Del Cavador

Die Spannung steigt?

07. August 2017:

Die Spannung steigt – ab Freitag startet unsere F-O-E-Tour. Klingt geheimnisvoll oder? Bedeutet aber Yvi und Christine fahren drei Wochenenden am Stück an Orte, an denen sie vorher noch nie gewesen sind. Also „F“-antastische „O“-rte „E“-rkundungs-Tour. Wir starten dieses Wochenende mit der Teilnahme am Working Equitation Turnier von Gangpferde Vierhaus in Hünxe, nächstes Wochenende treffen wir uns zum Shooting in der Heide und dann geht es mit den Ponys zur IDMG nach Birrekoven. Andere Menschen fahren zwei Wochen in den All-Inclusive-Urlaub – ich habe Ponys.

Das mit der Working Equitation fand ich schon längere Zeit faszinierend, dachte aber immer: mit deinen hippeligen Finos brauchst Du damit gar nicht erst anfangen. Aber durch stete „Berieselung“ auf Messen und nach dem Horsemanship-Tag in Aegidienberg mit der Demo von Andra Jänisch, die dort einen WE-Trail vorgestellt hat und die „Regeln“ erklärte, haben wir zu Hause auch mal ein bisschen ernsthafter das Üben angefangen. Für mich gehört die Abwechslung zwischen Trail-Aufgaben und „normalem“ Reiten auch schon immer zum alltäglichen Training dazu.

Speziell haben wir „Tor“ durchreiten geübt. Das hat mich schon immer geärgert, dass ich das nicht kann. Wir haben seit Anfang des Jahres ein ordentliches Reitplatz-Tor und damit gab es keine Ausreden mehr, das nicht zu können. Mein Training fängt also meistens schon damit an, dass ich am Putzplatz aufs Pferd steige und in den Reitplatz hinein reite. Das war gerade für Jacinto eine richtig gute Übung. Der ist mir vorher immer am Tor rumgehampelt wie Hans im Glück auf Speed mit Turbolader im Hintern. Aber die regelmäßige Übung lässt uns jetzt zumindest das heimische Tor im Griff haben. Im wahrsten Sinne des Wortes. Gespannt bin ich auf fremde Tore!

Weiter habe ich mit Jacinto auch das Problem, dass er keine Geduld hat. Er will alles gleich erledigen und aus gruseligen Situationen ganz schnell wieder raus. Also Stangen-L zum Beispiel. Reinreiten geht gerade noch, dann entdeckt er, dass er von Stangen umzingelt ist und rumpelt wieder heraus. Mit dem Übungsansatz  gaaaaanz laaaangsam komme ich da nicht weiter. Jacinto verspannt sich und „explodiert“ sozusagen. Wenn ich die Übungen jetzt aber ein bisschen schneller verlange, dann baut sich bei dem Zwerg die angestaute Energie gar nicht so auf, bzw. bis er wieder draußen ist, ist alles vorbei und er kann sich wieder entspannen und bleibt so auch bei gefordertem langsamerem Tempo oft entspannter. Komische Welt, in der er da lebt. Aber da muss man auch erst mal dahinter kommen.

Jedenfalls traue ich mich dieses Jahr ernsthaft an gerittene Trails mit dem Zwerg. Seinen ersten hat er ja in Friedberg schon ganz toll gemeistert. Sehen wir mal, ob das ein Zufalls-Treffer bleibt, oder ob der Zwerg jetzt insgesamt ruhiger und gelassener geworden ist. Jetzt brauchen die Ponys nur noch einen Besuch vom Hufschmied und dann können wir loslegen. Ich hoffe ja seit über einer Woche, dass die Eisen noch halten. Sie klappern gar furchtbar, aber bis jetzt ist alles noch dran! Ich bin auf jeden Fall ziemlich gespannt, wie die beiden Nicht-Alte-Hasen-Trail-Ponys in fremder Trail-Umgebung drauf sind.

Ach ja, und an die schwere Rittigkeit wagen wir uns auch erstmalig heran … Es ist also ein Jahr der spannenden Neuentdeckungen bei uns 🙂

Also hier mal eine kleine gefilmte Versuchsanordnung:

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