Del Cavador

Hoch im Kurs?

Kurs mit Stephan Vierhaus am Zykloopenhof

18./19.05.2019:

Auch dieses Jahr hatten wir das Vergnügen wieder einen Kurs mit Stephan Vierhaus bei uns am Zykloopenhof zu haben. Dieses Jahr sogar mit einer reinen Gangpferde-Truppe. Und was für eine tolle Truppe! Es hat richtig Spaß gemacht Euch alle kennen zu lernen und Eure tollen Isländer laufen zu sehen!  … und zu sehen, dass wir alle doch irgendwie die gleichen „Probleme“ haben 🙂

Drachenpony entspannt – Frau verwirrt – Foto: Yvi Tschischka

Wir hatten viel Spaß und haben auch viel gelernt. Auf jeden Fall hat sich wieder gezeigt, dass so ein vierter Gang extra diese ohnehin komplizierte Sache mit dem richtigen Reiten nicht wirklich einfacher macht. 

Jacinto und ich hatten am Samstag eine sehr gute Einheit (da sind wir viel guten, entspannten  Schritt geritten) und eine sehr deprimierende Einheit (da haben wir versucht ordentlich zu tölten). Aber Reiten ist ein ständiges Up and Down. Ohne die „downs“ kommt man nicht an die „ups“ – und wer immer „Up“ ist Lügt schlicht und einfach 🙂 

Am Sonntag durfte dann das Drachenpony eine Einheit nehmen. Sie war die ganze Zeit locker und hat gut mitgemacht – ich bin sehr zufrieden.

Durch die anderen Teilnehmer konnten wir wieder schön sehen, wie die verschiedenen Ansätze zum Tölt funktionieren. Und auch von der Bodenarbeit mit den Jungpferden konnte ich mir einiges abgucken. 

Stephan war wieder ein guter „Erklär-Bär“ mit vielen Tipps und natürlich hat er wieder jeden Teilnehmer da abgeholt, wo gerade die Problemstellung war und konnte Lösungsansätze bieten. 

Und ich finde so ein Kurs ist immer ein gute Gelegenheit mit vielen Gleichgesinnten – sei es am eigenen Stall, oder von Extern – eine gute Zeit zusammen mit den Ponys/Pferden zu verbringen.

Vielen Dank an Caro Jost-Kilbert, die unseren Kurs wieder so schön organisiert hat und uns auch wieder lecker verköstigt hat. Und natürlich auch an Johannes und Nadine, die den Zykloopenhof und die Gastboxen zur Verfügung gestellt haben. Wir hoffen doch, dass wir nächstes Jahr wieder einen Kurs organisiert bekommen! 

Denn es lohnt sich immer weiter zu lernen – wobei ich manchmal nicht weiß, ob bei Jacinto nicht Hopfen und Malz verloren ist, aber letztendlich lernt man nicht von den „Guten“ Pferden, sondern von den „Problempferden“. Und mitmachen kann sich bei so einem Kurs jeder trauen, weil wie gesagt, letztendlich haben wir alle die gleichen Problemchen. 

Durfte sie leider nicht behalten 🙂 – Foto: Yvi Tschischka

Mehr Fotos vom Kurs gibt es übrigens noch bei Gangpferde Vierhaus (draufklicken!!) auf der Seite – Yvi war so nett und hat am Sonntag ihre Kamera mit dabei gehabt!

Reitplätze?

3. November 2018:

Momentan bin ich etwas schreibfaul … keine Ahnung woran das liegt. Erzählen könnte ich eigentlich immer etwas. Schließlich veranstalten die Ponys jeden Tag lustige Sachen. Vielleicht ist es ein Herbst-Blues. Mal sehen, wie sich der noch weiter entwickelt. Vielleicht wisst Ihr ja ein paar Tipps dagegen?

Aber was ich auf jeden Fall erzählen möchte: Wir haben sind am Stall jetzt für den kommenden Winter gerüstet. Zumindest was unsere Reitmöglichkeiten angehen. Matschprophylaxe wird zusätzlich laufend und akut betrieben, wenn es dann wieder so weit ist. Aber Johannes hat schon viele Flächen, die früher kritisch waren gepflastert oder beseitigt. Von daher: Winter komm ruhig! (… und bring etwas Regen mit!!!)

Nach 8 Jahren Nutzung hat unser „kleiner“ Reitplatz ein komplettes Makeover bekommen. Wir haben den Reitplatz-Boden ausgetauscht und erneuert. Dabei wurde der Zaun auch gleich komplett neu gemacht. Der war inzwischen schon etwas wackelig.

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Original-Bau des „kleinen Reitplatzes“ – hier kann man schön den Unterbau sehen. Foto: privat von 2011

Ich kann also ganz angeberisch verkünden, dass der Zykloopenhof jetzt VIER Reitmöglichkeiten anbieten kann. Eigentlich fünf, wenn man das Reitgelände bei uns mitzählt 🙂 Das ist alles auf jeden Fall mehr, als ich mir je erträumt hätte. Ich war damals schon mehr als zufrieden, endlich einen kleinen abgezäunten Platz zu haben, auf dem man im Winter (oder überhaupt) einigermaßen beleuchtet ein bisschen Gymnastik mit dem Pony machen konnte.

