Del Cavador

HorseManShip auf der A3?

HorseManShip-Turnier  in Aegidienberg 2017

6. Mai 2017:

Ziemlich spontan bin ich gestern bei grandios-nebelig-sonnigem Frühmorgens-Fotoshooting-Wetter über die A3 gedüst um mir endlich einmal das HorseManShip-Turnier in Aegidienberg bei Familie Feldmann anzusehen (und natürlich um meine langjährige Freundin Renate zu treffen, die es schon seit einiger Zeit dort hin verschlagen hat – uuuund um einen Milchkaffee im hofeigenen Cafe zu trinken – der ist nämlich richtig toll!). Das „Turnier“ reizt mich nämlich schon seit zwei Jahren, aber irgendwie gerät es immer in Vergessenheit in meinen Kopf. Damit muss jetzt Schluss sein. Also war der Plan sich endlich mal die Prüfungen anzusehen.

Das HorseManShip-Turnier kombiniert Turnier-Prüfungen am Samstag mit einem wettkampfmäßigen Wanderritt am Sonntag. Also doch eigentlich die perfekte Mischung für uns! Am Samstag standen folgende Prüfungen zur Auswahl: Signalreit-Prüfung, die Horsemanship-Prüfung und Tölt in Harmony in je drei Schwierigkeitsstufen, eine leichte Töltprüfung auf der neuen Ovalbahn (offen + jugendliche) und Trail geführt und geritten auf dem neuen Trailplatz. Alleine schon wegen dem neuen Trailplatz hätte ich am liebsten eins von meinen Ponys dabei gehabt. Da beneide ich die Einsteller und Reiter in Aegidenberg schon sehr um diese Möglichkeit der Übung. Der ist nämlich super-genial geworden.

Doch erst mal von Anfang an. Die Signalreit-Prüfung. Eine sehr interessante Prüfung, die locker und am losen Zügel geritten wird. Spannend. Ideal für junge Pferde, oder Pferde die locker geritten werden. Wobei mir gerade beim nochmal durchlesen auffällt: Was ist, wenn mein Pony nicht Traben kann? …. hm. Die Prüfung beginnt mit „Aufgesessen Stillstehen am losen Zügel“ während der vorherige Reiter die Aufgabe reitet. Ich verlinke Euch mal die Signalreitaufgabe zum nachlesen.

Übrigens ich kann gar nicht sagen, wer was wie wo gewonnen hat, weil ich kein Programmheft hatte – aber herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und tollen Reiter in Aegidienberg 🙂

Die Tölt in Harmony war für mich auch spannend zu sehen. Diese Prüfung war ja schon auf der IGV-Jahresversammlung Thema für einen ganzen Tag mit Demo, den haben wir damals aber leider verpasst. Deshalb war es spannend die Prüfung jetzt geritten zu sehen. Es gibt sie in drei Schwierigkeitsstufen. Die Basic ist eigentlich immer gleich: Es werden schöne Achten auf vorgezeichneten Linien geritten (oder in der mittleren und schweren noch Volten dazu).

Ich meine Hallo? Wie genial und einfach, aber dennoch schwierig ist das denn bitte? Das ist die ideale Prüfung für Paso Finos! Nachdem ich es zu Hause liebe auf einem frischen Reitplatz, der noch feucht ist, meinen eigenen Spuren hinterher zu reiten (also Kringel, Kreisel, Volten, Zirkel, oder Kleeblätter auf den Sand zu „malen“) ist diese Prüfung ideal für meinen Fetisch. Man könnte auch Mandala für Reiter dazu sagen 🙂 Diese Prüfung möchte ich auf jeden Fall auch einmal starten. Sie dauert nicht allzu lange und deckt eigentlich recht schnell die Schwächen im Rhythmus und Takt des Tölt auf (oder halt nicht 🙂 ). Auf jeden Fall spannend. Guckst Du hier.

Die HorsemanshipPrüfung bin ich ja bereits schon selber geritten und ich mag sie immer noch sehr gerne. Sie kombiniert Umgang am Boden, dressurmäßiges Reiten, Gangbeurteilung und Trailaufgaben in einem. Dazu gibt es übrigens ein sehr unterhaltsames Video von Walter Feldmann auf Youtube. Wer mal den Ablauf dieser Prüfung vom „Erfinder“ erklärt haben möchte, das kann ich nur empfehlen.

In der Mittagspause war dann eine Trail-Demo mit Andra Jänisch, bwz. von drei ihrer Reitschülerinnen unter Anleitung in der Halle. Sehr interessant hat Andrea die verschiedenen Trail Hindernisse der Working Equitation erklärt und gezeigt, wie sie angeritten werden, worauf man achten muss und was man im Wettkampf beachten sollte um Zeit zu sparen, oder nicht heraus zu fliegen. Das hat mich schon mal total angefixt mich mehr mit Working Equitation Trail zu beschäftigen, was ich ja sowieso schon immer spannend fand. Ich glaube das Drachenpony hätte da echt Spaß dran. Frau Sumpf sowieso. Die alte Trail-Streberin.

