Del Cavador

Shoppen in Grauen Wänden?

Juli 2017:

Es ist mal wieder Zeit für ein kleines Stall-Update – bzw. eher Shop-Update! Das mit dem Shop wird jetzt nämlich so langsam ernst. Wir erinnern uns: Im Winter haben die Bauarbeiter das Fundament und die Bodenheizung gelegt. Dann kam lange nichts als Regen, Sonne und Wind und im Juni hat sich dann wieder einiges getan. Somit fängt auch das letzte „Wiederaufbau“-Gebäude an langsam in Form zu kommen – der Paso-Shop!

Wir freuen uns! Ich hoffe ja auf einen kuschelig warmen Fußboden im Winter, dass ich zwischen zwei Ponys bei einem koffeinhaltigem Heißgetränk meine Latschen aufwärmen kann 🙂 … oder wahlweise im Sommer gut gekühltes Schöfferhofer Grapefruit süffeln kann (… kleiner Insider …)!

Shop von Innen – ohne Dach – Foto: privat

Es ist immer lustig zu beobachten, dass die Gebäude immer zuletzt erst das Dach aufgesetzt bekommen. Jedenfalls hatten es die Jungs nicht leicht in der ersten Hitzewelle auf der Baustelle. Respekt dafür.

 

Shop in Grau von außen. Das ist übrigens der Blick vom „unteren „Stall aus – Foto: privat

Auf jeden Fall wird es ein funktional-schönes Gebäude. Ich bin schon gespannt auf den Innenausbau 🙂

 

nochmal der selbe Blick, diesmal mit Dach 🙂 – inzwischen sind auch schon Fenster drin – Foto: privat

Blick hier wäre (v.l.n.r.): „Aufenthaltsraumtür“, 2 Toiletten-Türen, Lager- und Shop-Tür. Der Shop bekommt nämlich jetzt ein Lager und ein Büro. Mit ganz viel Licht. Und wie gehabt mit Blick auf die Männer-WG.

Von Drinnen, Shop-Raum, Blick auf Lager (noch Wandlos) und zukünftiges Büro (mit Fenster) – Foto: privat

Sieht doch schon mal fast gemütlich aus oder? Auf jeden Fall wollte ich Euch den Roh-Zustand schon mal zeigen. Schließlich kann das ja bei uns immer mal zwischendurch ganz schnell gehen!

 

„Innenausbau“ von der anderen Seite aus. – Foto: privat

Also drückt uns die Daumen, dass auch dieser Abschnitt bald reibungslos fertig wird! Ich bin mir sicher, es gibt eine Einweihungsfeier für alle, die live mit dabei sein möchten  … und ich hoffe noch in diesem Jahr! 🙂

 

 

Rentner-WG-Deluxe?

3. Juni 2017:

Gestern wurde total feierlich – also Tür auf, Pferde rein, Tür zu, in der Sonne rumgestanden, nix großartiges passiert … – die neue Rentner-WG eingeweiht. Die Rentner wohnen jetzt also da, wo früher der „untere“ Stall war. Also der Ur-Stall schlechthin. Passt ja zu den Rentnern. Die haben übrigens gestern ganz Unrentner-Typisch ganz schön rumgetobt in ihrem neuen Domizil. Von wegen Rentner und langsam machen und so. Jetzt möchte ich Euch einfach mal eine kleine Rundtour durch das Stallgebäude und den anschließenden Paddock Trail geben.

Fangen wir mit dem Stallgebäude an. Der Aufbau ist hier zu lesen. Aber seit April hat sich einiges getan.

Rentner-Strohbett – Zweigeteilt mit mehreren Flattervorhang-Ausgängen um Ruhe zu gewährleisten – Foto: privat

Wenn man das Stallgebäude der Rentner-WG betritt, sieht man rechts den Strohbett-Liegebereich mit Flattervorhang-Ausgang, hinten anschließend die drei Boxen, die als Krankheits-, Integrations- oder Tierarztbehandlungboxen genutzt werden können. An die Boxen wird sich nach draußen noch jeweils ein dazugehöriges befestigtes Paddock anschließen. Das ist aber noch nicht ganz fertig.