Jetzt haben wir zur Auswahl (und alle vier mit Beleuchtung! … also nicht „Flutlicht-Fußball-Live-Ausstrahlungsmodus-Beleuchtung“, aber auf jeden Fall „Funzelig-aber-ich-seh-über-was-ich-nicht-fallen-möchte-Modus“:

Der kleine Reitplatz:

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2018: komplett neuer Boden, komplett neuer Zaun! – Foto: privat

Komplett neuer Boden und komplett neuer (und höherer Zaun) – mit Eingangstor, dass wir immer zum „Tor“-Üben benutzen und „Palo“ (Longier-Pfosten) – wird gerne von uns als Trail-Platz benutzt. Mit Sitzgelegenheit für lüsterne Zuschauer.

Hinten im Bild seht Ihr gleich das Roundpen und die Bewegungshalle! Der Ovalplatz befindet sich direkt dahinter. Ach ja, und an dem tollen Pferdeanhänger im Hintergrund erfreue ich mich immer, wenn ich ihn sehe. Er glitzert ein bisschen in der Sonne.

Das Roundpen

Roundpen  – schaut nach, wie es gebaut wurde.

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Testzwerg – Foto vom Roundpen kurz nach der Fertigstellung – Foto: privat

Perfekte Ergänzung zum Reitplatz. Griffiger Boden – Wunderbar um konzentriert Dinge üben zu können, ohne sich ablenken zu lassen.

Die Bewegungshalle:

Bewegungshalle – hier findet Ihr alle Infos

Halle
Bewegungshalle im Panorama – Foto: privat

Perfekt im Winter, wenn draußen alles nass ist. Man geht nass und klamm in die Bewegungshalle und trocknet windgeschützt während der Arbeit mit dem Pony, so dass man hinterher wieder trocken und aufgewärmt raus in die reale Welt stolpern kann.

 

Der Oval-Platz:

 

Ovalplatz
Ovalplatz 2018 – neuer Boden und „Naturtöltbahn“ außenherum – Foto: privat

 

Der hat sich inzwischen zu einem richtig schönen Reitplatz gemausert. Er bekam den alten Boden vom kleinen Reitplatz und ist seitdem richtig griffig zum Reiten. Hier haben wir ein paar Stangen und kleine Sprungständer deponiert, da kann ein bisschen Stangen-Gymnastik betrieben werden (Danke, an Dieter, der sich momentan dem Streichen von neuen Hinderniss-Stangen widmet). Man kann auch schön um den Oval-Platz herum reiten – das ist unsere „Töltbahn“ aus Naturboden.

Jetzt bin ich gespannt, wann wir unseren eigene kleine Trail-Wiese mit Wasser-Durchgang bekommen …. *hust* … Wunschliste an Johannes! 🙂

Zykloopenhof – Infos insgesamt und Rundgang – Werbung da Hofnennung.

Selbstreflexion und Dekolleté?

Kurs mit Stephan Vierhaus am Zykloopenhof

 

14. – 15. Juli 2018:

An diesem Wochenende hatten wir das Vergnügen, dass ein weiterer Kurs am Zykloopenhof mit Stephan Vierhaus stattfand. Von Jungpferd bis alter Hase waren ganz unterschiedliche Pferde mit dabei. Ein Jungpferd, das Tipps für die zukünftige Arbeit am Boden bekam, fünf Paso Finos, eine Araberstute und einen Ponymann. Schwerpunkt lag dieses Mal bei der Working Equitation und Stephan konnte für Jeden neue Denkanstöße geben, Wissen vermitteln und allen Teilnehmern ein gutes Stück weiter helfen. 

Es ist so wichtig auch einen Blick von „Außen“ auf das Pferd zu bekommen, das fängt übrigens schon beim richtigen Sattelgurt an. Einige von uns mussten direkt lernen, dass unsere Sattelgurte falsch verschnallt sind und die Ellbogengelenke unserer Pferde behindern. *Räusper* So simple Dinge können auch schon ein Grund für eine schlechte Laune beim Pferd sein. Und unsere Pferde erdulden ja sowieso schon heroisch viel menschliche Inkompetenz…

Versuchsaufbau Sonntag Morgen – unser Reitplatz – Foto: privat

Für mich war es der erste Kurs, in dem es nicht nur um das Reiten am Platz ging, sondern auch um die Bewältigung von Trail-Hindernissen. Und für mich persönlich gab es dieses Mal, neben einer ordentlichen Dekolleté-Bräune eine ordentliche Portion Selbstreflexion. Ich bin zu uneindeutig in meinen „Hilfen“ und ich neige dazu hektisch zu werden. Paso Fino reiten verleitet einen ja durchaus hektischer zu werden. Man lässt sich echt viel zu schnell vom Pferd anstecken. Ja, ich muss mir mehr Zeit lassen, erst nachdenken und dann eindeutige Hilfen geben und meine Denkmuster ändern (meist reicht schon die Vorstellung etwas zu tun aus). Jedenfalls deckt so ein Tor, eine Brücke oder eine Garrocha ganz gut sämtliche Schwachstellen in meiner Reiterei auf. 