Ovalbahn Aegidienberg (Panorama-Versuch, weil so gigantisch :-)) – Foto: sieht draufgeklickt besser aus!

Am Nachmittag fand dann an der neu „verbreiterten“ Ovalbahn noch die Leichte Töltprüfung für Einsteiger und Jugendliche statt. Alles bei bestem Sommerwetter. Es ist ja nicht so, dass es die Tage vorher einfach nur nass und ekelig und kalt war, nein, jetzt musste man sich auch noch kurzärmlig in die Sonne setzten, weil man es sonst nich ausgehalten hat. Ganz schlimm! Ich glaube ich habe mir eine Erkältung geholt.
Abschließend fand dann noch der Trail geführt und geritten auf dem nigel-nagel-neu gestaltetem Objekt meiner Begierde statt. Da befand ich mich aber schon wieder auf dem Weg nach Hause. Ich war so angefixt von den ganzen Ideen, dass ich unbedingt noch ein Pony reiten wollte. Tja, das hätte auch bestimmt echt gut geklappt. Ich war voll motiviert, der Zeitplan gut. Aber irgendwie kam mir dann eine komplette Vollsperrung auf der A3 dazwischen.
Die haben da eine Brücke abgerissen. Und ich hab das nicht mitbekommen, weil ich statt Radio schön Podcast gehört habe. Super. Also erst mal im Stau stehen auf fünf Spuren und dann im Frankfurter Umland einspurig der ganze Konvoi durch die Pampas. Da ging mal gar nichts. Sehr nervig. Aber nach schon ungefähr drei Stunden war ich wieder auf der Autobahn, hatte etwas von Frankfurts Umland gesehen, Sozialstudien von genervten Autofahrern im Stau betrieben, inclusive Beobachtungen miterleben müssen, wie Männer durchs Fenster in einen Gulli pinkeln und genervten „Ischen“ beim telefonieren zuhören müssen, mal ganz abgesehen von den armen Anwohnern. Wie gesagt, immer wieder schön auf der A3. Reiten war dann leider nichts mehr. Aber mein Bett zu sehen fand ich dann richtig toll!

Trailplatz Aegidienberg (kommt nicht mal annähernd gut zur Geltung….) – Foto: sieht draufgeklickt besser aus!

Fazit: Tolle Prüfungen, gelungene Veranstaltung – ich wünsche den Startern des Wanderrittes noch viel Glück für heute! Und noch mehr Fazit: Wär ich mal mit Pferd gekommen und hätte mitgemacht, wäre ich nicht Samstag Abend im Stau versackt. Da hat man es wieder. Das Schicksal bestraft einen echt hart. Aber ich hoffe für nächstes Jahr ist wieder eine Ausgabe geplant 🙂

PS: Weil der Bericht ohne Pferdebilder ist: Hier sind noch ein paar zu sehen 🙂

https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fmedia%2Fset%2F%3Fset%3Da.1334304119990061.1073741832.1162396423847499%26type%3D3&width=500

Hier sind noch ein paar zu sehen 🙂

 

Von Drachen und Zwergen?

12. bis 14. August 2016:

Auf dieses Event habe ich mich lange gefreut. Erst einmal, weil es einfach schön ist nach Aegidienberg zu fahren. Zum Zweiten markiert der August für mich persönlich einfach eine positive Wende für dieses Jahr. Es geht jetzt wieder aufwärts. Das habe ich so beschlossen und bisher funktioniert es echt gut. Zur 22. Internationalen Deutschen Meisterschaft im Gangreiten (IDMG) musste natürlich Jacinto „Zwerg“ wieder mit und als Premiere durfte La Respuesta „Resi“ aka das Drachenpony mitfahren. Eigentlich war der Sinn daran Frau Resi etwas zu stressen, um eine gewisse Abspeckung ihrer Figur vorzunehmen und natürlich um eine Begleitung für den Zwerg dabei zu haben. Das Schecktier durfte aufgrund von eventueller Schwangerschaft zu Hause bleiben. Obwohl der schwere Trail wäre echt ideal gewesen für das Schecktier! Genau ihr Ding. Aber fangen wir erst mal von vorne an.

Donnerstag war Anreisetag für uns. Wir hatten wieder unsere tollen Boxen vom letzten Mal – weg vom Schuss, aber toll zum Erholen für die Ponys. Leider hat es das Regnen begonnen, als wir am Nachmittag übers Gelände geschlendert sind und die ersten Leute getroffen haben. In Aegidienberg muss man wettertechnisch immer mit allem rechnen, aber mindestens mit einem Tag Regen. Darum hatten wir auch die dicken wasserdichten Wintermäntel dabei, die echt dringend nötig waren. Um dem Regen eine Chance zu geben wieder aufzuhören sind wir erst mal ins Hotel gefahren, waren kurz Einkaufen und noch einen überteuerten Kaffee am Starbucks an der Autobahn-Raststätte Farnbach trinken. Der neue Ford fährt sich einfach sensationell und hatte noch nicht so viel Gelegenheit ohne Hänger auf der Autobahn. Ich bin begeistert von dem Auto.

