Del Cavador

Tag 16 – Yvi

25. November 2019:

Diosa und ich – ganz frühes Tschischka-Werk 🙂

Das war ein ganz frühes Yvi Tschischka Bild. Ich mag die Serie total, ich mag den Herbst total und ich mag die Farben. Ich freue mich auch total, dass mir Yvi passiert ist. Ich hatte mich für eines ihrer ersten Pferdeshootings bei Facebook beworben und sie dann gleich behalten, weil es menschlich so gut geklappt hat.

Und sie tut Frau Sumpf einfach gut. Inzwischen sind die beiden zu einem super Team geworden und Yvi ist nicht mehr weg zu denken. Wir hatten schon ganz viele tolle Erlebnisse mit den Ponys und es ist einfach schön, mit Gleichgesinnten unterwegs zu sein. Und ich bekomme hin und wieder einfach schöne Bilder, die ganz tolle Erinnerungen sind, wie diese von Diosa und mir. 

Und Diego, die kleine Pupsbacke, gehört natürlich auch mit zur Familie.

Pferd und Jagd 2018?

Samstag Pferd und Jagd 2018 – Foto: Nadine Schumacher 

06. – 09.12.2018:

Auch in diesem Jahr haben Yvi und ich den weiten Weg nach Hannover zur Pferd und Jagd in Kauf genommen. Dieses Jahr sogar mit Pferd. Frau Sumpf ist mitgefahren und hat sich dort sehr gut präsentiert. Was sie nicht wusste: dort traf sie auf ihr Tochter Dea und es war toll zu sehen, wie die beiden sich wiedererkannt haben und gleich wieder ein eingeschweißtes Team gebildet haben. Richtig toll, Thora und Fabian, dass ihr dabei wart! Außerdem hatte Diosa das Vergnügen ihren Ex-Lover Sello (vorgestellt von Stan Paul Pasofinotraining) wieder zu sehen und seinen Kumpel Empressario (Johanna Paul) kennen zu lernen. Insgesamt haben vier Paso Finos die bunte Welt der Gangpferde für die IGV vertreten.  

Hinter den Kulissen – Dea und Diosa auf dem Weg zum Aktionszirkel – Foto: privat

Ich mag diese Messe einfach. Sie ist zwar reisetechnisch denkbar ungünstig – wobei wir uns dieses Jahr nicht beschweren konnten, immerhin Plusgrade und „nur“ Regen – aber sie ist immer das Jahres-Abschluß-Highlight der Saison. Irgendwie ist sie wie Weihnachten. Wir treffen dort immer auf einen ganzen Haufen toller, herzlicher, begeisterter Menschen, die gemeinsam für die Gangpferde Werbung machen und die sich inzwischen zu einer richtig tollen Truppe zusammen geschweißt haben. Es geht darum gemeinsam unsere tollen Pferde zu zeigen und nicht gegeneinander einzeln herum zu krebsen – gelebte Toleranz! Und dafür bin ich allen Beteiligten richtig dankbar! Es macht einfach Spaß mit dabei zu sein! 

Yvi/Diosa, Thora/Dea, Stan/Sello im Aktionszirkel – Foto: Nadine Schumacher

Dieses Jahr konnte Stephan leider nicht dabei sein, dafür hat Kaja Stührenberg unseren Haufen souverän als Moderatorin durch die täglichen Auftritte manövriert. Jeden Tag hatten wir von 13.00 Uhr bis 13.30 Uhr die Gelegenheit im Aktionsring die verschiedenen Gangpferderassen zu präsentieren. Kompetent von Kaja moderiert wurden erst alle 17 Pferde im Ring vorgestellt und dann gab es Einzelvorführungen, um die verschiedenen Gangunterschiede noch einmal zu verdeutlichen. Außerdem konnten wir zeigen, dass man mit einem Gangpferd nicht nur im Kreis tölten kann. Elemente aus Trail und Working Equitation, ein Sprung, Garrocha-Arbeit, reiten im Damensattel (mit Sektglas in der Hand), die Paso Fino Figure-Eight, Dressurarbeit mit einem Isländer, im Western-Style vorgestellte Rockys – es gab viel zu sehen. Und nicht nur das, in der Manege-Barrock zeigte Kaja mit ihren Reitschülern auch gymnastizierendes Arbeiten mit Gangpferden (leider habe ich die Auftritte irgendwie immer verpasst – was Schade war, weil man immer neue Impulse mitnehmen kann). 