Wir werden also wieder einmal mehr an der „Langsamkeit“ arbeiten – sprich vernünftiger Schritt und Biegen, Bremsen ohne das Pferd anzuhalten oder am Zügel zu ziehen – aber dem Pferd auch die Möglichkeit lassen, zum Beispiel die Brücke, selbständig zu bewältigen. Die reine Vorstellungskraft bewirkt da echte Wunder. Ich zögere an der Brücke unbewusst, da muss ich kompetenter werden. Ich muss mehr an meiner Körperhaltung arbeiten, Jacinto driftet nach links weg, weil ich schief sitze. 

Beim Drachenpony muss ich eindeutig mehr an der Hinterhand-Kontrolle arbeiten. Die Vorhand lässt sich super bewegen, aber die Hinterhand braucht mehr Koordination. Wir müssen daran arbeiten vernünftig an Tonnen oder Tore heran zu reiten. Resi neigt dazu die Hinterhand wegzudrehen, da muss ich eindeutiger werden. Also ganz viele Hausaufgaben! 

Selbstreflexion ist nötig! – Jacinto und ich im „Linksdrall“ – Foto: Yvi Tschischka

Diosa braucht konditionsbedingt auch wieder mehr Kraft in der Hinterhand und mehr Biegung. Dazu haben wir auch schöne Übungen bekommen. Diego war natürlich noch nicht dabei, aber er war mit Muttern zusammen auf dem Reitplatz und hat durch gutes Benehmen geglänzt. Außerdem haben wir an ihm das „Zigeunermaß“ ausprobiert und prophezeien, dass er ca. 137 cm groß wird. Ich bin gespannt, ob das so ungefähr zutrifft 🙂 

Auf jeden Fall hatten wir sehr viel Spaß und haben neue Freunde für die Übungen der Working Equitation gewinnen können. Außerdem ist ein Kurs super für die Stallgemeinschaft, weil alle längere Zeit zusammen verbringen, zusammen arbeiten und nachdenken und zusammen auch feiern, was wir mit einem schönen ersten Kurstag-Abschluss beim Italiener auch getan haben. Und unsere Stallgemeinschaft macht wirklich Spaß! Vielen Dank an Caro für das Organisieren dieses Kurses und vielen Dank auch, dass Du dafür gesorgt hast, dass wir nicht verhungern 🙂

Wir hoffen, nächstes Jahr wieder einen Kurs mit Stephan bei uns organisieren zu können und freuen uns schon auf neuen Input! 

Dach überm Kopf?

31. Dezember 2017:

Mir ist aufgefallen, dass ich Euch einen neuen wichtigen Teil vom Zykloopenhof noch gar nicht vorgestellt habe: Die „Bewegungshalle“! Es ist eines der neuen Gebäude und schon jetzt unser absoluter Lieblingsplatz im Winter.

Bewegungshalle – Foto: Sascha

Sie ist ein Platz, in dem man bei Wind und Regen und Dunkelheit mit seinem Pony gepflegt Trainieren kann. Sie heißt nicht Reithalle, weil sie keine schräge Bande hat und auch keine Standardmaße, aber das ist uns egal. Wir lieben sie jetzt schon. Sie ist luftig, hell, windfrei und trocken! Mehr brauchen wir nicht. Absoluter Luxus! Wir genießen es momentan total Weichei-Reiter zu sein und sind mehr in der Halle zu finden, als wo anders. Die Ponys finden es doof. Jetzt können die bekloppten Reiter also auch im Dunkeln gepflegt Ponys quälen. Unverschämtheit.

Bauphase – Sumpf testet. Oder ruht sich aus. – Foto: privat

Wie Ihr seht, ganz einfach konstruiert – eine Bergehalle, die umfunktioniert wurde als Reitgelegenheit. Als Grundstock Naturboden, nochmal feiner Erde-Kies-Gemisch verdichtet, Häcksel drüber und fertig war der Bodenbelag. Als Seitenwände dienen die allzeit beliebten und traditionellen OSB-Blatten.

Rohbau Bergehalle – Foto: privat

Hier noch mal der Rohzustand. Die kleine Tür im Hintergrund ist jetzt unsere Haupt-Eingangstüre. Die großen Schiebetore sind mit Holzplanken in Schienen zur „Bande“ umfunktioniert worden. Man kann sie also nach Belieben wieder entfernen und die Tore (und somit die Halle) für andere Dinge nutzen. Allerdings hoffe ich stark, dass die Halle für nichts anderes mehr benutzt wird 🙂

Licht, trockener Boden, vier Ecken – was braucht der Mensch mehr? – Foto: privat

Was die Größe betrifft – effektiv nutzbarer Raum: 14 x 20 Meter. Sie wirkt aber deutlich Größer. Und wie man sieht, kommen zwei Ponys einem darin richtig verloren vor!

Diätis in the Haus?

13. Oktober 2017:

Heute war am Zykloopenhof wieder „Einweihungsfeier“. Was heißt Feier …. es war eher unspektakulär, aber dafür toll für die Ponys. Die sogenannte „Diätis“-Gruppe hat heute ihr Strohbett bezogen. Es ist wieder ein Gebäude am Stall fertig geworden! Jetzt kann der Winter also kommen – die „Diätis“ haben  ein festes Dach über dem Kopf.