Anschließend war es aber immer noch nass von oben. Trotzdem in den Sattel, den Ponys die neuen Gegebenheiten zeigen. Es waren sogar ein paar Schritte Tölt mit dem Drachenpony auf der Bahn möglich. Jacinto ist insgesamt nicht in Hochform, aber nachdem ich seit dem letzten Turnier doch mehr zum Reiten gekommen bin, war ich zumindest mit der Gymnastik zufrieden. Ziel dieses Turniers war nicht irgendetwas zu gewinnen, sondern einfach nur mit Ponys Spaß haben, ein paar Dinge auszuprobieren und die Paso Finos auf der IDMG zu vertreten. Wir waren nämlich dieses Jahr leider die Einzigen. Parallel war nämlich das große Turnier auf der Swiss Paso Fino Farm bei Familie Greb, welches natürlich als Fino-Magnet fast alles angezogen hat. Für mich hat aber die IDMG eine größere Tradition mit vielen schönen Erinnerungen, deshalb habe ich mich für dieses Turnier entschieden. Wobei ich in der Schweiz auch sehr schöne Erlebnisse hatte und sehr gerne dort bin.

Kurz und gut: nach dem Reiten und Bahn zeigen waren wir durchgefroren und darum haben wir den Rest des Abends im hoteleigenen Restaurant und im Zimmer verbracht. Wir haben uns dieses Jahr im Hotel am Markt einquartiert, nachdem auch unsere Traber-Julia dieses Jahr nicht mit dabei war. Eigentlich wollte ich mit Frau Resi unbedingt noch am Langen Zügel auf den Fino-Strip in der Ovalbahn, aber irgendwie hat das nasse Board und die Nässe mich davon abgehalten hinter dem Pony herzulaufen. Also Risiko für meine „Kür“.

Jacinto in Aegidienberg
Jacinto in Aegidienberg – man beachte im Trab! – Foto: Yvi Tschischka

Am Freitag starteten alle Rittigkeiten, Dressuren, Trails und Horsemanship-Prüfungen. Abends gab es die ersten Ovalbahnprüfungen. Der Wettergott meinte es echt gut mit der IDMG und die Sonne brachte mich die nächsten drei Tage auf jeden Fall ordentlich zum Schwitzen. Mit Jacinto bin ich die Mittlere Rittigkeit gestartet und er hat sich richtig gut geschlagen. Sie war meines Empfindens nach noch besser wie die vom letzten Jahr. Also richtig gut. Einzige Verbesserung: Tölt. Da hat es geholpert, aber das ist momentan unser Grundproblem. Von daher war ich richtig zufrieden.

Um 14 Uhr haben wir unsere Ponys für ein Seminar der Paso Peruanos mit Mimi Busk-Downey (PP-Züchterin und Richterin aus Kanada) zur Verfügung gestellt. Das Drachenpony diente als Anschauungsmaterial für die Arbeit am kolumbianischen Bosal und Flexen. Mimi arbeitet nämlich selber sehr viel damit. Es war interessant, dass Dinge, die für uns Fino-Reiter eigentlich normal sind, auch von anderen Trainern gerne eingesetzt werden. Auf jeden Fall fand ich es sehr schön, dass im Rahmen der IDMG eine Paso Peruano-Meisterschaft stattfand und die Möglichkeit für ausführliche Seminare und Frage-Runden gegeben war. Und die Richterin fand ich ziemlich nett und vor allem wohltuend bodenständig.

Am Nachmittag war dann der erste Auftritt vom Drachenpony im leichten Trail geritten. Ich habe ja mit allem gerechnet, aber nicht, dass sie das so schön mitmacht. Sie sah zwar wohl so aus wie kurz vor der Explosion, hat aber super aufgepasst. Sie hat sich sogar einen Klappersack anreichen lassen ohne zu explodieren! Einzig auf den grell-gepunkteten Teppich ist sie nicht drauf gegangen. Aber mal ganz ehrlich: DAS kann ich verstehen. Dieses Ding hätte ich auch nicht betreten 🙂 Sie war toll! Letztendlich hat ihr das einen vierten Platz (von neun Startern) eingebracht mit einer Durchschnitts-Wertnote von 7. Yvi hat gefilmt und ich zeige Euch noch das Video. Wer Resi in Action kennt wird erstaunt sein. Wer noch nie einen „durchgeknallten“ Fino im Aufregungsmodus gesehen hat mag vielleicht abgeschreckt sein, aber ich fand es war eine echt gelungene Leistung.