Vorträge am IGV-Stand – Sabrina erzählt über Rinderarbeit! – Foto: privat

An unserem neuen Stand-Standort in Halle 16 (direkt neben der Blogger-Lounge) konnten wir auch sieben Fachvorträgen lauschen, Yvi Tschischka und Ann-Christin von Ponyliebe-Fotografie haben für Pferdefotografen wieder eine kostenlose Portfolio-Review veranstaltet. Hier konnten Fotografen ihre Bilder vorzeigen und sich Tipps von den beiden Profis holen, um den Bildaufbau noch zu verbessern. 

Dazu kam die tolle Gelegenheit in der großen Showarena zweimal täglich für ein paar Minuten die Gangpferde zu präsentieren. Das war wirklich ein richtig schönes Erlebnis. Diese Energie, wenn man in diese Arena hineinreitet – unbeschreiblich! Ich durfte das schon einmal mit Jacinto erleben und jetzt dieses Jahr mit Diosa! *Gänsehautfeeling*

Diosa hat sich übrigens die ganzen vier Tage und die drei Auftritte pro Tag richtig gut geschlagen! Sie war durchweg motiviert und hat immer kooperativ mitgemacht. Nachdem sie nach dem diesjährigen Fohlen und dem Absetzen noch nicht wieder ihre gewohnte Rubens-Figur erreicht hatte, ging zwar ganz schön Gewicht verloren, aber jetzt zu Hause schaut sie schon wieder sehr gut aus. Ein bisschen Stress hat selbst eine so coole Socke wie Diosa. Und diese Messe verlangt viel von den Ponys ab. Die Unterbringung ist in einer großen Messe-Halle in Indoor-Boxen. Es herrscht ständig ein durchgehender Lautstärke-Pegel, trockene Luft und die Menschen und Auftritte sind auch nicht einfach für das Fluchttier Pferd. Aber ich bin sehr stolz auf mein tolles Pony – und ich bin richtig stolz auf ihre Tochter Dea, die ihren allerersten Messeaufenthalt so dermaßen entspannt mitgemacht hat. Auch auf Sello und Empressario von Stan und Johanna Paul bin ich sehr stolz, die beiden hatten nämlich ebenfalls ihren ersten Messe-Auftritt und die 13 Auftritte und vier Messetage haben alle Ponys souverän gemeistert.

Fast der ganze IGV-Haufen! – Foto: Nadine Schumachers Kamera 🙂 Weil Du bist ja drauf!

Natürlich war Nico dieses Jahr auch wieder mit von der Partie – unser heimlicher Pröbchen-King 🙂 Jeder wollte mit Nico unterwegs sein, weil er immer am Besten weiß, wo es die Gratis-Futterproben gibt. Wir haben nicht nur einen Stand unsicher gemacht und dabei echt viel gelacht.  Unsere spontane IGV-Stallgassen-Party war auch ein schönes Erlebnis – Sekt, guten Schnäppes, Knaberreien, viel Lachen, einen Haufen toller Menschen und die Ponys mitten drin! Leider konnten wir dieses Jahr nicht die Generalprobe der Gala-Show besuchen, aber das war dann doch nicht so schlimm. Dafür hatten wir viel Spaß beim Wiederfinden des obligatorischen Italieners in Sarstedt (kleiner Insider) 🙂

Jedenfalls möchte ich mich ganz herzlich bei allen Reitern, Helfern, Heuschleppern, Kaffeekochern, Technikern, Deko-Königen, Aufbauern, Staubsaugern, Kuchenbäckern (wie schafft man es auch noch Abends nach einem Messe-Tag noch zu Backen!?), Hindernisträgern, Fotografen, Besuchern, Standvertretern und Teilnehmern bedanken und ganz besonders bei Doro und Kaja, die die Organisation so lebendig und reibungslos gestaltet haben. Und bei Coco, der Zeitmanagement-Königin! Und bei Julia fürs spontane Traber reiten am Abreiteplatz 🙂 

Ihr seid alle Spitze! Und um es mit Kajas Worten zu sagen: „Ich bin sehr dankbar, ein Teil dieses Miteinanders, dieser Offenheit und dieser gelebten Toleranz zu sein.“ 

Diosa on Tour – Hannover wir kommen! – Foto: privat

Wir sehen uns alle im nächsten Jahr wieder! Hoffentlich schon vor der Pferd und Jagd 2019! 

PS: Britta! Du musst dann auch wieder dabei sein! Wir haben dich vermisst! 