Der „Diätis“-Stall mit glücklichen Bewohnern 🙂 – Foto: privat

Das Ganze besteht aus Strohbett und einem „Nebenraum“. Der soll später Sattelschränke für die Pferde der Gruppe beinhalten und ein bisschen Lager. Die Feinarbeiten sind noch nicht abgeschlossen, aber Strohbett und die Anti-Matsch-Befestigung im Eingangsbereich der Pferde sind fertig.

Die Ponys haben also zwei Ein- oder Ausgänge, schön geschützt durch durchsichtige Lamellen-Vorhänge. Durch den oberen Teil der „Wand“ kann die Luft gut zirkulieren, die ist nämlich an beiden Seiten durchlässig.

Innenraum-Strohbett mit der ersten Bewohnerin – also Betten müssen sich die Ponys schon selber machen! 🙂  – Foto: privat

Vornedran ein schönes Sandpaddock, befestigt mit dick gerüttelter Schottergrundlage, alten Förderbändern und wie gesagt Sand drauf. Der gute Main-Sand. Wir sind gespannt, wie diese Kombi sich macht. Ein neuer Material-Mix sozusagen.

Förderbänder-Reloaded – Foto: privat

Johannes hat in den letzten paar Wochen ganz schön gebuckelt, um den Stall noch vor der ekeligen Jahreszeit fertig zu bekommen.

Rohbau noch vor einigen Wochen – Foto: privat

Zusammengefasst die Bauschritte: Beton-Bodenplatte – Grundgerüst – Wände drum herum – Dach.

Foto: privat

Funktioniert ungefähr so wie das Malen vom „Haus vom Nikolaus“ – könnt Ihr Euch noch an die Zeichnungen aus der Grundschulzeit erinnern? Nur den Stift nicht absetzen …. „…das ist das Haus vom Nikolaus….“ – Wer kann es noch malen? Und wer schafft zwei nebeneinander?

Ritter-Burg-Phase – Foto: privat

Zwischendurch sah es auch durchaus so aus, als ob es eine Ritterburg werden soll – aber wir erinnern uns: Es ist einfacher erst unten alles fertig zu machen, und dann alles schön bündig absägen und eben mal ein Dach drauf pappen …. Baustellen in Laien-Form einfach erklärt.

Cheffe steigt uns aufs Dach – Foto: privat

Und letztendlich sah es dann so aus: Cheffe aufm Dach – fertig! Noch ein bisschen Boden bearbeiten und fertig ist der neue Stall!

Wir sind gespannt, was Johannes als Nächstes fertig baut – ich persönlich hoffe ja auf baldige Fertigstellung einer Abfohlmöglichkeit für Frau Sumpf … *hust* *räusper* *chrmchrm* *dezenterwinkmitdemzaunpfahl* *hust* 🙂

Aber prinzipiell freuen wir uns über alles, was fertig wird. Ich denke mal demnächst gibt es erst noch ein bisschen mehr Licht, um alles auch im Winter gut versorgen zu können.

 

Shoppen in Grauen Wänden?

Juli 2017:

Es ist mal wieder Zeit für ein kleines Stall-Update – bzw. eher Shop-Update! Das mit dem Shop wird jetzt nämlich so langsam ernst. Wir erinnern uns: Im Winter haben die Bauarbeiter das Fundament und die Bodenheizung gelegt. Dann kam lange nichts als Regen, Sonne und Wind und im Juni hat sich dann wieder einiges getan. Somit fängt auch das letzte „Wiederaufbau“-Gebäude an langsam in Form zu kommen – der Paso-Shop!

Wir freuen uns! Ich hoffe ja auf einen kuschelig warmen Fußboden im Winter, dass ich zwischen zwei Ponys bei einem koffeinhaltigem Heißgetränk meine Latschen aufwärmen kann 🙂 … oder wahlweise im Sommer gut gekühltes Schöfferhofer Grapefruit süffeln kann (… kleiner Insider …)!

Shop von Innen – ohne Dach – Foto: privat

Es ist immer lustig zu beobachten, dass die Gebäude immer zuletzt erst das Dach aufgesetzt bekommen. Jedenfalls hatten es die Jungs nicht leicht in der ersten Hitzewelle auf der Baustelle. Respekt dafür.

 

Shop in Grau von außen. Das ist übrigens der Blick vom „unteren „Stall aus – Foto: privat

Auf jeden Fall wird es ein funktional-schönes Gebäude. Ich bin schon gespannt auf den Innenausbau 🙂

 

nochmal der selbe Blick, diesmal mit Dach 🙂 – inzwischen sind auch schon Fenster drin – Foto: privat

Blick hier wäre (v.l.n.r.): „Aufenthaltsraumtür“, 2 Toiletten-Türen, Lager- und Shop-Tür. Der Shop bekommt nämlich jetzt ein Lager und ein Büro. Mit ganz viel Licht. Und wie gehabt mit Blick auf die Männer-WG.

Von Drinnen, Shop-Raum, Blick auf Lager (noch Wandlos) und zukünftiges Büro (mit Fenster) – Foto: privat

Sieht doch schon mal fast gemütlich aus oder? Auf jeden Fall wollte ich Euch den Roh-Zustand schon mal zeigen. Schließlich kann das ja bei uns immer mal zwischendurch ganz schnell gehen!

