Del Cavador

Zyklooptastisch?

29. Februar 2020:

Es wird mal wieder Zeit für ein kleines Update, was mein Pferdezuhause angeht. Seit Ende 2018 habe ich nicht mehr darüber berichtet, was sich am Zykloopenhof alles getan hat. Da wird es jetzt aber dringend Zeit! Vor allem, weil das wohnen dort momentan sehr viel Spaß macht.

Sonnenuntergang am Zykloopenhof – Foto: Zykloopenhof

2019 stand zu Beginn des Jahres im Zeichen des Pflastersteins – um Ostern herum wurde gepflastert was das Zeug hält. Der komplette Hof ist jetzt neu gepflastert. Wenn ich noch einen Pflasterstein sehe, der irgendwo eingesetzt werden möchte, muss ich leider fluchtartig losrennen und dabei reflexartig schreien!

Weg zur „Männer-WG“ und zur „Diätgruppe“ – Matschfrei: check! – Foto: privat
Hof + Eingang zu der „All-you-can-Eat“-Gruppe: jetzt schön! Aber da passen sehr viele Pflastersteine rein, glaubt mir …. – Foto: privat

Wir haben in diesem Winter komplett die Zäune erneuert, heißt: neue Litzen und neue Pfosten. Immerhin wohnen wir an einer Bahnstrecke, da muss man schon einen sicheren Zaun haben. Also Holzpfosten ade: Welcome Kunststoffpfosten – die faulen nicht weg. Zeitgleich wurde die Einfahrt für den Traktor auch vereinfacht: Panel-Tor, statt Strom-Litzen-Chaos.

Die alten Stromlitzen (im Hintergrund sieht man die dicken Kunststoff-Pfosten in Aktion – Foto: Privat

Vorher und zwischendurch wurden die Paddock-Trails auch wieder Matschfest gemacht: neuer Splitt in den Trails, Verstärkung unter „kritischen“ Punkten.

Männer-WG Heu-Fressplatz – Foto: privat
Männer-WG Eingang zum Strohbett – Foto: privat
Weiber-WG Fressplatz unter dem Zelt – Foto: privat

Zwischendurch hatten wir auch über mehrere Wochen Besuch von einer leicht hilflos wirkenden weißen (Brief?)Taube. Wir haben sie „Tobi“ genannt und ich muss immer noch an sie denken. Irgendwann war „Tobi“ dann einfach so weg. Aber dank des Dauerregens haben wir momentan unten im Auffangbecken Enten schwimmen und eine davon ist ebenfalls schneeweiß. Wir haben sie „Tobi“ genannt in Erinnerung an unseren Brieftauben-Tobi.

Tobi ❤ – Foto: privat

Die „Männer-WG“ hat eine feste, größere Strohraufe bekommen. Hier stand zwar eine Strohraufe, aber das Update wurde ein Stück versetzt und gleichzeitig vergrößert und so haben die „Diätis“ auch gleichzeitig die Möglichkeit Stroh zu fressen bekommen. Quasi ein Update für beide Gruppen. Natürlich wurde das Ganze standesgemäß final in einer dieser Nacht-und-Nebel-Aktionen durchgezogen. Der Untergrund ist leicht erhöht und wurde mit übrig gebliebenen Terrassensteinen gepflastert. Upcycling per excellence. Kein Matsch möglich.

Strohraufe für „Männer-WG“ und „Diätgruppe“ – Foto: Zykloopenhof
Strohraufe im Rohzustand – Foto: privat

Der Reitplatz unterhalb der Bewegungshalle hat ebenfalls ein Update bekommen. Die Beton-Ovalbahn wurde entfernt und das ganze Ding auf gut 20 x 40 Meter aufgestockt. Dazu gab es eine neue Umrandung, die verhindert, dass der neue Belag verloren geht und gleichzeitig der „Rand“ gut sichtbar ist. Förderband ist echt universell einsetzbar. Aber der Reitplatz ist noch nicht ganz fertig – aber natürlich schon nutzbar. Wobei der Belag noch nicht perfekt ist. Hier haben wir noch ein Problem mit Matschlöchern.