Die drei Paddock-Boxen (noch in der Bauphase) – Nobel oder? – Foto: privat

Dann gibt es den Durchgang zur Garage und daneben einen Raum, den ich Euch schon als provisorisches Klo vorgestellt habe. Aber dort wohnt auch noch die Elektronik für die Photovoltaik-Anlage und es ist ein bisschen ein Abstellraum/Futterraum. Dann folgt die Treppe zum Hof – Die finde ich einfach nur toll gebaut von Johannes. Auf der anderen Seite ist allerdings Baustellenbedingt noch kein Gegenstück. Also wir haben eine „Treppe zum Hof“, Hitchcock hat das „Fenster zum Hof“. Ok, schlechter Wortwitz-Alarm!

Treppe zum Hof mit Handlauf (und noch rumhängender Elektronik … :-)) – Foto: privat

Links sieht man dann auf zehn schöne Sattelschrank-Einheiten. Wieder mit Metall-Tür und schön Platz in ungefähr Magnum-Telefonzellen-Größe. Diesmal mit Belüftungsschlitz oben, was eine ziemlich coole Neuerung ist. Durch den Belüftungsschlitz kommt auch gut Licht in die kleinen Abteile, weil direkt über den Sattelschränken ist ein – wie sagt man dazu? – Fensterstreifen? – Äh …. Licht von Draußen!

Sattelschrankeinheit für ein Pferd – Foto: privat

Damit wäre der Rundgang innen abgeschlossen. Durch die Flattervorhänge kommt man draußen auf eine ebene Fläche mit Paddock-Platten und Kies, mit Blick auf die Gülle-Grube, die inzwischen halb mit Hollunder eingewachsen ist. Was sehr schön aussieht und dem häßlichen Trumm doch etwas Charme verleiht.

Blick nach draußen auf halbfertige Paddocks von den Boxen im Hintergrund und die Gülle-Grube. Ein Relikt aus uralten Zeiten. – Foto: privat

Draußen schließt sich ein Paddock-Trail an (ohne Kletterhügel …. bisher war kein Platz) mit logistisch super durchdachten Details am Futterplatz. Boden ist momentan feiner Kies auf Muttererde, bzw. Sand auf Muttererde, bzw. Paddock-Platten mit Kies am Futterplatz und vor dem Ausgang des Strohbetts. Ich bin gespannt, wie lange der Bereich rund um die Güllegrube bei Schmuddel- und Matsch-Wetter trocken bleibt, da ist nämlich grober Kies unter dem feinem Kies (Baustellenbedingt). Also auch wieder eine schöne „Belags“-Studie.

Blick vom Rentner-Stall (rechts) auf Güllegrube (mitte) und Bergehalle (rechts). Dieser Rote Schotter ist auch unter dem grauen feinen Kies im Paddock. Wer entdeckt den kleinen Schlupf am Eck? Dann brauch niemand Türen offen stehen lassen! – Foto: privat

Um die Güllegrube kann man herumlaufen. Dann schließt sich unten die Wiese an. Ringsherum geht der Trail, in der Mitte eine kleine Koppel und ein Regenwassersammelbecken. Es folgen noch ein Reitplatz!!!!! – der noch nicht fertig ist und die Futteranlage, die „Wendehammermäßig“ angelegt ist.

Trail zur Hausseite hin mit beheizbarer Selbsttränke, Sandwälzplatz im Hintergrund und dem Kies-Grasboden-Belag. Foto: privat

Hausseitig gibt es zukünftig auch was Besonderes für die Rentner. Eigentlich hat inzwischen jeder Trail so einen Betonblock stehen. Nur wohnt noch nichts darin. Das kommt noch.

Betonblock mit Rentner. – Foto: privat

Was könnte das wohl werden? … die Auflösung folgt irgendwann 🙂

Gitter-Beton – Foto: privat

Dieter hat jetzt bei allen Beton-Blöcken passgenau Gitter eingesetzt. Jetzt muss nur noch der „Inhalt“ rein, dann können die Ponys Kräuter naschen! Hups, jetzt hab ich es verraten ….. 🙂

Doch weiter zum Trail im Rentner-Stall:

Trailweg zum Futterplatz. Die Wiese rechts soll Reitplatz werden. Foto: privat

Der Clou am Trailweg zum Futterplatz: er ist „doppelt“, damit kein Pferd den Weg komplett blockieren kann, um rangniedrigere Pferde nicht durchzulassen. Steht der „Blödmann“ im Weg, geht das hungrige Pferd den Trail einfach anders herum und kommt trotzdem zum Essen.

