Del Cavador

Einstellungssache?

24. Februar 2019:

Was ist nur mit der Motivation los? Und damit meine ich meine eigene Motivation … 

Sie muss gehegt und gepflegt werden und ist schwierig auf einem guten Level zu halten.  

Suchen die Motivation … – Foto: Yvi Tschischka Photography

Kennt ihr den Film „Galaxy Quest“? Ein Film aus 1999 über ein paar abgehalfterte Serien-Darsteller einer Raumschiffserie, die sich mit Eröffnungen von Supermärkten und Conventions über Wasser halten. Sie werden von einem naiven außerirdischen Volk für echte Helden gehalten und engagiert, um den Sieg gegen einen außerirdischen Bösewicht zu erringen. Die Schauspieler müssen auf einmal real agieren und Entscheidungen treffen, die echte Leben kosten können. Bei den Abenteuern landen sie auch auf einem Planeten und Kapitän „Jason“ muss vor einem gewalttätigen Fels-Monster, was nur aus riesigen Steinquadern besteht flüchten. Die Crew versucht ihren Kapitän vom Raumschiff aus heraus zu beamen, aber das gestaltet sich etwas schwierig (dank der Angstblockade des Technikers „Fred“). Dabei schafft es Jason natürlich letztendlich sein T-Shirt auszuziehen und es entspinnt sich folgender Dialog: 

„Fred schafft es nicht Jason! Du musst es töten!“

„Töten? (Flüchtet dabei vor dem Felsmonster im malerisch-dramatischen Staubwolken) …. also ich bin für jeden Vorschlag dankbar!“

„Ziel auf die Augen!“

„Es hat keine Augen!“

„Ziel auf den Mund oder die Kehle, oder irgend eine verwundbare Stelle!“

„Es ist ein FELS! Es hat keine verwundbare Stelle!“ (Schnaufen, Rennen)

„Ich habe eine Idee! Du baust Dir eine Waffe! Sieh Dich um, kannst Du Dir eine Art primitive Werkbank herstellen?“

(Handgemenge aus dem Raumschiff ist hörbar)

„Werkbank?!!! Geh aus der Leitung!“

„Alexander, Du bist mein Berater! Berate mich!“ (schnaufen)

„Ich denke, Du musst einfach nur herausfinden was es will! Was ist seine Motivation?“

„ES IST EIN FELSEN! ES HAT KEINE MOTIVATION!!!“

Letztendlich folgt dann eine motivierende Ansprache an den angstgehemmten Techniker Fred, während Jason vom Monster herumgeschleudert wird und dann wird er natürlich in letzter Sekunde gerettet. Ohne sein T-Shirt. 

Jedenfalls muss ich immer, wenn das Wort „Motivation“ irgendwo auftaucht, an dieses Filmszene denken – und dann muss ich immer Lachen.  

Was will ich also mit dieser Szene sagen? 

Gute Laune hilft bei allem. Sie macht, dass alles nicht mehr ganz so Schlimm erscheint. Und Motivation ist gut. Vor allem, wenn man sie hat. Mir fehlt sie momentan ganz schön. Sie lauert im Hintergrund und möchte nicht an die Oberfläche. 

Motivation ist ursprünglich genetisch und instinktiv vererbtes Verhalten. Hunger, Durst und Fortpflanzung stehen auf ihrer primären Erfüllungsliste. Wobei Fortpflanzung und Familienbildung in meinem Fall nicht wirklich ausgeprägt vorhanden sind, eher im Gegenteil … aber DAS ist wieder ein anderes Thema. Also wie motiviert man sich weiter, wenn die genetischen Triebe erfüllt sind? Wenn man Ziele erreichen möchte, die auf intellektueller Ebene erhöhen sollen? Wichtig dabei sind Emotionen. Sie treiben einen an. Man möchte sich immer wohl fühlen. Also muss man Wohlfühlen anstreben, dann hat man auch Motivation. Klingt alles etwas theoretisch und verwirrend oder?

Meine primäre Motivation ist es jeden Tag in Ruhe aufzustehen (dabei erst mal nicht angesprochen werden, bis der erste Kaffee wirkt), gute Arbeit zu leisten und jeden Tag positiv abzuschließen. Dabei spielen auch die Ponys eine wichtige Rolle. Sie tragen maßgeblich zu meinem Wohlgefühl-Faktor bei. Dort bewege ich mich und interagiere (im Idealfall mit netten Menschen und vor allem mit den Ponys). Meine Motivation ist also eine gute Zeit bei den Ponys zu erleben. Dafür erdulde ich Einiges. Ich nehme zum Beispiel in Kauf den ganzen Tag arbeiten zu müssen, um Geld zu verdienen, dass ich mir das mit den Ponys auch leisten kann. Man bekommt ja schließlich nichts in den Arsch geschoben. Wobei ich meine Arbeit echt gerne mag.  

