Del Cavador

Move ya … dadadada … move ya?

18. Januar 2017:

Leute, Ihr dürft heute einen weiteren Beitrag über das Klickertraining mit Anja ertragen 🙂 Das Drachenpony hat nämlich kapiert, dass es auch laufen kann und das freiwillig. Also nicht immer, aber immer öfter. Ein großer Schritt. Von daher haben wir jetzt unser Programm von langweilig rumstehen, bis das Drachenpony sich bewegt, auf rumstehen und warten bis das Drachenpony mitläuft und dann stehen bleibt, erweitert. Total langweilig, aber ich finde es toll, dass sie mitkommt. Insgesamt ist Klickern immer noch total spannend. Ich habe auch nicht wirklich einen Plan, ob man das so macht, aber „learning by doing“ mit anschließender Reflexion ist bestimmt nicht verkehrt. Und Zeit mit den Ponys zu verbringen ist immer gut. Auch wenn man nur dämlich rumsteht und sich dabei kalte Füße holt.

Was ich auf jeden Fall bemerkt habe ist, wenn man sich filmt und das dann ein paar Tage später noch einmal sichtet, auf jeden Fall immer „Fehler“ entdeckt und Sachen, die man verbessern könnte. Und wenn das „nur“ im Klick-Futter-Rhythmus ist, oder in dem Zeitraum in dem man etwas koordinieren muss. Von daher sind die Filme auch eine gute Dokumentation für mich selber. Auch wenn nichts Spektakuläres passiert. Aber mal ehrlich, Pferdetraining ist die meiste Zeit ziemlich langweilig. Noch nie ist ein Meister vom Himmel gefallen. Gutes Lernen braucht Zeit und Wiederholungen. Und das ist und bleibt einfach langweilig. Oder eben auch super spannend. Je nachdem auf was man achtet.

Jedenfalls habe ich mich gefreut wie ein Schnitzel im brutzelndem Bratfett, als Resi das erste Mal mitgelaufen ist. Daran arbeiten wir jetzt in der nächsten Zeit. Weil das wird auch wieder viel Zeit brauchen …

Dafür hat sich heute spontan mit Jacinto etwas getan. Ich habe noch einmal mit ihm Target-Training probiert und dabei ein wichtiges Detail verändert: den Anreiz. Sprich größere und andere Leckerlis. Und siehe da – das Pony hat es doch kapiert, ihm hat nur der Anreiz gefehlt! Heute hat er vorbildlich mitgemacht, fast ein bisschen zu dreist. Wir mussten auch gleich an der Höflichkeit arbeiten. Aber Jacinto hat nicht das geringste Problem ans Target hin zu laufen. Ich bin gespannt, wie er sich jetzt weiter entwickelt. Die „guten“ großen Leckerlis schaden ihm nicht wirklich, weil er momentan ruhig ein bisschen mehr Speck auf die Rippen bekommen könnte. Von daher habe ich wieder etwas gelernt. Anreiz ist ein großes Instrument. Und auch das finde ich spannend. Man ist gezwungen viele Dinge neu zu überdenken. Und umdenken ist immer gut, es erweitert den Horizont.

Die letzten Tage vor dem Heißbärenritt sind wir jetzt allerdings mit Vorbereitungen und den letzten Details beschäftigt. Unter anderem haben wir für den Trail am Samstag mit Diosa ein neues „Objekt“ getestet – davon berichte ich aber jetzt noch nicht, wir wollen ja nicht „Spoilern“, was die Heißbären-Aufgaben angeht! Aber es wird auf jeden Fall lustig!

 

 

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