Die Pferd und Jagd ist die größte Messe für Reiten, Jagen, Angeln. Dieses Jahr kamen 102.100 Besucher. Die Messe findet jährlich – seit 1981 statt – Messegelände Hannover-Laatzen.

Sonntagskind?

25. März 2018:

Unser „neuer“ im Team:

Willkommen Diego del Cavador!

geb. 25.03.2018

Mutter: Diosa del Rio – Fuchsschecke

Vater: El Sello la Rosa – Falbschimmel

Diego del Cavador – ein Tag alt – Foto: privat

Gestern ist er unkompliziert und routiniert geschlüpft. Heute Nachmittag war unsere Tierärztin zur Kontrolle da. Mit dem kleinen Mann ist alles in Bester Ordnung. Die erste Nacht war auch ruhig. Die ersten Ausflüge in die Halle zum Laufen lassen hat er auch schon gemeistert.

Heutiges Tagesziel: Stufe zum Paddock alleine gebacken bekommen: erledigt.

Frauchens um den Finger wickeln: erledigt.

Jetzt muss er  „nur“ noch groß werden! Herzlichen Glückwunsch liebe Yvi zum ersten eigenen Pony!

Räusper – Übrigens …. wie sagt man so schön: Es bleibt nie bei nur einem Paso Fino! 🙂

Tschikita-Tschiba-Schicka?

November 2015:

Oder wie heißt noch mal diese Frau, die Fotos macht? Genau, Yvi Tschischka!

Dazu muss man als kleines Insider-Highlight wissen, dass es immer unheimlich spannend ist, wie die Leute Yvis Namen aussprechen und wir immer ziemlich gespannt sind, neue Variationen zu hören. Übrigens wird er einfach so gesprochen, wie er geschrieben wird. Aber in letzter Zeit ist sie so langsam bekannt wie ein bunter Hund. Liegt vielleicht auch an dem bunten Pony, dass sie ständig mit dabei hat.

Jedenfalls ist es definitiv mal Zeit Yvi selbst zu Wort kommen zu lassen. Für die Brio hat sie einen Artikel geschrieben, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Schließlich geht es ja darum, dass Yvi mich seit nun mehr schon über drei Jahren bereichert. Doch lest selber:

 

Wer ist eigentlich diese „Yvi“??

Ob auf der PFAE Website, in der neuen Rassebroschüre, den Messe-Rollups oder in den letzten Ausgaben der BRIO ­­– überall liest man unter diversen Fino-Bildern den Namen „Yvi Tschischka“. Aber wer ist das überhaupt? Und was hat dieser Jemand mit der Rasse Paso Fino am Hut?
Auch wenn viele PFAE-Mitglieder inzwischen ganz gut etwas mit diesem Namen anfangen können, gibt es sicherlich noch den ein oder anderen Finomenschen, dem gerade drei Fragezeichen über dem Kopf schwirren. „Ja wer ist denn jetzt eigentlich diese Yvi?“.

Angefangen – wie bei den meisten Reitern heutzutage – hat alles in der örtlichen Reitschule. Longestunden gefolgt von Reitstunden auf Großpferden im zarten Alter von zehn Jahren. Doch wirklich wohl habe ich mich auf diesen riesen Pferden nie gefühlt. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass man absolut jeden Schritt aus ihnen heraustreiben musste und am Ende der Reitstunde selbst verschwitzter war als das Pferd. Nein, das war nicht meine Welt und ich spielte sogar schon mit dem Gedanken die Reiterei an den Nagel zu hängen. Doch dann kam plötzlich Nemo. Nemo war das neue Schulpferd, ein Konik, frisch angeritten und gefühlt nur halb so groß wie die anderen Pferde im Stall. Außerdem ein echtes Schlitzohr, das endlich mal von selbst vorwärts gelaufen ist und man tatsächlich mal in ordentlichem Tempo vom Fleck kam. Ja, das sprach mich gleich schon mehr an! Nach wenigen Wochen waren Nemo und ich ein Team, das gemeinsam die neu entdeckte Reiterwelt auf den Kopf stellte. Wir gingen die nächsten 6 Jahre gemeinsam durchs Leben, lernten beide viel, probierten immer wieder Neues aus und waren für jeden Spaß zu haben. Oh, ich schweife schon wieder viel zu weit ab… Um das Ganze etwas zu verkürzen: Unsere Wege mussten sich nach sechs gemeinsamen Jahren schweren Herzens trennen.