Männer und Bagger …. kannste nix machen! – Foto: Zykloopenhof
Letztes Bild der „Ovalbahn“ – Foto: Zykloopenhof
Umrandung und Vergrößerung fertig – Sand ahoi! – Foto: Zykloopenhof

Die „All-you-can-Eat-Gruppe“ ist im Winter auch deutlich gewachsen und hat deshalb eine zweite feste Stroh/Heu-Raufe bekommen. Schließlich sollen die Bewohner ja auch immer Essen können. Die Raufe ist ans Eck unserer Bewegungshalle gebaut und lässt sich so praktisch über den Hof bestücken und die Pferde haben auch noch durch die Wand einen Wind/Wetterschutz.

„All-you-can-Eat“-Buffett eröffnet!
Dank vorheriger Pflaster-Aktion matschfrei – Foto: Zykloopenhof
Raufe von innen – Foto: Zykloopenhof

Ein Update hat auch die „Diätgruppe“ bekommen: die haben nämlich jetzt ebenfalls einen Kletterhügel bekommen – der ist noch nicht ganz „gesetzt“, aber wird schon als Spielplatz genutzt. Man glaubt nicht, wie gelenkig die Ponys sich benehmen, wenn sie frei spielen können und ein Hügel dabei ist.

Kletterhügel ganz frisch in der Diätgruppe – Foto: privat

Da die Diätgruppe jetzt ebenfalls richtig angewachsen ist, wurde dort die Sattelkammer fertig gestellt. Das sind Deluxe-Sattelkammern geworden. Diesmal sogar mit hinten integriertem Regal! Richtig gut!

Organisiertes Baustellen-Chaos. – Foto: privat
Sattelschrank von innen – Foto: privat

Sattelkammer „Diätgruppe“ in fertig – gegenüber sind noch Regale und Platz zum Abstellen – Foto: privat

Kleinere Dinge wurden auch zwischendurch gebastelt. Dieter hat für die Lecksteine der verschiedenen Gruppen Halterungen gebaut. So können die Herrschaften sich jetzt an verschiedenen Geschmäckern bedienen.

Lecksteinhalterung bei den Jungs – Foto: privat

Das Strohbett der „Männer-WG“ hat jetzt als Letztes ein Update bekommen. Hier waren früher zwei Panel-Tore, um als Raumtrenner zu funktionieren. Problem: eventuell könnten sich ungeschickte Ponys drunter festliegen, bzw. dieser feste, aber doch irgendwie wackelige Zustand war nicht ganz zufrieden stellend. Johannes hat jetzt einfach ein Förderband aufgehängt. Die Jungs haben jetzt einen deutlich sichtbaren Raumtrenner, der aber frei schwingt (Spielkinder hatten schon damit Spaß …) und unter dem man sich nicht festliegen kann. Man kann ihn bei Bedarf einfach hochziehen (wenn man stark genug ist) und er sorgt aber trotzdem für visuelle „Grenzen“. Geschickt gelöst würde ich sagen!

Räumliche-Männer-Trenn-Förderband-Bastelage – Foto: privat

Das ist ein Foto von dem nächsten Bauwerk in der Pipeline – Das wird eine Strohraufe für die „Weiber-WG“. Somit haben dann alle Trails große Raufen, Kletterhügel und neue Zäune.

Neue Raufe in der Mache – Foto: privat

Ansonsten bin ich natürlich gespannt was 2020 so für uns bringt. Bautechnisch, aber auch menschlich und Pferdetechnisch. Es bleibt spannend! … ich hoffe ja immer noch ganz stark auf eine schöne Reitwiese mit tollen Extreme-Trail-Hindernissen UND einem Wasserdurchritt. Damit die „Tobis“ dieser Welt auch immer Wasser und einen Platz zum Schlafen finden können.

Zwischendurch gibt es natürlich auch immer was zu reparieren: Beleuchtung der Trails – Foto: Zykloopenhof

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