Jacinto Lieblingsplatz
Jacintos Lieblingsplatz – ausnahmsweise im wachen Zustand – Foto: Yvi Tschischka

Jacinto hat beim Warten unter seinem Lieblingsbaum auch zwei Mädels für seinen Fanclub gefunden. Die beiden Mädels sind auch geritten und immer wenn der Zwerg irgendwo aufgetaucht ist hat man ein helles „Der Zwerg!!!!“ gehört und schon hatte er zwei Mädels an der Backe. Total süß! Am Abend startete Yvi mit Jacinto noch in der Freizeitreitertölt. Auch eine Premiere, Jacinto im Turnier mit einer anderen Reiterin. Ich finde Yvi und Jacinto haben sich toll geschlagen und ein sehr schönes Bild abgegeben.

Samstag:
Ein erneuter sonniger Tag am Gestüt von Familie Feldmann – meine erste Prüfung startete um acht Uhr morgens. Nach einer echt schlechten Nacht (ich schlafe einfach schlecht in fremden Betten) war es echt Balsam für die Seele früh morgens in der Sonne auf dem Pony an der Ovalbahn zu stehen und den ersten Gruppen zuzusehen. Ich hatte spontan die Mehrgang für Freizeitreiter nachgenannt, nachdem die Fino-Prüfungen nicht zustande gekommen sind. Die Idee war einfach mal unter Turnierbedingungen zu checken, ob ich Jacinto in einer Prüfung traben kann. Natürlich kommt man da nicht gegen den schwungvollen Trab von anderen Gangpferderassen an, aber ich wollte einfach mal für mich testen, ob Jacinto trabt. Und ja er tut es. Allerdings nicht sicher und ausdauernd, aber ich kann es auf der langen Seite zumindest abrufen und halten. Von daher ist das noch ausbaufähig. Vor allem, weil er lange überhaupt keinen Trab unterm Sattel gezeigt hat.

Nachdem die Ponys dann versorgt waren ging es erst einmal zurück ins Hotel zum Frühstücken und dann gemütlich dem Turniertreiben zusehen. Inzwischen sind auch Nadine und Johannes vom Zykloopenhof als Zuschauer in Aegidienberg eingetrudelt, um sich auch mal eine Auszeit zu gönnen. Johannes hat sich bestimmt einige Anregungen für den Neuaufbau zu Hause mitgenommen. Nadine hat dann auf den Zwerg aufgepasst (der übrigens sehr gerne am Hang an der Ovalbahn im Schatten steht und herumdöst), damit Yvi Fotos vom Drachenpony in der Präsentation am langen Zügel machen konnte. Das war für mich wirklich eine gelungene Prüfung, vor der sogar ich etwas nervös war.

Mission completed!
Mission completed! – Drachenpony in Action – Foto: Yvi Tschischka

Ich habe ja mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass Resi das so souverän durchzieht. Meine Musik „Mission Impossible“ war übrigens in einer Art Vorahnung ausgesucht. Aber die Mission war total completed! Resi war von Anfang an aufmerksam, hat auf die leichtesten Hilfen reagiert, ist schön getöltet und ist ohne zu zögern über das Sounding Board marschiert, als ob sie noch nie was anderes gemacht hätte (aufgemerkt: ungeübt!). Einzig an der Acht gab es einen kurzen Ruckler. Danach konnte sie sich nicht mehr beherrschen und hat gedreht, aber das hat perfekt gepasst, ich habe es einfach eingebaut und gegrüßt. Das Pony ist anscheinend ein Adrenalin-Junkie. Wenn es jetzt noch unter dem Sattel laufen würde, könnte es ganz viel Adrenalin haben, aber irgendwie ist es mir noch nicht gelungen, das in ihren Kopf zu kriegen. Jedenfalls wirklich toll. Schade, dass die beiden anderen Teilnehmer ihre Pferde zurückziehen mussten, so dass wir diese Prüfung nur zu zweit bestritten haben. Damit ist das Pony formell also Vize-Deutscher Meister in der Präsentation am langen Zügel. Klingt natürlich besser, als zweiter von zwei 🙂

Resi
Respuesta am Board – ich bin mal auf das Bild von vorne von Dagmar Heller gespannt 🙂 – Foto: Yvi Tschischka

Ich bin wirklich froh darüber mich mal in diese Klasse getraut zu haben. Es ist eine sehr schöne Prüfung, man weiß nur nicht wirklich, was genau den Ansprüchen genügt. Es wäre einfacher ein paar Pflichtteile einzubauen und das Augenmerk mehr auf für alle Pferde nachvollziehbaren Basis-Aufgaben zu legen. Dann würden sich vielleicht auch wieder mehr Starter in diese Prüfung trauen. Da sind sich einige bestimmt unsicher, was man zeigen darf/kann/soll. Ähnlich wie in der schweren Rittigkeit. Wobei die eigentlich gut besucht war und die übrigens ganz sensationell von Christiane Kress und Lowland’s Blue Rythm gewonnen wurde. Eine wunderbare Vorführung, in der ich fast Pippi in den Augen hatte, weil es so schön war.