 

„Innenausbau“ von der anderen Seite aus. – Foto: privat

Also drückt uns die Daumen, dass auch dieser Abschnitt bald reibungslos fertig wird! Ich bin mir sicher, es gibt eine Einweihungsfeier für alle, die live mit dabei sein möchten  … und ich hoffe noch in diesem Jahr! 🙂

 

 

Rentner-WG-Deluxe?

3. Juni 2017:

Gestern wurde total feierlich – also Tür auf, Pferde rein, Tür zu, in der Sonne rumgestanden, nix großartiges passiert … – die neue Rentner-WG eingeweiht. Die Rentner wohnen jetzt also da, wo früher der „untere“ Stall war. Also der Ur-Stall schlechthin. Passt ja zu den Rentnern. Die haben übrigens gestern ganz Unrentner-Typisch ganz schön rumgetobt in ihrem neuen Domizil. Von wegen Rentner und langsam machen und so. Jetzt möchte ich Euch einfach mal eine kleine Rundtour durch das Stallgebäude und den anschließenden Paddock Trail geben.

Fangen wir mit dem Stallgebäude an. Der Aufbau ist hier zu lesen. Aber seit April hat sich einiges getan.

Rentner-Strohbett – Zweigeteilt mit mehreren Flattervorhang-Ausgängen um Ruhe zu gewährleisten – Foto: privat

Wenn man das Stallgebäude der Rentner-WG betritt, sieht man rechts den Strohbett-Liegebereich mit Flattervorhang-Ausgang, hinten anschließend die drei Boxen, die als Krankheits-, Integrations- oder Tierarztbehandlungboxen genutzt werden können. An die Boxen wird sich nach draußen noch jeweils ein dazugehöriges befestigtes Paddock anschließen. Das ist aber noch nicht ganz fertig.

Die drei Paddock-Boxen (noch in der Bauphase) – Nobel oder? – Foto: privat

Dann gibt es den Durchgang zur Garage und daneben einen Raum, den ich Euch schon als provisorisches Klo vorgestellt habe. Aber dort wohnt auch noch die Elektronik für die Photovoltaik-Anlage und es ist ein bisschen ein Abstellraum/Futterraum. Dann folgt die Treppe zum Hof – Die finde ich einfach nur toll gebaut von Johannes. Auf der anderen Seite ist allerdings Baustellenbedingt noch kein Gegenstück. Also wir haben eine „Treppe zum Hof“, Hitchcock hat das „Fenster zum Hof“. Ok, schlechter Wortwitz-Alarm!

Treppe zum Hof mit Handlauf (und noch rumhängender Elektronik … :-)) – Foto: privat

Links sieht man dann auf zehn schöne Sattelschrank-Einheiten. Wieder mit Metall-Tür und schön Platz in ungefähr Magnum-Telefonzellen-Größe. Diesmal mit Belüftungsschlitz oben, was eine ziemlich coole Neuerung ist. Durch den Belüftungsschlitz kommt auch gut Licht in die kleinen Abteile, weil direkt über den Sattelschränken ist ein – wie sagt man dazu? – Fensterstreifen? – Äh …. Licht von Draußen!

Sattelschrankeinheit für ein Pferd – Foto: privat

Damit wäre der Rundgang innen abgeschlossen. Durch die Flattervorhänge kommt man draußen auf eine ebene Fläche mit Paddock-Platten und Kies, mit Blick auf die Gülle-Grube, die inzwischen halb mit Hollunder eingewachsen ist. Was sehr schön aussieht und dem häßlichen Trumm doch etwas Charme verleiht.

Blick nach draußen auf halbfertige Paddocks von den Boxen im Hintergrund und die Gülle-Grube. Ein Relikt aus uralten Zeiten. – Foto: privat

Draußen schließt sich ein Paddock-Trail an (ohne Kletterhügel …. bisher war kein Platz) mit logistisch super durchdachten Details am Futterplatz. Boden ist momentan feiner Kies auf Muttererde, bzw. Sand auf Muttererde, bzw. Paddock-Platten mit Kies am Futterplatz und vor dem Ausgang des Strohbetts. Ich bin gespannt, wie lange der Bereich rund um die Güllegrube bei Schmuddel- und Matsch-Wetter trocken bleibt, da ist nämlich grober Kies unter dem feinem Kies (Baustellenbedingt). Also auch wieder eine schöne „Belags“-Studie.

Blick vom Rentner-Stall (rechts) auf Güllegrube (mitte) und Bergehalle (rechts). Dieser Rote Schotter ist auch unter dem grauen feinen Kies im Paddock. Wer entdeckt den kleinen Schlupf am Eck? Dann brauch niemand Türen offen stehen lassen! – Foto: privat

Um die Güllegrube kann man herumlaufen. Dann schließt sich unten die Wiese an. Ringsherum geht der Trail, in der Mitte eine kleine Koppel und ein Regenwassersammelbecken. Es folgen noch ein Reitplatz!!!!! – der noch nicht fertig ist und die Futteranlage, die „Wendehammermäßig“ angelegt ist.

Trail zur Hausseite hin mit beheizbarer Selbsttränke, Sandwälzplatz im Hintergrund und dem Kies-Grasboden-Belag. Foto: privat

Hausseitig gibt es zukünftig auch was Besonderes für die Rentner. Eigentlich hat inzwischen jeder Trail so einen Betonblock stehen. Nur wohnt noch nichts darin. Das kommt noch.

