Del Cavador

Noch’n Gedicht?

Juni 2013:

Kleiner Nachtrag zum Orientierungsritt in Eisingen: Frau Weinmann war ja auf der Wegstrecke damit beschäftigt ein bisschen zu dichten. Das  ist ganz praktisch, da hat man hinterher schön was zum Lachen. Hier das Ergebnis:

An einem schönen Tag im Mai,
PC an-google-ein-zwei-drei,
ne Seite auf der Ritte steh’n gewählt:
es soll nach Eisingen gehen.
 
Der Ritt entlang ’ner tollen Strecke,
mit Weihnachtsbaum und Rosenhecke,
Stationen mit viel Spiel und Spass,
und Regenschauern, pfui, wie nass!
 
Da frag ich mich wie’s einstmals war,
als Ritter zu Pferd das ganze Jahr.
Johannisfeuer mit viel Most,
drum ist die Rüstung ‚zammgerost.
 
Denn musste ein Ritter einmal pieseln, 
lies er’s einfach obi-rieseln ….
Da hat’s ein Cowboy von heut leicht,
sein „Klo“ bis an den Sattel reicht,
und merkt nicht wer im Schatten steht,
mit Kamera und schraubt und dreht,
die Yvi schussbereit am Zoomen,
und er „gießt“ einfach Sonnenblumen …. 
 
Nadine Weinmann

Wie wäre es mit einem Gedicht?

Heute habe ich das erste Gedicht erhalten – ich finde es schon mal äußerst gelungen!

Ein Gedicht über zwei Finos:


Hinter einem Berg,
passierte dies dem Zwerg:
Töltet völlig konzentriert,
plötzlich ist er irritiert.
Was ist denn das? – Ein Storch?
Das Herz pocht, er denkt nur noch: horch!
Jetzt ist es vorbei.
Schluss ist´s mit der Tölterei,
der Kopf ist nicht mehr frei.
Er denkt nur noch: Verschwinde!
So tickt´s im Kopf der Hyazinthe.

Und wer sich fragt,
dem sei gesagt:
Der Storch, der ist aus Plastik,
Finos finden ihn meist garstig!
Er steht beim Trail in Kottenheim,
da wird er wohl auch wieder sein.

Jubel, Trubel, Heiterkeit,
da ist Miss D nicht all zu weit.
Am liebsten in der Menge rocken,
als gelangweilt in der Herde trotten.
„Göttin“ nennt sich das Scheckentier,
drum Publikum: Applaudier!

(* Anmerkung: Hyazinthe ist der dt. Name für Jacinto, liebevoll auch „Zwerg“ genannt.)

vielen Dank an Toxo für diese erheiternden Zeilen 🙂

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