Am späten Nachmittag startete ich dann mein erstes Zwischenfinale und zwar in der Pleasure Gangprüfung. Der Sinn von Zwischenfinalen erschließt sich mir persönlich nicht so wirklich, grad wenn sowieso nur 8 Starter in der Prüfung genannt sind, aber es war mal eine neue Gegebenheit, sein Pony alleine auf der Ovalbahn zu zeigen. Wobei ich mir vorstellen kann, dass das für die Zuschauer unendlich langweilig sein muss, immer nur ein Pferd auf der Bahn zu sehen. Mehr Aktion gibt es natürlich in Gruppen-Prüfungen. Für die Richter ist es natürlich einfacher ein Pferd einzeln unter die Lupe zu nehmen. Da sieht man mehr. Jedenfalls war ich ganz zufrieden mit Jacintos Leistung, wobei ich sagen muss, Tölt ist momentan eher nicht seine Stärke. Da braucht es ganz dringend wieder mehr Training. Er läuft dieses Jahr eher im Holper-Modus, statt schönem lockeren Tölt. Aber wenn es einen Preis für die meisten Gangwechsel innerhalb von zehn Metern geben würde, den würden wir locker gewinnen. Sogar mit Gängen, die es gar nicht gibt.

Galopp
Jacinto im Galopp, den er gerne sehr mutwillig interpretiert …. *hust* – Foto: Yvi Tschischka

Am Abend gab es dann nach den Siegerehrungen für die Prüfungen vom Freitag einen Südamerikanischen Abend mit einer 3-Mann-Band und landestypischen Gerichten organisiert vom Paso Peruano Europa e.V.. Es gab Enchiladas, Papas á la Huancaina, Maissuppe und Mojito-Bowle. Alles sehr lecker und eine echt schöne Idee!

Sonntag:
Der Sonntag startete dann wieder sehr sonnig und für uns komplett Stressfrei. Gemütlich Frühstücken, Auschecken und nachdem die Ponys versorgt waren wieder genügend Zeit, um bei den Prüfungen zuzusehen. Und um sich im fantastisch-gemütlichen Hofcafé des Gestüts einen Milchkaffee zu gönnen. Da gab es übrigens auch lecker Frühstück in stilvollem Ambiente. Das Café ist echt einen Besuch wert. Wer von Euch mal in Aegidienberg ist muss unbedingt eine von den Torten probieren! Ihr werdet begeistert sein. Apropos Catering: Das war dieses Jahr auch wieder topp. Auch für Vegetarier eine tolle Auswahl – ich sag nur sensationelle Tomatensuppe, Salate, Gemüse-Sticks mit Soße zum Dippen und Joghurt mit Früchten neben den obligatorischen Pommes. Man kann also getrost von Ovalbahn zu Cateringzelt pendeln ohne dass einem Langweilig wird.

Auch gab es wieder einige Shops zu bewundern. Yvi konnte ihren Gutschein von der Equitana Open Air bei Gangsalat einlösen, ich habe mir tolle Alpaka-Socken gegönnt. Ich hab ja einen Faible für gute Wolle. Insgesamt war es wieder ein richtig schönes Turnier bei der Familie Feldmann – super Organisation und reibungsloser Ablauf, auch wenn der Zeitplan manchmal hinterher gehinkt ist, aber so hat man mehr Zeit zum zugucken.

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Der Zwerg und sein Doppelgänger! – Foto: Yvi mit Handy

Am Nachmittag habe ich noch mal das gelbe Pony rausgeschleift, damit er noch beim A-Finale der Pleasure-Gangprüfung mitlaufen konnte, oder eher musste. Eigentlich hätte ich mir das sparen können, Jacinto war müde und hat nicht wirklich eine gute Leistung gezeigt, aber irgendwer muss ja auch die hinteren Plätze füllen, was wir ja dieses Jahr dank suboptimalem Tölt und wunderbar gezeigtem Kreuzgalopp konsequent durchgezogen haben. Aber mal ganz ehrlich, wer von Euch hat schon mal drei komplette Null-Noten erritten? Muss man auch erst mal schaffen. Aber egal, ich bin sehr zufrieden mit meinen beiden Ponys. Sie haben sich in ihrem derzeitigen Rahmen echt richtig gut ins Zeug gelegt und alles souverän über sich ergehen lassen. Vor allem auf das Drachenpony bin ich sehr stolz. Meine Befürchtung war ja ein Pony, was komplett durch den Wind ist, sich durch die Bahn hüpft und sämtliche Trail-Hindernisse mittels Feueratem pulverisiert. Aber sie hat komplett das Gegenteil gezeigt. Wahrscheinlich hat sie an dem Turnier sogar noch zugenommen. Aber beide waren dann doch relativ k.o. im Hänger gestanden und nach vier Stunden Autobahn waren wir dann auch wieder zu Hause, wo sich nach einer Dusche erst mal ausgiebig in den Sand geschmissen wurde.