Nemo zog weg, ich begann meine Ausbildung, mein Rücken ging kaputt und „normale Pferde“ schmerzfrei zu reiten wurde zum Ding der Unmöglichkeit. Konnte es das gewesen sein? Nemo besuchte ich zumindest noch regelmäßig, setzte mich hin und wieder eine Runde im Schritt ohne Sattel auf seinen Rücken und machte Bodenarbeit. Trotzdem fehlte mir der regelmäßige Umgang mit Pferden. Dadurch keimte so langsam eine Idee in mir, von der ich damals nie dachte, dass sie so groß werden könnte. Schon lange war die Fotografie mein Hobby – doch an die Tierfotografie hatte ich mich bisher noch nicht heran gewagt.

Je mehr mir aber die Pferde in meinem Leben fehlten, desto größer wurde meine Neugier für den Bereich Pferdefotografie. Von Nemo hatte ich schon tausende Fotos. Ein anderes Pferd musste her, ein mir fremdes Pferd! In einer zugegeben ziemlichen Kurzschlussreaktion schrieb ich im Frühjahr 2012 auf Facebook in diversen Gruppen ein kostenloses Pferde-Fotoshooting für Übungszwecke aus. Niemals hätte ich mit so einer Resonanz gerechnet!

Tag für Tag trudelten neue Mails mit Fotos und Pferdebeschreibungen von interessierten Pferdebesitzern ein. Aber eine Mail hatte es mir sofort angetan. Sie begann mit „10 Gründe, warum unsere Paso Finos das Fotoshooting gewinnen sollten“. (kleiner Auszug: „7. Grund überhaupt: Weil unsere Pferde die allerhübschesten, tollsten und besten sind, toll auf Fotos aussehen können wir aber zu blöd sind um tolle Fotos zu machen und deshalb bitteln-und-betteln müssen, dass uns jemand hübsch in Szene setzt …. und wir auch ganz akzeptabel sind ….(sagt zwar jeder von seinem Pferd, bei uns ist es aber so …“). Paso Fino? Noch nie gehört.. aber klang interessant! Und nachdem die zehn Gründe von einer gewissen Christine Griebel so überzeugend waren, konnte ich nicht anders als das Fotoshooting mit ihr und ihren Paso Finos zu machen.

Yvis zweiter Ritt auf Diosa
Yvis zweiter Ritt auf Diosa 2012 – Foto: privat

Schon wenige Wochen später rollte ich mit meiner Kamera auf den Hof und durfte erst einmal Christine, Nadine und ihre Paso Fino Herde kennenlernen. Christine’s Stute Diosa hatte damals ein zwei Wochen altes Fohlen bei Fuß, Dea del Cavador. Natürlich war ich sofort hin und weg von dem kleinen staksigen Pferdekind, aber auch die anderen Stallbewohner konnten sich sehen lassen. Mini-Andalusier in Ponygröße. Wenn das nicht eine geniale Kombi war! Spätestens nachdem Christine und Nadine im traditionellen Showoutfit vor meiner Linse hin und her getöltet sind, hatte mich die Rasse in ihren Bann gezogen. Das sah vielleicht bequem aus!

Jacinto del Gavilan, Foto: Yvi Tschischka
Jacinto, Foto: Yvi Tschischka 2012 aus beschriebenem ersten Shooting!

Tölt kannte ich bisher ja immer nur von Isländern, aber selbst das hatte ich bis dahin noch nicht ausprobiert. Nach dem Shooting lud mich Christine dann zur Paso Fino Fiesta am kommenden Wochenende ein, da sollte es noch viel mehr solcher tollen Pferde geben! Natürlich ließ ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen und fuhr mit meiner Kamera bewaffnet zum Sternberghof. Dort kam ich aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Irgendwie sah hier einfach jedes Pferd toll aus, die Reiter super chic in ihrem Turnieroutfit mit den Hüten und auch die Prüfungen waren eine willkommene Abwechslung zu dieser ganzen Englischreiterei.

Ich fand immer mehr Gefallen an der Rasse, hatte aber immer im Hinterkopf, dass das unmöglich so einfach sein konnte wie es aussah! Das Thema ließ mich nicht los und ich beschäftigte mich immer wieder mit dieser Rasse. Auch mit Christine war ich nach unserem Fotoshooting in Kontakt geblieben – und etwa vier Wochen nach unserem ersten Treffen bot sie mir Diosa als Reitbeteiligung an. Ich auf einem Fino? Doch ich hatte gar keine Zeit um mir großartig viele Gedanken darüber zu machen, denn plötzlich ging alles ganz schnell. Diosa und ich freundeten uns an (zugegeben erst nachdem sie in den ersten Wochen mehr damit beschäftigt war mich zu veräppeln als auf mich zu hören), Dea wurde abgesetzt, es folgten viele Ausritte und viele Runden Tölt auf dem Reitplatz, lustige Wochenendaktionen, erste Kurse, diverse Orientierungsritte, unser erstes Turnier, die erste Messe,… all das ging so schnell, dass ich mir ein Leben ohne Diosa und Paso Finos inzwischen überhaupt nicht mehr vorstellen kann.

