Del Cavador

Ja sind wir hier im Märchenwald gelandet?

28.05.2011:

Den Eindruck hatten Nadine und ich auf jeden Fall, als wir mit Jacinto und Diosa am Samstag ins schöne Ungerthal bei Büchenbach gefahren sind. Tanja und Harald King hatten zum Heidenbergrundritt geladen. Der ideale Ausgleich nach dem Turnier-Wochenende von Wemding.

Wir kamen an und waren sofort begeistert. Ein geniales Reitgelände, riesige Weiden für die Pferde, eine großzügige und luftige Stallanlage. Drumherum nur Wald und ganz viele Katzen. Wie im Märchen. Tanja führte uns durch eine wirklich sehr schöne Reitstrecke. Wald wie ich es mag: schmale Wege, rauf und runter, Wurzeln, knifflig-enge Passagen, geniale Aussichten und Abenteuer. Der Ritt durch die Teufelsschlucht.

Zum Ausgleich fing Harald uns zu einer kleinen Verschnauf- und Trinkpause unterwegs ab und die Pferde konnten die Beine in einer Furt kühlen. Sehr genial.

Wir sieben Reiter … wieso habe ich da sofort die Assoziation zu den sieben Zwergen auf den sieben Bergen? … wurden wie schon in Frankenwinheim von Fußgängern begleitet. Reini, als erprobter Wanderer hatte Begleitung von Basti, der ja (noch) keinen eigenen Fino hat. Vielleicht sollten wir tatsächlich die Fußgänger-Wertung in die Pasos for Pleasure mit aufnehmen.

Nach dieser genialen Strecke ließen wir den Ritt wiederum mit leckerem Essen ausklingen. Hungrig wie die Wölfe fielen wir über Gegrilltes und Salate her. Frische Luft macht hungrig. Die Kuchen habe ich leider nicht probieren können, weil ich mich zu voll ge*** habe. Rundum ein richtig gelungener Ritt und ich hoffe, wir können Tanja im nächsten Jahr zu einer weiteren Cabalgata überreden!

Sonst kommen wir einfach mal so vorbei und gehen mit ihr die verschärfte Tour direkt über den Heidenberg.

Was war denn in Bad Windsheim?

20. Juni 2010:

Wie schon im letzten Jahr haben wir am Orientierungsritt des Reitvereines in Bad Windsheim teilgenommen. Ein richtig schön organisierter Ritt. Das ganze Team dort ist nett und hilfsbereit – immer und überall. Die Strecke bestand aus tollen Wegen, die deutlich gekennzeichnet sind, damit man sich unterwegs gut unterhalten kann und dabei nicht vom Weg abkommt. Das ist schließlich wichtig bei tratschenden Fino-Reitern, die es auch trotz Kalkpunkten schaffen sich überall zu verreiten.

Auch dieses Jahr wurde auf der Strecke an Zwischenstopps wieder unser Wissen und unsere Geschicklichkeit gefragt. Es gab einen Besenweitwurf, ein Wasserschöpf-Spielchen, Hufeisenzielwurf. Fragen rund ums Pferd – und zu meinem Leidwesen auch zur derzeit aktuellen Fußball-WM.  Ein „Märchenwald“ durfte durchritten werden – in dem sich mein Faible für tschechische Märchenfilme bezahlt gemacht hat. Außerdem mussten wir uns ein Pferdefutterrezept merken – mit Mengenangaben und genauem Wortlaut, das dann am Ziel abgefragt wurde. Abgerundet wurde der Ritt durch einen kleinen Trail-Parcours am Hof.

Anschließend durften wir unsere Pferde auf einer Koppel parken und hatten so noch genügend Zeit bis zur Siegerehrung uns mit Kaffe, Kuchen, leckeren Salaten und Steak vom Grill den Bauch voll zu schlagen.

Wir sind begeistert und werden auch nächstes Jahr wieder dort teilnehmen. Dann dürfte die Teilnehmerzahl wahrscheinlich die 100er Grenze knacken. Dieses Jahr waren soweit ich es mitbekommen habe ca. 75 Starter gemeldet. „Wir“ sind übrigens Lorenzo und Julia, Reinhold und Diosa und ich mit Jacinto. Reinhold ist Diosa dort zum allerersten Mal geritten. Die beiden waren gleich ein super Team und haben es sogar auf den 19. Platz gebracht!

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