Vielen Dank an die IGV für die Organisation dieses schönen Turnieres und an die Familie Feldmann, dass sie ihre schöne Anlage wieder zur Verfügung gestellt haben. Nächstes Jahr findet die IDMG dann vom 24. bis 27. August in Birrekoven statt. Ein Gestüt, dass wir noch nicht kennen, uns aber schon darauf freuen da auch endlich einmal hin zu kommen.

 

Statistik-Ergebnisse (für alle, die es interessiert – aber in erster Linie für mich, damit ich es nachlesen kann. Ihr wisst schon … schleichende Demenz):
Mittlere Rittigkeit – Jacinto und ich – 3. Platz (8 Starter)
Freizeitreitertölt – Jacinto und Yvi 16. Platz (20 Startern)
Mehrgang Freizeitreiter – Jacinto und ich – 17. Platz (18 Starter)
Pleasure Prüfung – Jacinto und ich – 5. Platz (6 Starter)
Trail leicht – Resi und ich – 4. Platz (9 Starter)
Präsentation am Langen Zügel – Resi und ich – 2. Platz (2 Starter)

 

Also wie gesagt, ich hoffe noch auf ein paar schöne Bilder von http://www.dagmar-heller-foto.de – die ich immer Abends noch im Hotel getroffen habe und die mit Fotos machen den ganzen Tag einen echten harten Knochenjob erledigt hat. Grandioses Durchhaltevermögen!

Und das Video vom Trail versuche ich auch noch in ordentlicher Qualität hochzuladen. Mal sehen. Falls wer die Präsentation am Langzügel von uns zufällig gefilmt hat, würde ich mich echt freuen, wenn mir das jemand zuschicken würde!

Wohngemeinschaft Deluxe?

03. bis 06.09.2015:

Auch dieses Jahr war eines der Highlights im Paso Fino-Jahr für Yvi und mich die 21. Internationale Deutsche Meisterschaft im Gangreiten (kurz IDMG), die dieses Jahr wieder am Gestüt Aegidienberg bei Marlies und Walter Feldmann stattfand. Regenerprobt waren wir dieses Jahr schon, von daher waren wir für alles ausgerüstet und auf alles vorbereitet. Die Ponys waren wieder in den sensationellen Boxen vom letzten Mal untergebracht, zusammen mit Traber Hucellus Junior, der sein zweites Turnierdebut gab. Julia Väth hatte uns eine schnuckelige Ferienwohnung fast am Turniergelände gemietet und somit stand die IDMG-WG fest. Komplettiert hat das Ganze dann noch Cellis Reitbeteiligung Jenny, die ab Samstag in die WG mit einzog. Eine lustige Truppe, was haben wir gelacht …

Am Anreisetag ließen wir es erst mal langsam angehen. Alles erkunden, ein bisschen Probereiten auf der Bahn und vor der Halle. Bisschen Leute treffen. Einkaufen im wohl tollsten Edeka NRWs – eine sensationelle Auswahl an Veggie-Sachen gibt es dort. Ungesunde Sachen gab es natürlich auch. Dann habe ich mich erst mal blitzen lassen, als wir auf dem Weg zu einem Geocache waren. Inzwischen ist fast alles um mich herum infiziert mit dem Geocaching-Virus, so dass es einfacher ist, zwischendurch einmal Döschen zu suchen. Und wir hatten eine leerstehende Wäscherei gefunden. Schade, dass so wenig Zeit war um das Gelände richtig zu erkunden. Der Abend endete mit quatschen und Essen in unserer heimischen IDMG-WG-Küche.

DAS Tor Ihres Lebens - Foto: Yvi Tschischka
DAS Tor Ihres Lebens – Foto: Yvi Tschischka
perfekter Schwerer Trail - Foto: Yvi Tschischka
perfekter Schwerer Trail – Foto: Yvi Tschischka

Am Freitag war dann Programm angesagt. Yvi und ich hatten dieses Mal nicht so arg viel genannt, irgendwie fühlten wir uns komplett unvorbereitet. Julia und das Trabertier hatten ganz gut was vor. Nachzulesen übrigens auf Julias Blog, der die Erlebnisse des Trabertiers und ihr wieder mal lustig festgehalten hat. Drum konzentriere ich mich hier mal auf meine Ponys und Ihr lest bei Julia den Rest nach!