Fressplatz-Wendehammer – Foto: privat

Ok. Das Foto ist etwas unübersichtlich. Aber es verdeutlicht wenigstens den Platz 🙂

Links Blick zur Straße mit Grünfutterstation. Die kann man praktisch von außerhalb bestücken. Quasi im Vorbeifahren. Mittig im Hintergrund das Dunkle ist das Roundpen. Vorher die drei Bäume sind praktische Raumteiler und eine ausgefuchste Möglichkeit Tore zu Schwenken, um an das Innere des Reitplatzes (rechts die Wiese) oder Trails mit dem Trecker ran zu kommen. Der Reitplatz bekommt nämlich nur einen normalen schmalen Zugang. Muss man mit größeren Maschinen rein, werden Tore geschwenkt. Die kann man praktisch an die Bäume „anklipsen“. Ziemlich praktisch oder?

 

Heuraufe – Foto: privat

Die überdachte Heuraufe kann ebenfalls super einfach von außerhalb bestückt werden. Sie bietet Schatten, Fressen und trockenes Stehen im Winter, weil ebenfalls Paddock-Platten rundum verlegt sind. Wenn das kein Rentner-Paradies ist, weiß ich auch nicht!

Die Heuraufe ist übrigens absichtlich mit Holz zu gemacht. Wir haben ja schon schlecht Erfahrungen mit Sicherheitsgittern gemacht.

Auf jeden Fall finden wir die Rentner-WG ist ziemlich gut gelungen. Wer bekommt da nicht gleich Lust mit einzuziehen? Apropos Einzug – Ein Herzliches Willkommen an unsere Neuzugänge!

 

Tag 351 nach dem Horrorszenario?

24. April 2017:

Und schon wieder ein Zykloopenhof-Post! Letzte Woche hat sich nämlich noch eine große Lücke geschlossen. Das heißt eigentlich war es gar keine Lücke, sondern eine Neuanfertigung. Als drittes „neues“ Gebäude mit Dach darf ich die „Halle“ präsentieren! *trommelwirbel*

Anfang der Woche – Zykloopenhof-Neuland was Gebäude betrifft. – Foto: privat

Die „Halle“ (mir ist noch kein anderer Name eingefallen) ist ganz neu entstanden zwischen Roundpen und dem „unteren Stall“. Sie wird wohl als Futter-Lagerhalle dienen … aber vielleicht kann man sie ja noch dem ein oder anderen zusätzlichen Zweck … z.B. Reithalle??? (hmmmm???) …. zuführen.

Jedenfalls bin ich am Mittwoch an den Stall gekommen und fast in den Graben gefahren, als ich gesehen habe, dass die Bauarbeiter wieder fleißig waren. Die haben innerhalb von ein paar Tagen das Ding hochgezogen und ein Dach drauf bekommen. Sehr beeindruckend.

Rohbau vom Strohbett-Stall aus gesehen – Foto: privat

Jedenfalls haben die Jungs voll reingeknüppelt ….

Schwindelfreie Jungs. – Foto: privat

Aber keine Angst, die Jungs haben mit Netz gearbeitet. Ansonsten hätte ich dringend wegsehen müssen.

 

Blick vom noch nicht fertigen Strohbett auf die „Halle“. – Foto: privat

Heute sah es dann so aus: Schwupps fertig. Yvis Kommentar dazu: „Da ist man mal zwei Tage nicht da und schon steht ein neues Gebäude!“ Yvi hatte nämlich ihren ersten Foto-Workshop an diesem Wochenende. Falls Ihr Kontrastprogramm zum Thema Baustelle braucht: Hier ein Video vom Workshop 🙂

Halle hat fertig! – Foto: privat

Ich bin gespannt, welches Gebäude als Nächstes in Angriff genommen wird. Auf jeden Fall ist es immer spannend an den Hof zu kommen. Langweilig geht anders. Das ist mal klar.

Tag 350 nach dem Horrorszenario?

23. April 2017:

Momentan geht es am Zykloopenhof bautechnisch gut voran! Die gute Nachricht: Mama Zäh bekommt Ihr Carport wieder. Die Männer-WG musste heute notgedrungen ihr provisorisches Strohbett aufgeben, welches sie gut über den Rest-Winter gebracht hat, dafür haben sie ein Nigel-Nagel-Neues-Deluxe-Strohbett bekommen!

Aber von vorne: Wie in „Tag 344 nach dem Horrorszenario“ schon bebildert geht es um den Strohbett-Trakt, der jetzt wieder aufgebaut ist. In den letzten Tagen wurde fleißig daran weiter gearbeitet.

Pflasterarbeiten vor dem Einstieg in die neuen Strohbetten. – Foto: privat

Schließlich ist Johannes jetzt wieder fit und versucht die verlorene Zeit anscheinend in Windeseile aufzuholen.

