paso Fino hat und einfach mal drauf guckt.

Diosa und Yvi haben sich dann angeschlossen und daran gearbeitet den Trab und Tölt sauber voneinander zu trennen. Diosa fängt gerne im Trab das Tölten an, wenn ihr das Traben doch zu blöd wird. Dazu gab es auch einige sinnvolle Übungen von Stan mit denen die beiden jetzt weiterarbeiten können.

Für Jacinto habe ich ebenfalls gute Tipps mitbekommen. Ich muss versuchen ihn mehr in einem Rahmen zu halten, dann fällt ihm das Tölten leichter. Back to the Basics sozusagen. Den Pferden Sicherheit geben. Der Rest kommt dann von ganz alleine. Ich bin gespannt. In den letzten Monaten habe ich ja schon gemerkt, dass sich wieder ein zu schneller Schritt eingeschlichen hat und ich mich zu sehr auf seitliche Biegung konzentriert habe, anstatt einfach mal gerade aus zu reiten. Also Dinge, die ich schon so oft gehört habe, die aber immer wieder in Vergessenheit geraten. Immer das Selbe mit mir 🙂 Konzentriertes Arbeiten ist halt doch wichtig.

Was waren noch für Pferde dabei? Zwischendurch hatten wir einen Traberwallach von Außerhalb zur Bodenarbeit. Vom Zykloopenhof waren mehrere Reiter dabei. Ein Quarter-Wallach, eine Stute, die das erste Mal mit Bosal geritten wurde und unseren neusten Neuzugang spontan zur Bodenarbeit. Ich denke doch, dass jeder etwas mitgenommen hat, an dem er jetzt weiterarbeiten kann und fand es richtig schön, mit euch Stall-Kollegen so einen Tag zum gemeinsamen Lernen zu haben. Auf Deutsch: War schön mit Euch!

Ein Dickes Dankeschön an Stan und Johanna fürs vorbeikommen. An Yvi fürs Organisieren. An Nadine fürs Pizza holen und an Nadine und Johannes fürs zur Verfügung stellen des Zykloopenhofes. Das müssen wir unbedingt wiederholen. Und das gute an Stan Paul ist, er ist einfach universell einsetzbar. Egal ob Tölter oder Dreigänger, Jungpferd oder gestandenes Pferd. Er kann eigentlich immer weiterhelfen!

Und nächstes Wochenende geht es gleich wieder zum Lernen …. denn das ist dieses Jahr definitiv zu kurz gekommen!

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