Traberjulia

 

Jacinto und ich im mittleren Trail - Foto: Yvi Tschischka
Jacinto und ich konzentriert in der mittleren Rittigkeit – Foto: Yvi Tschischka

Für Yvi stand heute nur der schwere Trail auf dem Programm, der sehr schön lief. Das war glaube ich das Tor ihres Lebens – ein wunderbar flüssig gerittenes Toröffnen, ohne Sumpfübliche Tiraden. Insgesamt von allen Startern schön anzusehende Trail-Ritte. Unser Favorit war Marina mit Ihrer Hexe. Jacinto und ich hatten auch einen Lauf. Er hat sich in der mittleren Rittigkeit wunderbar präsentiert. Wir hatten entspannten Schritt, ruhiges Stehen, alles fast perfekt, bis auf das Rückwärtsrichten, das war schief, und seitwärts treten auf der Mittellinie, da war ein „Hacker“ drin. Ansonsten war ich super stolz auf meinen Hampel-Zwerg, der sich so cool präsentiert hat. Highlight war auch noch die Tasse Kaffee, die mir Susanne Geier nach der Prüfung in die Hand gedrückt hat, nur weil ich beim langen Warten vorher gähnender weise meinte … „so ein Kaffee wär jetzt toll“. Ich liebe es, wenn Wünsche in Erfüllung gehen!

Danke Susanne! - Foto: S. Geier
Danke Susanne! – Foto: S. Geier

Der Lauf hielt dann auch am Abend an, als ich Jacinto in der Ausdauertölt gestartet bin. Wir haben zwanzig Minuten lang gleichmäßigen Tölt gezeigt. Ich war ganz stolz auf ihn. Und die Prüfung hat richtig Spaß gemacht. Die Platzierungen in der Prüfung, so wurde mir hinterher von mehreren Leuten angetragen, war nicht so ganz in allen Dingen aus ihrer Sicht nachvollziehbar. Einige hätten Jacinto ein bisschen weiter vorne gesehen, andere Pferde weiter hinten. Das „Problem“ am Paso Fino ist einfach, dass er nicht spektakulär aussieht und man so einfach gegen Pferde, die die Beine spektakulärer schmeißen oftmals hinten ansteht. Aber gerade deshalb finde ich es wichtig, dass viele Paso Finos in IGV-Klassen gezeigt werden, damit sich Publikum und Richter an die Gänge des Paso Finos gewöhnen. Außerdem macht es riesig Spaß in gemischten Prüfungen zu starten.

Der Abend klang dann bei der Come Together-Party im Festzelt mit DJ und Bier …. äh … das heißt ja hier Kölsch … aus, aber allzu lange sind wir nicht geblieben. Die Kälte wollte nicht mehr aus unseren Knochen weichen, trotz mehrerer Schichten Jacken. So war der Gang unter die heiße Dusche Priorität Nr. 1. Respekt übrigens an alle Reiter, die da draußen in Zelten übernachtet haben. Ihr seid echt harte Socken!

Trabiertier beim Traben - #weilerskann Foto: Yvi Tschischka
Trabiertier beim Traben #weilerskann #IDMG2015 – Foto: Yvi Tschischka

Der Samstag lief für Yvi und mich gechillt ab. Julia dagegen musste bereits um 7.30 Uhr auf der Bahn sein für die Mehrgang Freizeitreiter. Während Julia im Regen unterwegs war kauten Yvi und ich also unser obligates Frühstücksbrötchen mit diesem sensationellen Käse drauf. Dazu eine schöne heiße Tasse Kaffee, vom Hausherrn Walter Feldmann persönlich verkauft. Jeden Morgen mit dem Spruch: „Wir haben auch frisches Mett da ….“ Walter hat an diesem Turnier seine Leidenschaft als Theken-Chef entdeckt. Ich bin gespannt, wann die erste Aegidienberg-Kneipe aufmacht. Da geht es dann bestimmt richtig lustig zu.

Ich schweife ab. Yvi hatte dann ihre Naturtöltprüfung auch im Regen. Diosa war extrem angepisst durch Regen und Gesamtsituation, hat sich dann aber in der Prüfung perfekt benommen. Tölt am langen Zügel, ohne Fremdeinwirkung, ohne Tempounterschiede, auch als sie überholt wurde. Wir waren richtig begeistert. So soll Naturtölt aussehen meiner Meinung nach! Platziert war Diosa zwar auf dem letzten Platz, aber Yvi empfand diese Prüfung als die Beste ihrer bisherigen Karriere. Und so soll es doch sein – Zufriedenheit in der Prüfung, das Ergebnis ist dann relativ egal.

Zu zweit starteten wir dann noch in der Paso Fino Country Pleasure, die Diosa dieses Mal vor Jacinto gewinnen konnte. Auf jeden Fall hat es riesig Spaß gemacht. Aber wir waren froh erst mal runter vom Pferd zu kommen und uns aufwärmen und trockenlegen zu können. Ein Hoch auf die wasserdichte schwarze Softshell-Jacke die mir Nadine vom Paso-Shop ausgesucht hat.