Betonblock mit Rentner. – Foto: privat

Was könnte das wohl werden? … die Auflösung folgt irgendwann 🙂

Gitter-Beton – Foto: privat

Dieter hat jetzt bei allen Beton-Blöcken passgenau Gitter eingesetzt. Jetzt muss nur noch der „Inhalt“ rein, dann können die Ponys Kräuter naschen! Hups, jetzt hab ich es verraten ….. 🙂

Doch weiter zum Trail im Rentner-Stall:

Trailweg zum Futterplatz. Die Wiese rechts soll Reitplatz werden. Foto: privat

Der Clou am Trailweg zum Futterplatz: er ist „doppelt“, damit kein Pferd den Weg komplett blockieren kann, um rangniedrigere Pferde nicht durchzulassen. Steht der „Blödmann“ im Weg, geht das hungrige Pferd den Trail einfach anders herum und kommt trotzdem zum Essen.

Fressplatz-Wendehammer – Foto: privat

Ok. Das Foto ist etwas unübersichtlich. Aber es verdeutlicht wenigstens den Platz 🙂

Links Blick zur Straße mit Grünfutterstation. Die kann man praktisch von außerhalb bestücken. Quasi im Vorbeifahren. Mittig im Hintergrund das Dunkle ist das Roundpen. Vorher die drei Bäume sind praktische Raumteiler und eine ausgefuchste Möglichkeit Tore zu Schwenken, um an das Innere des Reitplatzes (rechts die Wiese) oder Trails mit dem Trecker ran zu kommen. Der Reitplatz bekommt nämlich nur einen normalen schmalen Zugang. Muss man mit größeren Maschinen rein, werden Tore geschwenkt. Die kann man praktisch an die Bäume „anklipsen“. Ziemlich praktisch oder?

 

Heuraufe – Foto: privat

Die überdachte Heuraufe kann ebenfalls super einfach von außerhalb bestückt werden. Sie bietet Schatten, Fressen und trockenes Stehen im Winter, weil ebenfalls Paddock-Platten rundum verlegt sind. Wenn das kein Rentner-Paradies ist, weiß ich auch nicht!

Die Heuraufe ist übrigens absichtlich mit Holz zu gemacht. Wir haben ja schon schlecht Erfahrungen mit Sicherheitsgittern gemacht.

Auf jeden Fall finden wir die Rentner-WG ist ziemlich gut gelungen. Wer bekommt da nicht gleich Lust mit einzuziehen? Apropos Einzug – Ein Herzliches Willkommen an unsere Neuzugänge!

 

Hobbit-Höhlen?

25. Mai 2017:

Vor einigen Wochen bekam ich eine nette Anfrage zum Thema Kletterhügel in unseren Paddock-Trails. Wir haben in den Trails inzwischen verschiedene Erdhügel für die Ponys installiert. Logistische Vorarbeit für unsere Erdhügel gibt es eigentlich keine. Johannes überlegt was er gerade bauen möchte und wenn er Erde übrig hat entsteht ein Kletterhügel. Natürlich wird überlegt, ob der an der Stelle sinnvoll ist, aber es sind einfach schöne Raumteiler ohne großen architektonischen Anspruch. Ich stelle sie Euch hier einfach vor (in ihren unterschiedlichen „Stadien“).

Grasstation-Erdhügel:

November 2014: Erdhügel eine Seite mit Selbst-Tränke – ganz neu „gebaut“ (als Belag drumherum: Sand-Kies-Gemisch auf Erdboden – wir haben schönen festen Lehmboden als Mutterboden. Oder für die Weintrinker: den guten Keuper! – super für Silvaner, schlecht für matschfreie Flächen) Foto: privat

Das sind momentan unsere ältesten Erdhügel. Sie entstanden zur Erweiterung des Paddock-Trails im November 2014. Die Grasstation-Erdhügel sind als räumlicher Trenner und klitze-kleiner Windschutz angelegt worden. Die Hügel bestehen tatsächlich „nur“ aus Erde, die einfach dort hin geschüttet wurde. Die Abtragung hält sich eigentlich ziemlich in Grenzen. Das Ganze verfestigt sich mit der Zeit durch die Witterung und die „Bespielung“.

Die Grasstation besteht aus einem „Fressständer“ mit außerhalb betonierten Fläche zum Füttern von Grünfutter (oder zum Aufhängen von Heunetzen) und innen mit Gittern verlegten Fläche (gegen den Matsch). Dann folgt der Kletterhügel als Raumtrenner. Auf der anderen Seite ist eine beheizbare Selbsttränke angebracht, die auch von der Koppel aus erreichbar ist. Die Ponys lungern eigentlich ziemlich gerne um den Hügel herum, je nach Tageszeit. Sie stellen sich gerne mit dem Popo zum Hügel und Chillen oder hängen dort in der Sonne herum.

