Del Cavador

Diosa erzählt?

18. November 2016:

Hallo, ich bin’s die Diosa. Meine Bespaßungsbezahlerin Christine hat mir erzählt, dass die Ayla jetzt auch „viral“ unterwegs ist. Vielleicht habt Ihr schon auf ihrem Blog nachgelesen? Noch nicht? Dann müsst Ihr das aber schleunigst nachholen!

https://pasofinosdeisabel.wordpress.com/blog/

Jetzt fragt Ihr Euch bestimmt: Wer ist eigentlich Ayla? Sie ist eine ganz alte Freundin von mir. Wir haben uns damals am Sternberghof kennen gelernt. Ich war zwei Jahre alt und kam gerade frisch aus Schweden – und habe kein Wort verstanden. Ich kannte ja auch noch nix. Christine sagt, ich war damals total schüchtern. Das glaubt mir heute kein Mensch mehr. Aber es war echt so.

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Das bin ich 2005 – Da war ich noch ganz frisch aus Schweden in Deutschland – Foto: privat

Die Ayla und ich wurden zusammen auf die Sommerweide geschickt. Ayla war schon immer ein bisschen Terror-Tussy-mäßig drauf und hat mich erst mal über die Koppel gejagt. Die doofe Kuh. Aber wir haben uns dann ganz gut zusammen gerauft. Best Friends und so … das war auch echt gut so, weil wir dann zusammen nach Mainbernheim gezogen sind. Da war dann erst mal Schluß mit dem freiem Weide-Leben. Da mussten wir dann in die „Grundschule“ und so blödes Zeug wie angebunden stillstehen, Hufe geben und Bodenarbeit und so nen Quatsch machen. Aber das hat uns natürlich nicht davon abgehalten zusammen Unsinn zu fabrizieren.

Diosa und Ayla
Best Friends auf der Sommerweide – Foto: privat

Wenn die Ayla nicht dabei war habe ich natürlich auch alleine Unsinn gemacht. Der Zwerg zum Beispiel. Der war damals ein total eingebildeter Blödmann. Der mochte mich überhaupt nicht. Aber ich hab den einfach immer weiter belästigt, bis er sich dann letztendlich doch an mich gewöhnt hat. Der Zwerg ist glaube ich ein bisschen autistisch veranlagt. Der checkt ewig Sachen nicht und irgendwann vermisst er es dann. So habe ich das mit ihm auch gemacht. Jetzt ist er mir hörig. Höhö. Einfach immer rangeschmissen, bis er kapiert hat, dass ich jetzt auch dazu gehöre. Wahrscheinlich wollte er Christine ganz für sich alleine. Das kann er aber knicken. Ich hab es eh voll raus Leute um den Finger zu wickeln.

Beim Stänkern
Beim Stänkern … der Rambo war aber auch ein gutes „Opfer“ der hat voll mitgemacht – Foto: privat

Was total Spaß gemacht hat, waren die gemeinsamen Ausritte. Christine saß auf dem Zwerg und hat mich als Handpferd mitgenommen. Sie hat was von wegen, da lernst Du mal die Welt kennen …. bla …. und ein bisschen Ausdauergymnastik hat auch noch niemandem geschadet … bla … bla … (aber selber läuft sie zu Fuß nicht wirklich viel, die faule Kuh!) … bla … der hab ich einen ordentlichen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Zwerg fand das eh doof, dass ich da am Strick mit neben dran hing. Also hat der sich total aufgeführt und ist rumgehopst und so. Das habe ich natürlich noch verstärkt, indem ich ihn voll zur Weißglut getrieben habe. Naja. Ziel war erreicht, Christine hat mich nicht mehr mitgenommen und ist mit dem Zwerg alleine ausgeritten. So hatte ich mehr Zeit mit Ayla. Dachte ich jedenfalls ….

Schläfchen
Schläfchen mit Ayla … natürlich in gehobener Position! – Foto: privat

Dafür hat sie mich dann mit der ollen Dickie mitgenommen. Das war vielleicht was sage ich Euch. Diese Tinker-Trulla war ja mal echt lahmarschig unterwegs und die hat es überhaupt nicht gestört, wie ich da rumgehampelt habe. War zugegeben eine echt doofe Idee rückblickend. Mich hat es nämlich voll auf die Schnauze gehauen beim rumhampeln. Und so ein Tinker bremst ja nicht so schnell wie ein Fino. Frauchen fand das voll Lustig. Die hat mich erst mal ausgelacht, als ich hingeflogen bin. Die doofe Nuss. Also das hat so dann auch keinen Spaß mehr gemacht, da habe ich dann beschlossen mir was Neues zu überlegen und bin ab sofort brav mitgegangen. Dann hat Christine das mit dem Dickie Ausreiten schnell eingestellt. War ihr wohl auch zu langsam.

Das Dickie war aber ansonsten eine echt coole Socke. Die mochte ich gerne. Die war so der ruhende Pol im Rundlauf. Leider hat sie uns schon vor ein paar Jahren in die ewigen Jagdgründe verlassen. Aber auch das ist gut so, da hat jetzt meine Dimera dort einen Ruhepol. Den Gedanken finde ich beruhigend. Man muss ja auch auf seine Kinder achten. Aber das ist ein anderes Thema. Damals dachte ich noch nicht an Kinder. An Jungs schon, aber das waren nur jugendliche Flirts.

Rasselnde
Da sind wir mit dem Dickie! – Foto: privat

Aber beim Zwerg mitlaufen und ihn ärgern war ich hartnäckig. Der hat das bis heute nicht akzeptiert, das ich als Handpferd mitlaufe. Aber der lebt ja eh in seiner eigenen Welt. Keine Ahnung was der sich so denkt. Wahrscheinlich ist er deshalb immer so auf Fluchtmodus. Aber prinzipiell habe ich mir den inzwischen ganz gut gezogen.

So, ich muss dann mal wieder. Der Johannes hat grad einen frischen Rundballen ins Strohbett gekippt und bei dem Sauwetter muss ich da jetzt unbedingt im Trockenen Stroh mümmeln und kleine Strohlöcher tunneln. Also, bis die Tage. Sagt halt mal Bescheid, ob ich Euch mal wieder was erzählen soll, oder ob die Alte was schreiben soll. Und wenn ja, sagt was Ihr hören wollt! Ich hab ja schon so Einiges erlebt. Ihr könnt mir übrigens auch direkt per email (diosa@del-cavador.de) antworten. Christine muss ja nicht alles mitbekommen …

Bis bald, Eure

Diosa

2 thoughts on “Diosa erzählt?”

  1. … einfach herzerfrischend – und bei so einem Regentag wie heute genau das, was so eine pferdige Menschenseele braucht :-* … freue mich schon auf Deinen nächsten Bericht…

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