So sieht das dann von der anderen Seite fotografiert aus. – Foto: privat

 

Es wurde also gleich schon mal darauf geachtet dem kommenden Winter-Matsch keine Chance zu geben. Viel Drainage und dann drüber gepflastert. Nicht zu eng, damit das Wasser gut ablaufen kann. So ist der Plan.

Bild von heute morgen – Foto: privat

 

Darüber etwas Sand und dann kam schon der Zaun ran. Schließlich treffen hier zwei Gruppen aufeinander, die sollen schon unter sich bleiben.

Eröffnung des Strohbettes! – Foto: privat

Heute Nachmittag war dann alles so weit fertig, dass die Ponys einziehen konnten. Flugs wurden die Elektrozäune umgeändert und schon konnte die „Bevölkerung“ in Angriff genommen werden. Vorher mussten natürlich noch vereinzelt wachsende Grasbüschel vernichtet werden, erst dann konnten die Herren sich überzeugen lassen das Strohbett von innen anzusehen.

Natürlich wurde gleich mal davor hingeschissen. Viva la Revolution! *seufz* – Foto: privat

Momentan ist „drinnen“ noch in zwei Abteile für die Männer abgeteilt. Und so lange es noch Kalt ist, sind die Schiebetüren Richtung Hof geschlossen. Die können aber zur Belüftung jederzeit aufgeschoben werden.

 

Alles wird genauestens inspiziert – Foto: privat

Die geschlossene Tür im Hintergrund (wo noch die Baugeräte stehen), ist der Eingang zu den separaten Boxen. Hier entstehen noch Krankenboxen oder sonstige „Extra-Stell-Möglichkeiten“.

 

Zwerg und Smoke schauen sich derweil das Strohbett von innen an – Foto: privat

Das Strohbett von Innen – sieht gut aus oder? Schöne stabile Bretter an den Schiebetüren sorgen dafür, das alles da bleibt wo es ist. Und mit den Gittern ist das Misten per Traktor einfach möglich.

 

Der Einweihungssekt war natürlich dringend nötig!!! 🙂 – Foto: privat

Zwischen den Weiber und Männer-Strohbetteingängen gibt es einen „leeren“ Raum, damit es nicht zu Zaunstreitigkeiten kommen kann. Hier würde sich doch eine Bank gut machen oder?

 

kleines Chef-Sit-in – Foto: privat

Für die „Damen“ gab es natürlich auch Einweihung. Frau Sumpf war übrigens als erstes drin. Das Pony ist komplett unerschrocken. Sie ist gleich vom noch stehen gebliebenen Stall rüber in das neue Abteil gewischt.

 

Damen-Abteil – Foto: privat

Die Damen haben jetzt also auch wieder zwei Strohbetten. Das gibt etwas mehr Ruhe. Weiber halt.

 

Blick vom Alten Strohbett raus – Foto: privat

Da möchte man gerne Pferd sein oder?

 

Blick anders herum – Foto: privat

Das Drachenpony hält sich erst mal aus dem Getümmel heraus und guckt lieber dekorativ aus dem alten Strohbett heraus. Sie wäre aber gerne mitten dabei. Traut sich aber nicht.

Jedenfalls hatten die Ponys heute einen tollen Tag und sind mit ihrer neuen Unterkunft sichtlich zufrieden. Eigentlich könnte jetzt sofort wieder Winter kommen! 🙂

 

Tag 345 nach dem Horrorszenario?

18. April 2017:

Heute stelle ich Euch also das zweite Gebäude mit Dach vor. Das ist der frühere „untere Stall“. Hier soll zukünftig die „Seniorengruppe“ einziehen. Es wird ein sehr schicker Stall. Und passend zur Seniorengruppe ist hier auch die provisorische Toilette untergebracht. Da habe ich Euch ja schon mal ein Bild von Resi im Klo gezeigt. Also: läuft bei uns. Im doppelten Sinn.