Töltspezial - Foto: Yvi Tschischka
Töltspezial … Spaß auf der Ehrenrunde – Foto: Yvi Tschischka

Am Nachmittag war neben diversen Traber-Julia-Prüfungen auch noch die Tölt Spezial auf dem Plan. Die ist wieder neu mit im Programm und eignet sich hervorragend, um Paso Finos zu zeigen. Darum hatten wir auch gleich drei Paso Finos in dieser Prüfung. Machiavelli und Stan Paul haben das Ding von Anfang an souverän gerockt, dicht gefolgt von Britta Mülle und Brujula. Sogar Jacinto konnte sich ins A-Finale „spezialtölten“. Also hatten wir dann am Sonntag alle drei Finos im A-Finale. Stan hat die Prüfung dann auch sensationell gewonnen, dicht gefolgt von Britta. Eine super Rassewerbung. Und auch ich war ganz zufrieden damit, wie Jacinto gelaufen ist. Dieser Tempo-Wechsel, bzw. überhaupt mehrere Tempi zu zeigen, fällt uns extrem schwer. Aber ich denke ein paar gute Passagen konnten wir zeigen.

Am Abend fanden wir uns alle wieder im Festzelt ein. Geplant war Rasseabend und Siegerehrungen Trail und Rittigkeiten. Die Paso Peruanos hatten übrigens extrem leckere Kartoffel-Spezialiäten zum probieren. Vorher lief noch die Sporttölt Großpferde auf der verregneten Bahn, immer wieder spektakulär zu sehen, aber wäre natürlich toller gewesen bei mehr Sonne. Apropos Sonne, die machten wir uns selber, Julia und Jenny sind zur Höchstform unterhaltungstechnisch aufgelaufen, ich hatte Sonntag tatsächlich Muskelkater vom Lachen. Highlight war dann natürlich die Siegerehrung schwerer Trail: Deutscher Meister im schweren Trail wurden Yvi und Diosa mit sensationellen 9,56 Punkten. Alter Falter, was hab ich mich gefreut, vor allem weil Yvi es kaum glauben konnte.

Der Sonntag verlief dann relativ relaxed. Aufstehen, Julia beim Reiten zusehen, dabei Käse-Brötchen und Kaffee, Freunde treffen, quatschen, das Übliche. Meine alte Freundin Renate (also alt im Sinne von kenn-ich-schon-ganz-lange) wohnt ja in der Gegend und so sehen wir uns quasi immer in Aegidienberg, was natürlich perfekt ist. Apropos, falls Ihr schon Julias Blog gelesen habt, es ist tatsächlich so gewesen, dass wir ständig auf der Suche nach Essen waren. Es ist einfach essentiell wichtig, dass man bei Regenwetter ständig und überall isst. Ich hoffe unser Vorschlag, dass diese leckeren traditionellen Aegidienberg-Reibekuchen ins Catering-Tagesprogramm aufgenommen werden wird nächstes Mal umgesetzt.

Unser Besuch in dieser Tatort-Kneipe wird mir auch ewig im Gedächtnis bleiben …. „de Pipi-Schrimps … dazu Salätsche?“ – Wobei ich immer noch nicht weiß, was genau jetzt Pil-Pil-Shrimps sein sollen. Jedenfalls waren sie Lecker. Ich schweife ab. Sonntag: Aegidienberg. Zeit zum Fotografieren und Quatschen. Also Yvi fotografiert, wir quatschen und suchen Essen. Am Nachmittag war dann noch der Aufmarsch aller Teilnehmer mit Reden und Siegerehrungen. Wir waren dann gerade rechtzeitig vor der nächsten Regenfront fertig und froh endlich im Auto auf dem Weg nach Hause zu sein. Anstrengend war es, das Wochenende, aber wunderschön. Aegidienberg ist immer eine Reise wert und die Leute dort sind alle erste Sahne. Vielen Dank an das gesamte Aegidienberg-Team und alle Beteiligten, die diese 21. IDMG wieder mal zu einem erlebnisreichen, unvergesslichen Wochenende gemacht haben. Und nächstes Jahr ist ja klar, sehen wir alle wieder in Aegdienberg und ein paar zusätzliche Finos wurden schon rekrutiert (Erik und Heike, ich freue mich auf Euch! :-).

Schleifchenübergabe - Foto: Yvi Tschischka
Schleifchenübergabe – Foto: Yvi Tschischka

In diesem Sinne, fehlt nur noch die angeberische Auflistung unserer Erfolge. Dieses Mal tatsächlich extrem angeberisch:
Yvi und Diosa:
1. Platz – schwerer Trail (4) (damit Deutscher Meister 2015)
1. Platz – Country Pleasure (5)
8. Platz- Naturtölt (8)

Christine und Jacinto:
1. Platz – Mittlere Rittigkeit (11)
2. Platz – Country Pleasure (5)
6. Platz – Ausdauertölt (14)
7. VE (Vorentscheid) – Tölt Spezial (13)
8. Platz – Tölt Spezial (8)

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