Die Fläche dort ist auch immer relativ luftig, was im Sommer ziemlich praktisch ist. Sprich die Ponys hängen im Hochsommer (wir reden hier von Kitzingen, das in zwei Jahren in Folge den Hitzerekord in Deutschland gebrochen hat ….. *stöhn*) gerne in der knalligen Sonne um die Hügel herum. Da kann man ihnen noch so viel Schatten anbieten. Ponys sind seltsam. Auf dem Hügel wird auch gespielt und geklettert, aber eigentlich ist er mehr räumliche Trennung und Ruhepol-Stifter.

Grünfutterstation mit Kletterberg/Windschutz (andere Seite) – Bild von 2015. Foto: privat

 

Der Erd-Abhub-Hügel bei den Jungs:

Herbst 2016 – gebaut wie Hingekippt – mit Größenbeispiel drauf 🙂 – Foto: privat

Die Jungs haben in ihrem großen Spiel-Bereich jetzt ebenfalls einen Erdhügel. Er entstand im Rahmen der Aushubarbeiten für die neuen Stallgebäude im Herbst 2016. Also noch relativ aktuell. Er ist ebenfalls ein Raumteiler und Drum-Herum-Spiel-Gebilde. Die Wilderen von unseren Jungs erklettern und bespielen ihn auch, aber den „gesetzteren“ Herren ist er noch zu ursprünglich. Aber er verdeutlicht ganz gut die verschiednen „Stadien“ der Erdhügel in unserem Paddock-Trails, weil er noch so frisch ist.

 

Der Heu-Station-Hügel:

Heustation-Erdhügel – mit Größenvergleich-Pony beim Mampfen, jetzt von 2017 – Foto: privat

Die Weiber-WG besitzt den einzigen richtig befestigten riesig-großen Monster-Erdhügel (Baujahr 2016). Der hat ungefähr die Größe eines Fahrsilos. Er ist auf ein normales Foto nicht komplett drauf zu bekommen. Also zumindest nicht so, dass es gut aussieht und man nicht einfach nur Steine und Erde sieht. Dieser Hügel wurde für die Damen gebaut, um darauf einen unserer Spielzeug-Türme zur Heufütterung aufzustellen. Sprich dieser Hügel ist ordentlich festgefahren worden, er wurde mit Splitt und Gittermatten „befestigt“ rund um den Spielzeug-Turm. Die Stuten fressen sehr gerne dort oben, da haben sie den totalen Überblick über den Hof.

Bei den verrückten Weibern wird er auch gerne als Abschussrampe bei Renn- und Bock-Spielchen mit eingebaut. Die toben da oft so dermaßen drüber, dass man sich einfach nur wegdrehen möchte. Oder fasziniert davor steht und sich denkt: „Boah, der Gaul schafft das????“ Bisher gab es dort noch keine Verletzten 🙂

Auf dem Bild sind eigentlich alle drei Hügel zu erkennen – links der in der Weiber-WG mit dem Heu-Turm in ganzer Größe. Bild-Mittig (mit den zwei Pferden) der Jungs-Erdhügel-Raumteiler, und ganz hinten, ganz unscharf der Jungs-Grünfutter-Erdklecks. Ok, den kann man nicht mehr erkennen, er ist aber da hinten 🙂 – Foto: Sascha

Auf jeden Fall sind die Kletterhügel eine tolle Ergänzung im Paddock-Trail-Leben. Sie sind mit relativ wenig Aufwand aufgeschüttet. Ich glaube es macht nicht wirklich einen Unterschied, ob die jetzt „ordentlich“ angelegt werden – also mit Einfassung (Holz/Beton, etc) und gestampft und was weiß ich nicht alles werden – oder ob da einfach ein Haufen Erde hingeschüttet wird, der sich selbst überlassen bleibt. Ich glaube der Zahn der Zeit erledigt sämtliche Abschliffe von sich aus. Und der Hügel ist ohne Begrenzung praktisch ja auch wieder schnell abgetragen oder versetzt. Jedenfalls behalte ich die Hügel in Zukunft mal ein bisschen im Blick. Und es tut sich bestimmt noch einiges bei uns in den Paddock-Trails.

 

 

 

Tag 351 nach dem Horrorszenario?

24. April 2017:

Und schon wieder ein Zykloopenhof-Post! Letzte Woche hat sich nämlich noch eine große Lücke geschlossen. Das heißt eigentlich war es gar keine Lücke, sondern eine Neuanfertigung. Als drittes „neues“ Gebäude mit Dach darf ich die „Halle“ präsentieren! *trommelwirbel*

Anfang der Woche – Zykloopenhof-Neuland was Gebäude betrifft. – Foto: privat

Die „Halle“ (mir ist noch kein anderer Name eingefallen) ist ganz neu entstanden zwischen Roundpen und dem „unteren Stall“. Sie wird wohl als Futter-Lagerhalle dienen … aber vielleicht kann man sie ja noch dem ein oder anderen zusätzlichen Zweck … z.B. Reithalle??? (hmmmm???) …. zuführen.

Jedenfalls bin ich am Mittwoch an den Stall gekommen und fast in den Graben gefahren, als ich gesehen habe, dass die Bauarbeiter wieder fleißig waren. Die haben innerhalb von ein paar Tagen das Ding hochgezogen und ein Dach drauf bekommen. Sehr beeindruckend.

Rohbau vom Strohbett-Stall aus gesehen – Foto: privat

Jedenfalls haben die Jungs voll reingeknüppelt ….