Januar – Der Schnee im Rohgebäude. Sehr idyllisch …. – Foto: privat

 

Das Dachgerüst steht! – Foto: Nadines Mobiltelefon

 

Bau im Regen – Der Kran war immer sehr beeindruckend – Foto: Nadines Mobiltelefon

 

Fine-Tuning läuft – Merke: Erst die Wände und die Dachrinne, dann das Dach. Keine Ahnung warum, aber ist so. – Foto: privat

 

Innenausbau läuft! – rechts wird Laufstall, hinten Paddock-Boxen, hinten links Toiletten-Solar-Raum. An die Wand links kommen auch so schicke Sattelschränke, wie sie im oberen Stall sind. Sieht doch voll professionell aus oder? – Foto: privat

Demnächst laufe ich mal mit der Kamera außen um das Gebäude herum. Auf jeden Fall haben wir schon einen guten Schritt in Richtung neues Pferdeparadies getan, aber es ist noch viel Arbeit übrig. Und wir sind natürlich lange nicht so weit, wie wir eigentlich sein wollten. Vielleicht erinnert sich jemand an die Aussage: Im Dezember stehen die ersten Gebäude.

Vielleicht hätte mal wer fragen sollen welches Jahr? 🙂 Aber es ist ja klar, dass Baustellen sich immer verzögern. Es gibt immer Ärger und viel Schreib- und Telefonierkram mit den Versicherungen und Baufirmen. Da ist nach oben echt Luft. Von daher sind wir froh, wie es ist. Alles andere wird sich fügen. Da bin ich ganz zuversichtlich.

Tag 344 nach dem Horrorszenario?

17. April 2017:

Es ist langsam wieder einmal an der Zeit ein kleines Zykloopenhof-Update zu machen. Um nicht zu viel Verwirrung zu stiften habe ich vor jedes neue Stallgebäude einzeln zu beleuchten. Momentan gibt es zwei große Bauabschnitte: „Strohbett“ und „Unterer Stall“ – diese beiden Gebäude sind in den letzten Monaten entstanden und haben inzwischen ein Dach über dem Kopf. Zwischendrin steht der „Paso Shop“ – der ist  momentan immer noch nur ein Fundament.

Heute widmen wir uns mal dem „Strohbett“. Eigentlich kann man es inzwischen nicht mehr wirklich als Strohbett bezeichnen. Es entsteht ein Luxus-Liegeplatz. Also wenn er  mal fertig wird. Momentan leidet die  Baustelle unter Personalmangel wegen unfallchirurgisch indizierten Ausfällen. Hübscher Satz oder? Heißt übersetzt: Mist, Johannes Fuß putt, nix Baustelle.

Ich habe ein paar Bilder von den verschiedenen Entstehungsphasen des neuen „Strohbettes“ zusammengestellt:

Die Bodenplatte kennt Ihr ja schon. Hier der „Gerüstbau“ von Anfang diesen Jahres. Foto: Schlechtes Mobiltelefonbild, definiv kein iPhone.

 

Bild von Weiber-Strohbett aus aufgenommen. Die Wände stehen! – Foto: privat

 

Blick vom Weiber-Strohbett aus. Im Eingangsbereich gibt es noch einiges zu tun …. – Foto: privat

 

Innenausbau läuft – Dach ist drauf. Ganz links wird ein kleiner Abteil noch zweites „Weiber-Strohbett“ – Mittlerer, großer Teil wird „Männer-Strohbett“ – und ganz rechts außen separate Paddock-Boxen für Krankenfälle oder Abfohlboxen. Je nach dem was gebraucht wird. – Foto: privat

 

Hier der Blick auf die separaten Boxen. Im Hintergrund kann man das provisorische Männer-Strohbett sehen. – Foto: privat

 

Die prolligen Holztore sind inzwischen auch angebracht. Sehr geil oder? Im Hintergrund seht Ihr den neuen „Unteren Stall“ und dazwischen wird irgendwann der Paso-Shop stehen. Foto: privat

 

Bisschen Löcher stopfen …. – hier wird gerade der Bereich vor den Paddock-Trails begehbar gemacht. Das dunkle Gebäude im Hintergrund ist das „Weiber-Strohbett“ – nach rechts schließen die beiden großen Trails an. – Foto: privat

 

Das „Männer-Strohbett“ in fast fertig. Das Gebäude sieht doch schon mal topp aus oder? – die Eingänge werden auch so langsam. Wenn Johannes wieder fit ist bekommen die Herrschaften Pferde einen ganz exquisiten Ruhestall! – Foto: privat

 

So sieht das Ganze von mal mit Blick vom „Weiber-Strohbett“ aus. Hier könnt Ihr im Hintergrund übrigens einen von den Erdhügeln sehen. Foto: privat

 

 

Tag 293 nach dem Horrorszenario?