Sumpf
Yvi und Sumpf rumgealber – Foto: privat

Die letzten drei Jahre vergingen wie im Flug. Diosa und ich lernten uns kennen – und auch wenn sie selbst es niemals zugeben würde: ich glaub sie mag mich inzwischen auch. Sie fasziniert mich auch jetzt noch immer wieder aufs Neue. Noch nie habe ich ein Pferd mit einem so starken Charakter getroffen. Manchmal scheint es so, als würde man sich richtig mit ihr unterhalten – oder in den meisten Fällen eher diskutieren. Sie hat eine sehr überzeugende Mimik, mit der sie auch immer sehr deutlich zeigt, was sie von etwas hält. Doch trotz ihres wirklich sehr ausgeprägten eigenen Kopfes, kann ich mich immer auf sie verlassen. Es gab keine Situation mit ihr, in der ich Angst hatte. Wir geben uns gegenseitig Sicherheit und in den letzten beiden Jahren hat sie mir gezeigt, dass sie auch für mich kämpft. In den Prüfungen gibt sie alles – verleiht allem aber stets eine gewisse „sumpfige“ Note ( Sie wird liebevoll von uns „Sumpf“ genannt). Gleichzeitig ist sie aber ein zuverlässiges Spaßpony, das entspannt am langen Zügel durchs Gelände galoppiert und sämtliche Trailaufgaben mit mir meistert. Kurzum: Sie ist perfekt. Das perfekte Pferd. Das hat sie mir mehr als einmal bewiesen. All diese Eigenschaften machen die Rasse Paso Fino zu etwas ganz Besonderen für mich. Das Temperament, die Menschenbezogenheit, das tolle Erscheinungsbild und der einwandfreie Charakter. Er ist genau das, was ich mir immer von einem Pferd gewünscht habe!

Elche
Tölt-Elche unter sich – Foto: privat

Inzwischen sind mehr als drei Jahre seit meiner ersten Begegnung mit den Paso Finos vergangen. Und neben all den tollen Erfahrungen, die ich in dieser Zeit gemeinsam mit dieser Rasse erleben durfte, entwickelte ich mich auch in der Fotografie weiter. Inzwischen spezialisiert auf Pferde- und Tierfotografie, habe ich mein eigenes kleines Gewerbe gegründet. Ich habe so viele liebe Menschen und Pferde dadurch kennengelernt – und natürlich auch einige Paso Finos mit ihren Besitzern. Ich fühle mich, als wäre ich angekommen – angekommen in der Welt der Paso Finos und in meinem ganz eigenen Bereich der Fotografie. Ich freue mich schon auf alle Erfahrungen und Erlebnisse, die diese beiden Welten für mich in Zukunft noch bereithalten.

ball
Trailsumpf – Foto: privat

 

Anmerkung:

Yvi und Diosa sind in der Zwischenzeit echt zu seinem super Team herangewachsen (und auch meine anderen Ponys reitet Yvi ziemlich gut), das freut mich immer wieder. Ein Pferd wie Diosa braucht schließlich ständig Bestätigung und bestmögliche Betreuung. Und die bekommt sie! Diosa hat Yvi inzwischen auch schon einiges zurück gegeben: einige Turniersiege, tolle Messeauftritte, Vertrauen, Ablenkung vom Alltag, viele lustigen Erinnerungen, den Titel „Deutscher Meister im Trail 2015“ und „High Point Horse Allround 2015“. Klingt angeberisch? Ja, aber das ist mir egal, weil ich gerne mit den beiden angebe!

Auf die nächsten lustigen Jahre Yvi!

Seltsames Scheckenverhalten Teil 2

Keine Panik – das Pony ist nicht über den Jordan gegangen. Das Pony schläft.

Oder es macht irgend etwas, was Schecken in todesänlicher, liegender Position so tun.

Vielleicht nimmt es Kontakt mit Außerirdischen auf?

Keine Ahnung ….

Bitte unbedingt auf den Schnarchton achten – der Rest ist eigentlich total uninteressant. 🙂

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