Schwindelfreie Jungs. – Foto: privat

Aber keine Angst, die Jungs haben mit Netz gearbeitet. Ansonsten hätte ich dringend wegsehen müssen.

 

Blick vom noch nicht fertigen Strohbett auf die „Halle“. – Foto: privat

Heute sah es dann so aus: Schwupps fertig. Yvis Kommentar dazu: „Da ist man mal zwei Tage nicht da und schon steht ein neues Gebäude!“ Yvi hatte nämlich ihren ersten Foto-Workshop an diesem Wochenende. Falls Ihr Kontrastprogramm zum Thema Baustelle braucht: Hier ein Video vom Workshop 🙂

Halle hat fertig! – Foto: privat

Ich bin gespannt, welches Gebäude als Nächstes in Angriff genommen wird. Auf jeden Fall ist es immer spannend an den Hof zu kommen. Langweilig geht anders. Das ist mal klar.

Tag 350 nach dem Horrorszenario?

23. April 2017:

Momentan geht es am Zykloopenhof bautechnisch gut voran! Die gute Nachricht: Mama Zäh bekommt Ihr Carport wieder. Die Männer-WG musste heute notgedrungen ihr provisorisches Strohbett aufgeben, welches sie gut über den Rest-Winter gebracht hat, dafür haben sie ein Nigel-Nagel-Neues-Deluxe-Strohbett bekommen!

Aber von vorne: Wie in „Tag 344 nach dem Horrorszenario“ schon bebildert geht es um den Strohbett-Trakt, der jetzt wieder aufgebaut ist. In den letzten Tagen wurde fleißig daran weiter gearbeitet.

Pflasterarbeiten vor dem Einstieg in die neuen Strohbetten. – Foto: privat

Schließlich ist Johannes jetzt wieder fit und versucht die verlorene Zeit anscheinend in Windeseile aufzuholen.

So sieht das dann von der anderen Seite fotografiert aus. – Foto: privat

 

Es wurde also gleich schon mal darauf geachtet dem kommenden Winter-Matsch keine Chance zu geben. Viel Drainage und dann drüber gepflastert. Nicht zu eng, damit das Wasser gut ablaufen kann. So ist der Plan.

Bild von heute morgen – Foto: privat

 

Darüber etwas Sand und dann kam schon der Zaun ran. Schließlich treffen hier zwei Gruppen aufeinander, die sollen schon unter sich bleiben.

Eröffnung des Strohbettes! – Foto: privat

Heute Nachmittag war dann alles so weit fertig, dass die Ponys einziehen konnten. Flugs wurden die Elektrozäune umgeändert und schon konnte die „Bevölkerung“ in Angriff genommen werden. Vorher mussten natürlich noch vereinzelt wachsende Grasbüschel vernichtet werden, erst dann konnten die Herren sich überzeugen lassen das Strohbett von innen anzusehen.

Natürlich wurde gleich mal davor hingeschissen. Viva la Revolution! *seufz* – Foto: privat

Momentan ist „drinnen“ noch in zwei Abteile für die Männer abgeteilt. Und so lange es noch Kalt ist, sind die Schiebetüren Richtung Hof geschlossen. Die können aber zur Belüftung jederzeit aufgeschoben werden.

 

Alles wird genauestens inspiziert – Foto: privat

Die geschlossene Tür im Hintergrund (wo noch die Baugeräte stehen), ist der Eingang zu den separaten Boxen. Hier entstehen noch Krankenboxen oder sonstige „Extra-Stell-Möglichkeiten“.

 

Zwerg und Smoke schauen sich derweil das Strohbett von innen an – Foto: privat

Das Strohbett von Innen – sieht gut aus oder? Schöne stabile Bretter an den Schiebetüren sorgen dafür, das alles da bleibt wo es ist. Und mit den Gittern ist das Misten per Traktor einfach möglich.

 

Der Einweihungssekt war natürlich dringend nötig!!! 🙂 – Foto: privat

Zwischen den Weiber und Männer-Strohbetteingängen gibt es einen „leeren“ Raum, damit es nicht zu Zaunstreitigkeiten kommen kann. Hier würde sich doch eine Bank gut machen oder?

 

kleines Chef-Sit-in – Foto: privat

Für die „Damen“ gab es natürlich auch Einweihung. Frau Sumpf war übrigens als erstes drin. Das Pony ist komplett unerschrocken. Sie ist gleich vom noch stehen gebliebenen Stall rüber in das neue Abteil gewischt.

 

Damen-Abteil – Foto: privat

Die Damen haben jetzt also auch wieder zwei Strohbetten. Das gibt etwas mehr Ruhe. Weiber halt.

 

Blick vom Alten Strohbett raus – Foto: privat

Da möchte man gerne Pferd sein oder?

 

Blick anders herum – Foto: privat

Das Drachenpony hält sich erst mal aus dem Getümmel heraus und guckt lieber dekorativ aus dem alten Strohbett heraus. Sie wäre aber gerne mitten dabei. Traut sich aber nicht.

Jedenfalls hatten die Ponys heute einen tollen Tag und sind mit ihrer neuen Unterkunft sichtlich zufrieden. Eigentlich könnte jetzt sofort wieder Winter kommen! 🙂

 

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