25. Februar 2017:

Heute ist also Tag 293 nach dem Brand am Zykloopenhof. Nachdem ich Euch letztes Mal davon berichtet habe, wie das erste neue Gebäude endlich Wände und ein Dach bekommen hat, berichte ich heute vom zweiten neu entstehenden Gebäude: dem ehemaligem/neuem Strohbett für die Jungs-WG.

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Sieht aus wie ein insziniertes modernes Art-Irgendwas-Bild oder? – Foto: privat

Das ist der Blick aus dem ursprünglichen, übrig gebliebenen Stallgebäude (Weiber-WG Strohbett). Johannes hat gestern in einer seiner gefürchteten Spontan-Aktionen die Wand entfernt und die Vorbereitung für die Anbindung an das zukünftige neue Stroh-Bett-Gebäude für die Jungs begonnen.

Blick
Blick vor den zukünftigen Stroh-Bett-Stall. Foto: privat

Hier wird sich in den nächsten Tagen einiges tun! Auf jeden Fall macht es sehr großen Spaß den Bauarbeitern beim wieder Aufbauen zuzusehen. Und die neuen Gebäude sehen schon mal richtig toll aus. Wir sind total begeistert!

Stimmung
Romantische Baustellen-Stimmung – Foto: privat

Der Wiederaufbau schreitet als jetzt gut sichtbar voran und das macht richtig Spaß zu beobachten. Von daher gibt es jetzt bestimmt in den nächsten Wochen viel zu berichten! 🙂

 

Zykloopenhof Wiederaufbau?

10. Februar 2017:

Eigentlich habe ich ja die Tage nach dem Horrorszenario gezählt, aber irgendwie bin ich durcheinander gekommen 🙂 Wir sind glaube ich irgendwo in den Zweihunderten? Vielleicht kann ja jemand für mich nachzählen?

Diese Woche jedenfalls ging es endlich weiter mit dem Wiederaufbau. Wir erinnern uns: die Betonplatten waren gegossen, dann kam der Schlamm. Dann der Frost. Und Weihnachen. Und überhaupt. Aber jetzt geht es weiter! Fleißige Männer von einer Bau-Firma haben sich mitsamt  Wohnwagen bei uns einquartiert und in den letzten drei Tagen entstand das:

Neuaufbau
Neuaufbau – Foto: privat

Witzig finde ich (oder sogar geradezu bezeichnend), dass grade an dem Teil des Hofes das erste neue Gebäude errichtet wird, in dem wir damals (noch weit entfernt von Zykloopenhof als Paddock-Trail-Anlage und Shop mit Nadine und Johannes als Ehepaar) angefangen haben den ehemaligen Kuhstall als Pferdestall umzubauen. Das finde ich wirklich positiv bezeichnend.

Ja, ich bin jetzt schon seit 2004 am Hof. Sozusagen als das einzig übriggebliebene Urgestein der ursprünglichen Pferde-Mannschaft. So ziemlich die erste handwerkliche Arbeit, die wir Mädels damals gemacht haben war eine Wand Brettern, um die Sattelkammer abzutrennen. Das war ein ziemlich gutes Gefühl damals, selber etwas zu errichten. Von daher: es geht immer vorwärts!

Und es ist sehr befriedigend, wenn man sieht wie aus frischen Holzbrettern und Balken ein Gebäude (oder eine Wand, oder ein Dach) entsteht.

Holz
Bretterwand reloaded – Foto: privat

Ich bin gerade ein kleines bisschen melancholisch …. und ich glaube es wird ein richtig gutes Gefühl sein, wenn wir bald in diesem neuen Gebäude stehen, mit einem Dach über dem Kopf und dem Geruch von Sägespänen in der Nase. (PS: Gladi-Nadine, ich hoffe stark auf Sekt zu diesem Anlass !!!!)

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besagte selbstgebaute Bretterwand im Hintergrund 🙂 – Foto: März 2004 und gruselig

Dieses Jahr ist also mein 13. Jahr am Zykloopenhof! Wahnsinn, was in dieser Zeit alles passiert ist! Menschen kamen und gingen, Pferde kamen und gingen, Gebäude entstanden, wurden umgebaut und wieder zerstört, viel Schönes ist passiert, viel Mist wurde geschaufelt, viel Aktion, viel Spaß, auch viel Drama. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass dieses Jahr ein tolles Jahr wird! Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung vom Hof und freue mich wirklich ein Teil davon zu sein! … um noch mal die volle Melancholie-Dröhnung raus zu kramen und triefig abzuschießen: Heimat ist da, wo Du Dich zu Hause fühlst! Und das ist der Hof für mich … 🙂

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