Was mich nicht motiviert: mich nerven zu lassen oder Dauernörgler zu ertragen. Meine Freizeit möchte ich nicht damit verbringen. Und schon gar nicht, wenn sie mir nicht gut tun. Dafür habe ich keine Zeit. Von daher ein kleiner Tipp an euch: Überlegt was ihr wollt und was ihr nicht wollt. Manchmal hilft es auch schon ganz klar zu definieren was man NICHT möchte. 

Und wie könnt Ihr das erreichen? Streicht einfach ein paar Dinge, die Euch nicht gut tun von Eurer Liste – und wenn das andere Menschen sind, die immer nur nehmen und nie geben – gut so – lasst sie ziehen! Natürlich sagt sich das hier so einfach. Emotionalen Ballast abwerfen tut gut. Weil letztendlich zählt die eigene Motivation und das eigene gute Gefühl. Denn nur dann kann man auch ein gutes Gefühl an andere Menschen weiter vermitteln.

Was hat das jetzt in einem Pferdeblog zu suchen? Keine Ahnung. Das sind Gedanken, die mich in den letzten Monaten (wenn nicht sogar Jahren) beschäftigt haben. Wie kann ich mich optimieren, damit es mir besser geht. Was wiederum bewirkt, dass ich motivierter bin? Weil wenn man etwas ändern möchte, dann muss man bei sich selber anfangen. Jemand anders tut es nicht. Und dann klappt es vielleicht auch wieder mit der Motivation für so Dinge wie Geschichten erzählen und lustige Blogbeiträge schreiben. Ich arbeite jedenfalls daran! 

Wir bleiben dran! – Foto: Yvi Tschischka Photography (ganz frühe Werke :-))


Motivations-Shortcut?

Die Shortcut-Meldungen sind inzwischen in die Facebook-Posts übergegangen. Jetzt habe ich die Rubrik „Shortcut?“ übrig. Also Platz für Neues! Es gibt jetzt Motivation bei Del Cavador! Primär um mich selber am Riemen zu reißen und mein Leben etwas sortierter zu bekommen (man wird ja nicht jünger … ), aber vielleicht ist für den einen oder anderen ebenfalls einen Anstoß dabei, etwas im täglichen Leben zu verbessern? – Ich bin gespannt!

Ursprungsfoto: Yvi Tschischka Equinephotography

11. Oktober 2017

• Aufräumen und Putzen •

 

Manchmal fällt es mir furchtbar schwer Ordnung in mein Chaos zu bekommen. Dinge, die ich schon lange erledigen wollten bleiben liegen. Das können deutlich sichtbare Haufen sein, aber auch unsichtbare Haufen in meinen Gedanken. Irgendwann türmen sie sich zu unüberwindbaren Bergen an. Da helfen nur noch Tricks, um die (Gedanken)-Berge bezwingen zu können. Wichtig ist den ersten Anstieg zu schaffen. Täglich angewendet verselbständigt es sich dann. Es wird zur Gewohnheit.

Heute also erster Tipp den Berg „anzugreifen“ und kleine, aber dauerhafte Erfolge zu erzielen. Immer daran denken: Wir fangen klein an und wollen uns nicht überanstrengen, aber dranbleiben.

Tipp 1 – Jeden Tag 5 Minuten Aufräumen und Putzen

Klingt jetzt erst mal bescheuert. Was sind schon fünf Minuten? Lohnt sich doch gar nicht.

Oh doch! In fünf Minuten schafft man eine ganze Menge. Stellt Euch einen Wecker (oder sucht Euch zwei Songs aus Eurer Playlist aus und lasst die laufen – dazu kann man nämlich zwischendurch noch herrlich abspacken!) und räumt einfach auf was herum liegt, macht das Bett, lüftet, wischt über den Tisch, schafft Ordnung im Bad, Waschmaschine ausräumen, ein Schubfach aufräumen, Dinge weg sortieren, egal was, einfach aktiv werden und machen. Vielleicht packt es Euch und Ihr räumt sogar noch ein bisschen weiter, auch wenn die Zeit um ist.

Und durch das Körperliche kommt das Gehirn zur Ruhe und vielleicht kommen dann die richtigen Ideen, um den Gedanken-Berg auch noch abzutragen, oder ihn zumindest umzusetzen/anzugreifen.

Es ist eine tolle Möglichkeit, um einfach überhaupt aktiv zu werden und wenigstens etwas zu tun. Und wer jeden Tag etwas tut, gewöhnt sich daran.
Man kann auch einfach zwischendurch fünf Minuten Putzen und Räumen – einfach, wenn man über etwas nachgrübelt, oder wenn man mit einer Situation nicht klar kommt, oder eine (Gehirn-)Pause braucht. Einfach ausbrechen und Putzen.

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